2020 hat Audi sein Kompaktmodell A3 in die vierte Generation geschickt, 2024 gab es dann ein Facelift. Optisch ist der Ingolstädter eher Evolution als Revolution, die größte Änderung zum Vorgänger findet unter dem Blech statt. Der aktuelle A3 wird nach wie vor auch als Limousine angeboten. Einen Dreitürer und eine Cabrio-Version gibt es allerdings nicht mehr.
2020 hat Audi sein Kompaktmodell A3 in die vierte Generation geschickt, 2024 gab es dann ein Facelift. Optisch ist der Ingolstädter eher Evolution als Revolution, die größte Änderung zum Vorgänger findet unter dem Blech statt. Der aktuelle A3 wird nach wie vor auch als Limousine angeboten. Einen Dreitürer und eine Cabrio-Version gibt es allerdings nicht mehr.
Facelift bringt Crossover-Variante
Erstes Facelift nach vier Jahren – da unterscheidet sich der Audi A3 nicht von anderen Modellen. Und auch dass bei aller optischen und inhaltlichen Erneuerung an der technischen Basis MQB evo festgehalten wird, hat uns nicht überrascht.
Wirklich bemerkenswert ist aber, dass Audi für seinen Kompakten eine höhergelegte Crossover-Variante namens allstreet eingeführt hat. Warum nicht allroad? Weil Audi den Namen allroad nur an Allradmodelle vergibt – beim allstreet werden nur die Vorderräder angetrieben.
Die etwas robuster wirkende allstreet-Variante kam beim ersten Facelift hinzu.
Bild: AUDI AG
Zwei Jahre später: neuer Innenraum
2026 hat Audi dann noch eine kleine Modellpflege gestartet. In diesem Zuge wurde vor allem der Innenraum angepasst. Der sieht dank neuem Curved Display nun deutlich futuristischer und technischer aus. Darüber hinaus darf der e-hybrid nun 300 Kilo mehr ziehen. Die Anhängelast wächst auf 1,7 t.
Es ist wie immer beim Facelift: Die Autos werden nach der Modellpflege teurer. So auch beim A3 – dieses Mal aber moderat, jedenfalls beim Benziner. Der Sportback steht so ab Mitte September 2026 für 31.850 Euro beim Händler. Die Frischekur macht ihn also 350 Euro teurer. Beim Diesel (35.200 Euro) sind es dann schon 600 Euro Facelift-Aufpreis. Die Limousine ist jeweils 800 Euro teurer.
Für die allstreet-Variante gibt es die Basismotorisierungen nicht. Sie startet als Benziner bei 36.550 Euro (+700 Euro), als Diesel bei 41.600 Euro (+200 Euro).
Der Sportback ist ausschließlich als Plug-in-Hybrid bestellbar. Los geht es hier bei 45.350 Euro – also 600 Euro mehr als bisher.
Schon beim ersten Facelift gab es eine neue Lichtsignatur, so auch bei der zweiten, kleineren Modellpflege. Dieses Mal geht es aber nur um die Ausgabe der Matrix-LED-Scheinwerfer. Drei der vier Signaturen hier wurden komplett neu entwickelt. Darüber hinaus bekommt nun auch der S3 eine eigene Signatur. Den Unterschied werden in beiden Fällen jedoch nur echte Kenner sehen.
Dass das Lichtdesign sich aus dem Cockpit verändern lässt, diese Neuerung kam für den A3 bereits 2024. Auch am Heck gibt es seitdem LED-Lichter serienmäßig.
A3 allstreet weckt SUV-Gefühle
Mit dem Facelift von 2024 hat der höhergelegte Audi A3 allstreet ins Programm gefunden und weckt seitdem SUV-Gefühle. Optische Unterschiede: ein Grill, der eher Richtung SUV geht, ein angedeuteter Unterfahrschutz und natürlich robuste Plastikplanken.
Auch bei der Heckansicht bemüht sich der Audi A3 allstreet gegenüber Sportback und Limousine um den rustikaleren Eindruck.
Bild: Audi AG
Das Hauptargument für den allstreet dürfte aber die höhere Bodenfreiheit sein. Durch das Fahrwerk gewinnt der robustere A3 schon mal 1,5 Zentimeter. Dazu kommt, dass er serienmäßig mit 17-Zoll-Rädern vorfährt und optional sogar 18 oder 19 Zoll trägt. Das bringt noch mal 1,5 Zentimeter.
