Volvo gibt mit der Studie 40.2 einen Ausblick auf S40 und V40. Die Kompakten gehören zur Modelloffensive der Schweden und kommen 2019 auf den Markt. AUTO BILD hat alle Infos!
Weder Limousine noch Kombi: Die Studie gibt nur einen vagen Ausblick auf die endgültige Karosserieform.
Bild: Werk
Nicht täuschen lassen: Volvo nennt sie zwar 40.2, aber hinter dieser Zahlenkombination verbirgt sich ein Ausblick auf die Kompakt-Zukunft der Schweden. Die im Mai 2016 in Göteborg präsentierte Studie sorgt für reichlich Spekulationen. Sie ist weder Stufenhecklimousine, noch Kombi, also kein konkreter Ausblick auf S40 oder V40. Offenbar will Volvo sich da nicht festlegen lassen, weil sämtliche Kompakte auch in China und den USA auf den Markt kommen werden, wo man den Sedan bevorzugt, während in Europa der Hatch beliebter ist. Volvo-Chefdesigner Thomas Ingenlath zeigte sich nicht abgeneigt, im Kompaktsegment etwas Neues einzuführen. Eine Mischung aus Sedan und Hatch wäre so eine neue Gattung, die vielleicht auch global Anklang finden könnte.
Die kommende 40er-Baureihe erhält das aktuelle Markengesicht von Volvo.
Bild: Werk
Das Kompakt-Segment von Volvo baut auf der CMA (Compact Modular Architecture) auf, die auch der chinesische Mutterkonzern Geely bekommen wird. Die neue Plattform hat nicht nur Kapazität für Vierzylinder-Benziner und -Diesel sowie Dreizylinder und Plug-in-Hybridantriebe, sondern auch für einen Elektroantrieb inklusive Batterien. Und so geht das Plattform-Einmaleins bei Volvo: Während die Volvo-Oberklasse XC90, S90 und V90 sowie die spätere Mittelklasse mit den 60er-Modellen auf der SPA-Plattform (Scalable Product Architecture) stehen, fährt die kommende Kompakt-Baureihe mit XC40 und V40 auf der CMA-Basis. Bei ihr lassen sich Länge, Breite und Höhe variieren (S40/V40: 4,50 Meter Länge, 1,85 Meter Breite, 1,47 Meter Höhe). Infotainment-, Klimaanlagen-, sowie Sicherheitssysteme übernehmen die künftigen Kompakten von den Oberklassemodellen.
Plug-in-Hybrid und Allradantrieb sind gesetzt
Bei den Antrieben gibt es den bekannten Diesel- und Benziner-Vierzylinder, einen Dreizylinder sowie einen Plug-in-Hybridantrieb im T5. Anders als im T8 sitzt aber kein 65 kW starker Elektromotor im Heck, der die Hinterräder antreibt und in Kombination mit dem Verbrenner an der Vorderachse für einen Allradantrieb sorgt. Beim T5 wird ein 50-kW-Motor zusammen mit dem Dreizylinder nur auf die Vorderräder wirken. Gekoppelt an eine Siebengang-Automatik soll der T5 dann 250 PS leisten und mit seiner 9,7 kWh großen Batterie bis zu 50 Kilometer elektrisch fahren können.
Bildergalerie
Neue Kompaktklasse-Modelle (2020, 2021 und 2022)
Volvos erstes E-Auto kommt 2019 auf Basis des SPA
Das erste Elektroauto von Volvo kommt 2019. Technisch profitieren auch S40 und V40.
Bild: Werk
Später wird es für die 40er-Baureihe noch einen komplett elektrischen Antrieb auf gleicher Plattform geben. Die Reichweite soll 350 Kilometer betragen. Das erste E-Auto von Volvo wird 2019 jedoch zunächst auf der größeren SPA-Plattform präsentiert, erst später zieht man mit den Kompakten nach. Während Hersteller wie VW mit MQB und MEB zwei unterschiedliche Baukästen für Verbrenner und Stromer im Programm hat, kann Volvo mit nur einer Plattform alle Antriebsvarianten abdecken. Ein eigenständiges Design für die Schweden-Stromer wird es aber nicht geben, für einen kleinen Hersteller wie Volvo wäre das nicht zu finanzieren, heißt es aus dem Konzern.
Volvo S40 und V40 gebraucht ab 3000 Euro kaufen
Schwarzes Schaf in der Modellhistorie: Die erste Generation (1995-2004) glänzte nicht mit den typischen Volvo-Tugenden.
