HMT 2023: elektrische Zweiräder
Die E-Bikes auf der Motorrad-Messe in Hamburg

Nach drei Jahren Pause ist in Hamburg wieder Motorradmesse. Und es gibt nicht nur eine riesige Fülle an neuen Verbrennern zu sehen. Auch die Zahl der elektrischen Zweiräder nimmt zu. Die Highlights!
Bild: Jenny Zeume/AUTO BILD
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In Hamburg ist wieder Motorradmesse. Nach drei Jahren Pause. Super. Es gibt jede Menge Neuheiten zu bestaunen. Von BMW bis Harley-Davidson sind die großen Hersteller am Start und zeigen ihre Bikes. Dazu kommen Ausrüstung, Kleidung und natürlich Reisen.
Bleibt die Frage, wie es um das steht, was die Fahrzeugindustrie so gerne New Mobility nennt. Also zum Beispiel Zweiräder mit Elektro-Antrieb statt Verbrenner. AUTO BILD war beim Presserundgang am Aufbautag und hat ein paar elektrische Highlights heraus gepickt.

Die BMW-Studie CE 02 weckt Erinnerungen an die spaßige Mini-Rakete Honda Dax. An Bord gibt es ein Skateboard.
Bild: Lars Hänsch-Petersen/AUTO BILD
Nüchtern ausgedrückt zeigt BMW Motorrad mit der Studie CE 02 einen möglichen Roller der 125er-Klasse. Wer es lieber etwas emotionaler mag, der hüpft angesichts der 90 km/h schnellen, 120 Kilogramm leichten, futuristischen Kiste vermutlich vergnügt von einem Bein aufs andere. Und fragt sich, ob die Bayern die Produktion starten, wenn nur genug potenzielle Fans laut genug "Bitteeeeeeeeee" rufen.

Das giftgrüne Hybrid-Konzept von Kawasaki wurde 2022 auf der EICMA präsentiert. Die Zukunft der Super-Ninja?
Bild: Lars Hänsch-Petersen/AUTO BILD
Kawasaki hat die Studie HEV Concept für die EICMA 2022 in Mailand gebaut und sie dort zum ersten Mal vorgestellt. Jetzt steht die Hybrid-Ninja in der Hansestadt und nimmt die Besucher am Kawasaki-Stand mit ihrer sportlichen Optik für sich ein. Mit den technischen Daten halten sich die Japaner bisher zurück. Es ist praktisch nur klar, dass man zwischen Verbrenner und E-Motor hin und her schalten kann.

Der Yamaha Neos gibt den handlichen Begleiter fürs tägliche Pendeln. Er ein bisschen so aus wie "Wall-E".
Bild: Lars Hänsch-Petersen/AUTO BILD
Der Yamaha Neos gibt den Kumpel für den Alltag. Er sieht schick aus und wirkt solide gemacht. Außerdem liegt er gut in der Hand. Das Modell Neos gab es bereits 1997 zum ersten Mal mit Verbrenner. Hier ist die E-Version mit einem 3,4 PS starken Motor und Lithium-Ionen-Akku, die maximal 45 km/h schnell ist und knapp 70 Kilometer weit mit einer Akkuladung kommen soll.

Harley-Davidson kann Elektro. Das haben die Amerikaner mit der Livewire schon vor einiger Zeit bewiesen.
Bild: Lars Hänsch-Petersen/AUTO BILD
Harley-Davidson kann Elektro. Was für die Motorradwelt beim ersten Hinhören wie der größte mögliche Widerspruch klang, ist seit 2019 Realität. Damals gingen die Amerikaner mit der vollelektrischen Livewire an den Start und verblüfften nicht nur Enthusiasten der Marke mit der fühlbar sportlichsten aller Harleys. Ans Surren muss man sich gewöhnen. Doch dann kann man mit der E-Harley mächtig Spaß haben.
| # | Getestete Produkte | Testnote | |
|---|---|---|---|
1. Testsieger | 1,4 (sehr gut) | ||
2. | 3,1 (befriedigend) | ||
3. | 3,4 (befriedigend) | ||
3. | 3,4 (befriedigend) | ||
3. | 3,4 (befriedigend) | ||
6. | 3,5 (ausreichend) | ||
7. | 3,9 (ausreichend) | ||
8. | 4,0 (ausreichend) | ||
9. | 4,5 (mangelhaft) | ||
10. | 4,5 (mangelhaft) |

Klar, dass BMW neben der CE 02 auch den CE 04 dabei hat. Dieses Mal mit passender Seitentasche.
Bild: Lars Hänsch-Petersen/AUTO BILD
Ist der BMW CE 04 ein Roller oder ein Motorrad? Irgendwie beides. Der angedeutete Durchstieg vor dem Sitz sagt Roller, die maximal mögliche Leistung von 42 PS und der notwendige Führerschein dagegen sagen Motorrad.
BMW CE 04 (2022): Alltagstest - E-Roller - Motor - Info
Wie gut meistert der neue Elektro-Roller von BMW den Alltag?
Bild: Florian Kieling / AUTO BILD
Doch am Ende ist die Einordnung vielleicht gar nicht so wichtig: Fest steht, dass der Name BMW nicht umsonst drauf steht. Man kann mit dem CE 04 nämlich herrlich um die Ecken flitzen. Siehe Alltagstest!
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