Wir reden also von 30 Millimetern mehr Bodenfreiheit, was auf Feldwegen, am Bordstein oder auch bei schlechten Straßenverhältnissen helfen kann. Und natürlich den Einstieg erleichtert – wichtig für komfortbewusste Käufer.
Anderes Grillgitter beim S3
Sportlich geht es weiterhin beim S3 zu. Es gibt weiterhin einen sechseckigen Grill. Der ist etwas flacher und breiter. Genau wie der Frontspoiler.
Wem der Serien-S3 noch zu zahm klingt, der kann optional auf die Titananlage von Sound-Spezi Akrapovič ausweichen.
Bild: Audi AG
Dazu trägt er seit 2024 eine neue Struktur mit kleinen L-förmigen Elementen, die wir erstmals beim Facelift des Audi A8 gesehen haben. Wenn man den Wagen von hinten sieht, fällt neben den neuen Rückleuchten vor allem der zweigeteilte Diffusor auf.
Die Abmessungen auf einen Blick:
Länge: Sportback 4352–4354 mm; Limousine 4504–4506 mm; allstreet 4353 mm
Breite: 1984 mm / 1816 mm mit Spiegeln
Höhe: Sportback 1415–1466 mm; Limousine 1391–1433 mm, allstreet 1457–1486 mm
Radstand: Sportback/Limousine 2618–2630 mm, allstreet 2628–2630 mm
Kofferraumvolumen: Sportback/allstreet 380-1200 l; Limousine: 425 l
Mit dem Facelift entfällt der bisherige Top-Benziner. Das 204-PS-Aggregat war der einzige Motor mit quattro-Antrieb. Den gibt es sonst nur in den sportlichsten Ausbaustufen S3 und RS 3. Nun gibt es den regulären A3 nur noch mit Frontantrieb.
Audi bleibt bei der Handschaltung
Den A3 gibt es weiterhin mit je zwei Dieseln und zwei Benzinern. Die leisten jeweils 116 und 150 PS. Während es beim Benziner beide mit einer Siebengang-Doppelkupplung oder einer Sechsgang-Handschaltung gibt, ist das beim Selbstzünder anders: Hier bekommt man den schwächeren Motor ausschließlich handgerissen, der stärkere hat immer die Automatik.
Zwei Plug-in-Hybride
Das Motorenangebot für den A3 ist groß: Audi bietet auch zwei Plug-in-Hybride an. Beide basieren auf einem 1,5-Liter-Benziner, unterstützt von einem 83-kW-Elektromotor samt 25,7 kWh großem Akku. Die Leistung ist gegenüber der letzten Modellpflege gleich geblieben, aber die Reichweite ist gestiegen.
Das schwächere Gespann leistet 204 PS, bietet jetzt bis zu 181 elektrische Kilometer, also 38 Kilometer mehr als zuvor. Die stärkere Version hat 272 PS und kommt nun im Akkubetrieb 27 Kilometer weiter. Bis zu 162 Kilometer elektrische Reichweite nach WLTP sind damit möglich. Der Akkulädt mit bis zu 50 kW. Diesen von zehn auf 80 Prozent zu füllen, dauert dann eine gute halbe Stunde.
Dazu dürfen nun 300 Kilo mehr an den Haken genommen werden. Die Anhängelast wächst auf bis zu 1,7 Tonnen.
S3 mit 333 PS
Der Zweiliter-Vierzylinder im besonders sportlichen S3 ist ein alter Hase, denn in seinen Grundzügen hat er auch schon vor dem ersten Facelift unter der Haube gearbeitet, aber 2024 bekam er mehr Kraft. 333 PS waren für die Fans wahrscheinlich die wichtigste Neuheit.
Und ja – die Leistung kennen wir schon vom Golf R und die Technik mit dem Torque Splitter an der Hinterachse auch. Denn S3 und Golf R fahren in Sachen Performance oftmals synchron. Allerdings lässt sich der S3 bei 250 km/h weiterhin freiwillig ausbremsen. Dafür gelingt der Sprint auf 100 n 4,7 Sekunden.
