An der amerikanischen Westküste herrscht perfektes Klima zum Erhalt eines Klassikers. Fragt sich nur, ob die Oldie-Preise auch perfekt sind. AUTO BILD auf Einkaufstour.
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Georg Kacher
Drei VW Käfer für 325.000 Dollar: Laut Verkäufer sind die Herbies echte Filmautos und keine Repliken.
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Alles beginnt im Obergeschoss des Linq-Hotels in Las Vegas. Hier hat Rob Williams seine Firma Auto Collections einquartiert. Für den alten NASCAR-Beetle mit der Startnummer 53 aus dem 2005er Herbie-Film verlangt der Händler 325.000 Dollar – im Dreierpack mit zwei weiteren Leinwand-Stars namens Schrottplatz-Herbie und Pimp-Herbie. Den Preis rechtfertigt der Chef mit Originalität und Zustand: "Hier stehen echte Filmautos, keine Doubles. Zu teuer? Machen Sie mir ein Angebot ..." Für 285.000 Dollar hätten wir das Trio wohl bekommen.
Der Oldtimerkauf in den USA wird aktuell erschwert
Video: Porsche 911 Turbo
Der Mythos 911
AUTO BILD ist unterwegs an der amerikanischen Westküste auf der Suche nach altem Blech zum Kostet-nix-Kurs. Dabei will Oldtimerkauf in Amerika gut überlegt sein. Der starke Dollar schmerzt, die Qualität schwankt, das Angebot ist dünn. Sehr gute Autos kosten drüben eher mehr, Kalifornien, Texas, Arizona sind weitgehend abgegrast, nach makelloser Blechsubstanz muss man lange suchen. Am besten dort, wo nicht schon andere Kasse gemacht haben. Etwa in Kanada (Währungsvorteil), Florida (Klima) und im Großraum New York (hier wohnt das Geld). Oder in Nevada, wo es fast nie regnet und viele reiche Amis ihren Lebensabend verbringen. Doch auch hier gilt: Alte Elfer, Pagoden und W 111, spannende Italiener und coole Briten haben sich längst in den Orbit der monetären Unerreichbarkeit verabschiedet.
Für US-Oldies ist Amerika dagegen das gelobte Land. Ein ordentlicher Mustang T5 belastet das Budget mit knapp 20.000 Dollar, frühe Ford Thunderbird sind ab 30.000 Dollar zu haben, für knapp 10.000 Kröten gibt es gute Chevrolet Camaro im Dutzend. Wer sich traut, kann sogar im vierstelligen Bereich fündig werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einem 61er Nash Metropolitan, einem 88er Eagle Wagon, 50er Willys Jeepster oder einem 51er DeSoto Sportsman? Alle zusammen kosten gerade so viel wie eine neuer Jeep Cherokee.
Immer wieder fahren uns betagte Käfer vor die Linse – manche mit selbstbewusster Preisvorstellung, andere mit der aufgepinselten Bitte, ein Angebot abzugeben. Zum Beispiel ein weißer 1200er (17.000 Dollar samt Dachträger mit Surfboard), gefolgt von einer blauen 500-Dollar-Leiche und einem Ovali in mattem Texasbraun. Nein, nicht foliert, sondern über 60 lange Jahre aufgetragen von der Wüstensonne. Während ein perfekt erhaltener Samba-Bus in Amerika längst 100.000 Dollar und mehr kostet, haben die meisten anderen Heckmotor-Exporte kaum Sammlerwert. Das gilt auch für die entstellten 1303 Cabrios, denen der Einspritzer den letzten Hauch von Agilität raubt. Günstig und problemlos zu finden ist in Nordamerika "The Thing" alias VW 181. In Palm Springs steht ein weißer Kübelwagen ohne offensichtlichen Rostbefall für stolze 20.000 Dollar (vor Auktionsbeginn). Gut möglich, dass man am Ende nicht mal die Hälfte zahlt.
Der Buick Gran National gehört nicht zu den US-Car-Ikonen. Er ist für um die 13.000 Dollar zu finden.
