Audi Q3 (2018): Vorstellung

Audi Q3 (2018): Vorstellung

Audi Q3 (2018): Test, Vorstellung, Motoren, Abmessungen, Marktstart

Q3 wird erwachsen

Sieben Jahre gibt es nun schon den Audi Q3 – Zeit für einen Generationswechsel. Das neue Audi-SUV wird sportlicher. AUTO BILD ist es schon gefahren und hat die Preise!

Vorstellung: Q3 wird weniger pummelig

Sieben Jahre nach der Markteinführung bringt Audi eine neue Generation des Q3. Klarer Auftrag: mehr Sportlichkeit, schärfere Linien und ein stämmigeres Auftreten für das SUV. Was den Designern als Vorlage gedient hat, macht in der Praxis einen guten Eindruck. An der Front übernimmt nun auch der Q3 das mittlerweile typische kantige Markengesicht. Der achteckige Singleframe-Grill wurde nach oben gezogen und wird weiterhin von einem Rahmen eingefasst. Dieser fällt im Vergleich zum Vorgänger aber reduzierter und stimmiger aus. Die Frontschürze erhält bei der auf den Pressefotos gezeigten "S line"-Ausführung große Lufteinlässe mit abgesetzten silbernen Elementen. Die Scheinwerfer sind in einer sehr technischen Form mit vielen Ecken modelliert. Sie sind keilförmig, serienmäßig in LED ausgeführt und beherbergen ein in Balken dargestelltes LED-Tagfahrlicht. In der Seitenansicht fallen die farblich abgesetzten Radlaufblenden ins Auge. Sie sollen zusammen mit dem ebenfalls andersfarbigen Schweller die Offroad-Optik unterstreichen. Die Radkästen sind ausgestellt und lassen den Q3 dadurch breiter wirken, Audi spricht hier von "Quattro-Blistern".

Am Heck wirkt der Q3 nicht mehr so rundlich wie der Vorgänger. Die Rückleuchten sind plastischer.

Vor allem hinten wirkt der neue Audi Q3 ziemlich bullig – und erinnert sogar etwas an den Bentley Bentayga. Bei den Felgen stehen Durchmesser zwischen 17 und 20 Zoll zur Auswahl. Zwar ist der Q3 insgesamt noch rundlich, er erhält aber viele neue Kanten. Vor allem die Rückleuchten sind deutlich plastischer geformt als noch bei der ersten Generation. Sie sind in LED ausgeführt und tragen die mittlerweile Audi-typische Leuchtengrafik in Balkenform. Mit insgesamt elf Lackfarben bietet Audi reichlich Freiheiten zur Individualisierung des SUVs, neben dem S-Line-Paket stehen zwei weitere Exterieurpakete zur Wahl. Mit den optischen Zutaten für den Q3 setzt Audi alles daran, sich gegen BMW X1 und Mercedes GLA zu behaupten. Konzernintern hat er mit VW Tiguan, Seat Ateca und Skoda Kodiaq starke Gegner. Seit August 2018 kann der neue Audi Q3 bestellt werden, die Basis kostet 33.500 Euro. Das SUV ist auf dem Autosalon in Paris (2. bis 14. Oktober 2018) zu sehen.

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Abmessungen: Mehr Platz im Innenraum

Audi setzt bei der zweiten Generation des Q3 auf den modularen Querbaukasten (MQB). Er schafft mehr Platz im Innenraum, spart Gewicht, bringt die Elektronik auf den neuesten Stand. Die neue Plattform lässt das SUV in fast allen Dimensionen wachsen. Bei der Länge stehen 4485 Millimeter auf dem Datenblatt, das sind 97 mm mehr als beim Vorgänger. In der Breite nimmt der Audi um 25 Millimeter zu (1856 mm). Zeitgleich schrumpft er etwas in der Höhe: Künftig sind es 1585 mm, also fünf Millimeter weniger als bei der ersten Generation.

Innenraum: Typisch Audi, die Qualität stimmt!

Die verbauten Materialien erfüllen die mittlerweile sehr hohen Erwartungen an Audi-Modelle. Herausragend!

