Audi A6 (2018): Erlkönig

Audi A6 (2018): Erlkönig

— 14.02.2017

Neuer Audi A6 kommt 2018

Audi bringt den neuen A6 2018 auf den Markt. Die Oberklasse-Limousine soll sich optisch deutlicher von A4 und A8 unterscheiden. Erlkönigfotos!

Nach der Mercedes E-Klasse und dem BMW 5er legt Audi den A6 komplett neu auf. Wenn die Oberklasse-Limousine aus Ingolstadt 2018 auf den Markt kommt, ist das deutsche Oberklasse-Trio wieder vollständig auf dem neuesten Stand.
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Der Erlkönig der Audi A6 Limousine ist aktuell noch stark getarnt unterwegs.

Erlkönigjäger haben einen frühen Erlkönig des kommenden A6 bei Testfahrten erwischt. Trotz starker Tarnung ist erkennbar, dass sich der neue A6 deutlicher von seinen Brüdern A4 und A8 unterscheiden soll als bisher. Der hexagonale Kühlergrill gehört zur neuen Audi-Designsprache. Er fällt beim kommenden A6 noch größer aus, dafür werden die Scheinwerfer schmaler. Die Radhäuser könnten bei der neuen Oberklasse-Limousine etwas breiter ausfallen. Insgesamt tritt der neue A6 sportlicher an und könnte sich beim Design an den Studien "Prologue" und "e-tron quattro" orientieren. Bei der internen Bezeichnung bleiben die Parallelen zur jeweils aktuellen Corvette-Generation bestehen. Während der noch erhältliche A6 das Kürzel C7 trägt, wird der neue voraussichtlich C8 heißen. Bevor 2018 der neue A6 kommt, bringt Audi das Flaggschiff A8 und den A7.

Neue Stufe des autonomen Fahrens

Drückt der Fahrer auf den "ai"-Knopf, fährt der Audi von allein.

Genau wie der nächste Audi A8 soll der A6 eine neue Stufe des autonomen Fahrens meistern. Mit der sogenannten SAE 3 wäre er in der Lage, Teilstrecken autonom zu fahren. Wo das erlaubt sein wird und wie weit das autonome Fahren geht, legt der Gesetzgeber wahrscheinlich zeitnah fest. In der Theorie soll es so funktionieren: Zunächst auf Autobahnen und bis zu Geschwindigkeiten von 60 km/h reicht ein Druck auf den Knopf mit der Beschriftung "ai" (für "artificial intelligence", deutsch: künstliche Intelligenz), das Lenkrad zieht sich dezent zurück, grüne LEDs zeigen an, dass der Audi nun von allein fährt. Damit wäre Audi einen Schritt weiter als Tesla oder Mercedes mit ihren teilautonomen Stau- und Überholassistenten.

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Das e-tron-Cockpit schafft es in die Serie

Voll digital: Das Cockpit des neuen A6 wird wie in der e-tron-Studie (Bild) von Monitoren dominiert.

Innen werden die Ingolstädter vier verschiedene Bildschirme aus besonders dünnen und biegsamen OLEDs (das steht für "organische Leuchtdiode") integrieren. Die Studie Q8 zeigt bereits das Serien-Cockpit des nächsten A8, das so ähnlich auch im A6 stecken wird. So kann sich der Beifahrer andere Inhalte anzeigen lassen als der Fahrer. Außerdem wird die Sprachsteuerung deutlich verbessert und Gestensteuerung hält Einzug.

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Weniger Gewicht, starke Motoren und ein Plug-in sind geplant

Die Basis teilt sich der neue A6 mit dem SUV Q7 und der Mittelklasselimousine A4. Vom kleinen Vierzylinder mit neuartigem Brennverfahren über den mit einem elektrischen Verdichter aufgeladenen Achtzylinder-Diesel mit 435 PS bis hin zum Plug-in-Hybriden ist alles verfügbar, was der Markt verlangt. Und klar: Auch die für Europa so wichtigen Vier- und Sechszylinder werden deutlich überarbeitet. Sie sollen bei mehr Leistung nicht nur sparsamer werden, sondern dank AdBlue-Einspritzung auch endlich im realen Straßenverkehr sauber. Später folgen S- und RS-Versionen mit bis zu 600 PS – und deutlich eigenständigerer Optik als bisher. Vor allem aber verspricht die neue Basis eines: mehr Feinschliff bei Fahrwerk und Lenkung. Schon der Q7 fährt gegenüber BMW X5 und Mercedes GLE nahezu in einer eigenen Liga. Mit dem A6, der dank Carbon und Aluminium rund 100 Kilogramm weniger wiegt und einen niedrigeren Schwerpunkt besitzt, will Audi hier punkten. Dass es die tolle neue Technik nicht geschenkt obendrauf gibt, ist klar. Weil Audi sie aber gleich für mehrere Modelle und auch für Porsche entwickelt, soll sie bezahlbar bleiben. AUTO BILD rechnet mit etwa 1500 Euro Mehrpreis gegenüber den bisherigen Assistenten. Apropos: Der Basispreis legt zum Marktstart bei 44.000 Euro.

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Autoren: Stefan Voswinkel, Michael Gebhardt

Stichworte:

Kombi Limousine Oberklasse

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