Bild: MeanBuicks
AUTO BILD's US-Top-Five nach dem Gewinn des Lotto-Jackpots wäre folgende: Cord 812, Duesenberg Model J, Hudson Commodore Eight, Pierce-Arrow Model B, Dodge Charger R/T Hemi. Aber keine Angst, es geht auch billiger. Bei Exotic Motor Cars in Palm Springs steht ein toller Chevy Impala SS für nur 15.000 Dollar, im Netz findet man den unterschätzten Buick Grand National schon ab 13.000 Dollar, bei Classic & Collectible Cars in Vegas wird man für 28.500 Dollar Besitzer einer 95er Viper mit 28.000 Meilen auf der Uhr. Doch Vorsicht – Garantie gibt es nicht, blind kaufen lohnt, wenn überhaupt, nur von privat, zwischen Beschreibung und Zustand klafft meist eine große Lücke. Wer selbst auf die Suche gehen möchte, sollte gut Englisch sprechen und nicht nur Lackstärkenmesser und Taschenlampe vertrauen.
Die Ausbeite bleibt trotz Bemühungen schmal
Wer Geduld mitbringt und ein wenig länger sucht, kann in den USA zum Beispiel auf gute Porsche 928 stoßen.
Bild: Sveinn Baldvinsson / AUTO BILD
Die Ausbeute der Tour hätte kaum schmaler ausfallen können. Ein gelber Mustang war ein Schnäppchen, ein Impala SS eine Versuchung, ein silberner Azure ein hübsches rotes Tuch für die neidischen Nachbarn. Um als europäischer Klassik-Fan in Amerika fündig zu werden, muss man größere Kreise ziehen. Nur so erschließen sich reizvolle Deals wie ein guter Porsche 928, die drüben noch günstigen Aston-Martin-Modelle Virage I und Vanquish I, der Jensen Interceptor und natürlich dicke, fette Rolls-Royce-Limos wie der Silver Spur mit 18.000 Meilen für um die 22.000 Dollar, von Weißwandreifen bis Vinyldach ohne Gewähr.
Oldie-Schnäppchen in den USA? Gute Autos zum fairen Preis muss man länger suchen, man muss weiter fahren, härter verhandeln – und trotzdem mehr zahlen. Nach wie vor erschwinglich sind US-Sportwagen wie eine gute Corvette oder ein Ford Mustang. Und schräge Europäer mit Stil.
Brubaker Box und die 1000 Gesichter des VW Käfer
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Der Brubaker Box sieht aus, als käme er aus der Zukunft – und ist doch schon 40 Jahre alt. Kaum zu glauben, dass das Auto auf einem VW Käfer basiert. Andreas Stevens alias DJ Greyboy (Bild) aus Kalifornien fährt einen.
Bild: Micah Smith
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Der coolste Käfer der Welt hat nur eine Tür. Eine Schiebetür. Auf der Beifahrerseite. "Mit beiden Händen", erklärt DJ Greyboy. "Kräftig. Trau dich. Gut so."
Bild: Micah Smith
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Gurte? "Sorry, Mann."
Bild: Micah Smith
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Dann schmeißt Greyboy den Motor an. Ein Käfer, unverkennbar. Dieser Sound im Heck. Er würgt den ersten Gang rein, und der Brubaker Box rollt langsam durch San Diego.
Bild: Micah Smith
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Die Nadeln der vier Rundinstrumente, gut einen Meter hinter dem Holzlenkrad am Horizont zu erahnen, zittern.
Bild: Micah Smith
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Greyboy gibt Gas, der 1600er dreht lautstark auf. Alles, was geht, Tempo 100 auf dem Highway. Andere Autofahrer bremsen ab, gucken, winken, staunen über den ersten Minivan der Welt: "What the ...?"
Bild: Micah Smith
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DJ Greyboy, tagsüber Andreas Stevens, 45 Jahre, Sohn griechischer Einwanderer, Discjockey und Musikproduzent, schreit: "Kenn ich schon. Mein Box erregt mehr Aufsehen als ein verdammter Ferrari."