Mit der kleinen Modellpflege wird auch der Innenraum an die Optik der aktuellen Audi-Modelle angepasst. Die Bildschirme für den digitalen Tacho und das Infotainment sind nun nicht mehr einzeln ins Armaturenbrett integriert, sondern im Curved Display zusammengefasst. Beide Screens sind nebeneinander angeordnet und leicht zum Fahrer hingebogen.
Zudem sind die Displays etwas gewachsen: Der Instrumenten-Screen misst nun 11,9 Zoll (zuvor 10,25 Zoll), das Infotainment kommt auf 12,8 statt 12,3 Zoll. Wer genau hinschaut, entdeckt darunter eine neue Einheit – und genau die dürfte einigen nicht gefallen.
Kontrovers: Audi spart Knöpfe ein
Audi spart, entgegen des aktuellen Trends, noch mehr Knöpfe ein und verlagert die Klimabedienung nach oben. Vor der Modellpflege befand sich dort, wo jetzt Lüftungsdüsen über der Mittelkonsole sitzen, die Steuerung für Innenraumtemperatur und Co. Verwunderlich, denn anderswo im Konzern macht man gerade die Rolle rückwärts: VW führt die Tasten sukzessive wieder ein, weil viele Kunden sich beschwert haben.
Die neu gestalteten Lenkräder haben immer eine manuelle Walze zwischen den Tasten.
Bild: Audi AG
Eine Sache behält der A3 aber auch nach dem Facelift: Bei der Automatik legt man die Fahrstufen nach wie vor in der Mittelkonsole ein. Bei anderen neuen Audi-Modellen geschieht das inzwischen per Lenkstockhebel.
Außerdem gibt es noch einen Punkt, der unter Auto-Fans bereits heiß diskutiert wird: Auch beim A3 lassen sich mit der Modellpflege Funktionen nachträglich freischalten. Das Angebot im virtuellen Store reicht von der zweiten Klimazone über mehr Bass beim Soundsystem bis hin zum Abstandstempomat.
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Audi A3
Assistenten in Paketen
Die Assistenten ordnet Audi jetzt in Paketen: Tech, Tech plus und Tech pro. Neu ist ein Ampelassistent, der vor Rot abbremst – und bei Grün automatisch wieder Gas gibt.
Die wichtigsten Assistenten auf einen Blick:
Tech: adaptiver Geschwindigkeitsassistent, Rückfahrkamera, automatisch abblendende Außen- und Rückspiegel
zusätzlich bei Tech plus: Spurwechselwarner mit Ausstiegswarner, proaktiver Insassenschutz, Progressivlenkung
zusätzlich bei Tech pro: Spurführungsassistent, adaptiver Fahrassistent plus mit Ampelerkennung, Parkassistent mit Remote-Funktion, 360-Grad-Kamera
S3-Sportsitze mit mehr Seitenhalt
Beim S-Modell ist der Innenraum insgesamt dunkler gestaltet. Hinzu kommen silberne Akzente wie Doppelnähte und S-Logos. Außerdem gibt es neue verchromte Schaltpaddel am abgeflachten Lenkrad sowie Pedale in Alu-Optik.
Der S3 ist nach wie vor mit Sportsitzen ausgestattet.
Bild: Audi AG
Was den S3 natürlich auch ausmacht: Sportsitze mit integrierten Kopfstützen und größeren Seitenwangen für mehr Seitenhalt. Dekoreinlagen sind etwa in Mikrofaser erhältlich, außerdem in Carbon und Aluminium sowie mit einem Bezug in "technischer Struktur" (so nennt es Audi). Wir empfehlen an dieser Stelle einen Blick in den Konfigurator.
Das gilt auch für die Felgen und Reifen: Serienmäßig fährt der S3 auf 18-Zöllern, optional stehen zwei neue 19-Zoll-Räder zur Wahl, die den Audi S3 noch sportlicher machen sollen. Hinter den Felgen verbergen sich zudem größere Bremsen.
Mehr Power und mehr Performance bedeuten natürlich auch höhere Anforderungen an die Verzögerung: Dafür gibt es vier Millimeter dickere Bremsscheiben als bisher und neue Doppelkolben-Bremssättel.
Stellvertretend für diverse Dienstwagen-Leasingrückläufer haben wir einen Audi A3 40 TFSI e in Brillantschwarz, Baujahr 2021, unter die Lupe genommen. Hochwertige Materialien, ein dynamisches Fahrgefühl und ein verfeinertes Fahrgefühl gegenüber dem Vorgänger mit dem Baucode 8V (wozu die umfangreiche Sonderausstattung unseres Testwagens ihren Teil beiträgt) stehen auf der Habenseite.
