BMW X2 / F39 (2016): Erlkönig

BMW X2 / F39 (2016): Erlkönig

— 15.11.2016

Der X2-Erlkönig ist auf Testfahrt

Neue Erlkönig-Bilder zeigen: BMW arbeitet mit Hochdruck am Liftstyle-SUV X2. Einen konkreten Ausblick aufs Design gab es bereits. Erste Infos!

Die Schulterlinie des X2 ist hoch, die Silhouette flach.

Brandneue Erlkönigfotos: BMW erprobt sein neues SUV, den X2. Mit dem Lifestlyer wollen die Münchner die Kompaktklasse aufrollen. Jetzt sind die Entwickler mit dem X2-Prototypen auf Testfahrt. Der Erlkönig scheint unter der Folie die Serienkarosse zu tragen. Die Lufteinlässe an der Front wirken groß, die Nieren sind breit und verjüngen sich nach oben. Die Schulterlinie des X2 ist hoch, die Silhouette flach. Am Heck dominiert der große Dachkantenspoiler. Die Endrohre sind – zumindest beim Erlkönig – nicht in die Heckschürze integriert. Insgesamt entspricht der Erlkönig damit bis auf Details dem ersten konkreten Ausblick auf BMWs kleinstes SUV-Coupé, den es in Paris 2016 zu sehen gab: Dort debütierte das Concept X2, dem man die technische Verwandtschaft zum X1 auf den ersten Blick nicht ansieht.
Erster Kontakt mit dem BMW Concept X2

Rambo-Front für den X2

Video: BMW X2 Studie (Paris 2016)

Neues SUV-Coupé

Der X2-Vorbote hat wie seine großen Brüder eine flache Signatur. Dazu tragen die stark angestellte Windschutzscheibe, die fugenlos in das Panoramadach überzugehen scheint, die nach vorne geneigte C-Säule, die kurzen Überhänge sowie die betonte Schulterlinie unterhalb der Seitenfenster ihren Teil bei. Komplett neu ist die Frontpartie des X2 Concept. Die BMW-Nieren sind auf Schlund-Format angewachsen, verjüngen sich nach oben hin und wirken dadurch angriffslustig. Die schlitzförmigen Laser-Scheinwerfer liegen oberhalb der Nieren und nehmen den Namen des Konzept-BMW in ihrer Leuchtsignatur auf: Je zwei blaue "X" funkeln kühl Richtung Vordermann. Der untere Teil der Frontschürze erinnert eher an einen Sportwagen als an ein SUV. Die großen Lufteinlässe rechts und links zeigen optische Verwandtschaft zum M2, der zentrale Einlass in Knochenform ist nicht weniger bescheiden. Selbst wenn die Formensprache des Serien-X2 etwas reduzierter ausfällt, dürfte ihm das Überholprestige sicher sein.

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Fette 21-Zöller und Hingucker-Außenspiegel

Im Seitenteil nimmt ein in Wagenfarbe (Luminous Red) gehaltener Einsatz dem Schweller die optische Schwere.

Im Profil machen die silbrig-grauen Radhauseinfassungen dann wieder auf Offroad-Style. Und auch die grobstollige Fantasie-Bereifung der Studie soll dem Betrachter vermitteln, dass der X2 auch auf Kies und Sand bewegt werden kann. Dennoch: Die zweifarbigen 21-Zoll-Felgen füllen die nach vorne strebenden Radaussparungen satt aus. Ein Hingucker, der seinen Weg in die Produktion wohl nur stark modifiziert antreten wird, sind die Außenspiegel des X2 Concept. Ein gefräster Alu-Rahmen trägt das Spiegelgehäuse und lässt ihn optisch mit dem fetten Fensterrahmen verschmelzen. Optisch eingebettet sind auch die beiden düsenartigen Auspuff-Endrohre. Sie sind in die silbrige Schürze integriert. Darüber ragen plastische Heckleuchten aus dem Blechkleid hervor. Wie es im Inneren des X2 aussieht, zeigt BMW noch nicht. Es erscheint aber durchaus realistisch, dass sich im Vergleich zum braven Bruder X1 auch hier einiges ändern dürfte.

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X1-Technik unterm Blech

Die Ladekante wirkt enorm hoch. Hier scheinen die Designer den Praxisnutzen hinten angestellt zu haben.

Die Technik übernimmt der X2 zu Großteilen vom X1. Das bedeutet, dass es den X2 nur mit quer eingebauten Drei- und Vierzylindermotoren (von 116 PS bis 245 PS) geben wird. Einen Vorderradantrieb sowie den Plug-in-Hybrid wie im 2er Active Tourer bekommt der X2 vorerst nicht. Zum geplanten Marktstart 2017 wird es den BMW X2 nur mit dem Allradantrieb xDrive geben. Spätere Einstiegsmodelle könnten durchaus mit Vorderradantrieb kommen. Die Preisspanne dürfte je nach Ausstattung und Motorisierung von 35.000 bis über 50.000 Euro reichen.

BMW X2 / F39 (2016): Erlkönig


Autor: Peter R. Fischer

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