Porsche 911/992 (2018): Neues Modell, Motor, Hybrid, Cockpit

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Porsche 911/992 (2018): Neues Modell, Motor, Hybrid, Cockpit

So kommt der neue 911er

Noch 2018 wird Porsche die achte Generation des 911 präsentieren. Nicht nur optisch, sondern auch technisch ändert sich beim 992 einiges. Neue Motor-Infos und erste Bilder!

Video: Porsche 911 (2019)

Entdeck' das Heck!

Der Leak zeigt das Heck des neuen Porsche 911. Im Spiegel an der Wand lässt sich außerdem etwas von der Front sehen.

©Instagram: @ninastegmaier

Porsche zeigt das erste offizielle Bild des kommenden 911. Das noch voll getarnte Modell gibt noch keine konkreten Hinweise auf den Sportwagen. Anders sieht das mit einem erst kürzlich aufgetauchten Leak aus, denn zwischen Gucci-Schuhen und Champagnerflaschen ist auf einem privaten Instagram-Account das erste Foto vom neuen Porsche 911 aufgetaucht – und das noch weit vor der offiziellen Premiere. Das Heck des gelben Porsche ist völlig ungetarnt, und wer genau hinschaut, der erkennt im Spiegel sogar die Front. Hinten übernimmt die nächste 911-Generation das von Panamera, Cayenne und anderen Modellen bekannte durchgängige Leuchtband. Darunter befindet sich ein dreidimensionaler Porsche-Schriftzug, wie bei den 718-Modellen. Im Vergleich zum aktuellen 911 wandert die Kennzeichenaussparung eine ganze Etage tiefer, der Vierrohrauspuff und die seitlichen Luftauslässe sind schwarz umrandet. Weiter oben scheinen sich die ersten Vermutungen zu bestätigen: Der ausfahrbare Heckspoiler ist deutlich breiter geworden und geht jetzt fast über die gesamte Fahrzeugbreite.

Der neue 911 kommt ohne Bügelgriffe

Die Illustration des AUTO BILD-Zeichners ist auf Basis von Erlkönigfotos entstanden.

Schon vorher haben die AUTO BILD-Erlkönigjäger die Sportwagenikone getarnt erwischt. Trotzdem lassen sich auch an der Front deutliche Unterschiede zur noch aktuellen Generation erkennen. So schließt die vordere Haube gerade mit der ebenfalls begradigten Frontschürze ab. Die Frontkotflügel werden größer und umschließen die Scheinwerfer. Insgesamt wächst der vermutlich 992 genannte Elfer weiter in die Breite. Im Profil fallen neben den neuen Felgen vor allem die Türgriffe auf: Die bekannten Bügelgriffe werden offensichtlich durch Klappgriffe ersetzt.

Neue Porsche (2018, 2019 und 2022)

Der nächste Porsche 911 startet 2018 und kommt mit volldigitalen Instrumenten. Das zeigen die neuesten Erlkönigfotos. Nur der Drehzahlmesser bleibt klassisch analog. Die neue Generation der Sportwagen-Ikone übernimmt die digitalen Instrumente aus Cayenne und Panamera. Ebenfalls neu ist der Gangwahlhebel, mit dem im neuen 911er nur noch die Fahrstufen "R", "N" und "D" ausgewählt werden. "P" und "M" werden über separate Tasten hinter dem kleinen Schaltstummel angewählt. Doch nicht nur optisch, sondern auch technisch ändert sich beim Porsche 911 einiges.

Kein Mittelmotor im Porsche 911

Das Wichtigste: Der Motor bleibt an seinem angestammten Platz: Laut dem Magazin Car and Driver hält Porsche beim 911 am Heckmotor fest! Hauptgrund, das aktuelle Konzept nicht anzufassen, ist die Alltagstauglichkeit. Anders als bei Lamborghini, Ferrari oder McLaren können in einem Porsche 911 vier Personen mitfahren. Zumindest offiziell, in der Praxis sieht das natürlich anders aus. Ein weiterer Grund ist der enorme Konstruktionsaufwand, den ein Wechsel aufs Mittelmotorkonzept nach sich zieht. Denkbar ist allerdings, dass der Heckmotor minimal weiter vorne platziert wird, um die Gewichtsverteilung zu verbessern. Zudem soll der kommende 911 auf einer komplett neuen Sportwagen-Plattform stehen, die auch für den neuen Audi R8 eingesetzt werden könnte.

Neue Sportwagen (2018, 2019, 2020, 2021, 2022 und 2023)

Saugmotoren vor dem Aus?

Der Porsche 911 bleibt vom Vierzylinder verschont, der Sechszylinder bekommt aber Turbounterstützung.

Was die Motorentechnik angeht, gibt es für Puristen eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: Der 911 bleibt vom Vierzylinder aus den 718er-Modellen verschont. Bei der Ikone setzt Porsche auch in der achten Generation auf den Sechszylinder. Zum Einsatz kommen die im 991.2 vorgestellten Dreiliter-Turbomotoren in verschiedenen Leistungsstufen. Laut "Automobilemag" wird der 911 Turbo S rund 620 PS bekommen. Die schlechte Neuigkeit: Nach aktuellem Stand könnte die achte Generation komplett ohne Saugmotoren kommen. Sogar die Tracktools GT3 und GT3 RS werden voraussichtlich auf 3,8-Liter-Biturbos setzen. Schwacher Trost: Porsche wird die Ikone 911 erstmals mit einem Hybridantrieb ausstatten. Der Antriebsstrang soll einen Dreiliter-Sechszylinder mit einer rund 95 PS starken E-Maschine kombinieren. Die Systemleistung könnte dann bei rund 485 PS liegen. Die Batterie könnte es auf eine Kapazität von elf kWh bringen. Eine reine Elektrovariante lässt wohl noch auf sich warten, denn vorerst dürfte sich Porsche beim Thema EV auf den angekündigten Mission E konzentrieren. Der Gedanke, einen reinen Elektro-Elfer zu bringen werde aber diskutiert: "Vor zwei Jahren noch hätte ich gesagt: auf keinen Fall. Heute würde ich das nicht mehr kategorisch ausschließen", so August Achleitner, Baureihenleiter für den 911.

Porsche 911/992 (2018): Neues Modell, Motor, Hybrid, Cockpit

Autor: Jan Götze

Stichworte:

Sportwagen Prototyp

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