AUTO BILD machte die erste Sitzprobe im neuen Q3! Vorne – das ist keine große Überraschung – gibt es das neue MMI-Touchdisplay. Wie bei allen neuen Audi, von A1 bis Q8, schick eingebettet ins Armaturenbrett-Zierelement, das im Falle des Foto-Q3 von einer Alu-Umrandung eingefasst wird. Ja, die Cockpitarchitektur sieht auch nach dem x-ten neuen Audi immer noch gut aus. Zumal die Zutaten immer leicht variiert werden: Im Q3 beispielsweise gibt es nicht das ganz große Paket mit einem zweiten Monitor vor dem Gangwahlhebel. Stattdessen sitzt unter dem optionalen 10,1-Zoll-Display eine konventionelle Klimabedienung und der bewährte Lautstärke-Drehregler mit Skipfunktion. Manche Dinge können einfach nicht besser gemacht werden! Unser Blick schweift wieder nach links in Richtung Lenkrad. Digitale Instrumente sind im neuen Q3 Serie – allein die Größe des Displays gilt es noch zu wählen (Serie: 10,25 Zoll/Option: 12,3 Zoll mit 3D-Darstellung). Die Platzverhältnisse sind auch für 1,95-Meter-Menschen tadellos – alles, was über den Q3 hinausgeht, ist ehrlich gesagt Luxus. Das gilt auch für den Fond: Hinten sitzen selbst große Menschen sehr komfortabel – auch dank der serienmäßig um 15 Zentimeter in der Länge verschiebbaren Rücksitze samt einstellbarer Lehnen. Viel Luft nach oben und zu den Vordersitzen machen den Q3 uneingeschränkt langstreckentauglich. Je nach Stellung der Rücksitzbank warten zudem zwischen 530 und 675 Liter Kofferraumvolumen auf Koffer und Taschen. Bei umgeklappter Fondlehne sind es 1525 Liter.

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Fahren: Der Q3 ist der dynamischere Bruder des Tiguan (Update!)

Die Lenkung des neuen Q3 ist direkter abgestimmt als die des verwandten Tiguan.

Im Vergleich zu seinem Bruder Tiguan soll der Q3 den Dynamiker spielen. Der niedrigere Aufbau senkt den Schwerpunkt, der Audi duckt sich näher an den Asphalt, das nutzen die Entwickler aus. Die Sportsitze passen wie eine zweite Haut, endlich ist auch das Kutschbockgefühl aus dem Vorgänger verschwunden: Der Fahrer sitzt fast vier Zentimeter tiefer und das Lenkrad steht steiler. Die Progressiv-Lenkung spricht direkter an als bei VW, der Fahrer muss weniger einschlagen. Und die verstellbaren Dämpfer (das Extra heißt bei VW DCC) legt Audi mit eigenen Dämpferventilen und härteren Kennlinien straffer aus. Ergebnis: Der Q3 ist in dieser sportlichen Version der neue Athlet bei den kompakten Edel-SUVs. Respekt, aber das Serienfahrwerk mit Stahlfedern macht den Job fast genau so gut und ist gut 1000 Euro günstiger.
Auch die vier Motoren zum Verkaufsstart im November 2018 kennen wir vom Tiguan: Der 1,5-Liter-Basisbenziner (ab 33.500 Euro mit Frontantrieb und Handschaltung) ist ein dezenter Schnurrer für smarte Käufer und mit 150 PS allemal flott genug. Muss es wirklich der gut 2000 Euro teurere, gleich starke TDI sein? Dieser beliebte Diesel, dank SCR-Kat nun sauber nach Euro 6d-temp, klingt etwas rauer als bisher, überzeugt aber weiter mit genug Schmalz (340 Nm) in der Mitte und flottem Antritt (9,3 Sekunden auf 100 km/h). Laut Bordcomputer schluckte der TDI rund acht Liter auf 100 Kilometer. Ärgerlich, dass es diesen TDI zum Verkaufsstart nur in zwei Versionen gibt: entweder mit Frontantrieb und Direktschaltgetriebe oder als quattro mit Handschaltung für 37.900 Euro. Die beliebte Kombi aus Allrad und Automatik folgt erst später mit dem 190 PS starken TDI für 42.600 Euro.

