VW Up GTI (2017)

VW Up GTI (2017)

VW Up GTI (2017): Vorstellung, Test, Marktstart, Preis

— 26.05.2017

Kleine Rennsemmel: VW Up als GTI

Ähnliche Abmessungen, ähnliche Leistung: Der 115 PS starke VW Up GTI fährt auf den Spuren des Golf 1 GTI. AUTO BILD hat alle Infos!

Vorstellung: Der VW Up reiht sich in die GTI-Familie ein
InterieurEinfach gehaltene GTI-Optik (Update!)
Fahren: Bei 197 km/h ist Schluss
Ausstattung: Neue und altbekannte Farben
Connectivity: Durch das Smartphone vernetzt
Motor: Einer der ersten Volkswagen mit Otto-Partikelfilter

Vorstellung: Der VW Up reiht sich in die GTI-Familie ein

41 Jahre nach der Vorstellung des VW Golf 1 GTI bekommt 2017 auch der Kleinstwagen Up das Wolfsburger Sport-Gen verpasst. Die Leistungswerte des VW Up GTI sind nahezu identisch mit denen seines berühmten Vorfahren: Mit 115 PS sprintet der Winzling in 8,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h, sein Ur-Ahn brauchte 9,2 Sekunden. Der Up GTI schafft 197 km/h Höchstgeschwindigkeit, beim Golf 1 GTI waren es 182 km/h. Auch der Up erhält die GTI-typischen Erkennungsmerkmale, am Kühlergrill etwa den roten Querstreifen und das für neue GTI-Modelle charakteristische Wabenmuster. Als Hommage an den Golf 1 dienen die schwarzen Doppelquerstreifen über den Schwellern – laut Hersteller sind sie exakt so groß wie das Zierwerk am Ur-GTI. Auch Radstand und Breite sind fast identisch, insgesamt ist der Up nur ein paar Zentimeter kürzer als der alte Golf. Wie es sich für eine Sportversion gehört, liegt der Up GTI 15 Millimeter tiefer als seine Standardversion. Am Heck sorgt ein größerer Dachkantenspoiler für mehr Abtrieb und gleichzeitig für eine optische Verlängerung der Dachlinie.

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Interieur: Einfach gehaltene GTI-Optik 

Der Innenraum des Up GTI macht einen sportlichen Eindruck. Das Stoffmuster auf den Sitzen hatte Premiere im Golf 1 GTI.

AUTO BILD machte die Sitzprobe im Up GTI! Erster Eindruck: Wer den Up oder andere GTIs kennt, der wird sich im Up GTI sofort wohlfühlen. Drinnen ist es – wie in der regulären Version – sehr aufgeräumt. Alles hat seinen Platz, nichts wirkt überladen. Das rot gepunktete Armaturenbrett wertet den Innenraum spürbar auf. Damit vermittelt der Up seinem Fahrer tatsächlich einen sportlichen Eindruck. Das Lenkrad lässt GTI-Feeling aufkommen. Es ist sehr griffig, liegt gut in der Hand, das Leder schmeichelt den Händen. Im Vergleich zum großen Bruder Golf ist das Volant allerdings ein wenig abgespeckt: Es gibt zwar Multifunktionstasten, die Bedienknöpfe für die Lautstärke und das Skippen von Musik oder Radiosendern wurden aber weggelassen. Schade, dass die Türverkleidungen nur aus Plastik bestehen und auch die Verkleidung um den Handbremshebel nicht besonders stabil wirkt.

Das Handy findet oberhalb des Radios Platz. Via App lassen sich Navigations- und eine Reihe von  Fahrzeugdaten auf dem Smartphone abrufen, gerade für einen GTI ist das ein nettes Feature. Die Sitze bieten im Vergleich zur Basis nur geringfügig mehr Seitenhalt, insgesamt machen aber auch sie einen sportlichen Eindruck. Vor allem das Polsterdesign wirkt im Zusammenspiel mit dem Dekor des Armaturenbretts stimmig. Das "Clark"-Karomuster erinnert sofort an den Ur-GTI. Im Innenraum finden auch größere Personen genug Platz, sogar im Fond sitzt man, angesichts der äußeren Abmessungen, erstaunlich entspannt. Fazit von Andreas Huber: "Im kleinsten GTI stecken spürbar die Gene seiner größeren Brüder, in puncto Verarbeitung hat er mit den sonstigen GTIs aber wenig gemeinsam. Für einen Kleinstwagen ist das sportliche Upgrade aber gelungen!"

Fahren: Bei 197 km/h ist Schluss

Auch einen ersten Fahreindruck hat AUTO BILD schon gewonnen. Der GTI zeigt, was in der Einstiegs-Plattform tatsächlich steckt: zum Beispiel ein erstaunlich neutrales und trotzdem unterhaltsames Handling, ordentlich Grip sowie der flinke Verbund aus Sechsgang-Handschalter und aufgeladenem Einliter-Dreizylinder. Klar, das einzige ernst zu nehmende Assistenzsystem an Bord ist der Fahrer, an Connectivity und Infotainment sollte man keine allzu hohen Erwartungen stellen. Drehfreude hat eindeutig Priorität vor Durchzugskraft.

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Ausstattung: Neue und altbekannte Farben

Hommage an den Ur-GTI: Die Zierstreifen über dem Schweller haben die selben Maße wie die Streifen am 1er-Golf.

Der Up GTI soll mit einer erweiterten Serienausstattung verfügbar sein. Im Vergleich zur  Basisversion enthält der GTI das Radiosystem "Composition", sechs Lautsprecher, auf dem deutschen Markt eine USB-Schnittstelle sowie eine Klimaanlage. Weitere Ausstattungsmerkmale sind serienmäßig elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht und ein Sportfahrwerk. Zum gibt's den kleinen Renner in den fünf Farben "Pure White" (Serie), "Tornado-Rot", "Dark Silver", "Black Pearl" und dem neuen Blau "Costa Azul". Optional lässt sich das Dach in Schwarz bestellen.

Connectivity: Durch das Smartphone vernetzt

Nachdem im VW Up GTI das Radiosystem "Composition" Serie ist, hält nun auch das "maps + more dock" Einzug. Das Feature beinhaltet den aus dem Basis-Up bekannten Smartphonehalter und die Fähigkeit, das Mobiltelefon mit dem Radio zu koppeln. Das geschieht via Bluetooth. Dann übernimmt das Smartphone das Musikstreaming, die Navigation und die Anzeige allgemeiner Fahrtinformationen. Beim GTI können auch Motordaten über eine App erfasst werden.

Motor: Einer der ersten VW mit Otto-Partikelfilter

Der Up GTI wird einer der ersten Volkswagen-Benziner mit Partikelfilter sein. Für den Vortrieb sorgt der Einliter-TSI aus dem aktuellen Golf. Anders als im großen Bruder leistet er hier aber 115 PS (110 PS im Golf). Die Leistung bringt der Up mit 200 Nm Drehmoment auf die Straße. Technische Features des Dreizylinders sind ein Turbolader mit elektrischem Wastegate-Steller, ein Saugrohr mit integriertem Ladeluftkühler und ein in den Zylinderkopf integrierter Abgaskrümmer.  Damit trotz des kleinen Motors GTI-Stimmung aufkommt, soll ein Sound-Aktuator für satten Klang im Innenraum sorgen.

Die Markteinführung des Up GTI ist für Anfang 2018 geplant. Der Preis könnte im Bereich von 20.000 Euro angesiedelt sein.

VW Up GTI (2017)

Autoren: Andreas Huber, Georg Kacher

Stichworte:

GTI

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