Das Angebot an neuen Elektroautos wächst rapide – wer behält den Überblick? Zum Glück gibt es die Test-Daten von AUTO BILD – durch ein neues Notenschema jetzt noch ein gutes Stück präziser. Am beliebtesten in Deutschland sind seit Jahren die SUV: Exakt ein Drittel aller Neuwagen enfällt aktuell auf die populären Straßen-Geländewagen, mehr als noch 2024.
Auch in dieser Fahrzeug-Kategorie gibt es zahllose vollelektrische Modelle. Im Sinne der Übersichtlichkeit zeigt AUTO BILD hier die Top Ten der besten Elektro-SUV – sortiert nach Bestnote. Alle zehn erhielten in den sorgfältigen Erprobungen der Testredaktion mindestens 580 von 800 möglichen Punkten. Wichtige Testkriterien sind Reichweite und Ladezeit. Alle zehn besten Elektro-SUV erhielten die Note von 1,8 – oder besser. Was hier vorgestellt wird, ist im besten Sinne "State of the Art" – jedes für sich hat andere Besonderheiten.

10. Platz: VW ID.4 GTX – ordentliche Zugkraft

Beim elektrischen Kompakt-SUV ID.4 setzt VW vor allem auf praktischen Nutzwert. Daher kommt das SUV auf Wunsch mit Anhängerkupplung und Dachreling. Und der ID.4 kann ordentlich was ziehen: bis zu 1200 Kilogramm. Hinsichtlich der Abmessungen ist der Wolfsburger etwas größer als das vergleichbare Verbrenner-Modell VW Tiguan; bleibt mit einem Wendekreis von zehn Meter aber praktisch. Äußerlich hat der ID.4 seinem kleinen Bruder, dem kompakten ID.3, ein edleres Design voraus, der Innenraum ist allerdings beinahe identisch. Unterm Blech steckt zigtausendfach bewährte Konzerntechnik, die wir aus Skoda Enyaq und Audi Q4 e-tron kennen.

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VW ID.4

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Aktuell ist der ID.4 in der Einstiegsvariante "Pure" ab 42.635 Euro (abzüglich Elektro-Kaufprämie von Volkswagen, derzeit bis 30. Juni 2025 gültig) zu haben, dann sind 170 PS in Gestalt eines Hinterachsantriebs an Bord. Die Standard-Batterie leistet 52 kWh, das ermöglicht nach WLTP-Prüfnorm eine Reichweite von bis zu 363 km. Praktisch ist auch die Dachlast von bis zu 75 Kilogramm.

Der GTX beschleunigt wie ein Sportwagen

Besonders viel Kraft entfesselt die Sportversion GTX (in der ID-Familie die Standard-Abkürzung für den gewissen Wumms): 340 PS wirken insgesamt auf beide Achsen. Das reicht, um den 2,2 Tonnen schweren Trumm in 5,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu wuchten. Das sind Fahrleistungen, die den Vergleich mit anderen Sportwagen nicht scheuen müssen. Die Endgeschwindigkeit des GTX ist auf 180 km/h limitiert.
VW ID.4 GTX
Besonders leichtfüßig: Der VW ID4 hat als Sport-Version GTX bis zu 340 PS und einen 77 kWh großen Akku. Im Praxis-Test brachte der das Kompakt-SUV 308 km weit.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
AUTO BILD hat dem GTX beim Praxistest eine Reichweite von 308 km entlockt. Die WLTP-Reichweite wird vom Hersteller mit 515 km angegeben, dieser deutliche Kontrast entspricht – herstellerübergreifend – den üblichen Erfahrungen. Gemessen wurde auf der realitätsnahen AUTO BILD-Testrunde ein durchschnittlicher Verbrauch von 28,5 kWh. Während der GTX auf der Preisliste bei 53.255 Euro beginnt, kostete das getestete Modell aufgrund von Zusatzausstattung 63.255 Euro. Die Tester vergaben insgesamt 580 Punkte, das entspricht der Note 1,8. Daraus ergibt sich ein Preis-Punkte-Verhältnis von 109,06 Euro pro Punkt.