Ausstattung: Drei Ausstattungslinien und viele Assistenten

Für den Innenraum bietet Audi neben der Basisversion zwei weitere Ausstattungsvarianten an: "Audi design selection" und "S line". Beide Pakete enthalten Sportsitze, die auf Wunsch mit einer Kombination aus Leder/Kunstleder und Alcantara bezogen sind. Zur neuen Generation können erstmals auch Alcantara-Flächen für Armaturenbrett und Tür-Armauflagen bestellt werden. Wird es dunkel im Innenraum, dann setzt das optionale "Kontur-/Ambientelichtpaket" (Serie bei Audi design selection) illuminierte Akzente. Bis zu 30 Farben sollen möglich sein. Als weitere Optionen stehen außerdem eine Zweizonen-Klimaanlage, eine Standheizung, ein beheiztes Lenkrad und das Panorama-Glasdach in der Ausstattungsliste. Auch eine Reihe an Assistenzsystemen ist im Q3 zu finden. Serienmäßig ist das Sicherheitssystem Audi pre sense front an Bord, das kritische Situationen mit Fußgängern, Radfahrern oder anderen Fahrzeugen erkennt und den Fahrer davor warnt. Falls nötig, leitet der Audi eine Notbremsung ein. Ebenfalls zum Serienumfang gehört der Spurhalteassistent, der ab 60 km/h erkennt, ob sich das Fahrzeug ungewollt in Richtung Fahrbahnmarkierung bewegt und selbstständig gegenlenkt. Optional dagegen sind der adaptive Fahrassistent (Kombination aus adaptiven Tempomat, Stauassistent und Spurführungsassistenten) und der Parkassistent.

Editionsmodell zum Marktstart

Zum Marktstart des Q3 bietet Audi ein Sondermodell mit erweiterter Ausstattung an. Äußerlich werten ein "S line"-Paket und 20-Zoll-Felgen das SUV auf. Zu den technischen Features zählen das Sportfahrwerk und die Matrix-LED-Scheinwerfer (Top-Beleuchtung beim Q3). Beim Editionsmodell sind die Audi-Ringe an Front und Heck sowie die Modellbezeichnung in Schwarz ausgeführt. Als Außenfarben stehen "Pulsorange" und "Chronosgrau" zur Wahl. Im Innenraum des Sondermodells kommen die "S line"-typischen Sportsitze zum Einsatz (hier mit speziellen Kontrastnähten). Gesteuert wird der Q3 in dieser Ausstattung über ein Leder-Sportlenkrad mit abgeflachter Unterseite. Alcantara-Flächen für Armaturenbrett und Armauflagen sind beim Sondermodell ebenso serienmäßig wie das Ambientelicht.

Fahrwerk: Breite Spreizung für Straße und Gelände

Audi verspricht beim neuen Q3 eine breite Spreizung der Fahrwerks-Charakteristik. Der eher sportliche Charakter des Vorgängers soll erhalten bleiben, zusätzlich aber um eine komfortable Note ergänzt werden. Das Stahlfahrwerk lässt sich optional per Dämpferregelung anpassen. Dabei messen Sensoren die Bewegung jedes einzelnen Rades und stellen je nach Fahrbahngegebenheit die Dämpferhärte ein. Noch individueller wird es mit dem optionalen Audi drive select-Paket. Hier stehen sechs Modi zur Auswahl (auto, comfort, dynamic, offroad, efficiency und individual). Per Knopfdruck lassen sich neben der Dämpfereinstellung die Parameter Gasannahme, Lenkung und die Schaltcharakteristik der S-tronic verstellen. Die Vorderachse setzt dabei auf das klassische McPherson-Prinzip, die Hinterachse ist zeitgleich aber eine aufwändigere Vierlenker-Konstruktion.

Connectivity: MMI touch response als Option

Unter dem recht tief platzierten Zentralmonitor ragt der Gangwahlhebel hoch auf.