Bild: Micah Smith
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Kein Wunder: Vom Brubaker Box fahren weltweit ja auch nur noch 13 Stück. Zwischen 30 und 50 Exemplare – die Angaben schwanken – wurden in den 70er-Jahren gebaut. Greyboy hat im vergangenen Jahr einen davon in New Jersey gekauft. Baujahr 1974.
Bild: Micah Smith
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Glatte 5.000 Dollar. Hat noch mal 15.000 Dollar reingesteckt, denn: "Mann, ich sag dir, alle Teile aus Metall waren echt am Arsch." 600 Arbeitsstunden hat er in seinen Brubaker Box investiert.
Bild: Micah Smith
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Mit Kater an seinem Kasten-Käfer geschraubt, nach langen Nächten hinter den Plattenspielern in den vielen Musikclubs und Bars von Südkalifornien. Nur die Box aus Fiberglas war noch zu gebrauchen. Gemeinsam mit einem Freund machte Greyboy den Motor flott, den einzigen Turbo-Boxer in einem Brubaker Box. Und den Innenraum, ...
Bild: Micah Smith
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... minimalistisch wie in keinem anderen Auto. Hat aus dem Fond eine Lounge werden lassen, ...
Bild: Micah Smith
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... goldfarbener Stoff an den Wänden. Hat die markanten Stoßstangen nachgebaut, Stahl mit Holzfolie. Und den Glitzerlack aufgetragen, der seinen Brubaker wie einen Goldbarren aussehen lässt.
Bild: Micah Smith
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Der Brubaker Box hat seine Windschutzscheibe vom AMC Javelin, ...
Bild: Micah Smith
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... die Heckscheibe vom Chevy El Camino, Rücklichter vom Datsun-Pickup ...
Bild: Micah Smith
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... und viele Teile vom Ford Pinto. Zum Beispiel ...
Bild: Micah Smith
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... die Felgen.
Bild: Micah Smith
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Das skurrile Auto stammt aus einem Entwurf des ehemaligen GM-Designers Curtis Brubaker. Er startet das Auto als Kit Car, sammelte Geld von Investoren ein. Doch nach nur drei Autos sprangen die wieder ab.
Bild: Micah Smith
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Am Ende baute die Firma Automecca noch ein paar Dutzend Brubaker Box und verkaufte sie unter dem Namen "Sports Van". "Eine traurige Geschichte", sagt Greyboy und arbeitet sich durch das Vierganggetriebe.
Bild: Micah Smith
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"Das Auto ist eine Skulptur. Allein die Idee mit nur einer Tür." Sie macht das Auto – nicht nur von der Fahrerseite aus betrachtet – zu einem einmaligen Designstück. Falls der Wagen nach einem Unfall auf der Beifahrerseite liegen bleibt, ...
Bild: Micah Smith
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... kann man den Box durch eine Luke im Dach verlassen. Nur deshalb ist das Auto, das wie ein Mondmobil aussieht, überhaupt zugelassen.
Bild: Micah Smith
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Greyboy fährt eh nur oben offen. Weil die Käfer-Pedale nach vorn und oben versetzt wurden, ...
Bild: Micah Smith
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... sitzt der DJ - genau wie Autor Hauke Schrieber (Bild) - in seinem Box entspannt zurückgelehnt. Er sucht einen Musiksender im Radio, das da eingebaut ist, ...
Bild: Micah Smith
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... wo sich in normalen Autos die Fahrertür befindet.
Bild: Micah Smith
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"So kann mir keiner an den Knöpfen rumfummeln", ruft Greyboy und fingert mit der linken Hand an den Reglern.
Bild: Micah Smith
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Doch viel von Musik ist bei dem Lärm eh nicht zu hören.
Bild: Micah Smith
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Greyboy war bislang keine 800 Kilometer mit seinem Goldstück unterwegs. Für die täglichen Fahrten benutzt er seinen Toyota Prius. Der sei das genaue Gegenteil: total uncool, aber voll vernünftig.