9. Platz: Ford Explorer – markanter VW-Verwandter

Schöner Erfolg für Ford: Kaum ist das Kompakt-SUV Ford Explorer mit Elektroantrieb auf der Straße, gibt es schon eine gute Platzierung in der AUTO BILD-Liste der zehn besten E-SUV. Für sein zweites E-Modell nach dem Mustang Mach-E hat Ford Hilfe von VW in Anspruch genommen. Das zweite vollelektrische Auto vom Kölner Hersteller steht auf der MEB-Basis, die auch den ID.4 trägt. Mit 4,47 Meter ist er aber elf cm kürzer als das elektrische Kompakt-SUV von VW. Das Basismodell "Standard Range" hat 170 PS und den 52 kWh großen Akku, der beim ID.4 ebenfalls den Einstieg darstellt. Das Auto kostet ab 39.900 Euro und soll eine Reichweite von bis zu 364 km haben.
Ford Explorer All Electric
Ein verkleideter ID.4: Der Ford Explorer (7. Generation) verwendet Plattform, Antriebe und Akkus von VW. Allerdings ist er günstiger und hat ein markanteres Design als das Kompakt-SUV aus Wolfsburg.
Bild: Ford
Auch die größeren Varianten bedienen sich mit VW-Technik, sie erreichen 204 bis 310 PS. AUTO BILD konnte bisher die Topversion "Extended Range AWD", also mit großem Akku (79 kWh) und Allradantrieb, testen. Dabei wurde ein Durchschnittsverbrauch von 26,3 kWh ermittelt. Unter Praxisbedingungen kam das Kompakt-SUV mit einer Akkufüllung 328 km weit. Zum Vergleich: Laut WLTP-Normmessung wäre eine Reichweite von bis zu 566 km drin gewesen, diese hohe Diskrepanz ist zumeist üblich. Das getestete Modell kostete inklusive Sonderausstattung laut Preisliste 59.750 Euro, der Basispreis beträgt 50.825 Euro.

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Ford Explorer

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8. Platz: Hyundai Ioniq 5 – individueller E-Crossover

Seit vier Jahren baut Kia das SUV-Crossover Ioniq 5, bis Ende 2024 wurden gut 40.000 Stück in Deutschland zugelassen. Das Erfolgsprodukt ist vom ersten Eindruck her kein Auto für die Massen, denn sein Design sticht hervor. Mehrere markante Falten im Blech lenken die Blicke auf sich. Technisch spielt der Ioniq 5 ganz oben mit.
Hyundai Ioniq 5 AWD 84 kWh
Sieht kleiner aus, als er in Wirklichkeit ist: Der Ioniq 5 misst 4,63 Meter in der Länge und fällt durch sein extravagantes Blech-Design auf.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Mit seinem 800-Volt-Bordnetz kann er besonders schnell laden: bis zu 350 kW Ladeleistung ist möglich, damit sind seine Akkus in minimal 18 Minuten wieder voll (von 10 auf 80 Prozent). Vier Modelle werden angeboten: Die Basisversion hat 170 PS und eine Batterie mit 63 kW. Sie kostet ab 43.900 Euro. Die größeren Ausführungen mit 229, 325 und 609 PS haben den größeren Akku mit 84 kWh.

Beim Stromverbrauch steht der Koreaner ganz oben

Für den Praxistest stand AUTO BILD die zweitstärkste Version "Techniq" mit 325 PS und Allradantrieb zur Verfügung. Sie kostet mindestens 59.400 Euro. Die Leistung ermöglicht einen Sprint in 5,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit regelt Hyundai bei 185 km/h ab.

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Hyundai IONIQ 5

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Die Norm-Reichweite nach Prüfstandard WLTP gibt der Hersteller mit bis zu 546 km an, im Test kam der Hyundai Ioniq 5 auf 328 km weit. Diese Diskrepanz zwischen Norm- und Praxis-Reichweite entspricht allgemeinen Erfahrungen. Als Durchschnittsverbrauch ermittelten die AUTO BILD-Tester 29 kWh, das ist der höchste Energiebedarf innerhalb der Top Ten der besten E-SUV. Insgesamt wurden 584 Punkte vergeben, das entspricht der Note 1,8.