In Sachen Konnektivität bietet Audi drei Optionen an. In der Basis kommt der Q3 mit dem MMI-Radio zum Kunden. Hier ist zwar schon das serienmäßige digitale 10,25-Zoll-Kombiinstrument verbaut, auf einen zentralen Bildschirm im Armaturenbrett muss aber verzichtet werden. Der kommt mit der zweiten Ausbaustufe des Infotainments (MMI-Radio plus) mit einer Größe von 8,8 Zoll in das Cockpit des Q3. Hier lässt sich das Kombiinstrument hinter dem Lenkrad optional zum Audi Virtual Cockpit aufrüsten. Damit wandern Funktionen wie die Navigation oder die Anzeige von Musiktiteln direkt in das Sichtfeld des Fahrers. Größte Ausbaustufe des Infotainments ist die Option "MMI Navigation plus". Hier ist das Virtual Cockpit Serie, es lässt sich auf Wunsch zu einem 12,3-Zoll-Bildschirm vergrößern. Der Touchscreen zur Bedienung des Infotainments wächst auf 10,1 Zoll. Auch hier kommt das von Audi mittlerweile bekannte Touch-Display mit haptischem Feedback zum Einsatz. Das System lässt sich zudem per natürlicher Sprachsteuerung bedienen, laut Audi soll es auch freie Formulierungen verstehen. Außerdem lernt das System dazu, wie bereits bei A6, A7 und A8: Gefahrene Strecken werden analysiert und in der Routenberechnung kommender Strecken berücksichtigt. So sollen die vorgeschlagenen Routen anhand der Vorlieben des Fahrers verbessert werden. Die Berechnung erfolgt im Fahrzeug und zeitgleich auf den Servern des Kartendienstes Here. Die Audi phone box lädt das Smarthone induktiv auf und koppelt das Telefon via Android Auto sowie Apple CarPlay (hier sogar drahtlos) mit dem Q3. Eine fahrzeugseitige Antenne verstärkt den Handyempfang. Neben einer gewöhnlichen USB-Buchse ist auch ein USB-C-Anschluss vorhanden. Um den Klang der Soundanlage zu verbessern, bietet Audi optional ein Bang & Olufsen Premium-Soundsystem mit 15 Lautsprechern an. Das Klangbild wurde in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut speziell auf den Q3 zugeschnitten und soll ein voluminöseres Klangerlebnis erzielen.

"Audi connect"-Dienste und myAudi App

Beim Top-Infotainmentsystem MMI Navigation plus sind die "Audi connect"-Dienste serienmäßig. Damit erhält der Q3 eine Internetverbindung via LTE. Hierüber werden Informationen wie die aktuelle Verkehrslage, Point-of-Interests und die aktuelle Parkplatzsituation in ausgewählten Städten in das SUV übertragen. Wichtiger Bestandteil ist auch das Hybridradio. Es wechselt automatisch zwischen UKW/DAB+ und Webradio. Abhängig von der Netzabdeckung entscheidet das Infotainment selbstständig, wann es zwischen den Bändern wechseln muss und soll so eine Übertragung ohne Sendersuchlauf garantieren. Über die myAudi-App dient das Smartphone als Schaltzentrale für den Q3. Mit ihr lassen sich Navigationsdaten und Routen drahtlos in den Audi spielen. Außerdem überträgt die App Musik-Streaming oder den Smartphone-Kalender. Wie auch bei anderen Modellen schon Standard, lässt sich der Q3 über die App auch fernentriegeln oder verschließen, zudem soll der Fahrzeugstatus abrufbar sein und die Standheizung bedient werden können.

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Motoren: Keine Dreizylinder, vorerst nur ein Diesel