Bild: Micah Smith
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Ausfahrten im Brubaker sind für ihn Feiertage. Am Ziel der Fahrt, dem Fiesta Island Park vor San Diego, steigt ein Mann vom Fahrrad und fragt DJ Greyboy, was das denn für ein cooler Van sei. "Siehst du", sagt Andreas Stevens, "die Leute erkennen ihn sofort als das, was er sein soll. Als einen Van."
Bild: Micah Smith
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Hört sich an wie ein VW, sagt der Biker. "Ist aber ein Brubaker Box", antwortet Greyboy. Der Mann zuckt mit den Schultern. "Nie gehört." Offiziell zugelassen ist dieses unglaubliche Stück Auto allerdings in der Tat als ein Volkswagen. Als der coolste Volkswagen der Welt.
Bild: Micah Smith
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Der coolste, aber nicht der einzige. Außergewöhnliche Vehikel, die auf dem Käfer aufbauen, entstanden so einige. Fahrzeuge aus dem VW-Konzern und darüber hinaus. Ihnen ist gemein, dass in allen ein Käfer drin steckt. Hier kommt unsere Auswahl!
Bild: Werk
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Wir starten mit dem Plattenwagen. Nutzfahrzeuge aus eigener Produktion hatte VW in den Anfangstagen noch nicht zur Verfügung, geschweige denn kleine Transporter, mit denen man im Werk Motoren und ähnliches von Band zu Band schaffen konnte.
Bild: Hersteller
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Also zimmerten sich die VW-Leute aus Fahrgestell und Motor vom Käfer den Plattenwagen, um ihn als Lastesel für kurze Strecken im Werk und drumherum einzusetzen. Mit der Kabine hinten, ein umgekehrter Pick-up also.
Bild: Angelika Emmerling
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Dieser Plattenwagen inspirierte den niederländischen VW-Importeur Ben Pon senior bei einem Besuch in Wolfsburg so sehr, dass er ein Nutzfahrzeug auf Käfer-Basis skizzierte. Der Anstoß für die Entwicklung des VW Typ 2, besser bekannt als Bulli.
Bild: Sven Krieger
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Am 8. März 1950 liefen die ersten zehn Transporter in Wolfsburg vom Band. Sie bauten auf einer verstärkten Bodenplatte auf, alles weitere war Käfertechnik, auch die Motoren. Das bedeutet, dass die ersten T1 mit überschaubaren 25 PS auskommen mussten.
Bild: Werk
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Trotzdem erarbeitete sich der Bulli schnell einen Ruf als zuverlässiger Begleiter für alle Fälle, sei es als Transporter, als Pritsche oder als Bus. 1955 bekam er das, was wir heute ein Facelift nennen, mit einigen Aufwertungen im Innenraum und mehr Leistung.
Bild: Uli Sonntag
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Sämtliche Varianten des T1 waren (und sind) geradezu wahnsinning beliebt, der König unter den Bullis ist aber der Samba. Schon ein Jahr nach Stapellauf kam der Bus mit den 23 Fenstern und hält bis heute seinen Kultstatus.
Bild: Roman Rätzke
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Anfang der 1960er hatte die Deutsche Post ein Problem. Trotz spezieller Modifikationen war im Käfer einfach nicht genug Platz für Briefe und Päckchen. Die Lösung: der VW Typ 147. Der war größer als ein Goggo-Transporter, praktischer als der Käfer, aber kleiner als der Bulli.
Bild: Sven Krieger
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Gemeinsam mit Westfalia entwickelte und baute VW den 147, der alsbald aber nur noch unter seinem Spitznamen Fridolin firmierte. Technik gab es im VW-Regal genug, nicht nur den vertrauten 1200er-Boxer, der im Heck des 147 seinen Dienst versieht.
Bild: Markus Heimbach
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Leider gehörte 1964, als der Fridolin in Serie ging, Rostschutz noch nicht zum Serienpaket eines Neuwagen. Das führte dazu, dass viele Exemplare im täglichen Einsatz bei Wind und Wetter verschlissen wurden und gute Fridolin heute selten sind.