Besonders durch das auf dem MIB3-Baukasten des VW-Konzerns aufbauende Infotainmentsystem kam es häufig zu Störungen. Die Probleme reichten von Systemabstürzen über langsame Reaktionszeiten bis zu Kompatibilitätsproblemen. Audi besserte mit diversen Software-Updates nach, sodass das System ab Softwarestand 3620 als stabil gelten darf.
Fazit: Der A3 bietet dynamisches Design, ein großes Motorenangebot und ein nach diversen Updates gutes Infotainment. Allerdings sind auch die Gebrauchtpreise premium, und der Vorgänger wirkte im Detail feiner gemacht.
Das Platzangebot in der ersten und zweiten Reihe hat sich mit dem ersten Facelift grundsätzlich nicht geändert, die Sitzpolster bieten ordentlichen Komfort. Anders sieht es im Cockpit aus. Es gibt eine höhere Serienausstattung. Das Drei-Speichen-Lederlenkrad mit Multifunktion plus, die Klimaautomatik, das Ambiente-Lichtpaket und die Mittelarmlehne (erstaunlich, dass das ein Extra war) gehören vorn zum Standardumfang.
Außerdem serienmäßig an Bord: das virtuelle Cockpit! Klassische Rundinstrumente bekommt man auch in der Basis nicht mehr. Das 10,25-Zoll-Touchdisplay in der Mitte bleibt und das eingebaute Digitalradio natürlich auch. Das digitale Instrument misst in der Basis 10,25 Zoll, kann auf 12,3 Zoll mit Full-HD-Auflösung erweitert werden. Für einige neu ist dagegen die induktive Ladeschale. Die hat es zwar vorher auch schon gegeben, musste bislang aber extra bezahlt werden.
Auffällig ist die neue Mittelkonsole mit dem kleinen Automatikhebel, bei Audi "Shifter" genannt. Alles wirkt sehr clean und reduziert.
Bild: AUDI AG
Interessant: Audi bietet seitdem viele Assistenzsysteme zum Hinzubuchen an. Wer zum Beispiel eine längere Reise plant, der kann sich Tempomat und automatischen Abstandshalter für einen Monat holen und dann wieder kündigen.
Und sogar der Käufer eines gebrauchten A3 kann auf diese Weise künftig Dinge nachbuchen, die der Erstbesitzer nicht wollte – kabelloses Apple CarPlay oder Android Auto zum Beispiel. Audi versucht damit natürlich auch, wie heißt es so schön, frisches Geld zu verdienen.
Audi S3 Facelift (2024): Vorstellung
Erster Check im frischen Kompakt-Sportler von Audi
Bild: Audi
Normaler A3 auch mit quattro
Ein kurzes Intermezzo hatte der 40 TFSI. Der Motor war ab Anfang 2025 nur für rund ein Jahr verfügbar. Hinter dem Kürzel verbirgt sich ein 204-PS-starker Benziner. Die Besonderheit, die er mitbringt, ist sein quattro-Allradantrieb – den gibt es sonst nur im S3 und RS3.
Vorfacelift auch mit Erdgasmotor
Für das vor 2024 gebaut Vorfacelift war die Auswahl bei den Motoren groß: drei Benziner, ein Diesel in drei Leistungsstufen, ein Plug-in-Hybrid in zwei Leistungsstufen und ein Erdgasantrieb waren verfügbar. Zwischen 110 und 310 PS – natürlich im S3 – standen auf den Datenblättern.
Bildergalerie
Audi A3 Facelift 2024
Test: A3 TSFI e bespielt zwei Welten
Als Plug-in-Hybrid leistet der A3 Sportback 204 PS und 350 Newtonmeter – genug für einen sportlichen Auftritt. Die kompakten Abmessungen sorgen dafür, dass es im Fond für Großgewachsene eng werden kann. Im Kofferraum macht sich die Hybridisierung bemerkbar, denn die Batterie lässt das Ladevolumen auf schmale 280 Liter schrumpfen.
