Hyundai Ioniq (2016): Vorstellung

Hyundai Ioniq (2016): Vorstellung und Preis

— 23.08.2016

Das kostet der Prius-Gegner Ioniq

Hyundai bringt den neuen Ioniq als reines Elektroauto, als Hybrid und ab 2017 auch als Plug-in-Hybrid. Das ist drin – und das kostet er!

Der geschlossene Kühlergrill ist das auffälligste Merkmal der Elektroversion des Ioniq.

Der Hyundai Ioniq ist das weltweit erste Fahrzeug, das für drei alternative Antriebssysteme entwickelt wurde. Die Baureihe kann als Hybrid (HEV), Plug-in-Hybrid (PHEV) oder mit einem reinen Elektroantrieb (EV, rund 300 Kilometer Reichweite) bestellt werden. Im Oktober 2016 startet der Ioniq zunächst in der Hybrid-Variante, im November folgt dann die Elektroversion. Im zweiten Halbjahr 2017 erscheint dann der Plug-in-Hybrid. Drei Ausstattungslinien sind verfügbar, der Hybrid kostet ab 23.900 Euro, der Ioniq Elektro ab 33.300 Euro.

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Für den Ioniq hat Hyundai eine komplett neue Plattform entwickelt. Ihr Design hat einen großen Vorteil: Unter einer Karosserie lassen sich unterschiedliche Technik-Komponenten einbauen – das spart in der Fertigung Kosten. Schließlich muss je nach Konfiguration ein Benzinmotor oder ein größerer Akku eingebaut werden. Die Hybridversion kombiniert einen 1,6-Liter-Benziner mit einem 44 PS starken Elektromotor. Die Systemleistung beträgt 141 PS, das maximale Drehmoment 265 Newtonmeter. Ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe übernimmt die Schaltarbeit. In der Elektrovariante beträgt die Maximalleistung 120 PS, die Lithium-Polymer-Batterie mit 28 kWh Ladekapazität soll bis zu 280 Kilometer Reichweite bringen.

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Leichtbau ist eines der Hauptthemen

Ein besonderes Augenmerk hat der koreanische Hersteller auf Aerodynamik und Leichtbau gelegt. So sind Motorhaube, Heckklappe und verschiedene Fahrwerkskomponenten aus Aluminium. Für ein vergleichsweise agiles Fahrgefühl soll zudem der niedrige Schwerpunkt sorgen. Die Silhouette des Ioniq mit seinem nach hinten sanft abfallenden Dach erinnert an ein Coupé. Die Karosserie soll einen cw-Wert von 0,24 haben – damit würde der Ioniq zu einem der windschnittigsten Autos auf dem Markt gehören. Zum Vergleich: Der neue Toyota Prius hat ebenfalls einen cw-Wert von 0,24.

Hyundai Ioniq vs. Toyota Prius

Preise und Ausstattungen

Zur serienmäßigen Ausstattung des Ioniq Hybrid gehören neben einer Einparkhilfe hinten und einer Rückfahrkamera auch ein adaptiver Tempomat mit Abstandsradar, Lichtsensor, Klimaautomatik und ein Audiosystem mit Fünfzoll-Bildschirm für 23.900 Euro in der "Trend"-Version. Im Paket "Style" (ab 27.250 Euro) kommen ein Keyless-System, Navigation und Sound von Infinity dazu. Die Top-Ausstattung "Premium" (ab 30.270 Euro) enthält unter anderem eine Einparkhilfe vorne, Ledersitze und 17-Zoll-Felgen. Der Ioniq Elektro (ab 33.300 Euro) enthält serienmäßig schon Navi, einen adaptiven Tempomaten und die adaptive Geschwindigkeitsregelung, die den Wagen bei stockendem Verkehr bis zum Stillstand abbremst. Die nächsthöhere Ausstattung "Style" (ab 35.500 Euro) hat LED-Abblendlicht. Beide Modelle haben auch das Feature "Induktions-Handyladen" und Sitzheizungen vorn. Der Stromer in Premium-Ausstattung kostet 38.000 Euro.

Hyundai Ioniq (2016): Vorstellung

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Hybrid Plug-in-Hybrid

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