Bild: Uli Sonntag
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Der VW Typ 181 war nie das, was er sein sollte. Gedacht als witziges Spaßauto machte er bei Behörden Karriere. Dabei war seine technische Basis (Käfer-Motor, Bodengruppe vom Karmann Ghia, Hinterachse vom T1 Bulli) eigentlich veraltet und mit den Anforderungen an einen Geländewagen völlig überfordert.
Bild: Werk
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Als Cabrio eignete er sich auch nicht. Dafür war er zu sparsam ausgestattet. Und um als Freizeitauto fürs Wochenende durchzugehen, musste der Käufer einfach zu tief in die Tasche greifen. Was also tun?
Bild: Uli Sonntag
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Den Verantwortlichen war es vor allem wichtig, dass der 181 nicht mit diesem Ahnen in Verbindung gebracht wurde. Daher nannte man ihn kurzerhand Kurierwagen und erklärte ihn zum Mehrzweckfahrzeug für Straße und Gelände. Unter diesem Vorzeichen schlug er sich gar nicht schlecht, ...
Bild: autobild.de
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... bietet er doch vier Personen problemlos Platz. Entfernt man Verdeck und Türen, umtost der Fahrtwind die Insassen. Speziell in den USA machte der 181, kurzerhand "the Thing" genannt, Karriere. Dort war und ist er als ulkiges Spaßauto beliebt.
Bild: Super Plus
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Auch das ist ein Käfer? Ja, wenigstens, solange es ums Fahrwerk geht. Die Gebrüder Fritz und Ernst Beutler bauten dieses wunderschöne, langgestreckte Coupé zum Genfer Salon 1954 auf einem Käfer-Chassis auf.
Bild: Uli Sonntag
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Die Karosse besteht aus einem Stahlgerippe mit Aluhaut, Motor und Bremsen stammen von einem Porsche 356 B. Deshalb trägt der Wagen auch die Bezeichnung Beutler-VW-Porsche Typ 57. Dieses Auto steht im Zeithaus der Autostadt Wolfsburg. Erhältlich war es auch als Cabriolet.
Bild: Uli Sonntag
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Technisch ganz ähnlich und nicht weniger schön als der Beutler Typ 57 ist dieser VW von Ghia-Aigle. Er stammt aus der Feder von Giovanni Michelotti und baut auf einem VW 1200 Export auf, dessen Motorleistung ein Kompressor um 50 Prozent erhöht.
Bild: Wolfgang Gröger-Meier
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1957 stellte Ghia-Aigle den Wagen auf dem Genfer Salon vor. Wahrscheinlich ist, dass es sich um das einzige je in dieser Form umgebaute Fahrzeug handelt.
Bild: Wolfgang Gröger-Meier
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Kleinserien-Spezialist Rometsch aus Berlin verblüffte die deutsche Autowelt 1950 mit dem Beeskow Cabrio und dem Coupé. Elegant, filigran und sportlich wirkten die beiden auf der Berliner Auto-Ausstellung zwischen jeder Menge aufgebrezelter Vorkriegsmodelle. Dabei verbarg sich unter der Aluhaut gar nichts Spektakuläres: ...
Bild: Markus Heimbach
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... Nur hatten Friedrich Rometsch und Auto-Architekt Johannes Beeskow Bodengruppe und Motor des Käfer so wunderbar neu eingekleidet. Nichtsdestotrotz markierte dieses Paket den Startpunkt für eine rasante Entwicklung. Denn ...
Bild: Markus Heimbach
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... die Beeskow-Modelle waren nach kurzer Zeit speziell in Glamour-Kreisen so gefragt, dass Friedrich Rometsch sogar in Hollywood eine Filiale eröffnete.
Bild: Uli Sonntag
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VW war von diesem Erfolg gar nicht angetan. Die Wolfsburger weigerten sich, Rometsch mit Fahrgestellen zu beliefern, was die Firma dazu zwang, verunfallten Käfern hinterher zu jagen.
