Die Truecam H5 zeichnet sich durch ihr besonders kleines Format aus. Für rund 120 Euro bekommt man eine besonders unauffällige, zuverlässige Dashcam. Die Truecam bietet alle Funktionen, die man bei einer Dashcam benötigt – inklusive Parkwächter und einem Warnsystem, falls man droht, von der Fahrbahn abzukommen. Im Test schafft sie sie Gesamtnote "gut".

Dashcam-Test

TRUECAM

TrueCam H5

AUTO BILD-Testnote: gut
  • Pro Iconull HD (1080p) bei 30 fps
  • Pro IconAufnahme-Winkel 150°
  • Pro IconsD bis 64 GB
  • Pro IconDisplay 2-Zoll-LCD-Display
    Amazon Logo
    Preis: Stand 02.02.2021

    Testergebnisse Truecam H5

    Bedienung: Die Truecam H5 ist nach dem Auspacken sofort einsatzbereit. Lediglich Datum und Sprache müssen zur korrekten Anzeige der Videomarken eingestellt werden. Mit ihrem kleinen Format verschwindet die Kamera einfach hinter dem Rückspiegel. Die Magnethalterung, die gleichzeitig auch GPS-Empfänger ist, wird mit einem Klebepad befestigt und versorgt die Dashcam mit Strom – einen eigenen USB-Anschluss hat sie nämlich nicht. Die Truecam hat vier Knöpfe an der Unterseite, die jedoch nicht ganz intuitiv bedienbar sind. Der Menü-Knopf ist gleichzeitig der Speicherungsknopf für die Notfall-Aufnahme. In einer echten Notsituation kann man mit den Knöpfen aber leicht mal durcheinanderkommen – optimal ist das nicht. Das gilt auch fürs Feedback: Auf dem Display informiert lediglich ein klitzekleines Schloss-Symbol darüber, dass die Sperrung der Datei erfolgt. Während der Fahrt ist das nicht leicht einzusehen. Zum Vergleich: Bei anderen Kameras füllt das Bestätigungssymbol den ganzen Bildschirm. Neben der Bedienung direkt an der Kamera kann die Truecam per Wi-Fi mit der Smartphone-App Luckycam verbunden werden. Die App läuft flüssig und ist intuitiv bedienbar, die Videos können so direkt aufs Smartphone geladen werden.
    Bildqualität: Die Truecam liefert ein gutes, stabiles Bild mit einer Auflösung in Full HD (1080p) bei 60 Bildern pro Sekunde. Für Aufnahmen mit hohen Licht-Schatten-Kontrasten (etwa bei Nacht) bietet die Kamera einen sogenannten Wide-Dynamic-Range-Modus. Der hilft jedoch nicht, starkes Rauschen bei Dämmerungs- und Nachtaufnahmen zu vermeiden. Selbst stehend und nah, zum Beispiel an der Ampel, sind Details wie Kennzeichen der Autos schlecht zu erkennen. Geht es um Fälle mit Fahrerflucht, kann auch mit Dashcam-Video der Täter nur schwer ermittelt werden. Der Aufnahmewinkel der Truecam H5 beträgt zudem nur 130 Grad in der Breite – andere Kameras decken einen deutlich größeren Bereich ab.
    Besonderheiten: Die Truecam H5 hebt sich besonders durch ihr kompaktes Format hervor. Sie verschwindet unauffällig hinter dem Rückspiegel. Neben den üblichen Dashcam-Funktionen bietet sie auch einen Parkmodus. Stellt der Sensor Bewegungen fest, beginnt die Kamera aufzuzeichnen – und das funktioniert erstaunlich gut. Fast ein bisschen zu gut. Schon minimale Vibrationen sorgen dafür, dass die Truecam anfängt zu filmen. Als Zusatzfunktion bietet die Dashcam eine Art Spurhalte-Assistent (Lane Departure Warning System LDWS): Die Kamera gibt ein Warnsignal von sich, wenn die Fahrbahn verlassen wird (z. B. bei Sekundenschlaf).

    Technische Daten in der Übersicht

    Preis: 119,95
    Max. Auflösung: Full HD (1080p) bei 60 fps
    Aufnahme-Winkel: 130°
    SD: bis 64 GB, ab Class 10
    Display: 1,5 Zoll LCD-Screen
    GPS: ja
    Länge Aufzeichnung: 1/3/5/10 Min. Loops
    zus. Sicherheitsfunktionen: LDWS
    Lieferumfang: Dashcam, USB-Kabel, 12-V-Stecker (2x USB), 2 Klebepads, Klebe-Halterung, SD-Kartenleser, Kabelführungsclips, Handbuch, Kurzanleitung (leider nicht auf Deutsch)