Jaguar i-Pace (2018): Alle Infos und Mitfahrt

Jaguar i-Pace (2018): Alle Infos und Mitfahrt

Jaguar i-Pace (2018): Test, Preis, Verkaufsstart, Technische Daten

— 15.12.2017

So fährt der Tesla-Fighter von Jaguar

Jaguars erstes Elektroauto bekommt 400 PS und 700 Nm Drehmoment. AUTO BILD ist im SUV i-Pace bereits mitgefahren. Dazu: Preis und Marktstart.

Das Design ist schon mal gelungen: Kaum ein aktueller Jaguar wirkt so elegant wie der i-Pace – trotz der Tarnung. Vor allem die Kombination aus hohem SUV-Aufbau und ultrakurzer Haube steht dem Elektro-Jaguar gut! Ein Tesla Model X jedenfalls wirkt im Vergleich geradezu pummelig. AUTO BILD ist im Jaguar i-Pace schon mitgefahren!

Der Kofferraum des i-Pace schluckt 530 Liter

In der Studie des i-Pace gibt es noch zwei große Drehregler auf der Mittelkonsole, der Rest wird über Touchscreens gesteuert.

Trotz vergleichsweise kompakter Abmessungen (4,68 Meter Außenlänge) bietet der Jaguar i-Pace dank seines drei Meter langen Radstands richtig viel Platz – auch fürs Gepäck. Mindestens 530 Liter passen hinten in den Kofferraum. Vorne gibt es zusätzlich noch einen kleinen Laderaum, der allerdings kaum mehr als eine Aktentasche schluckt (38 Liter). Im Cockpit der Studie erinnern nur noch zwei große Drehregler auf der Mittelkonsole an die Bedienung von heute, alle wichtigen Funktionen werden über Touchscreens angewählt. Aber: Das kennt man auch von Tesla. Ob das so in der Serie zu finden sein wird, ist aber noch nicht sicher. Der Prototyp war nämlich auch im Innenraum getarnt. Echt toll ist die Sicht vom Fahrerplatz aus. Trotz der kurzen Motorhaube ist der Jaguar übersichtlich. Die zwei Peilkanten an den vorderen Kotflügeln wecken allerdings eher Assoziationen mit alten Porsche 911.

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Mitfahrt: I-Pace stürmt aus dem Stand los

In vier Sekunden soll das Elektro-SUV auf Tempo 100 sprinten, verspricht Jaguar.

Bei der ersten Mitfahrt in der Nähe des technischen Entwicklungszentrums von Jaguar fällt im I-Pace vor allem das niedrige Geräuschniveau auf. Es bleibt einfach sehr leise an Bord, auch bei höherem Tempo. James Matthews, der Jaguar-Mann am Steuer, kennt die Strecke, das Auto – und kein Erbarmen! Leise summend stürmt der I-Pace los, der Antritt ist ansatzlos und die Beschleunigung heftig. Konkrete Daten liefert Jaguar noch nicht, aber eine Beschleunigung von vier Sekunden für den Sprint von null auf hundert km/h klingt realistisch. Der I-Pace liegt stramm auf der Straße, die Luftfederung braucht vielleicht noch ein bisschen Feinschliff, vor allem mit den riesigen 23-Zöllern.

Jaguar verspricht 400 PS und 700 Nm Drehmoment

Bereits die Studie zum i-Pace gab einen konkreten Ausblick auf das E-SUV der Briten.

Der E-Antrieb besteht aus zwei Motoren (Permanent-Synchron), einem an der Vorderachse, einem hinten, mit jeweils 147 kW (200 PS), das Drehmoment liegt insgesamt bei 700 Nm. Die 90-kWh-Lithium-Ionen-Batterie steckt in einem Alu-Gehäuse, liegt im Fahrzeugboden und ist Teil der Karosseriestruktur. Jaguar verwendet hochmoderne Folienzellen und verspricht eine Reichweite von 500 Kilometern. Keine Frage, diese technischen Daten kommen Tesla schon sehr nah.

Preis und Marktstart

Los geht es mit dem I-Pace in Deutschland im Sommer 2018, die Preise starten bei etwa 75.000 Euro. Auch das ist Tesla-Niveau.

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Dirk Branke

Dirk Branke

Fazit

Der I-Pace macht schon jetzt einen ausgereiften und durchdachten Eindruck. Das Design ist wirklich Klasse, er hat eine angenehme Größe, ordentlich Platz und beeindruckende Fahrleistungen. Mit seinem Auftritt und der Performance hat der Jag dann im Sommer 2018 vor allem einen Gegner: Tesla.

Autoren: Stefan Voswinkel, Dirk Branke

Stichworte:

SUV

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