Porsche 911 (2019): Erlkönig

Porsche 911 (2019): Erlkönig

Porsche 911 (2019): Vorschau

— 28.09.2017

So kommt der neue 911er

Die achte Generation des Porsche 911 kommt 2019 auf den Markt. Nicht nur optisch, sondern auch technisch ändert sich beim 992 einiges.

Tschüss Analog-Instrumente: Der neue Porsche 911 kommt mit volldigitalen Instrumenten. Nur der Drehzahlmesser bleibt klassisch. Während der aktuelle 911 (991) auf analoge Anzeigen mit mittigen Drehzahlmesser setzt, übernimmt die neue Generation der Sportwagenikone die digitalen Instrumente aus Cayenne und Panamera. Diese anfängliche Vermutung wird durch die neuesten Erlkönigfotos bestätigt. Zu erkennen ist, dass der mittige Drehzahlmesser genau wie beim neuen Cayenne und Panamera analog ist, während rechts und links davon volldigitale Bildschirme auf Wunsch die klassische 911-Anordnung von fünf Rundistrumenten imitieren. Äußerlich lassen die Erlkönige keine neuen Schlüsse auf das finale Design der neuen 911-Generation zu, die 2019 kommen soll. 

Keine Bügelgriffe mehr für den 911

Die Illustration des AUTO BILD-Zeichners zum neuen 911 ist auf Basis von Erlkönigfotos entstanden.

Die optischen Unterschiede zur aktuellen Generation 991.2 sind deutlich erkennbar. So schließt die vordere Haube gerade mit der ebenfalls begradigten Frontschürze ab. Die Frontkotflügel werden größer und umschließen die Scheinwerfer. Insgesamt wächst der vermutlich 992 genannte Elfer weiter in die Breite. Im Profil fallen neben den neuen Felgen vor allem die Türgriffe auf: Die bekannten Bügelgriffe werden offensichtlich durch Klappgriffe ersetzt. Die Rückleuchten sind besonders schmal und erinnern mit dem durchgängigen Leuchtband an eine Mischung aus der Studie Mission E und dem aktuellen Panamera. Für mehr Anpressdruck verbreitert Porsche den weiterhin ausfahrbaren Spoiler fast auf die gesamte Fahrzeugbreite. Die Auspuffrohre könnten beim Serienmodell wieder ein Stück weiter nach außen wandern. Doch nicht nur optisch, sondern auch technisch ändert sich beim Porsche 911 einiges.

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Kein Mittelmotor im Porsche 911

Das Wichtigste ist aber: Der Motor bleibt an seinem angestammten Platz im Heck. Nach der Präsentation des 911 RSR haben einige Experten vermutet, dass die achte Generation der Sportwagen-Ikone ebenfalls vom Heck- zum Mittelmotor wechselt. Aber laut dem Magazin Car and Driver bleibt der Porsche 911 dem Heckmotor treu! Hauptgrund, am aktuellen Konzept festzuhalten: die Alltagstauglichkeit. Anders als bei Lamborghini, Ferrari oder McLaren können in einem Porsche 911 vier Personen mitfahren. Zumindest offiziell, in der Praxis sieht das schon anders aus. Ein weiterer Grund ist der enorme Konstruktionsaufwand, den ein Wechsel aufs Mittelmotorkonzept nach sich zieht. Denkbar ist allerdings, dass der Heckmotor minimal weiter vorne platziert wird, um die Gewichtsverteilung zu verbessern. Zudem soll der kommende 911 auf eine komplett neue Sportwagen-Plattform setzen, die auch für den neuen Audi R8 eingesetzt werden könnte.

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Saugmotoren vor dem Aus?

Porsche verschont den 911 mit dem Vierzylinder: der Sechszylinder bleibt – aber turboaufgeladen.

Was die Motorentechnik angeht, gibt es für Puristen eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: Der 911 bleibt vom Vierzylinder aus den 718er-Modellen verschont. Bei der Ikone setzt man in Zuffenhausen auch in der achten Generation auf den Sechszylinder. Zum Einsatz kommen die im 991.2 vorgestellten Dreiliter-Turbomotoren in verschiedenen Leistungsstufen. Die schlechte Neuigkeit: Nach aktuellem Stand könnte die achte Generation komplett ohne Saugmotoren kommen. Sogar die Tracktools GT3 und GT3 RS sollen wohl auf Turbomotoren setzen. Schwacher Trost: Porsche könnte die Ikone 911 erstmals mit einem Hybridantrieb ausstatten. Eine reine Elektrovariante lässt wohl noch auf sich warten, denn vorerst dürfte sich Porsche beim Thema EV auf den angekündigten Mission E konzentrieren.

Porsche 911 (2019): Vorschau

Autor: Jan Götze

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Prototyp Sportwagen

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