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Video: Mercedes Generation EQ (2016)

Elektro-Familie mit Stern

Daimlers Elektro-Offensive läuft auf Hochtouren. In Skandinavien wurden jetzt Testfahrzeuge auf Basis der neuen Elektro-Plattform EVA (Electric Vehicle Architecture = Plattform für elektrische Autos) gesichtet, die auf dem bekannten MRA-Baukasten basiert. Sie soll ein 400 Kilogramm schweres Batteriepaket tragen können, das einen 300-kW-Heckmotor und möglicherweise einen weiteren elektrischen Frontantrieb mit Energie versorgt. Auch eine elektronische Drehmomentverteilung, Bremskraftrückgewinnung und adaptive Federung soll das EVA-System beinhalten.

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Das Mercedes EQ Concept wurde 2016 in Paris vorgestellt, mit eigener Formsprache und vielen neuen Ideen für den Innenraum.
Der Mercedes-GLC-Aufbau des Erlkönigs weist ebenfalls den Weg in die Stern-Zukunft. Denn für 2019 hat Daimler ein Elektro-SUV namens EQC mit 500 Kilometern Reichweite angekündigt, dessen Konzeptstudie im September 2016 auf dem Pariser Salon vorgestellt wurde. Das kompakte SUV soll mit Tesla, Audi Q6 e-tron und dem für 2020 erwarteten BMW i5 konkurrieren. Insgesamt sind vier Varianten angekündigt, vom kleinen EQA bis zum noblen EQS. Damit nicht genug: Insgesamt mehr als zehn Fahrzeuge will Daimler bis 2025 elektrifizieren, vom Smart bis großen sportlichen Geländewagen.Angesichts des Wandels in der Automobilbranche stecken die Schwaben nach eigenen Angaben in den kommenden zwei Jahren rund 30 Milliarden Euro in die Zukunftsstrategie CASE, die die Säulen Vernetzung (Connected), autonomes Fahren (Autonomous), flexible Nutzung (Shared & Services) und elektrische Antriebe (Electric) umfasst. Mit zehn Milliarden allein soll die Entwicklung von E-Autos vorangetrieben werden. Mit Bremen, Rastatt, Sindelfingen und dem Smart-Standort Hambach werden vier Kompetenzzentren zur Produktion von Elektro-Fahrzeugen gebildet. Künftige EQ-Modelle sollen in die Serienproduktion in Werken auf vier Kontinenten integriert werden.

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Daimlers Elektro-Plattform EVA
Daimlers Elektro-Plattform EVA
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