Hyundai Ioniq (Genf 2016): Vorschau

Hyundai Ioniq (Genf 2016): Vorschau

— 29.01.2016

Der dreifache Ioniq

Hyundai stellt auf dem Autosalon Genf 2016 den Ioniq vor. Er kommt in drei Versionen: vollelektrisch, als Hybrid und als Plug-in-Hybrid. Neue Fotos!

Die Karosserie des Ioniq ist auf geringen Luftwiderstand getrimmt, das spart Energie.

Hyundai präsentiert auf dem Autosalon Genf (3. bis 13. März 2016) den Ioniq – und zeigt jetzt die ersten offiziellen Fotos. Mit dem Ioniq entwickelt Hyundai das weltweit erste Fahrzeug, das für drei alternative Antriebssysteme ausgelegt ist. Der Kunde kann zwischen Hybrid (HEV), Plug-in-Hybrid (PHEV) und Elektroantrieb (EV) mit rund 300 Kilometer Reichweite wählen. Dafür hat Hyundai eine komplett neue Plattform entwickelt. Deren Design hat einen großen Vorteil: Unter einer Karosserie lassen sich unterschiedliche Technik-Komponenten einbauen – das spart in der Fertigung Kosten. Schließlich muss je nach Konfiguration ein Benzinmotor oder ein größerer Akku eingebaut werden.
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Civic und Prius lassen grüßen: Die Heckscheibe ist zweigeteilt.

Die Hybrid-Version kombiniert einen 1,6-Liter-Benziner mit einem 44 PS leistenden Elektromotor. Die Systemleistung beträgt 141 PS, das maximale Drehmoment liegt bei 265 Newtonmeter. Ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe übernimmt die Schaltarbeit. Ein besonderes Augenmerk hat der koreanische Hersteller auf Aerodynamik und Leichtbau gelegt. So sind Motorhaube, Heckklappe und verschiedene Fahrwerkskomponenten aus Aluminium.
Für ein vergleichsweise agiles Fahrgefühl soll zudem der niedrige Schwerpunkt sorgen. Die Silhouette des Ioniq mit seinem nach hinten sanft abfallenden Dach erinnert an ein Coupé und soll einen cw-Wert von 0,24 haben. Damit würde der Ioniq zu einem der windschnittigsten Autos auf dem Markt gehören. Zum Vergleich: Der neue Toyota Prius hat ebenfalls einen cw-Wert von 0,24.

Autosalon Genf 2016: Highlights

Ein sieben Zoll großes TFT-Display ersetzt das Kombiinstrument im Tacho.

Der hexagonförmige Grill ist von anderen Modellen bekannt, in die Öffnungen der Frontschürze ist das Tagfahrlicht integriert. Der Innenraum ist Hyundai-typisch gestaltet, das Infotainment-System mit 8-Zoll-Display beherrscht auch Android Auto und Apple CarPlay. Eine Armada an Assistenten wie eine automatische Notfallbremse, ein Spurhalteassistent und ein Kreuzungsassistent wird dem Fahrer zur Seite stehen. Alle drei Varianten des Ioniq werden in Genf vorgestellt, zunächst kommt aber die Hybrid-Variante auf den Markt. In Korea wird sie umgerechnet 17.550 Euro kosten, die genauen Preise für Deutschland, wo der Hybrid im Herbst startet, sind noch offen.

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VW CUVe Illustration VW SUVe Illustration VW NUVe Illustration

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Hybrid Plug-in-Hybrid

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