Toyota Prius Plug-in Prime (2017): Technik
Prius mit Reichweiten-Plus

Ein größerer Akku soll den neuen Toyota Prius Plug-in zum Langstreckenmeister machen. Fast 1000 Kilometer am Stück sollen möglich sein.
- Marcel Sommer

Futuristisch: Die Plug-in-Variante des Toyota Prius bekommt nun auch ein extravagentes Heckdesign.
Bild: Grundhoff
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Die größte Neuheit beim von Toyota Prius Plug-in ist die Vergrößerung der Lithium-Ionen-Batterie auf nun 8,8 Kilowattstunden. Nicht nur, dass das Fahrzeug dadurch längere Strecken rein elektrisch, also im EV-Modus zurücklegen kann – es schafft somit eine Gesamtreichweite von fast 1000 Kilometern! Neben der größeren Batterie verfügt der neue Toyota Prius Plug-in über ein duales Motor-Generator-System. Ein Motorstart während der EV-Phase soll somit ausgeschlossen werden. Es sei denn, der Fahrer drückt das Gaspedal bis zum Bodenblech durch: Dann findet noch immer eine maximale Abgabe von Leistung und Kraft statt, bei der auch der 1,8 Liter große Vierzylinder zum Einsatz kommt. Der Prius-Tank fasst weiterhin gut 45 Liter Benzin.
Leistung, Geschwindigkeit und Reichweite steigen

Volle Sonnenpower: Mit dem Solardach lassen sich die Akkus zusätzlich aufladen.
Bild: Grundhoff
Energiesparen steht an erster Stelle
Zur Spritersparnis und den gestiegenen, rein elektrischen Fahranteilen fügt sich die neue Plattform auf Basis der Toyota New Global Architecture, kurz TNGA, komfortsteigernd hinzu. Ein niedrigerer Schwerpunkt und weniger Karosseriebewegungen sowie die neue Doppelquerlenker-Hinterachse und die überarbeitete Vorderradaufhängung bieten mehr Fahrkomfort und eine höhere Fahrdynamik. Etwas einfacher auszumachen sind die aerodynamischen Maßnahmen am 16,5 Zentimeter länger, 1,5 Zentimeter breiter und zwei Zentimeter flacher gewordenen Prius 4 Plug-in Hybrid. Ein spezielles Heckscheibenglas, automatische Luftklappen im Kühlergrill (werden geschlossen, sollte kein Bedarf an Kühlluft bestehen) und eine um neun Zentimeter niedrigere Motorhaube sorgen am Ende für einen Luftwiderstandsbeiwert (cw) von 0,24. An Gewicht wurde ebenfalls gespart, indem die Motorhaube aus Aluminium und die Heckklappe aus carbonfaserverstärktem Kunststoff gefertigt wurden. Zu erkennen ist der Plug-in Hybrid aber noch viel signifikanter an seinen energiesparenden LED-Projektionsleuchten und LED-Rückleuchten.
Marktstart in Europa ist Ende 2016

Auffälligster Unterschied zum herkömmlichen Prius: Der hochkant stehende Bildschirm.
Bild: Grundhoff
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