7. Platz: Kia EV9 – kantiger König der Landstraße

Jeder, der vor der mächtigen Fassade des Kia EV9 steht, ist beeindruckt. 1,78 Meter hoch, fünf Meter lang, eine Front wie ein amerikanischer Truck. Alle Neune! So etwas hat Gewicht, und zwar wortwörtlich: 2,6 Tonnen wiegt das Riesen-SUV, das liegt natürlich auch am gewaltigen Akku, der bis zu 99,8 kWh Strom speichert und rund 500 Kilogramm wiegt. Allerdings nicht im Basismodell Kia EV9 RWD, das hat einen kleineren Stromspeicher mit 76,1 kWh Fassungsvermögen.
Kia EV9 AWD
Er ist einfach nur groß: Der Kia EV9 überragt mit 1,78 Meter Höhe und fünf Meter Länge sämtliche anderen Elektro-SUV in der Top-Ten-Liste.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Die Leistung der Basisversion beträgt 218 PS, das reicht für 190 km/h und eine maximale Beschleunigung von 8,2 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h. Bemerkenswert ist neben dem endlosen Platzangebot – allein 3,10 Meter Radstand signalisieren so viel Fußraum wie in einer Lounge – auch die Anhängelast: bis zu 2,5 Tonnen. Der Preis startete bei 61.990 Euro.

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KIA EV9

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Verbrauch fast 30 Prozent über dem sparsamsten SUV

AUTO BILD hat bisher die Allradversion Kia EV9 AWD mit 385 PS und der großen Batterie testen können. Sie kann bis zu 200 km/h schnell fahren und kostet laut Preisliste ab 68.990 Euro. Auf der Testrunde schaffte der pfundige König der Landstraße dank Monsterakku immerhin 380 km Reichweite.
Sein Stromverbrauch beträgt aufgrund der Schrankwand-Aerodynamik und der gewaltigen Massen im Schnitt 27,9 kWh – fast ein Drittel mehr als der Konsum des sparsamsten der zehn E-SUV, des BMW iX1. Insgesamt gab es 589 Punkte, das entspricht der Note 1,7. Der Preis des getesteten Modells betrug 83.370 Euro, so kommt der Kia EV9 auf ein Preis-Punkte-Verhältnis von 141,51 Euro pro Punkt.

6. Platz: Skoda Enyaq – bewährt und wirtschaftlich

Als einzige Marke schafft Skoda gleich zwei Auftritte in der Top-Ten-Liste der besten SUV. Das ist umso beeindruckender, als es bisher nur zwei Elektroautos von Skoda gibt! Hier also auf Position 3 der erste vollelektrische Skoda, inzwischen im fünften Bau-Jahr und bereits mehreren Updates. Kein auffälliges Design oder herausragend viel Leistung, doch dafür solide und verlässlich: Der Skoda Enyaq bietet sehr viel Platz und meistert alle Aufgaben, die ein elektrisches SUV erfüllen sollte.
Dazu gehört viel digitales Equipment im Innenraum, darunter ein 13-Zoll-Display in der Mittelkonsole und "Laura", die Spracherkennung. Beim Design des Enyaq setzt Skoda auf Unauffälligkeit. Während auf der Straße viele Elektroautos mit einer besonders futuristischen Optik ins Auge stechen, gibt sich der Enyaq etwas zurückhaltender. Schön gestaltete Merkmale findet man auch hier: etwa die schmalen und schnittigen Scheinwerfer, die scharfen Kanten an der Front oder der kleine Dachkantenspoiler.
Skoda Enyaq L&K
Der Skoda Enyaq ist eines der ältesten Modelle in der Top-Ten-Liste: Seit fünf Jahren gibt es das Kompakt-SUV, erst kürzlich erhielt es ein Facelift.
Bild: Škoda Auto