Kurven und Unebenheiten meistert der A3 dank Progressivlenkung und Komfortfahrwerk mit Leichtigkeit. In unserem Test fährt er 109 Kilometer rein elektrisch – weit entfernt von den 143 Kilometern, die Audi angibt, aber dennoch beachtlich. Wichtiger ist, dass sich beide Antriebsarten gut ergänzen und so auch sportlich orientierte Fahrer zufriedenstellen.
Bei der ersten Fahrt mit dem A3 allstreet fällt positiv auf, dass die Abstimmung der Federn und Dämpfer auf den höheren Fahrzeugschwerpunkt ausgerichtet wurde. Wenn es über Bodenwellen oder durch Schlaglöcher geht, schwingt der allstreet weit ein und aus, ist aber Audi-typisch dicht an die Straße angebunden und zeigt so seine sportliche Seite.
Die optionale Progressivlenkung ermöglicht auch bei höheren Geschwindigkeiten einen präzisen Strich ums Eck.
Bild: Audi AG
Der Leistungsabruf der 150 PS geschieht ohne großes Aufsehen. Der 35 TFSI wird weder beim Leistungsabruf laut, noch verrät das Mildhybridsystem durch Ruckeln oder Zuckeln, ob es gerade rekuperiert, segelt oder boostet.
Fazit von Holger Preiss: Der Audi A3 allstreet ist ein bisschen mehr als ein aufgebockter Sportback. Dennoch dürfte es am Ende eher die Optik als das Offroad-Können sein, was die Käufer in den Bann zieht. Denn ein Schnäppchen ist der allstreet nicht.
Fahren: Der geliftete S3 macht höllisch Spaß
AUTO BILD ist den S3 Facelift bereits vor der Premiere gefahren – noch getarnt. Macht aber nix. Denn die Technik ist ungetarnt. Der Motor wärmt sich gerade auf und der Torque Splitter an der Hinterachse spannt voller Vorfreude seine zahnrädrigen Muskeln. Sein Einsatzgebiet sind kurvige Straßen. Der Alltag steht im Vordergrund, und der Sport muss nur auf Abruf möglich sein.
Audi S3 Facelift (2024): erste Fahrt
Drift-Challenge mit 333 PS: Der frische S3 macht mächtig Spaß!
Bild: AUTO BILD
Die Überarbeitung tut dem S3 spürbar gut
Was jeder Fan sofort merkt: Der Audi lässt mehr zu. Wer driften will und es auch kann, der bekommt die Chance, im "ESC Sport Modus" auch zu übersteuern. Wer das ESC ausstellt, kann sogar komplett quer fahren.
Fazit von Dennis Petermann: Die Überarbeitung macht den Audi S3 noch lebendiger und fahraktiver – schön, dass Audi uns diesen Spaß gönnt. Und den Sportgeist gleichzeitig nicht übertreibt. Das lässt genügend Luft für den RS 3.
Vergleichstests:
Plug-in-Hybride: A3 siegt über A-Klasse (Update!)
Auch in der Kompaktklasse werden immer mehr Plug-ins angeboten, der Mercedes schon seit 2018 – man merkt ihm an, dass er etwas in die Jahre gekommen ist. Der Antrieb des Audi ist moderner und kommt elektrisch weiter. Die A-Klasse hält gut mit, der Sieg geht aber nach Ingolstadt.
Diesel unter sich: A3 Sportsback 35 TDI vs. BMW 118d (Update!)
Ein knappes Duell zweier Diesel-Kompakter – trotz höherem Basispreis sichert sich der Audi den Sieg. Den Ausschlag geben höherer Komfort, ein geräumigerer Innenraum und eine sparsamere Fahrweise.
AUTO BILD hat die etwas feineren Kompakten miteinander verglichen. Der A3 stellt sich in diesem Test dem Konzernbruder VW Golf und der Mercedes A-Klasse. Am Ende belegt der A3 die goldene Mitte. Er ist die etwas sportivere Variante des Golf, kann vor allem mit auffälligem Design und herzhafter Federung punkten.
Der A3 liegt griffiger auf der Straße als sein Technikbruder Golf, das Fahrwerk federt etwas steifer an.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Knapper Sieg gegen BMW 1er und A-Klasse
In unserem Vergleichstest gegen den BMW 1er und die Mercedes A-Klasse gewinnt der Audi A3. Mit einem Punkt setzt sich der Allrounder A3 durch. Knapp, dennoch verdient. Die Nase vorn hat der Sportback bei Platzangebot und Übersichtlichkeit sowie den Sitzen. Zudem überzeugt er durch seine präzise Progressivlenkung und Leichtfüßigkeit.
