VW Up Facelift (Genf 2016): Sitzprobe

VW Up Facelift (Genf 2016): Vorstellung und Sitzprobe

— 22.02.2016

Neuer VW Up mit bis zu 90 PS

Der VW Up bekommt zum Facelift einen neuen Motor. Als 1.0 TSI mit 90 PS wird er zum Mini-GTI – hier gibt's die Fahrleistungen!

Video: VW Up Facelift (Genf 2016)

Frischer VW Up

Knallrote Spiegel, dunkles Dach, farbige Streifen an den Flanken: Zum Facelift des VW Up (steht auf dem Autosalon Genf, 3. bis 13 März 2016) haben die Designer tief in den Farbtopf gegriffen und erweitern das Angebot an Gestaltungsmöglichkeiten beim kleinsten Volkswagen. Das ist nicht erstaunlich, die Konkurrenten wie Opel Adam oder Peugeot 108 machen es schließlich vor.
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Drei Pakete hat VW geschnürt, mit denen die Außenhülle des Up ganz nach dem Geschmack des Besitzers aussieht: Beim Dachpaket kann der Käufer zwischen drei Dachfarben (schwarz, grau, weiß) sowie verschiedenen Farben für die Spiegel wählen; im Designpaket gibt es Folien für die Flanken und verschiedene Dekore fürs Armaturenbrett. Das Color-Paket schließlich enthält zusätzlich neue Felgen – unter anderem in der knalligen Kombination Schwarz-Orange. 13 Außenfarben stehen künftig auf der Preisliste, sieben davon sind neu.

100.000 Kilometer im VW Up

VW Up VW Up VW Up
An Front und Heck gibt es Änderungen

Waben im vorderen Lufteinlass sowie LED-Tagfahrlichter und eine Chromleiste zieren die Front des Up.

Ansonsten hat der Up einige kleinere Schönheitskorrekturen über sich ergehen lassen: Die Frontscheinwerfer sind neu geformt und strahlen mit LED-Tagfahrlichtern, eine Chromleiste am Kühlergrill lässt den Up ernsthafter aussehen als bisher und rückt ihn optisch näher an die großen Geschwister Polo und Golf. Die Frontschürze hat künftig ein Wabenmuster, Kenner können an den zusätzlichen Inlets rechts und links sogar den neuen Motor erkennen: Mit der Modellpflege hält nämlich ein 90 PS starker Turbo-Dreizylinder im Up Einzug. Mit einem maximalen Drehmoment von 160 Nm (ab 1500 Umdrehungen) soll der Up 1.0 TSI knapp zehn Sekunden bis Tempo 100 brauchen, bei 185 km/h ist Schluss. VW gibt einen Verbrauch von 4,4 Litern auf 100 Kilometer an. Der TSI-Schriftzug schmückt in diesem Falle auch das Heck, das neben einer zusätzlichen Chromleiste an der Unterkante der Heckklappe auch neu gestaltete Rückleuchten bekommen hat. Auch neu: Die seitlichen Blinker sind in die Außenspiegel gewandert.

Smartphone statt "maps+more"

Neben einem Multifunktionslenkrad sind auch die Klimaautomatik und die Handy-Halterung neu.

Mehr Farbe gibt es auch im Innenraum: Zwischen zehn verschiedenen Dekoren für das Armaturenbrett hat man als Käufer die Wahl. Auch beim Cockpit haben die Designer nachgeschärft, es zeigt mehr Kante und enthält in den Modellen "high up", "cross up" und "e-up" eine Ambientebeleuchtung. Außerdem gibt es künftig ein Multifunktionslenkrad und die Climatronic (kennen wir schon aus dem e-Up). Die wichtigste Neuerung thront auf dem Armaturenträger: Das "maps+more"-System verschwindet, stattdessen kann der Up-Besitzer sein Smartphone in eine Halterung stecken. Via Bluetooth lässt es sich mit dem ebenfalls neuen Radiosystem koppeln und übernimmt künftig Musikstreaming, Navigation, Fahrtinformationen. Dazu soll es eine spezielle App geben, zum Zeitpunkt unserer Sitzprobe war diese aber noch nicht fertig. Für Strom sorgt ein USB-Anschluss, wahlweise nahe der Smartphone-Halterung oder in der Mittelkonsole.

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VW CC Illustration VW Polo SUV Illustration
Auch neu an Bord: die optionale Rückfahrkamera. Die allerdings dürfte man eher selten brauchen, der Up ist nach wie vor klein und übersichtlich. Die Materialauswahl des Wolfsburgers ist für die Klasse sehr vernünftig, Schwächen wie die fehlenden Schalter für die Fensterheber oder die fehlenden Haltebänder für die Hutablage hat VW bereits vor gut einem Jahr ausgemerzt. Bleiben nur noch die teils unverkleideten Vordertüren, die den Eindruck trüben – das kann beispielsweise der Hyundai i10 besser.

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Mini Cabrio Skoda Citigo II Illustration Ford Ka Illustration
Wer es extra stylish mag, für den hat VW zusammen mit dem Kopfhörerhersteller Beats eine eigene Edition des Up entwickelt: Neben kleinen Feinheiten wie rot gerandeten Gurten gibt es ein speziell abgestimmtes Soundsystem mit 300 Watt Leistung. Marktstart ist im Herbst 2016, VW verspricht eine bessere Ausstattung bei Preisen auf gleichem Niveau.

VW Up Facelift (Genf 2016): Sitzprobe

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Fazit

Das Up-Facelift bietet viele kleine Detailverbesserungen. Insbesondere die Smartphone-Lösung gefällt mir. Damit ist der Up fit für ein paar weitere Jahre.

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