Kompaktklasse-Neuheiten bis 2020

Golf VIII Facelift Illustration Audi A3 Sportcoupé Illustration BMW 2er Gran Coupé Illustration

Audi A3 IV (2018): Vorschau

— 29.03.2016

Audis A3 wird sportlicher

Der nächste Audi A3 kommt 2018 und soll das sportlichste Modell seiner Klasse sein. Damit er trotzdem sparsamer wird, setzen die Ingolstädter auf Hybride. RS-Power gibt es aber weiterhin.

Video: Audi A3 (2018)

Der sportlichste Kompakte

Der nächste Audi A3 wird nicht komplett neu entwickelt, sondern baut wie sein Wolfsburger Bruder Golf VIII auf dem modifizierten Modularen Querbaukasten (MQB) des Volkswagen-Konzerns auf. Allerdings stehen in Ingolstadt zumindest optisch größere Veränderungen an als beim Golf, der nur behutsam weiterentwickelt wird. Denn der aktuelle, brave A3 passt so gar nicht zur neuen Ausrichtung von Marc Lichte, der seit 2014 die Geschicke des Audi-Designs leitet. Schon das Facelift des aktuellen A3 in diesem Jahr bringt eine zornige Front im Stil des neuen A4 – und der neue A3 geht noch einen ganzen Schritt weiter.
Alles über den Audi A3

Sportlichstes Modell seiner Klasse

Lichte will den Nobelkompakten zum sportlichsten Modell seiner Klasse machen und den BMW 1er und die Mercedes A-Klasse in den Schatten stellen. Die aggressive, flache Front, selbstbewusst ausgestellte Kotflügel und das breite Heck zeigen: Lichte hat nicht zu viel versprochen. Anders als beim Golf spielen gute Raumökonomie und Platzangebot eine eher untergeordnete Rolle. 

Die extrem flachen Rückleuchten sehen chic aus, sollen die Dynamik des Ingolstädters betonen.

Wichtiger sind sportlichere Proportionen, die den Fünftürer weniger pummelig und gedrungen aussehen lassen. Sportlicher heißt dabei nicht nur breiter sowie flacher, sondern auch coupéhafter und eleganter. Die neue Lichttechnik ermöglicht schlankere Scheinwerfer, der klassische Seitenschnitt weicht einer dynamischeren Linie mit stärker betonten Radlaufmuskeln. Nur Form und Format des Singleframe-Grills halten bewusst einen Respektabstand zum A4. Denn innen kann der nächste A3 fast alles, was ihm die größeren Modelle bis dahin vormachen werden, wobei Sprachsteuerung und Touchpad auf breiter Front an Bedeutung gewinnen. Einen Ausblick auf das komplett neue Bedienkonzept hat VW mit einer ersten Studie auf der CES in Las Vegas gezeigt. 

Wie bisher wird es auch in der kommenden A3-Generation mehrere Varianten geben: Der fünftürige Sportback reift in der dritten Auflage beinahe zum Avant heran, ebenfalls gesetzt sind die viertürige Limousine und das lange umstrittene Cabrio. Ob der A3 Dreitürer eine Zukunft hat, hat Audi noch nicht entschieden – vom kompakten Sportcoupé über einen sportlichen Shooting Brake bis zum 2+2-sitzigen TT-Derivat ist dagegen einiges denkbar.

Kompaktklasse-Neuheiten bis 2020

Mercedes CLA Illustration Golf VIII Facelift Illustration Audi A3 Sportcoupé Illustration

Hybride und RS-Power

Passend zur neuen Sportlichkeit werden auch die Motoren etwas stärker und dank des um etwa 50 Kilogramm gesenkten Gewichts trotzdem sparsamer. Der A3 kommt als S3 mit 320 PS und als RS 3 mit 400 PS. Als Einstiegsmotoren sollen neue Dreizylinder mit bis zu 110 PS zum Einsatz kommen, die den Verbrauch weiter reduzieren werden. 

Der fünftürige A3 Sportback macht auf coupéhaften Kombi – das steht ihm ausgesprochen gut.

Außerdem setzt Audi auf Mildhybride mit einer E-Leistung von 10 bis 20 kW. Das reicht, um ein paar Hundert Meter emissionsfrei zurückzulegen, elektrisch einzuparken und bei voller Beschleunigung kurzfristig zu boosten. In der Kompaktklasse sind dafür nicht einmal teure Änderungen am 12-V-Bordnetz nötig. Einfach haben es die Ingolstädter außerdem in Sachen Allradantrieb: Der E-Motor an der Hinterachse verteilt das Hybrid-Mehrgewicht und ergibt einen eleganten e-quattro.

Der A3 wird digital

Auch die Digitalisierungs-Offensive des Konzerns macht vor dem neuen A3 nicht halt. Dazu gehört auch, dass der Audi Fortschritte beim autonomen Fahren macht. Der bekannte Stauassistent, der schon heute erlaubt, bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h selbstständig zu fahren, soll erweitert werden. Die Sensoren ermöglichen eine Orientierung nicht nur an Fahrbahnmarkierungen, sondern auch an anderen Autos. Bis zu 130 km/h sollen so künftig möglich sein.

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Audi A6 Avant Illustration Audi A8 Illustration Audi A5 Sportback Illustration

Infos Audi A3 Gebrauchtwagen

Vorgängermodell

A3 Vorfacelift ab 15.500 Euro als Gebrauchtwagen kaufen

Mit dem Marktstart des Facelifts im Mai 2016 wird das Vorfacelifts als Gebrauchtwagen günstiger. Der Vorgänger, der im Mai 2012 in den Handel kam, wird als Sportback mit 1,4-Liter-TFSI (122 PS) und moderater Laufleistung von Händlern und Privaten ab 15.500 Euro angeboten. Das A3 Vorfacelift, intern als 8V bezeichnet, wurde auf dem Genfer Autosalon 2012 als erster Kompaktwagen im VW-Konzern auf Basis des MQB präsentiert. Durch den hohen Anteil an Aluminium wiegt die dritte A3-Generation 1175 Kilo, und damit 80 Kilo weniger als der Vorgänger A3 8P (2003 bis 2013). Worauf Sie beim Kauf eines A3 8V achten sollten, erklärt AUTO BILD im ausführlichen Check.

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Autoren: Stefan Voswinkel, Michael Gebhardt

Stichworte:

Kompaktklasse

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