Bild: Klaus Kuhnigk
Wer dem kompakten Schweden nicht abgeneigt ist und nicht bis 2019 warten möchte, sollte zunächst seine Finanzen checken: Los geht es für einen gebrauchten Volvo S40/V40 der ersten Generation (gebaut von 1995 bis 2004) bei rund 3000 Euro. Volvo-typisch fährt der Kompakte mit einer umfangreichen Sicherheitsausstattung vor. Der Volvo S40 bzw. V40 war das erste Auto mit vier Airbags – im NCAP-Crashtest erzielte der Schwede vier von fünf Sternen. Für den Vortrieb stehen Benziner mit 105 bis 200 PS bereit, bei den Selbstzündern sind es 90 bis 115 PS. Worauf gilt es bei der ersten Generation zu achten? Probleme machen vor allem die Beleuchtung, die Vorderachse sowie siffende Getriebe und Motoren. Einen genaueren Blick sollten Gebrauchtwagenkäufer ebenfalls auf die Bremsscheiben werfen, die überdurchschnittlich oft beim TÜV moniert werden. Positiv: Rost ist so gut wie kein Thema beim S40/V40.
Qualitätsmängel beim aktuellen S40/V40 sind kein Thema mehr.
Bild: Werk
Wer auf der Suche nach einem Volvo S40/V40 der zweiten Generation (gebaut von 2004 bis 2012) ist, sollte mehr als 8000 Euro für einen S40 und 13.000 Euro für einen V40 einplanen. Motorseitig leisten die Benziner zwischen 100 und 230 PS, das Leistungsspektrum der Diesel reicht von 109 bis 180 PS. Für besonders umweltbewusste Fahrer bietet Volvo den S40 und den V40 als FFV (Flexible Fuel Vehicle) mit wahlweise 125 oder 145 PS an. Mit der zweiten Generation kehrte Volvo zu den Kern-Kompetenzen der Marke zurück. Mangelnde Qualität oder technische Unwägbarkeiten sind kein Thema.
AUTO BILD zeigt die Volvo-Neuheiten bis 2021. Volvo V60 Cross Country; Preis: ab 52.350 Euro; Marktstart: Anfang 2019. Volvo legt die robuste Variante des V60 neu auf. Für den Fall der Fälle gibt es sechs Zentimeter mehr Bodenfreiheit, Allradantrieb, Bergabfahrhilfe und Traktionskontrolle mit einem speziellen Offroadmodus.
Bild: Volvo Car Germany
2/14
Den schicken Innenraum und die umfangreiche Sicherheitsausstattung teilt er sich mit der 60er- und 90er-Familie. Der Volvo V60 Cross Country D4 AWD wird zunächst mit einem 190 PS starken Zweiliter-Diesel mit 400 Nm maximalem Drehmoment angeboten, der obligatorisch an Allradantrieb und Achtgang-Automatik gekoppelt ist.
Bild: Volvo Car Germany
3/14
Volvo S60; Preis: ab circa 29.000 Euro; Marktstart: Anfang 2019.Technisch steht der S60 wie schon sein Kombi-Bruder V60 auf der neuen SPA-Plattform und gewinnt dadurch im Vergleich zum Vorgänger an Radstand und Länge – und somit auch an Platz im Innenraum. Zeitgleich wird der neue S60 knapp fünf Zentimeter flacher und fünf Zentimeter schmaler. Für den neuen S60 wird es künftig keine Dieselmotoren mehr geben, ...
Bild: Volvo Cars
4/14
... die Schweden setzen voll auf den Benziner. Die Motorenpalette wird weitgehend vom Kombi V60 übernommen. Einstiegsmotor wird demnach der T6-Motor mit 310 PS, Allrad und Achtgang-Automatik. Außerdem stehen zwei Plug-in-Hybride zur Auswahl. Der T6 Twin Engine treibt die Vorderräder mit seinem Verbrenner an, die Hinterräder mit der E-Maschine. Er hat eine Systemleistung von 340 PS. Mehr Leistung verspricht der T8 Twin Engine mit 390 PS und 640 Nm Drehmoment.
Bild: Volvo Cars
5/14
Polestar 1; Marktstart: 2019. Volvos Haustuner soll zur eigenständigen Elektromarke werden. Den Anfang macht der "Polestar 1": Er wirkt modern und sportlich, ohne viel Schnickschnack. Im Profil wirkt das Coupé klassisch, die hinteren Radhäuser sind stark ausgestellt. Das Heck wirkt ...
