Toyota C-HR (Genf 2016): Vorstellung

Toyota C-HR (Genf 2016): Vorstellung

— 01.03.2016

Toyota zeigt den Juke-Gegner

Auf dem Autosalon Genf enthüllt Toyota den Crossover C-HR. Technisch bedient er sich beim Prius, optisch zielt er auf den Nissan Juke.

2014 zeigte Toyota diese Studie des C-HR in Paris. Die Serienversion ähnelt dem Entwurf sehr.

Auf dem Autosalon in Genf (3. bis 13. März 2016) zeigt Toyota die serienreife Version des C-HR. Der Crossover sieht stark nach einem Gegner für den Nissan Juke aus – doch er ist weniger verspielt designt und soll als Fünftürer mit einer coupéhaften Dachlinie sowie mit Sicken und Kanten sportlicher wirken. Das Design bleibt nah an der 2014 in Paris vorgestellten Studie. Sportlich soll auch das Fahrverhalten sein, der niedrige Schwerpunkt soll für eine gute Straßenlage sorgen. Außerdem verspricht Toyota eine direkte Lenkung und ein komfortables Fahrwerk selbst auf unebenen Straßen.

Autosalon Genf 2016: Highlights

Alle News und Infos zum Toyota C-HR

Plattform und Antrieb vom Prius

Der C-HR soll mit coupéhafter Dachlinie und spitzeren Kanten sportlicher als der Nissan Juke wirken.

Technisch basiert der Toyota C-HR auf der TNGA-Plattform, auf der auch der Prius steht. Neben der Plattform teilt sich der C-HR (steht für Compact High Rider) auch die Technik mit dem Prius, soll heißen: Der C-HR wird auch als Hybrid angeboten. Neben dem Elektromotor steckt Toyotas ganzer Stolz unter dem Blech: der 122 PS starke 1,8-Liter-Benzinmotor, mit einem Wirkungsgrad von 40 Prozent derzeit Benchmark unter den Ottomotoren. Alternativ bietet Toyota den aus dem Auris bekannten 1,2-Liter-Turbo mit 115 PS an. Neben dem Sechsgang-Handschalter steht eine stufenlose Automatik in der Preisliste. Allradantrieb kann auch dazugebucht werden – allerdings nur in Kombination mit der Automatik. Als Top-Motor kündigt Toyota außerdem einen Zweiliter-Benziner an, den es nur mit Automatik geben wird. Ob diese Variante auch in Deutschland angeboten wird, ist noch nicht raus. Einen Dieselmotor wird es nicht geben.

LED-Licht und Assistenten serienmäßig

LED-Licht und Assistenten, wie Kollisionswarner und Fernlicht-Automatik, gibt es serienmäßig.

Toyota spendiert dem C-HR konsequent LED-Licht und verspricht technische Ausstattung auf hohem Niveau. An Assistenten wurde nicht gespart: Das "Toyota Safety Sense"-System mit Kollisionswarner, Spurhalte-Assistent, Schildererkennung und Fernlicht-Automatik ist serienmäßig. Marktstart könnte bereits im Sommer sein, spätestens aber Ende 2016. Preise nennt Toyota für den C-HR noch nicht, sie dürften sich allerdings im selben Bereich wie beim Konkurrenten Nissan Juke bewegen. Den gibt es ab 15.500 Euro.

Toyota C-HR (Genf 2016): Vorstellung

Autor: Katharina Berndt

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