Zum Marktstart stehen vier Motorisierungen zur Auswahl, drei Benziner und ein Diesel. Für viele wichtig: Audi setzt auf Vierzylinder, damit bleibt der Q3 von einem raubeinigen Dreizylinder verschont. Bei den Benzinern liegt die Leistungsspanne zwischen 150 PS und 230 PS, der Diesel leistet 150 PS. Einstiegsmotor ist der 1,5-Liter-TFSI-Ottomotor (Q3 35 TFSI) mit 150 PS und 250 Nm Drehmoment. Durch Zylinderabschaltung mutiert der Vierzylinder zeitweise zum Zweizylinder und soll somit besonders sparsam sein. Er wird zum Marktstart über eine Siebengang-S-tronic übersetzt und ist nur mit Vorderradantrieb erhältlich. Im Herbst 2018 soll ein Sechsgang-Handschalter folgen. Die beiden größeren Motorisierungen werden aus einem Zweiliter-TFSI in zwei Konfigurationen bereitgestellt. Als Q3 40 TFSI leistet der Motor 190 PS und 320 Nm Drehmoment, in der größeren Version als Q3 45 TFSI sind es 230 PS und 350 Nm. Beide Varianten sind zum Marktstart mit einer Siebengang-S-tronic bestückt und bringen ihre Kraft mittels quattro-Allradantrieb auf die Straße. Der einzige Diesel erhält das Typenschild Q3 35 TDI und leistet 150 PS sowie 340 Nm aus einem Zweiliter-Aggregat. Zunächst bietet Audi den Selbstzünder nur mit Handschaltung und Allrad an, später soll eine S tronic und Vorderradantrieb folgen. Nach dem Marktstart will Audi eine 190-PS-Version nachreichen. S und RS sind Gerüchten zufolge auch geplant, hier könnte ein RS Q3 bis zu 400 PS auf den Prüfstand bringen. Der günstigste Q3 mit dem 1,5-Liter-Benziner kostet 33.500 Euro.

Audi Q3 (2018): Vorstellung

Preise: Bei 33.500 Euro geht's los

● Audi Q3 1.5 TFSI (150 PS); Preis: 33.500 Euro
● Audi Q3 2.0 TFSI (190 PS); Preis: 39.600 Euro
● Audi Q3 2.0 TFSI (230 PS); Preis: 43.800 Euro
● Audi Q3 2.0 TDI (150 PS); Preis: 35.900 Euro
● Audi Q3 2.0 TDI (190 PS); Marktstart erfolgt später.

Gebrauchtwagen: Erste Q3 ab 14.000 Euro

Gebrauchtwagen: Wegen drohender Fahrverbote ist der Markt überschwemmt von Diesel-Q3.

Seit 2011 bietet Audi den Q3 an. Frühe Modelle sind schon ab circa 14.000 Euro auf dem freien Markt erhältlich, allerdings mit Laufleistungen über 140.000 Kilometer. Fahrzeuge mit weniger als 100.000 Kilometern auf der Uhr sind bereits ab 15.500 Euro zu ergattern. Allerdings ist hier die Rede von TDI-Modellen. Durch drohende Fahrverbote ist der Markt überschwemmt von Diesel-Q3. TFSI-Modelle mit zum Teil doppelt so viel gefahrenen Kilometern kosten dasselbe wie ein Dieselmodell mit weniger Laufleistung. Ähnlich sieht es auch beim Q3 nach der Modellpflege aus. Erste TDI-Facelifts sind zwischen 17.500 und 18.000 Euro erhältlich. Das sollte man wissen: Der Q3 ist für viele befragte Kunden ein sehr zuverlässiges Auto, auch der TÜV meldet wenig Probleme mit der bisherigen Generation – das geht aus dem AUTO BILD TÜV-Report 2018 hervor. Lediglich ein Rückruf ist wegen nicht leuchtender Bremslichter bei der Notbremsfunktion bekannt. Beim Fahrwerk treten nach fünf Jahren aber vereinzelt Federbrüche auf, und auch der Bremsenverschleiß geht negativ auf das Konto des Ingolstädters ein. Im AUTO BILD-Dauertest über 100.000 Kilometer konnte der Q3 nicht überzeugen. Getriebeschaden kurz vor Testende, beide Xenonlampen je einmal defekt und ein undichter Kühler der Abgasrückführung wurden im Test bemängelt. Allerdings scheint das, verglichen mit den Aussagen der meisten Kunden, eher ein seltenes Phänomen zu sein, weshalb man das Ergebnis nicht zu sehr ins Gewicht fallen lassen darf. Alles in allem liegt die Anzahl der mängelfreien Fahrzeuge laut TÜV-Statistik erheblich über dem Durchschnitt vergleichbarer Fahrzeuge. Daher spricht nichts gegen den Kauf eines gebrauchten Audi Q3. Gebrauchte Q3 finden sie hier!

Autoren: Andreas Huber, Peter R. Fischer, Joachim Staat

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