Bild: Volvo Cars
6/14
... sehr modern und extrem bullig. Die vier Endrohre zeigen, dass der Polestar 1 tatsächlich ein Hybridfahrzeug ist. Das Antriebsprinzip gleicht dem des BMW i8 – zwei E-Motoren (zusammen 218 PS) unterstützen einen 382 PS starken Zweiliter-Benzinmotor.
Bild: Volvo Cars
7/14
Volvo V40; Marktstart: 2019. Volvo erweitert sein Modellangebot in der Kompaktklasse. Nach dem XC40 folgen S40 und V40, die mit ihrem Design nah an der 2016 vorgestellten Studie bleiben dürften. Den V40 wird es wohl mit den Vierzylinder-Dieseln D3 und D4, dem Dreizylinder-Benziner T3 ...
Bild: Avarvarii
8/14
... sowie den Vierzylinder-Benzinern T4 und T5 geben. Neben den klassischen Verbrennern wird es den V40 wohl auch als reines Elektroauto mit einer Reichweite von über 400 Kilometern geben (ab 2020). Neben der Variante mit großer Batterie plant Volvo zudem ein Elektro-Einstiegsmodell mit geringerer Kapazität.
Bild: Avarvarii
9/14
Volvo XC20; Marktstart: 2019. Als Basis für das Kleinwagen-SUV dient eine modifizierte Plattform, die der chinesische Mutterkonzern Geely sowohl für Volvo als auch für Lynk & Co nutzt. Die Motorisierung übernimmt Volvos Dreizylinder-Benziner – allerdings nicht alleine: Wie der Autobauer mitteilte, wird er ab 2019 nur noch Hybridfahrzeuge oder reine Elektroautos anbieten.
Bild: R. Varicak
10/14
Polestar 2; Preis: ca. 40.000 Euro; Marktstart: 2020. Die rein elektrische Variante des neuen Volvo V40 wird unter dem Dach von Polestar auf den Markt kommen – als Polestar 2. Der anvisierte Gegner dürfte der Tesla Model 3 sein. Dem können die Schweden nur mit einer Reichweite von mindestens 400 Kilometern in die Parade fahren.
Bild: Werk
11/14
Polestar 3; Marktstart 2020. Auch vor Volvos größten Modellen macht die Elektrifizierung nicht halt: Auf Basis des XC90 soll eine strombetriebenes SUV entstehen. Der Hochbeiner soll als drittes Modell unter dem Dach der neuen E-Marke Polestar firmieren.
Bild: R. Varicak
12/14
Volvo XC90 Coupé; Marktstart: 2021. Für 2020 planen die Schweden die E-Version des XC90 mit bis zu 500 Kilometer Reichweite. Das SUV hat Platz für bis zu sieben Passagiere und soll ein Jahr später auch als Coupé-Version auf den Markt kommen, die genau auf das Model X von Tesla zielt.
Bild: R. Varicak
13/14
Autonomer Volvo; Marktstart: voraussichtlich 2021. Für die Entwicklung neuer, selbstfahrender Autos hat sich Volvo mit dem Fahrdienst-Vermittler Uber zusammengetan (im Bild: ein autonomes Konzept auf Basis des XC90). Die beiden Konzerne stellen für das gemeinsame Projekt ...
Bild: Volvo Car Germany GmbH
14/14
... ein Budget von 265 Millionen Euro bereit. Erklärtes Ziel der Kooperation: ein Fahrzeug auf Volvos SPA-Plattform (XC90, S90, V90) zu entwickeln, das beide Partner für ihre fahrerlose Strategie nutzen können. Zusätzlich laufen in Schweden erste Test mit selbstfahrenden XC90-Modellen.
Bild: Volvo Car Germany GmbH
Neue Kompaktklasse-Modelle (2020, 2021 und 2022)
1/22
AUTO BILD zeigt die Kompaktklasse-Zukunft bis 2020. Los geht es mit dem BMW 2er Gran Coupé; Marktstart: März 2020. Kurz nach dem 1er reicht BMW das neue 2er Gran Coupé nach. Präsentiert wird es auf der LA Auto Show 2019. Der CLA-Gegner aus München kommt mit Coupélinie und vier Türen. Auf Hinterradantrieb muss er verzichten. Deshalb sind auch die ...
