Die Ergebnisse des Dashcam-Tests!

Die Ergebnisse des Dashcam-Tests!

Rollei Dashcam 408: Test

Die Datenschutz-konforme Dashcam

Bei der Rollei Dashcam 408 dreht sich alles um Datenschutz. AUTO BILD hat sie getestet: Alles zu Funktionen, Kosten und ihren Stärken und Schwächen.
Die Rollei Dashcam 408 hebt sich von anderen Produkten ab, denn sie wurde speziell für den deutschen Markt und die dort geltenden Datenschutz-Vorgaben entwickelt. Alle Funktionen sind darauf ausgerichtet, dass die Aufnahmen im Falle des Falles den Rahmenbedingungen für den Einsatz der Videos als Beweismittel vor Gericht entsprechen. Mit ihrem Preis von 99,99 Euro gehört sie zu den vergleichsweise günstigen Dashcams auf dem Markt. Im Vergleichstest schafft die Rollei-Autokamera die Note "befriedigend". Hier geht's zum kompletten Dashcam-Test

Testergebnisse Rollei Dashcam 408

Bedienung: Da die Rollei Dashcam keinen allzu großen Funktionsumfang hat, geht die Bedienung kinderleicht. Die Eckdaten der Aufnahme sind nämlich unveränderbar: Es gibt einminütige Loops, die Aufnahme erfolgt immer in Full-HD (1080p), der Zeitstempel ist immer auf dem Video. Nur Zusatzfunktionen wie der Parkmodus oder auch die Tonaufnahme über das Mikro lassen sich individuell festlegen. Befestigt wird die Dashcam 408 über eine Saugnapf-Halterung, die Kamera in die Halterung einzurasten ist jedoch etwas fummelig. Wenn man Pech hat, sitzt sie nicht ganz fest und die Aufnahmen werden wackelig oder die Dashcam fällt beim Drücken des Notknopfes sogar aus der Halterung. Außerdem schade: Es gibt kein USB-Kabel im Lieferumfang. Der 12-Volt-Stecker ist also durch die Dashcam belegt. Einzige Lösung: Man besorgt sich ein Extra-Kabel.
Bildqualität: Die maximale Bildqualität der Rollei Dashcam 408 liegt bei 1080p, Full-HD. Dabei liefert sie aber maximal 30 Bilder pro Sekunde, 60 fps wären jedoch wünschenswert. Sitzt die Rollei Dashcam 408 fest in der Halterung, ist eine ruckelfreie Aufnahme möglich. Dazu sollte man sich aber vorab vergewissern, dass die Kamera optimal sitzt. Schon nach kurzem Drücken der Nottaste kann die Kamera verrutschen. Die Folge ist ein verwackeltes Bild. Das Bild wirkt insgesamt scharf, doch die Farben sind insgesamt dunkler und weniger brillant als bei der Konkurrenz. Bei Dämmerung und Dunkelheit kommt zusätzlich Bildrauschen hinzu, das das Bild etwas verschlechtert.
Besonderheiten: Die Dashcam 408 wurde von Rollei anhand des Datenschutzrechts entwickelt, damit die Aufnahmen vor Gericht als Beweis zugelassen werden können. Dazu gehört auch, dass die Dashcam keine Aufnahme speichert, die nicht mit der Notfunktion (G-Sensor oder Notfallknopf) gesperrt wurde. Zum Vergleich: Andere Dashcams speichern einzelne Aufnahmen bis die SD-Karte voll ist und löschen erst dann die ältesten. Zudem klappt die Aufnahme ausschließlich in einminütigen Loops.
# Dashcams im Test
1.

Nextbase 422 GW

Preis*: 189,00 Euro
Note: sehr gut

2.

Transcend DrivePro 230Q

Preis*: 98,99 Euro
Note: gut

3.

Lamax T6

Preis*: 99,99 Euro
Note: gut

4.

TrueCam H5

Preis*: 143,72 Euro
Note: gut

5.

Rollei DashCam 408

Preis*: 89,93 Euro
Note: befriedigend

6.

iTracker GS6000-A12

Preis*: 159,99 Euro
Note: befriedigend

7.

Aukey DR02 J 4k Dashboard Camera

Preis*: 89,99 Euro
Note: ausreichend

*Preise: Stand 19.11.2019

Technische Daten in der Übersicht

Preis: 99,99 Euro
Max. Auflösung: Full HD (1080p) bei 30 fps
Aufnahme-Winkel: 147,5°
sD: bis 64 GB, ab Class 10
Display: 2,7 Zoll LCD-Screen
GPS: ja
Länge Aufzeichnung: 1 Min Loops
zus. Sicherheitsfunktionen: keine
Lieferumfang: Dashcam, Saugnapf-Halterung, 12-Volt-Kfz-Kabel, Anleitung, Merkblatt zum BGH-Urteil

Stichworte:

Dashcam

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