Toyota Prius Plug-in (2017): Fahrbericht
So fährt der Plug-in-Prius

Der neue Toyota Prius Plug-in hat mehr Reichweite und soll bis zu 135 km/h schnell sein – rein elektrisch. AUTO BILD ist den Plug-in-Hybrid gefahren!
Leise und sanft gleitet der Toyota Prius über die Straße. Freundlich summt der Elektromotor, reagiert spontan aufs Gaspedal – und sorgt an der Ampel immer wieder für diesen kleinen Spaß-Moment, wenn er sämtlichen Verbrennern einfach davonschnurrt. Entspanntes Fahren, wie von einem E-Auto gewohnt. Und das klappt bei der ersten Ausfahrt exakt 38 Kilometer lang, bis der Benziner anspringt. Denn dieser Toyota ist dann doch kein Elektroauto, sondern ein Plug-in-Hybrid. AUTO BILD ist den neuen Toyota Prius Plug-in gefahren.
Toyota gibt 50 Kilometer Reichweite an

Das Aufladen dauert an einer normalen Steckdose über drei Stunden, an einer Ladestation zwei Stunden.
Bild: Toyota
Alle News und Tests zu Toyota
Fährt man mit dem Verbrenner, ist auch der Plug-in wieder ein normaler Prius. Und trotz spürbarer Verbesserungen gibt es immer noch einen Gummiband-Effekt: Nach dem Tritt aufs Gas steigt zunächst die Drehzahl, erst danach und mit leichter Verzögerung die Geschwindigkeit. Streichelt man das Gaspedal nur, fällt das nicht weiter auf, alles bleibt friedlich, der Benziner brummt zurückhaltend. Aufgeregt und lauter wird er nur, wenn es schneller vorangehen soll.
Bessere Federung, direktere Lenkung

Der hintere Überhang wuchs um acht Zentimeter, die Batterie braucht den Platz.
Bild: Toyota
Vorschau: Diese E-Autos kommen
Das kostet der Prius Plug-in
Der Toyota Prius Plug-in kostet ab 37.550 Euro – das sind 9400 Euro mehr als für den Einstiegs-Prius fällig werden (28.150 Euro). Dafür gibt es zwar Navi, Head-up-Display, Matrix-Scheinwerfer, Rückfahrassistent und manches mehr. Trotzdem bleibt das eine stolze Summe.
Service-Links












