Bild: BMW Group
2/22
... Sechszylinder tabu. Den Einstieg macht ein Dreizylinder mit 140 PS, außerdem gibt es einen Diesel-Vierzylinder mit 190 PS. Das Top-Modell bildet der M235i. Er bekommt einen Zweiliter-Vierzylinder mit 306 PS unter die Haube gepflanzt.
Bild: BMW Group
3/22
VW ID.3; Preis: ab ca. 30.000 Euro; Marktstart: Frühjahr 2020. VWs ID-Studie wird zum Serienauto. Der offizielle Name ist ID.3. Es wird verschiedene Akkupakete geben, die nach dem WLTP-Zyklus Reichweiten von 330 bis 550 Kilometern ermöglichen sollen. Nach dem ...
Bild: Volkswagen AG
4/22
... Marktstart sollen Modelle wie der ID.3 daheim nicht nur über einen Stecker, sondern auch induktiv geladen werden können – mit bis zu 11 kW. Das wäre die Hälfte von dem, was eine heimische Ladebox bringen soll. An Hochgeschwindigkeitsladesäulen bekommen die Akkus mehr Saft und sollen sich mit etwa 120 kW laden lassen.
Bild: Volkswagen AG
5/22
VW Golf 8; Preis: ca. 18.500 Euro; Marktstart: Dezember 2019: Optisch ist Nummer 8 ein typischer Golf, der Fokus liegt vor allem auf der Digitalisierung und der Hybridisierung. Das neu gestaltete Cockpit kommt fast ohne Knöpfe aus, ...
Bild: Volkswagen AG
6/22
... der Golf ist immer online und wird über Sprachsteuerung oder Touch gesteuert. Motorseitig stehen insgesamt fünf Hybride, aber auch die üblichen Benziner, Diesel und ein Erdgasmotor zur Wahl.
Bild: Volkswagen AG
7/22
Seat Leon; Marktstart: Mitte 2020. Den neuen Leon wird es erstmals auch mit Hybridtechnik geben. Zwei Versionen sind geplant: Zuerst kommt ein Plug-in-Hybrid mit Golf-GTE-Technik, ein Mildhybrid-Benziner mit 48-Volt-Bordnetz wird später nachgereicht. Auch bei den konventionellen Antrieben tut sich einiges: Die Benziner ...
Bild: Avarvarii
8/22
... erhalten Partikelfilter, die Diesel eine AdBlue-Abgasreinigung. Und auch einen Cupra wird es wieder geben, mit knapp 350 PS. Trotz all der neuen Technik wird die Karosserie des Kompakten dagegen nur ganz behutsam weiterentwickelt – der Neue soll auf den ersten Blick als Leon identifizierbar bleiben.
Bild: Avarvarii
9/22
Dacia Sandero; Preis: ab ca. 8.000 Euro; Markstart: 2020. Der nächste Dacia Sandero kommt auf Basis des neuen Renault Clio und wächst ein paar Zentimeter in die Länge. Bei den Benzinern ersetzt ein Einliter-Dreizylinder mit 75 bis 90 PS den betagten 0,9-Liter. Hinzu kommt ein 1,3-Liter-Vierzylinder mit 115 PS. Der 1,5-Liter-Diesel erhält einen SCR-Kat mit AdBlue-Einspritzung.
Bild: Rene Demarets
10/22
Skoda Octavia IV; Preis: ab ca. 20.000 Euro; Marktstart: März 2020. Die vierte Generation des Skoda Octavia wird optisch erwachsener und bekommt natürlich das neue Markengesicht mit breitem Kühlergrill. LED ist immer Serie. Mit ...
Bild: Skoda
11/22
... neuem Infotainment inklusive digitalem Tacho, intelligenter Sprachsteuerung und zum ersten Mal mit Head-up-Display legt der Kombi technisch ordentlich zu. Unter der Haube sind Benziner und Diesel zwischen 110 und 200 PS zu finden. Außerdem gibt es zwei Hybride und eine Erdgasversion.
Bild: Skoda
12/22
Audi A3; Marktstart: 2020. Der A3 muss künftig ohne Dreitürer und Cabrio auskommen, dafür macht der viertürige Sportback einen Schritt hin zu einem Beinahe-Avant mit 30 Litern mehr Stauraum (dann 410 Liter). Weiterhin im ...