Bild: Uli Sonntag
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Der von Bert Lawrence gezeichnete Nachfolger fürs Rometsch Coupé war dann trotz aufwändiger Zweifarb-Lackierung und Panoramascheibe auch eher gut gemeint als eine realistische Chance zu haben. Jedoch: Heute gehören Rometsch-Fahrzeuge ganz selbstverständlich zur Sammlung des Zeithauses von VW!
Bild: dpa
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Nein, das ist kein 356er Porsche. Der Stuttgarter Karossier Dannhauer & Stauss schneiderte dem Käfer 1300 Anfang der Fünfziger diese schönen Kleider. 40 PS sorgten für ordentlichen Vortrieb und ermöglichten immerhin 120 km/h Spitze.
Bild: Werk
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Rund 100 Stück des Dannhauer & Stauss-Cabriolet wurden gebaut, fünf davon haben, so wird spekuliert, in fahrbarem Zustand überlebt. Das macht den Dannhauer & Stauss zum Luxus-Käfer für frühe Genießer des Wirtschaftswunders.
Bild: Werk
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Der Käfer liefert die technische Basis. Und alle anderen bauen darauf schöne bzw. schönere Autos auf. Wer die letzten Bilder aufmerksam betrachtet hat, könnte diesen Eindruck gewinnen. Und möglicherweise hatte ihn auch VW-Chef Heinrich Nordhoff, denn er beriet sich schon Anfang der 50er mit Wilhelm Karmann über den Typ 14.
Bild: Werk
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Der erschien schließlich 1955 als Coupé und teilte sich mit dem Käfer Radstand und Fahrwerk. Italienische Optik und deutsche Solidität gepaart mit dem überschaubar kraftvollen Herzen des Käfer. Sollte das gutgehen? Es sollte. Der Karmann Ghia wurde für beide Unternehmen zu einem Erfolg, mit dem sie nicht gerechnet hatten.
Bild: Werk
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Frühe Wagen sind unter anderem an ihren tief sitzenden Scheinwerfern zu erkennen. Die Maschine in ihrem Heck leistet anfangs 30 PS. 1957 kam zum Karmann Ghia Coupé das Cabrio dazu. Bei Karmann do Brasil liefen beide Jahre später ebenfalls vom Band.
Bild: Christian Bittmann
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Bis in den Juli 1974 wurde der Karmann Ghia gebaut. Mit dem letzten Facelift gab es nochmal größere Heckleuchten und massivere Stoßfänger. Und den 50 PS-Motor aus dem Käfer 1302.
Bild: Christian Bittmann
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Der Käfer ist ein tolles Auto. Günstig, zuverlässig, praktisch und niedlich noch dazu. Das erkannten auch die Amerikaner schnell, nachdem der 'Bug' bei ihnen zu haben war. Und, er bietet einen weiteren Vorteil: Befreit ...
Bild: Werk
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... man die Bodengruppe von der Karosserie und modifiziert erstere noch ein wenig, dann hat man auf einmal ein Mobil, mit dem man am Strand oder in der Wüste herumheizen kann. Gesagt, getan - das ist in der Sonne Kaliforniens auch dem Klima im Auto zuträglich - und der Buggy ist fertig.
Bild: Werk
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Bruce Meyers war der erste, der eine selbst entwickelte Kunststoffhaut auf ein gekürztes Käferfahrgestell pflanzte und den Manx Buggy (Bild) schuf. Der inspirierte nicht nur alle weiteren Buggy-Bauer stilistisch, er gab außerdem den Anstoß für zahlreiche Wüstenrennautos auf Käferbasis.
Bild: Werk
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Innerhalb der rührigen Umbauer-Szene, die sich daraufhin entwickelte, war Rudolf Kühn aus Hamburg der erste Deutsche, der mit dem HAZ (Bild) einen Buggy in Kleinserie auf den Markt brachte.
Bild: Sven Krieger
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Schnell, spritzig, wendig und spaßig ist so ein HAZ im Übermaß. Speziell, wenn wie beim Fotoauto ein Typ-4-Einspritzer mit 80 PS im Heck heult. Aber auch eine Herausforderung für den Besitzer. Der sollte gut schrauben können, denn abgesehen von der Käfer-Technik ist am HAZ nichts von der Stange.
