Mondial Paris Motor Show 2026: Das sind die wichtigsten Neuheiten
Der Fiat Multiplay vereint gleich drei Fahrzeuge in einem

Renault Espace Van-Studie, Skoda Epiq Sportline, Omoda 4 und 5 sowie einige Comebacks: Diese Neuheiten stehen in Paris!
Bild: Stellantis
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Nachdem es in den vergangenen Jahren immer stiller um die Paris Motor Show geworden war, scheint die Messe nun wieder ordentlich Fahrt aufzunehmen. Viele Hersteller reisen an, um ihre Neuheiten vom 12. bis 18. Oktober 2026 der Welt zu zeigen. Wenig überraschend: Die Mehrzahl der Modelle dürfte elektrisch sein.
Besonders der Stellantis-Konzern hat einiges im Gepäck. Citroën etwa gibt mit einer Studie einen Ausblick auf die Neuauflage der legendären Ente. Opel präsentiert mit dem STX Concept eine spannende Kombi-Studie, die zwar keinen direkten Nachfolger des Astra ankündigt, aber die künftige Designsprache der Marke vorwegnimmt. Geheimnisvoll gab sich Alfa Romeo im Vorfeld mit dem Concept Cuorerosso: Das Auto werde "Emotionen wecken", hieß es. Nach der Enthüllung steht fest: Die Italiener verstehen ihr Handwerk in Sachen Design noch immer meisterhaft.
Fiat wiederum zeigt mit dem Multiplay ein ungewöhnliches Konzept, das SUV, Pick-up und Van in einem Fahrzeug vereint und von den Italienern selbst als "Ideenlabor" beschrieben wird. Peugeot hat gleich zwei sportliche Studien im Gepäck: den eleganten RCZ Concept im Coupé-Format und den E-T16 Concept, der als elektrische Hommage an den legendären 205 T16 zugleich einen Ausblick auf den nächsten E-208 gibt.

Die Studie Renault 8 Gordini Concept hat sechs Scheinwerfer. Die Front wirkt fast wie aus einem Stück.
Bild: Renault Group
Auch außerhalb von Stellantis scheinen Studien in Paris gerade hoch im Kurs zu sein. Renault hatte gleich drei Konzepte angekündigt. Zwei sind schon bekannt: E-Space heißt eine Studie, die zeigt, wie eine Neuauflage des Espace als Van aussehen könnte. Das Renault 8 Gordini Concept wiederum verbindet gekonnt Retro und Rallye – inklusive Elektroantrieb.
Sportlich geht es auch bei Alpine weiter: Die Franzosen zeigen mit dem A310 Vision eine moderne Interpretation des historischen A310 und geben damit einen Ausblick auf künftige Elektro-Sportwagen der Marke. Zudem feiert die neue Studie PS1 ("Project Special 1") in Paris ihre Weltpremiere.
Auch viele Marken aus dem Volkswagen-Konzern sind vertreten. Skoda, Cupra und Audi dürften jedoch keine Weltpremieren dabeihaben. Stattdessen wird die Messe für Besucher eine Gelegenheit sein, neue Modelle wie Cupra Raval, Skoda Peaq und Epiq sowie den gerade präsentierten Audi A2 e-tron aus der Nähe zu sehen.

Kurz vor der Paris Motor Show ließ der bislang noch getarnte VW ID.Tiguan seine Hüllen fallen.
Bild: Volkswagen AG
VW selbst könnte neben ID.Polo, ID.Cross und ID.GTI auch den ID.4-Nachfolger am Stand haben. Die Enthüllung des neuen ID.Tiguan erfolgte kurz vor dem Start der Paris Motor Show.
Mercedes wird vermutlich mit der neuen C-Klasse, dem CLA und dem AMG GT 4-Türer anreisen. Die angedachte große Premiere des Smart-fortwo-Nachfolgers #2 wurde leider durch ein Leak verhagelt – Design und technische Daten hatte bereits im Sommer eine chinesische Behörde veröffentlicht. Dafür wurde Hyundais Geheimnis bis zum Schluss gut bewahrt: Die Koreaner zogen das Tuch von der zweiten Generation des Bayon.

Der neue Smart #2 tritt in die Fußstapfen des fortwo, soll aber doppelt so viel Reichweite schaffen wie sein Vorgänger.
Bild: smart Europe GmbH
Die Bedeutung chinesischer Marken wächst zunehmend. Selbstverständlich sind auch sie in Paris vertreten. Ganz neue Modelle sind allerdings nicht zu erwarten. Stattdessen bringen sie vor allem bekannte Modelle mit, die bald Teil des Angebots in Europa werden sollen. XPeng hat das große SUV G9L dabei, Geely das Plug-in-Hybrid-SUV Manjaro, Lynk & Co vermutlich den Kombi 07 GT. Chery rollt zwei SUV auf die Bühne: den Omoda 4 in Kleinwagendimension und den kompakten Omoda 5. Die wichtigsten Neuheiten zeigt AUTO BILD in der ständig aktualisierten Bildergalerie!
Ein Wermutstropfen: Die bekannten Luxus- und Sportmarken sind nicht in der Ausstellerliste zu finden. So werden Porsche, Ferrari, Lamborghini und Bugatti oder Exoten wie Pagani der Messe wohl fernbleiben.
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