Neues Basismodell zieht den Preis nach unten

Preislich hat Skoda den Enyaq noch einmal günstiger gemacht: Er startet als Basisversion "60" mit 204 PS nun bei 44.500 Euro, das sind 4400 Euro weniger als früher. Die Fahrleistungen: In 8,1 Sekunden beschleunigt der Enyaq 60 von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h. Das einstige Grundmodell 85 hat 286 PS und startet wie bisher bei 48.900 Euro. Mit 180 km/h liegt das Spitzentempo etwas höher. In 6,7 Sekunden kann der Enayq 85 von 0 auf 100 km/h sprinten.
Im AUTO BILD-Test kam er auf eine Reichweite von 368 Kilometern. Sein Verbrauch mit gemessenen 23,7 kWh liegt erfreulich niedrig. Die Testergebnisse führten zu einer Gesamtwertung von 590 Punkten, das entspricht der Note 1,7. Der Testwagen kostete inklusive Sonderausstattung 60.400 Euro – damit liegt das Verhältnis von Preis zu Wertungspunkten bei 102,37 Euro pro Punkt.

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Skoda Enyaq

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48.979 EUR

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5. Platz: Polestar 4 – Performer ohne Heckfenster

Der Polestar 4 ist in der Nomenklatur der skandinavischen Volvo-Edelmarke eher an Position 3 zwischen der Limousine Polestar 2 und dem SUV Polestar 3 einzuordnen. Es handelt sich um ein SUV-Coupé – aber anders als bei vielen Herstellern haben wir dabei ein eigenständiges Modell vor uns. Er basiert auf einer Plattform der chinesischen Konzernmutter Geely. Die Kollegen vom Test bescheinigen ihm hervorragendes Platzangebot, allein der Radstand mit drei Meter ist beachtlich.
Typisch Polestar – und damit auch typisch skandinavisch – ist das reduzierte Design. Im Innenraum verwendet Polestar ungewöhnliche Materialien. Überraschend ist auch, dass der Polestar 4 keine Heckscheibe hat. Die Sicht nach hinten gewährleistet daher eine Kamera.
Polestar 4
Der Polestar 4 ist ein SUV-Coupé, das bewusst verzichtet – zum Beispiel auf ein Heckfenster. Stattdessen überwacht eine Kamera den rückwärtigen Raum.
Bild: Polestar

Bis zu 200 km/h schnell fährt der Polestar 4

Der Grundpreis beträgt 61.900 Euro, dafür gibt es einen Hinterradantrieb mit 272 PS. Das Top-Modell "Long Range Dual Modus" ab 69.900 Euro hat 544 PS und Allrad. Die Fahrleistungen: Der Polestar 4 erreicht maximal 200 km/h, das Basismodell beschleunigt in 7,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die stärkere Version schafft den Sprint in nur 3,8 Sekunden. In beiden Varianten installiert der Hersteller die gleiche Batterie – mit 94 kWh beachtlich groß.

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Polestar 4

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79.198 EUR

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4
Die Ladeleistung ist mit 200 kW ordentlich, das ermöglicht eine Ladezeit von minimal 30 Minuten (von 10 auf 80 Prozent Akkuinhalt). Im AUTO BILD-Test kam die Allrad-Version auf 366 km Reichweite. Der Stromverbrauch in der Praxis lag mit 28,9 kWh an der Spitze der zehn Spitzenmodelle. Insgesamt kam der Polestar 4 Long Range Dual Modus auf 592 Punkte, das entspricht der Note 1,7. Der Testwagen kostete 79.900 Euro.