Im Duell gegen seine Konzernbrüder VW Golf und Skoda Octavia hat der Audi das Nachsehen. Bis zum Schluss ist der Vergleichstest ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Der A3 punktet besonders beim Bedienkonzept und den Sitzen, kann sich aber nicht mehr durch seinen klaren Qualitätsvorteil gegenüber Golf und Octavia absetzen. So landet er auf dem dritten Platz, hinter dem Golf und dem cleveren Alltagspartner Octavia.
Die Modellpflege des Audi A3 bringt vor allem innen Neues. Das moderne Cockpit steht dem Kompakten gut, der Verzicht auf einige physische Tasten überzeugt jedoch weniger. Gerade diese hatten wir zuletzt noch gelobt – und viele Kunden wollen wichtige Funktionen weiterhin nicht nur per Touch bedienen.
Technische Daten im Überblick
Hier finden Sie die wichtigsten Daten zu allen neu verfügbaren
Fahrzeugen
Listenpreis
31.850 – 58.000 €
Leistung
116 – 333 PS
Höchstgeschwindigkeit
205 – 250 km/h
Hubraum
1.498 – 1.984 cm3
Verbrauch (kombiniert)
4,4 – 8,3 l/100 km
0 – 100 km/h
4,7 – 10,1 s
Kofferraumvolumen
325 – 1.200 l
Anhängelast
670 – 1.600 kg
Alle Daten & Varianten
Audi A3 8Y, Kombi
Bauzeitraum: seit 03/2020
4 Kraftstoffarten
Benzin
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Verbrauch
Listenpreis
Alle Daten
A3 30 TFSI Sportback 05/2020 – 02/2024
110 PS
10,6 s
5,5 l/100 km
29.200 €
A3 30 TFSI Sportback 04/2024 – 06/2025
117 PS
9,7 s
5,5 l/100 km
31.300 €
A3 30 TFSI Sportback, S line 05/2020 – 02/2024
110 PS
10,6 s
5,5 l/100 km
31.650 €
75 weitere Varianten anzeigen
Benzin/Elektro-PlugIn
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Verbrauch
Listenpreis
Alle Daten
A3 40 TFSIe Sportback S tronic 10/2020 – 03/2022
150 PS
7,6 s
1 l/100 km
38.440 €
A3 40 TFSIe Sportback S tronic 07/2023 – 02/2024
150 PS
7,6 s
1,1 l/100 km
40.340 €
A3 40 TFSIe Sportback S tronic 10/2024 – 06/2025
150 PS
7,4 s
0,3 l/100 km
44.200 €
20 weitere Varianten anzeigen
Benzin/Gas
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Verbrauch
Listenpreis
Alle Daten
A3 30 g-tron Sportback S tronic 09/2020 – 05/2023
130 PS
9,7 s
–
33.600 €
A3 30 g-tron Sportback S tronic, S line 09/2020 – 05/2023
130 PS
9,7 s
–
36.050 €
A3 30 g-tron Sportback S tronic, advanced 09/2020 – 05/2023
130 PS
9,7 s
–
34.600 €
1 weitere Variante anzeigen
Diesel
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Verbrauch
Listenpreis
Alle Daten
A3 30 TDI Sportback 03/2020 – 02/2024
116 PS
10,1 s
4,4 l/100 km
32.400 €
A3 30 TDI Sportback 04/2024 – 06/2025
117 PS
10,1 s
4,4 l/100 km
34.400 €
A3 30 TDI Sportback, S line 03/2020 – 02/2024
116 PS
10,1 s
4,4 l/100 km
34.850 €
37 weitere Varianten anzeigen
Audi A3 8Y, Limousine
Bauzeitraum: seit 04/2020
2 Kraftstoffarten
AudiA3
Fehler beim Laden der Daten. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Die Reisen zum Facelift wurden unterstützt von Audi. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
Die technischen Daten werden bereitgestellt von SCHWACKE.
Audi A3
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Schon beim ersten Facelift gab es eine neue Lichtsignatur, so auch bei der zweiten, kleineren Modellpflege.
Bild: AUDI AG
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Dieses Mal geht es aber nur um die Ausgabe der Matrix-LED-Scheinwerfer. Drei der vier Signaturen hier wurden komplett neu entwickelt.