Bild: Larson
13/22
... Angebot: die A3 Sportlimousine. Auch technisch legt Audi nach: Serienmäßig an Bord ist bei den Benzinern ein aus der Oberklasse bekanntes 48-Volt-Bordnetz. Auch die neu entwickelten Diesel werden elektrifiziert, bekommen aber im Unterschied zu den Benzinern einen Startergenerator und ein 12-Volt-System. Sie leisten zwischen 136 und 204 PS.
Bild: Larson
14/22
VW Golf 8 GTI; Preis: ca. 30.000 Euro; Marktstart: 2020. Mit 245 PS könnte bereits die kleinere Motorisierung des GTI gut im Futter stehen. Wer mehr Leistung will, der greift auf den GTI Performance zurück, der es auf bis zu 300 PS bringen könnte. Generiert werden die Pferdestärken, wie auch schon beim Vorgänger, durch einen Vierzylinder-Turbomotor.
Bild: Bernhard Reichel
15/22
VW Golf 8 Variant; Marktstart: 2020. Ein Jahr nach der Steilheck-Variante kommt auch der neue Golf 8 Variant. Der bisher unscheinbare Golf-Kombi gibt sich in der nächsten Generation schicker und sportlicher und wächst um ein gutes Stück in die Länge. Alltrack und R-Modell bleiben im Programm, den Einstieg markieren Einliter-Dreizylinder-Motoren.
Bild: AutoBild
16/22
VW Golf 8 R; Preis: ca. 50.000 Euro; Marktstart: 2020. Mehr Leistung ist für den neuen Golf R ja fast schon Pflicht. Der VR6 ist wohl aber kein Thema mehr, stattdessen vermutet AUTO BILD, dass weiterhin ein Turbo-Vierzylinder für Vortrieb sorgt. Leistung? 330 PS sind wohl realistisch. Auch die Designer durften aus den Vollen schöpfen, dem Topmodell breite Backen und eigenständige Stoßfänger spendieren, große Räder und vier Endrohre verbauen.
17/22
Mercedes EQA; Preis: ca. 40.000 Euro; Marktstart: 2020. Der EQA basiert auf der nächsten B-Klasse, doch der kompakte Stromer bekommt ein eigenständiges Design – und profitiert im geräumigen Innenraum vom kompakten E-Antrieb mit Unterflurakkus. In der Basis sollen die 60-kWh-Batterie und eine 150 kW starke E-Maschine für 400 Kilometer Reichweite gut sein.
18/22
Peugeot 308; Preis: ca. 20.000 Euro; Marktstart: 2020. Beim 308 will sich PSA kein Risiko erlauben. Also wird die Baureihe nur behutsam überarbeitet, der Neue bleibt trotz moderner Linien als 308 erkennbar. Die Karosserie greift Details der Studie „Instinct“ auf, die Peugeot in Genf vorgestellt hat, wie die schrägen Linien der Tagfahrleuchten und ...
19/22
... das durchgehende Leuchtenband am Heck. Geplant sind neben Benzinern und Dieseln mit 100 bis 200 PS auch zwei Plug-in-Hybride mit 250 (GT) und 300 PS (GTi). Der GTi erhält zusätzlich zum E-Motor am Getriebe einen zweiten an der Hinterachse, fährt also mit Allrad.
Bild: Rene Demarets
20/22
Audi TT-Nachfolger; Marktstart: 2021. Die Tage des Audi TT sind gezählt, Sportwagen und Roadster sind out! An seine Stelle tritt ein schickes Kombi-Coupé mit vier Türen, das gleichzeitig auch noch A3 Sportback und A5 Coupé ersetzen soll.
21/22
Die Front, die ausgestellten Radhäuser, das flaches Dach und Heck erinnern optisch deutlich an den Urquattro. Um auch bei den Motoren ganz vorne mitzufahren, wird keiner der Sportwagen ohne Elektrifizierung vom Händlerhof rollen. Denkbar ist sogar eine rein elektrische Version.
22/22
Alfa Romeo Giulietta; Marktstart: 2022. BMW stellt den 1er auf die frontgetriebene Mini-Plattform – und Alfa Romeo springt in die frei werdende Lücke: Die nächste Giulietta kommt mit längs eingebautem Motor und angetriebenen Hinterrädern. Sichtbar wird das an den gut 20 Zentimeter Abstand zwischen Vorderrad und A-Säule, möglich macht das eine verkürzte Giulia-Plattform. Den knapperen Innenraum werden Fans sportlicher Kompaktautos gern in Kauf nehmen.