Kia bringt die neue Mittelklasselimousine Optima als erstes Fahrzeug der Markenflotte auch als Plug-in-Hybrid auf den Markt. Die Markteinführung wird in der zweiten Jahreshälfte 2016 sein.
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Kia Optima Plug-In Hybrid  !!! SPERRFRIST  16.November 2015	12:00 Uhr !!!
Noch zeigt Kia den Plugin-Optima verhüllt, doch die Änderungen halten sich in Grenzen.
Mit 9,8 Kilowattstunden Kapazität fasst die Lithium-Polymer-Batterie des Optima PHEV rund sechsmal so viel Energie wie beim indirekten Vorgänger, dem Optima Hybrid. Der 50-kW-Elektromotor (35 beim Optima Hybrid) ermöglicht den Entwicklern zufolge eine rein elektrische Reichweite von gut 43 Kilometern. Ein Zweiliter-Vierzylinder mit 156 PS aus der "Nu"-Baureihe entwickelt ein maximales Drehmoment von 189 Newtonmetern, in Kombination mit dem Elektromotor ergibt das beim Plug-in eine maximale Systemleistung von 205 PS. Ein Sechsstufen-Automatikgetriebe übernimmt die Schaltarbeit. Den Berechnungen der Ingenieure zufolge soll der kombinierte Kraftstoffverbrauch bei 2,4 Litern auf dem Messstand liegen.
Kia Optima
Vom Standardmodell (hier im Bild) unterscheidet sich der PHEV unter anderem durch einen aktiven Kühlergrill.
Das Design entspricht weitgehend dem der herkömmlichen Limousine, der Plug-in-Hybrid weicht davon durch einen aktiven Kühlergrill ab, der sich je nach Bedarf öffnet und schließt und damit die Aerodynamik verbessert. Der Anschluss für den Stecker ist im vorderen Kotflügel auf der Fahrerseite angebracht, dazu kommen Chromzierleisten, spezielle Felgen und weitere Zierlemente. Über den Ladestand informiert eine von außen sichtbare Anzeige auf dem Armaturenbrett, spezielle Instrumente geben Aufschluss über Fahrzeugfunktionen und die Betriebsart des Optima PHEV.
Bis 2020 will Kia die Palette der emissionsarmen Fahrzeuge von derzeit vier auf elf ausbauen. Dazu nutzen die Koreaner nicht nur Plug-in-Hybride, sondern auch konventionelle Hybride, Elektro- und Brennstoffzellenautos.

Von

Christopher Clausen