BMW i3 Facelift (2016): Vorstellung

BMW i3 (2016): Neuer Akku, mehr Reichweite

— 02.05.2016

Reichweitenschub für den i3

Der BMW i3 bekommt ein Update: Künftig soll er mit einer Batterieladung bis zu 300 Kilometer schaffen. Dazu kommen kleine optische Retuschen.

Der rein elektrische BMW i3 soll ab der zweiten Jahreshälfte 2016 mit einer Batterieladung deutlich mehr Strecke schaffen als bisher. Ab Juli ist das Elektroauto auch mit einer stärkeren Batterie zu haben, die dann über eine Kapazität von 33 Kilowattstunden (94 statt bisher 60 Amperestunden, kurz Ah) verfügt – bei gleichen Abmessungen. So erhöht sich die Reichweite im Normzyklus von 190 auf 300 Kilometer, im Alltag sollen auch bei schwierigen Wetterbedingungen über 200 Kilometer locker drin sein, verspricht BMW.
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Die Metallic-Lackierung Protonic Blue stammt vom i8 und ist nun beim i3 mit großem Akku erhältlich.

Erkennbar ist das i3-Update an der neu erhältlichen Metallic-Lackierung "Protonic Blue", die bisher nur dem i8 vorbehalten war. Im Innenraum kommt eine neue Dekorleiste in dunkler Eiche zum Einsatz. Ansonsten bleibt es weitgehend beim Alten – der i3 hat einen 170 PS starken Hybrid-Synchron-Elektromotor mit einem maximalen Drehmoment von 250 Newtonmetern. Damit beschleunigt er von Tempo 0 auf 100 in 7,3 Sekunden. Auf Wunsch gibt es auch weiterhin einen Range Extender – einen 38 PS starken Generator über der Hinterachse, der den Akkustand konstanthält und zu 150 weiteren Kilometern Reichweite verhilft.

Die Ladezeit bleibt ähnlich

Bis zu 300 Kilometer Reichweite soll der i3 mit dem 33-Kilowattstunden-Akku schaffen.

Obwohl das Gewicht des i3 wegen der schwereren Batterie um 50 Kilo auf 1245 Kilogramm ansteigt, sinkt der Stromverbrauch aufgrund einer überarbeiteten Motorsteuerung und dank optimierter Reifen auf 12,6 kWh pro 100 Kilometer (die Version mit 60 Ah verbraucht 12,9 kWh pro 100 Kilometer). Die Ladetechnik wurde ebenfalls weiterentwickelt, das mehrphasige Wechselstrom-Schnellladen wird bei der neuen Batterie auf elf kW Ladeleistung ausgeweitet, 50 Prozent mehr als zuvor. So soll das Aufladen des i3 trotz größerer Speicherkapazität weiterhin weniger als drei Stunden dauern – an der Haushaltssteckdose sind es unter zehn Stunden. Und wer auf das extraschnelle Gleichstromladen mit 50 kW setzt, füllt die Batteriezellen in weniger als 40 Minuten auf 80 Prozent der Batterieleistung (Modell mit 60 Ah: 25 Minuten). Pro 100 Kilometer Reichweite liegt die Aufladezeit also bei 24 Minuten pro 100 Kilometer.

Auch Bestandskunden können umrüsten

Neu im Innenraum ist eine dunkle Holzleiste (Serie ab Ausstattung "Suite").

Nach wie vor lassen sich beim i3 einzelne der acht Batteriemodule auszutauschen. Zudem bietet BMW Bestandskunden in ausgewählten Märkten eine Umrüstung des Speichers von 60 auf 94 Ah an. Den Preis für den Umbau gibt BMW noch nicht bekannt, AUTO BILD rechnet mit knapp 7000 Euro. Die alten Batteriemodule sollen laut BMW in stationäre Stromspeicher umgewandelt werden. Mit dem Start des 94-Ah-Modells kommt auch eine neue Wallbox auf den Markt, die nun auch einen dreiphasigen Betrieb mit einer Ladeleistung bis zu 22 kW bietet. Ende 2016 sollen zwei weitere Ausführungen folgen.

Der i3 ist mit 94 Ah und den gewohnten 60 Ah erhältlich

Der i3 mit 94 Ah startet bei 36.150 Euro, mit Range Extender kostet er 41.150 Euro. Die bisher angebotene Version mit 60 Ah ist weiterhin erhältlich, sie kostet jeweils 1200 Euro weniger.

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