Bild: AUDI AG
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Darüber hinaus bekommt nun auch der S3 eine eigene Signatur (Bild). Den Unterschied werden in beiden Fällen jedoch nur echte Kenner sehen.
Bild: AUDI AG
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Dass das Lichtdesign sich aus dem Cockpit verändern lässt, diese Neuerung kam für den A3 bereits 2024. Auch am Heck gibt es seitdem LED-Lichter serienmäßig.
Bild: AUDI AG
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Mit dem Facelift von 2024 hat der höhergelegte Audi A3 allstreet ins Programm gefunden und weckt seitdem SUV-Gefühle. Optische Unterschiede: ein Grill, der eher Richtung SUV geht, ein angedeuteter Unterfahrschutz und natürlich robuste Plastikplanken.
Bild: AUDI AG
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Das Hauptargument für den allstreet dürfte aber die höhere Bodenfreiheit sein. Durch das Fahrwerk gewinnt der robustere A3 schon mal 1,5 Zentimeter. Dazu kommt, dass er serienmäßig mit 17-Zoll-Rädern vorfährt und optional sogar 18 oder 19 Zoll trägt. Das bringt noch mal 1,5 Zentimeter.
Bild: AUDI AG
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Wir reden also von 30 Millimetern mehr Bodenfreiheit, was auf Feldwegen, am Bordstein oder auch bei schlechten Straßenverhältnissen helfen kann. Und natürlich den Einstieg erleichtert – wichtig für komfortbewusste Käufer.
Bild: AUDI AG
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Sportlich geht es weiterhin beim S3 zu. Es gibt weiterhin einen sechseckigen Grill. Der ist etwas flacher und breiter. Genau wie der Frontspoiler.
Bild: AUDI AG
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Dazu trägt er seit 2024 eine neue Struktur mit kleinen L-förmigen Elementen, die wir erstmals beim Facelift des Audi A8 gesehen haben. Wenn man den Wagen von hinten sieht, fällt neben den neuen Rückleuchten vor allem der zweigeteilte Diffusor auf.
Bild: AUDI AG
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Mit der kleinen Modellpflege ändert sich einiges am Innenraum. Der wird nämlich endlich an die Optik der anderen aktuellen Audi-Modelle angepasst. Bedeutet: aus zwei mach eins. Die Bildschirme für den digitalen Tacho und das Infotainment sind nun nicht mehr einzeln ins Armaturenbrett verbaut.
Bild: AUDI AG
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Ab sofort hat auch der A3 das Curved Display. Beide Displays sind also nun aufgesetzt, nebeneinander angeordnet und leicht zum Fahrer hingebogen.
Bild: AUDI AG
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Einen kleinen Tick größer sind die Screens außerdem. Die Instrumente zeigen sich auf 11,9 Zoll, vorher waren es 10,25 Zoll. Das Infotainment bedient man nun auf 12,8 statt 12,3 Zoll. Wer genau hinschaut, entdeckt darunter eine neue Einheit. Und genau die dürfte einigen nicht gefallen.
Bild: AUDI AG
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Audi spart nämlich, entgegen des aktuellen Trends, noch mehr Knöpfe ein und verlagert die Klimabedienung nach oben. Vor der Modellpflege war dort, wo jetzt Lüftungsdüsen über der Mittelkonsole zu finden sind, nämlich die Steuerung für Innenraumtemperatur und Co. Verwunderlich, denn anderswo im Konzern macht mach gerade die Rolle rückwärts: VW führt die Tasten sukzessive wieder ein, weil die Kunden sich beschwert haben.
Bild: AUDI AG
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Eine Sache behält der A3 aber überraschenderweise auch nach dem Facelift: Bei der Automatik legt man die Fahrstufen nach wie vor in der Mittelkonsole ein. Bei anderen neuen Audi geschieht das inzwischen per Lenkstockhebel.
Bild: AUDI AG
Audi A3 Facelift 2024
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Facelift nach vier Jahren, also 2024 – da unterscheidet sich der Audi A3 nicht von anderen Modellen. Und auch dass bei aller optischen und inhaltlichen Erneuerung an der technischen Basis MQB evo festgehalten wird, überrascht nicht.
