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Audi A6 C8 (2017): Vorstellung

— 21.04.2016

Viel Hightech im neuen Audi A6

Der neue Audi A6 kommt 2017. Er speckt knapp 100 Kilogramm ab, setzt bei den Dieseln auf einen E-Verdichter und im Cockpit auf OLED-Displays.

Video: Audi A6 (2017)

Audi A6 auf Diät

Der Audi A6 ist ein typisches Chef-Auto – und dazu noch überaus erfolgreich: 32,5 Prozent aller neu zugelassenen Oberklasseautos sind Audi A6 – noch vor 5er BMW (31,7 Prozent) und Mercedes E-Klasse (30.4 Prozent).
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Doch das Modell ist in die Jahre gekommen. Im Frühjahr 2017 kommt daher der Nachfolger der A6 Limousine. Der Avant folgt ein Jahr später, danach kommt noch die Neuauflage des viertürigen Coupés A7. Vor allem der in Deutschland überaus beliebte Kombi wird mit Spannung erwartet: Er wird noch sportlicher, noch luxuriöser, noch dynamischer.

Die Heckscheibe des A6 Kombi ist geneigt wie die des 100 Avant von 1983,

Das geht zwar auf Kosten der Laderaumhöhe, die spielt aber in der Praxis keine Rolle, weil kaum ein Kunde das Auto bis unters Dach volllädt. Um seiner Rolle als Sportkombi gerecht zu werden, fällt er noch breiter, flacher und bulliger aus. Der achteckige Singleframe-Grill spannt sich fast über die gesamte Wagenfront, die Signatur der LED-Scheinwerfer erkennt man schon aus der Ferne, die Kotflügel sind breiter ausgestellt als bisher. Vor allem der RS 6 Avant sieht aus, als könne er vor Kraft kaum laufen.

Autonomes Fahren und neustes Infotainmentsystem im A6

Der Elektronik-Boom hat längst auch das Auto erreicht, immer öfter geht es um Infotainment, Connectivity und Assistenzsysteme. Audi bekennt sich schon mit dem A8-Nachfolger zum Touchscreen. Und der A6 (interner Code: C8) zeigt, dass die Studie Prologue durchaus ernst zu nehmen ist. Die Ingolstädter werden nämlich vier verschiedene Bildschirme aus besonders dünnen und biegsamen OLEDs (das steht für "organische Leuchtdiode") in den Innenraum integrieren. So kann sich der Beifahrer andere Inhalte anzeigen lassen als der Fahrer. Außerdem wird die Sprachsteuerung deutlich verbessert und Gestensteuerung hält Einzug.

Spacige Form trifft erstmals auf Technik zum autonomen Fahren.

In Sachen autonomes Fahren will Audi erst mit dem neuen A8 und später dann mit dem A6 den Sprung vom assistierten zum pilotierten Fahren schaffen. Hört sich nach Wortklauberei an, bedeutet aber einen großen Schritt. Denn konkret heißt das, dass der Fahrer in bestimmten Situationen nicht mehr in der Verantwortung für die Fahrt ist. Möglich macht das die Kombination von Kameras sowie Radar-, Laser- und Ultraschallsensoren sowie eine intelligente Elektronik, die aus Fahrsituationen lernt. Allerdings hängt die Entwicklung stark von der Erfassung der Infrastruktur und dem Wohlwollen des Gesetzgebers ab.

Weniger Gewicht, starke Motoren und ein Plug-in sind geplant

Scharfe Kanten, muskulöse Flächen, markantes Licht: der neue A6 Avant.

Mithilfe von Carbon und Aluminium will Audi beim A6 über 100 Kilogramm Gewicht einsparen und damit den Verbrauch senken. Als erster A6 rollt der C8 nicht nur als Verbrenner, sondern auch als Hybrid vom Band. Anders als BMW bieten die Herren der Ringe neben dem Zweiliter-Plug-in-Gespann auch eine V6-Variante an. Zur Wahl stehen außerdem Benziner und Diesel mit einer Systemleistung von bis zu 450 PS. Der stärkste Sechszylinder bringt es ohne E-Unterstützung sogar auf 600 PS. Da ergibt es eigentlich keinen Sinn mehr, parallel dazu einen V8 anzubieten, dessen Entwicklung in Zukunft von Porsche verantwortet wird (EA825).

Einheitlich mit an Bord sind ein zweites 48-Volt-Bordnetz und ein Mildhybrid-Paket, mit dem man boosten und ein paar Meter weit elektrisch fahren kann. Als Basismotorisierung bleiben TFSI und TDI mit zwei Liter Hubraum auch dem neuen A6 erhalten. Der Top-Diesel, ein Dreiliter-V6 mit elektrisch angetriebenem Verdichter und doppelter Aufladung, bringt es auf 408 PS. Damit macht der Sechszylinder den kaum kräftigeren V8 obsolet.

Oberklasse-Neuheiten bis 2022

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Autoren: Stefan Voswinkel, Michael Gebhardt

Stichworte:

Limousine Oberklasse

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