4. Platz: BMW iX1 – das super-sparsame E-SUV

Der BMW iX1 ist bemerkenswert: Obwohl das Modell nicht ausschließlich als Elektroauto, sondern auch als Verbrenner-Variante konzipiert wurde, sticht es im Vergleich mit anderen Elektro-SUV durch seinen sparsamen Verbrauch hervor. Er ist das einzige Modell in der Top-Ten-Liste der besten E-SUV, das unter 20 kWh Strom auf 100 km verbraucht – exakt 19 kWh. Top!
Das liegt mit an dem relativ geringen Gewicht: Das getestete Modell – die Basisversion iX1 eDrive20 mit 204 PS – bringt 1940 Kilogramm auf die Waage. Damit ist es auch das SUV in dieser Liste, das unter zwei Tonnen wiegt. Äußerlich unterscheidet sich das elektrische Kompakt-SUV mit 4,50 Meter Länge kaum von seinen Verbrenner-Varianten – bis auf den geschlossenen Kühlergrill.
BMW iX1 eDrive20
Sparsam: BMW iX1 verbraucht am wenigsten Strom unter den zehn besten E-SUV.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD

Reichweite ist trotz kleinem Akku erfreulich groß

Platz ist vorn wie hinten genügend, die Rücksitzbank kann geteilt umgeklappt werden. Hinten passen maximal 1495 Liter hinein, auch damit unterscheidet sich der elektrische X1 nicht von seinen Verbrenner-Brüdern. Auch nicht bei der Performance: Die Basisversion schafft den Sprint von 0 auf 100 km/h in 8,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 170 km/h erreicht. Die stärkere Variante eDrive30 mit 313 PS benötigt für den Sprint sogar nur 5,6 Sekunden und kommt bis maximal 180 km/h. Beide Ausführungen haben einen mit 64,7 kWh relativ kleinen Akku.
Umso erstaunlicher, dass er dem kleinen Modell beim AUTO BILD-Test 366 km Reichweite ermöglichte. Das ergab 593 Punkte und die Note 1,7. Zum kleinen Akku passt – leider – auch die geringe Ladeleistung: Mit 130 kW ist der BMW in der Top-Ten-Liste das Schlusslicht. Das getestete Modell kostete 57.800 Euro – der Basispreis beträgt 48.800 Euro.

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BMW iX1

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3. Platz: Audi Q6 e-tron – mit Porsche-Performance

Das mittlere SUV aus der Elektro-Modellfamilie e-tron schloss 2024 die Lücke zwischen kompakten Q4 und dem seit Frühjahr nicht mehr gebauten Q8. Die technische Verwandtschaft zum Porsche Macan äußert sich auch in den Abmessungen des Audi Q6 e-tron: Mit 4,77 Meter ist das mittlere Audi-SUV nur einen Zentimeter kürzer. Ähnlich wie die beiden e-tron-Geschwister fällt er äußerlich durch bulliges Design auf.
Die Ausstattung hinter der breiten Front ist üppig, so gibt es ein Head-up-Display mit Augmented Reality, das vielerlei Warnhinweise plastisch ins Sichtfeld des Fahrer projiziert. Für alle, auch für die hinteren Passagiere, ist das Platzangebot enorm. Der Kofferraum hat 526 Liter, bei umgeklappter Rückbank sogar 1529 Liter Ladekapazität. Vorn, wo bei Verbrennern der Motorraum ist, passen noch zusätzlich 64 Liter hinein – zum Beispiel das Ladekabel. Der Grundpreis liegt bei 63.500 Euro.
BMW iX1 eDrive20
Sparsam: BMW iX1 verbraucht am wenigsten Strom unter den zehn besten E-SUV.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD

Erster Audi mit blitzschneller 800-Volt-Bordtechnik

Der Q6 e-tron ist das erste Audi-SUV mit 800-Volt-Bordtechnik. Das ermöglicht Schnellladen mit bis zu 270 kW Ladeleistung. Im besten Fall ist der Akku im Basismodell, der maximal 75,8 kWh Energieinhalt hat, nach 21 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen. An langsameren Ladesäulen funktioniert das sogenannte "Bankladen": Das Lademanagement teilt den Akku in zwei gleich große Batterien, die parallel mit Strom versorgt werden. Der Einstiegs-Q6 hat 252 PS und erreicht nach WLTP-Norm eine Reichweite von bis zu 535 km, die stärkere Version "Performance" kommt mit 306 PS und einem 94,9 kWh großen Akku auf maximal 641 km (WLTP).
Getestet hat AUTO BILD bisher das Topmodell Q6 e-tron Quattro mit Allradantrieb und 388 PS. Es erreichte auf der Testrunde 370 km Reichweite. Sein Verbrauch beträgt durchschnittlich 27,2 kWh. Fahrleistung: In 5,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, Spitze 210 km/h – auch das ist (fast) Porsche-Niveau. Gleichauf ist das Topmodell SQ6 e-tron: Mit bis zu 517 PS (im Modus "Launch Control") schafft es den Sprint in 4,3 Sekunden. Der Grundpreis für den Quattro liegt bei 74.500 Euro, das getestete Modell kostete 91.210 Euro. AUTO BILD verlieh exakt 600 Punkte, das ergibt die Note 1,6.

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Audi Q6 e-tron

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2. Platz: Genesis Electrified GV70 – glatt und edel

Mit 4,72 Meter eine halbe Handbreit kürzer als der Audi ist das große Kompakt-SUV Genesis Electrified GV70. Vor zehn Jahren brachte der koreanische Autokonzern Hyundai seine Edelmarke Genesis auf den Markt, die sukzessive elektrifiziert wird. Nachdem 2020 der GV70 mit Verbrennungsmotor gekommen war, folgte kurz dafauf auch die E-Version. Wie alle Genesis-Modelle beeindruckt er mit elegantem Design, penibler Qualität, ansprechender Materialauswahl, üppiger Serienausstattung und überragender Technik.
Genesis Electrified GV70

Genesis GV70
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
Dazu gehört – nur als Beispiel – die gewaltige Ladeleistung von 240 kW. Sollte eine entsprechend potente Ladesäule zur Verfügung stehen, füllt man damit die 77,4 kWh große Standard-Batterie in nur 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Außerdem gibt es serienmäßig bidirektionales Laden in Form von "Vehicle to Load" (V2L), damit lassen sich andere Elektrofahrzeuge, aber auch Laptops oder Kaffeekocher laden bzw. betreiben. Bemerkenswert ist vor allem der Fingerabdrucksensor im Armaturenbrett, über den sich das Fahrzeug starten lässt. Auch an Bord: Massagesitze und ferngesteuertes Parken per Fahrzeugschlüssel.

Technik-Wunder mit massiver Power

Kurzum: Der Genesis Electrified GV70 ist ein Technik-Wunder. Das gilt auch für seine Performance: Zwei Motoren verteilen 490 PS auf alle vier Räder. Die im AUTO BILD-Test ermittelte Reichweite liegt bei 270 km, wobei sich eine Strecke Vollstrom mit möglichen 220 km/h reichweitemindernd auswirkt, sonst wäre es mehr. Dennoch ordentlich angesichts von 2,3 Tonnen Leergewicht. Eine Boost-Funktion aktiviert für bis zu zehn Sekunden die volle Power, dann beschleunigt der Koreaner in 4,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

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Genesis Electrified GV70

76.080 EUR

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Soviel Luxus und Power haben ihren Preis: Der Genesis Electrified GV70 startet bei 69.580 Euro, also mehr als doppelt so viel wie der günstigste Elroq. Im AUTO BILD-Test erreichte das Kompakt-SUV 603 Punkte, das entspricht der Note 1,6. Das getestete Modell kostete inklusive Ausstattung 75.550 Euro. Im Verhältnis zur Punktzahl ergibt das 125,29 Euro pro Punkt.
Skoda Elroq 85 Skoda Karoq 1.5
Sehr viel Elektro-SUV für vergleichsweise wenig Geld: Der neue Skoda Elroq kostet in der Basisversion weniger als der etwa gleich große Skoda Karoq mit Benzinmotor.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD

