Mercedes-AMG GT Viertürer (2017): Erlkönig

Mercedes-AMG GT Viertürer (2017): Erlkönig

Mercedes-AMG GT4/Viertürer (2018)

— 07.08.2017

AMG GT4 mit über 800 PS

Mit dem viertürigen AMG GT will Mercedes gegen Audi RS 7 und Porsche Panamera antreten. Mit an Bord: Hybridtechnik und mehr als 800 PS. Neue Fotos!

Das Heck des Erlkönigs ist besonders stark getarnt und erinnert dank des Buckels an den BMW 6er der Generation E63.

2018 kommt der Mercedes-AMG GT mit vier Türen! Der AMG GT4 soll gegen Audi RS 7 und Porsche Panamera antreten. Die jüngsten Fotos der AUTO BILD-Erlkönigjäger zeigen, dass der viertürige GT im Vergleich zu den letzten Sichtungen etwas Tarnung abgelegt hat. So sind die typischen AMG GT-Rückleuchten deutlich zu erkennen. Darüber haben die Tarnprofis ganze Arbeit geleistet und dem Erlkönig einen Buckel aufgeschnallt. Details wie die Keramikbremse, der angedeutete Panamericana-Grill und der vierflutige Auspuff sind bereits zu erkennen. Scheinwerfer und Kühlergrill sind unzweifelhaft Mercedes. Ähnlich wie die Studie erinnert auch der erste GT4-Erlkönig im Profil stark an den Mercedes CLS.

Konkurrenz für Audi RS 7 und Porsche Panamera

Mit dem Mercedes-AMG GT Concept lieferte Daimler gleich einen doppelten Ausblick auf die Modellzukunft. Zum einen kündigt Mercedes-AMG den Ausbau der GT-Familie an. Soll heißen: Der viertürige GT kommt zusätzlich zu GT und Roadster. Zum anderen sollte das Showcar zeigen, dass sich Mercedes-AMG mit alternativen Antrieben beschäftigt.

Laut Mercedes-AMG liefert das Showcar bereits einen konkreten Ausblick auf den viertürigen AMG GT.

Der viertürige AMG GT wäre nach SLS AMG und AMG GT (Coupé) das dritte Modell, das komplett bei Mercedes-AMG in Affalterbach entwickelt wird und das erste Auto, das das neue Kürzel "EQ Power+" trägt. Unter dieser Bezeichnung sollen in Zukunft alle extra starken Hybridmodelle von Mercedes-AMG fahren. Wer jetzt an langweilige Plug-in-Hybride denkt, die auf maximale Sparsamkeit getrimmt sind, der kennt Mercedes-AMG schlecht. Die Leistungsprofis versprechen einen Mix aus Fahrdynamik und Effizienz. Die Lösung: Ein V8-Benziner wird mit einem E-Motor kombiniert. Laut AMG soll dieser Hybridantrieb bis zu 600 kW mobilisieren, also rund 815 PS. Dank Allradantrieb 4Matic+ sollen 100 km/h in weniger als drei Sekunden erreicht werden.

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Mercedes-AMG GT4 Illustration

Das Design ist typisch AMG

Die horizontalen Rückleuchten sind typisch für den AMG GT. Beim Concept wurden sie leicht überarbeitet.

Auch optisch ist das Showcar ein echter AMG GT. Der Frontspoiler im A-Wing-Design, die Powerdomes und der Panamericana-Grill sind unverwechselbare AMG-Designmerkmale, die auch das GT Concept übernimmt. Für den Wow-Effekt sind die seitlichen Streben des Kühlergrills rot lackiert. Besonders stolz sind die AMG-Männer auf die neue Leuchtgrafik der Scheinwerfer, bei der eine freie Lichtschnur zum Einsatz kommt. Sehr futuristisch und (noch) nichts für die Serie sind die kleinen Kameras anstelle der Außenspiegel. Auch die Chromfelgen sind vermutlich dem Concept vorbehalten, dahinter verbirgt sich eine bereits erhältliche Keramikbremse.

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Mercedes GLA Coupé Illustration Mercedes CLS Illustration
Das Heck der Studie ist insgesamt sehr seriennah. Die schmalen Rückleuchten sind unverwechselbar AMG GT. Der Diffusor und das mittige Auspuffrohr im Bugatti Veyron-Style werden für die Serienversion bestimmt noch entschärft. Dennoch betonte Mercedes-AMG, dass das Showcar nicht weit von der Serienversion entfernt sei und bereits konkreten Ausblick auf den viertürigen AMG GT liefere. Ab Frühjahr 2018 plant Mercedes den Angriff auf Porsche Panamera Turbo, BMW M6 Gran Coupé und Audi RS 7.

Mercedes-AMG GT Viertürer/GT4 (2018)

Autor: Jan Götze

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