AMG GT4 und Mercedes-Modelle bis 2021

Mercedes-AMG GT4 (2019): Vorstellung

— 21.04.2015

Angriff auf Panamera und A7!

Mit einem Traum-Coupé auf Basis des Mercedes-AMG GT will Mercedes gegen den nächsten Audi A7 und den neuen Porsche Panamera fahren.

Viertürige Coupés sind stark im Kommen, denken wir nur an den 2015er Genf-Helden namens VW Sport Coupé Concept. Mercedes setzt noch einen drauf und schnürt so richtig die Sportschuhe: Mit dem AMG GT4 konzipiert das hauseigene Sportstudio aus Affalterbach ein viersitziges Sportcoupé, das die Gene des AMG GT mit den Erbanlagen des CLS verschmilzt. Wenn 2018 der Nachfolger des CLS an den Start rollt, ist der Countdown für den AMG GT4 bereits in vollem Gang. Schließlich teilt sich das neue viersitzige Coupé die Karosseriestruktur samt Radstand und Fahrwerk mit dem nächsten CLS. Trotzdem ist der AMG-Sportler ein eigenständiges Auto. Aufbau, Innenraum, Ausstattung – alles maßgeschneidert. Aber nicht eng, sondern großzügig und souverän. Wenn man diesen Wagen konsequent in Richtung Luxus trimmen würde, könnte hinten Maybach draufstehen. Der GT4 versteht sich als großer Bruder des zweisitzigen GT.

Der GT4 wird ein echter Gran Turismo: breit, flach und bullig

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Neue Supersportler

Trotz der Verwandtschaft zum CLS setzen die unverwechselbaren Proportionen neue Akzente. Anders als der GT, der sich der Technik des SLS bedient, ist der GT4 keine Transaxle-Konstruktion mit Vollalu-Karosserie. Um eine möglichst ausgeglichene Achslastverteilung sicherzustellen, kommt ein Frontmittelmotor-Konzept mit direkt an das Triebwerk angeflanschtem Getriebe zum Einsatz. Die sehr kurzen Überhänge und der höhere Leichtmetallanteil bewirken eine im Vergleich zum CLS noch zentralere und niedrigere Schwerpunktlage. Während der CLS aussieht wie eine E-Klasse nach dem Besuch beim Schönheitschirurgen, orientiert sich der GT4 am Gran Turismo – flach, breit, bullig, kompakt, aggressiv. Die Frontpartie hat Signalwirkung für alle künftigen AMG-Modelle. Statt der typischen Querstrebe dominiert ein gutes Dutzend Längsstreben die Kühlermaske. Intern heißt dieses Detail Panamericana-Grill. Die Heckpartie des GT4 ist länger und seitlich nicht so stark eingezogen wie beim GT. Obwohl man auf einen Flügel verzichten könnte, soll auch der Viertürer schon aus Imagegründen ein ausfahrbares Luftleitblech erhalten.

Adaptives Luftfahrwerk und zwei Leistungsstufen für den Motor

Je nach Version dürfte der Preis des viertürigen Sportcoupés zwischen 120.000 und 140.000 Euro liegen.

Fahrwerk, Lenkung und Bremse dürften sich an der nächsten Generation des E 63 AMG S orientieren. Im Angebot sind dem Vernehmen nach unter anderem ein adaptives Luftfahrwerk, elektronisches Sperrdifferenzial, dynamische Motorlager, Mischbereifung und Carbon-Keramik-Bremsen. Analog zum CLS 63 soll auch der GT4 in zwei Leistungsstufen kommen. Der große 5,5-Liter-V8 wird dabei durch jenes Vierliter-Aggregat abgelöst, das wir aus dem GT kennen. Die endgültige Einstufung will sich AMG bis kurz vor Serienanlauf Anfang 2019 aufheben. Wer auf knapp 500 PS für den GT4 und auf rund 600 PS für das S-Modell tippt, dürfte nicht verkehrt liegen. Die stärkste Variante soll in nur 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h spurten können. Die Preise? Zwischen 120.000 und 140.000 Euro.

AMG GT4 und Mercedes-Modelle bis 2021

Autor: Georg Kacher

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