1. Platz: Skoda Elroq – E-SUV zum Kampfpreis

Kaum auf der Bühne, schon ein Star – so etwas wie der Skoda Elroq passiert nicht alle Tage. Die Test-Kollegen jedenfalls sind hin und weg. Sie vergaben 609 Punkte, das entspricht der Note 1,5. Das blendende Ergebnis hat auch mit Geld zu tun: Derzeit kostet der Elroq in der Basisversion laut offizieller Skoda-Preisliste ab 33.900 Euro. Das sind 30 Euro weniger als der ungefähr gleich große Skoda Karoq, ein Verbrenner. Damit ist – wohlmöglich erstmals – ein neues Elektroauto günstiger als das günstigste vergleichbare Modell mit Benziner. Ohne Zweifel: Der Elroq hat das Zeug zum Volks-Elektroauto.
Denn das tschechische Kompakt-SUV hat noch weit mehr zu bieten als einen guten Preis. Zum Beispiel ein gewinnendes Äußeres. Das fängt an mit dem blitzneuen Design "Modern Solid" und setzt sich fort mit den großen Schlappen: 19 Zoll hat bereits das Einstiegsmodell, die Topversionen sind auf 21 Zoll großen Walzen unterwegs. Dazwischen bieten sie viel Platz: Der Elroq nutzt dieselbe konstruktive Basis wie das ältere Elektro-SUV Skoda Enyaq. Beide Modelle haben denselben Radstand von 2,77 Meter. Das ist insofern bemerkenswert, als der Elroq mit rund 4,89 Meter Länge etwa 16 cm kürzer ist als der große Bruder – und macht klar, dass sein Fahrgastraum ebenso viel Fuß- und Knieraum hat wie der des älteren Bruders.

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Nur eine halbe Sekunde langsamer als der GTI

Etwas weniger Kapazität dagegen bietet der Elroq-Kofferraum mit 470 bzw. 1580 Liter im Vergleich zum Enyaq mit 585 bzw. 1710 Liter. Apropos Kapazität: Der kleinste Elroq-Akku hat 52 kWh Speichervermögen, an einer Schnellladesäule kann er mit bis zu 145 kW Ladeleistung in etwa 20 Minuten aufgeladen werden. Die Reichweite nach WLTP beträgt bis zu 378 km. Wem das nicht genügt, der muss die Version "60" mit dem nächstgrößeren Akku (59 kWh) bestellen, der bei 204 PS Motorleistung bis zu 428 km Reichweite (nach WLTP) ermöglicht. In dieser Ausführung kostet der Elroq ab 44.100 Euro.
Absolute Spitze ist die 77-kWh-Batterie im Topmodell "85", die nach Normmessung den Elroq bis zu 580 km weit bringen soll. Die Reichweiten-Realität von E-Autos sieht natürlich etwas anders aus – nebenbei ein starkes Argument für die praxisnahe AUTO BILD-Wertung: Auf der Testrunde kam der Elroq 85 lediglich 323 km weit. Für die kleineren Akkus liegen noch keine Testergebnisse vor.
Der 286-PS-Motor vom Topmodell beschleunigt in minimal 6,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h – das ist nur eine halbe Sekunde langsamer als der aktuelle VW Golf GTI. Das getestete Modell erreicht inklusive Sonderausstattung einen Listenpreis von 52.340 Euro. Setzt man diese Summe ins Verhältnis zur Punktzahl, ergibt das 85,94 Euro pro Punkt. Auch das ist ein Spitzenresultat: Kein anderes Elektro-SUV erreichte eine bessere Quote als 97 Euro pro Punkt.
Es wird was mit der Elektromobilität, das zeigt die Auswahl der besten Elektro-SUV. Noch vor wenigen Jahren hätte AUTO BILD eine Liste von glitzernden Luxus-Protzkisten gezeigt, was sehen wir jetzt? Eine bunte Mischung aus individuellen Freizeitfahrzeugen mit E-Antrieb. Klar: Die Einsteiger-Gebühr für die meisten dieser Qualitätserzeugnisse ist ziemlich hoch, aber es gibt bereits einige Mittelklasse-Fahrzeuge zu Konditionen, die beinahe Schnäppchen-Niveau erreichen. Weiter so!