Bild: Audi AG
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Wie auch schon sein Vorgänger wird der aktuelle A3 auch als Limousine angeboten. Einen Dreitürer und eine Cabrio-Version gibt es allerdings nicht mehr.
Bild: Audi AG
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Wirklich bemerkenswert ist aber, dass Audi für seinen Kompakten künftig eine höhergelegte Crossover-Variante namens allstreet einführt. Warum nicht allroad? Weil Audi den Namen allroad nur an Allradmodelle vergibt – beim allstreet werden nur die Vorderräder angetrieben.
Bild: Audi AG
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Ein erster Blick auf diesen Audi A3 verrät uns: Es gibt ein neues Lichtdesign, und das ist jetzt sogar auswählbar. Wenn man möchte, kann man sich zwischen vier verschiedenen Tagfahrlicht-Signaturen entscheiden, die über dem Hauptscheinwerfer wechseln.
Bild: Audi AG
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Auch am Heck gibt es neue LED-Lichter serienmäßig.
Bild: Audi AG
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Ganz neu ist der höhergelegte Audi A3 allstreet im Programm. Der weckt SUV-Gefühle. Optische Unterschiede: ein Grill, der eher Richtung SUV geht, ein angedeuteter Unterfahrschutz und natürlich robuste Plastikplanken. Das Hauptargument für den allstreet dürfte aber die höhere Bodenfreiheit sein.
Bild: Audi AG
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Fahrwerk und Räder zwischen 17 und 19 Zoll machen 30 Millimeter mehr Bodenfreiheit möglich, was auf Feldwegen, am Bordstein oder auch bei schlechten Straßenverhältnissen helfen kann. Und was natürlich den Einstieg erleichtert. Wichtig für komfortbewusste Käufer.
Bild: Audi AG
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Sportlich geht es weiterhin beim S3 zu. Es gibt weiterhin einen sechseckigen Grill. Der ist etwas flacher und breiter. Genau wie der neue Frontspoiler. Dazu kommt eine neue Struktur mit kleinen L-förmigen Elementen, die wir erstmals beim Facelift des Audi A8 gesehen haben.
Bild: Audi AG
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Wenn man den Wagen von hinten sieht, fällt neben den neuen Rückleuchten vor allem der neue zweigeteilte Diffusor auf.
Bild: Audi AG
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Die Kofferraumklappe kann weiterhin auch automatisch öffnen, das ist nicht bei allen Premiumkompakten so. Dahinter sehen wir 380 Liter Stauraum, bei umgeklappter Rückbank sind es 1200 Liter. Veränderung: keine!
Bild: Audi AG
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Anders sieht es im Cockpit aus. Es gibt jetzt eine höhere Serienausstattung. Das Drei-Speichen-Lederlenkrad mit Multifunktion plus, die Klimaautomatik, das Ambiente-Lichtpaket und die Mittelarmlehne (erstaunlich, dass das ein Extra war) gehören vorn zum Standardumfang.
Bild: Audi AG
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Außerdem jetzt serienmäßig an Bord: das virtuelle Cockpit! Klassische Rundinstrumente bekommt man auch in der Basis nicht mehr. Das 10,25-Zoll-Touchdisplay in der Mitte bleibt und das eingebaute Digitalradio natürlich auch. Für einige neu ist dagegen die induktive Ladeschale. Die war vorher aufpreispflichtig.
Bild: Audi AG
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Beim S-Modell ist alles im Innenraum dunkler gestaltet. Dazu kommen silberne Akzente, wie die Doppelnähte oder die S-Logos. Es gibt neue verchromte Schaltpaddel am abgeflachten Lenkrad und Pedale in Alu-Optik.
Bild: Audi AG
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Was den S3 natürlich auch ausmacht, das sind die Sportsitze mit integrierten Kopfstützen und größeren Seitenwangen für mehr Seitenhalt. Dekoreinlagen gibt es, wie hier in Mikrofaser oder noch in Carbon, Aluminium und einen Bezug mit einer "technischen Struktur" (so nennt es Audi).
Bild: Audi AG
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Standard sind 18-Zoll-Reifen, optional gibt es zwei neue 19-Zöller, die den Audi S3 noch sportlicher machen sollen. Hinter den Felgen verbergen sich übrigens größere Bremsen – mit vier Millimeter stärkeren Bremsscheiben als bisher und neuen Doppelkolben am Bremssattel.