Kann man den Dieseln noch trauen? Für alle, die nach Alternativen suchen – wir hätten da ein Hybridauto anzubieten, den Kia Niro. Der ist ein schmucker Crossover, irgendwo zwischen Kompakt-Kombi und SUV, ungefähr so groß wie ein Opel Mokka. Geschmackvoll eingerichtet und mit viel Platz.
Kia Niro
Crossover sind Trend. Kia mixt beim Niro nicht nur optisch. Unterm Blech: Benziner und Elektromotor.
Die technische Plattform teilt sich Kia mit dem Hyundai Ioniq, so ähnlich wie dieser fährt er auch. Der Hybridantrieb besteht aus einem 105 PS starken 1,6-Liter-Benzin-Direkteinspritzer in Kombination mit einem 44-PS-E-Motor, einer Lithium-Ionen-Polymer-Batterie und einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Damit fährt sich der Kia flott und handlich, das System funktioniert reibungslos und unauffällig. Nur manchmal, wenn man es denn etwas sportlicher angeht, geht beim Schalten ein kleiner Ruck durch den Antrieb. Egal, insgesamt entsteht ein lebhafter Eindruck – und das kann nicht jeder Hybrid von sich sagen.

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Alles zum Kia Niro

Kia verspricht einen Verbrauch von 4,4 Litern

Kia Niro
Selbst bei 110 km/h fährt der Niro zwischendurch immer mal einige Hundert Meter elektrisch.
Die Lenkung, früher extrem teigig, zielt im Niro viel besser. Und die Fahrwerkabstimmung lässt in Kurven sogar sportliche Gefühle aufkeimen. Nachteil: Der Niro poltert etwas unbeholfen in Schlaglöcher und über Querfugen auf der Autobahn. Kia verspricht mit 18-Zöllern einen Verbrauch von 4,4 Litern – das muss AUTO BILD natürlich noch genau prüfen. Los geht es bei uns im September 2016. Über Preise möchten die Koreaner noch nicht reden, wir rechnen mit etwa 26.000 Euro. Einen Toyota Prius gibt es ab 28.150 Euro.

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Kia Niro (2016): Erste Fahrt
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