Bild: Sven Krieger
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Als europäischer Pionier im Buggybau gilt das belgische Unternehmen Apal. Deren Jet Buggy, zumindest dieser, wird bei nicht mal 650 Kilo Leergewicht von einem 85 PS starken Boxer angetrieben. Diese Mischung verwuschelt die Frisuren sämtlicher Mitfahrer, ...
Bild: Uli Sonntag
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... sorgt aber für ein nicht enden wollendes Grinsen im Gesicht. Crashsicher ist so ein Buggy selbstverständlich nicht ansatzweise - was den Hype Ende der 80er-Jahre brachial einbremste - aber er lässt seinen Fahrer im Sommer Mitleid mit den Fahrern moderner, windgeschützter Cabrios empfinden.
Bild: Uli Sonntag
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Typische Zutaten für einen Buggy sind die mit Glasfaser verstärkte Kunststoffkarosserie und ein frisierter Motor. Unterscheidungsmerkmal ist die Frage, ob die Bodengruppe des Käfers verkürzt wird oder nicht.
Bild: Werk
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Soll sie gekürzt werden, wird der Buggy leichter und wendiger. Es bedarf aber auch eines kundigen Schraubers, der exakt weiß, wo und wie er (oder sie) die Bodenplatte auftrennen und wieder zusammensetzen muss.
Bild: Werk
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Rassig wie ein Ford GT 40 sieht der Fiberfab Bonito aus. Atemberaubend das Design, großartig die Formen. Dieser Wagen gehört nach Le Mans, denkt man unwillkürlich. Bis zum ersten Drehen am Zündschlüssel. Denn ...
Bild: Christian Bittmann
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... dann zerstört der im Heck rasselnde Käfer-Boxer jede Illusion von Geschwindigkeit. Aber nur, um sie durch etwas anderes zu ersetzen. Durch ungefiltertes Fahrgefühl und die Gewissheit, dass dieser Traum kein Traum bleiben muss. Oder besser musste.
Bild: Christian Bittmann
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Ein oller Käfer plus 4.500 Mark fürs Kit Car und ein paar launige Arbeitsstunden mit Freunden in der Garage, schon hatte man in den 70ern einen wieselflinken Sportler vor der Tür stehen. Kein Wunder, dass der Bonito damals der Traum vieler Bastler war.
Bild: Christian Bittmann
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Man nehme die Bodengruppe und den Motor vom Käfer, ändere Details wie die Wagenheberaufnahmen, die Befestigung der Vorderachse und den Mitteltunnel und messe dem Wagen neue Kleider an. Fertig ist der Millionenseller für Südamerika namens Brasilia.
Bild: Werk
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Etwas weniger eng als der Brasilia ist der VW SP2 mit dem Käfer verwandt, denn in seinem Heck boxert ein Flachmotor mit wahlweise 54 oder 65 PS. Den Einfluss des deutschen Ahnen kann aber auch der SP2 nicht leugnen. Denn er basiert auf dem brasilianischen VW 1600. Und der wiederum hat sein Fahrgestell vom Käfer.
Bild: Werk
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Ähnliches gilt für den VW Puma. Der ist ab 1974 technisch ein Brasilia und daher ebenfalls eng mit dem Käfer verwandt. Zunächst schob den schnittigen Sportler ein 1500er Boxer an, später kamen ein 1600er und kurzeitig sogar eine Version namens GT 1800S dazu.
Bild: Martin Meiners
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Dieser flache Silberling stammt aus der Schweiz. Sein Schöpfer ist der Arzt Dr. Emil Enzmann. Unter dem Blech sitzt ein VW 1100. 1957 stellte Enzmann seinen Wagen auf der IAA in Frankfurt vor, bis 1968 entstanden 100 Spider, Cabrios und Hardtops. Seit 2001 wird der Enzmann wieder gebaut.
Bild: Werk
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Wer in der DDR kein Auto aus sozialistischer Produktion fahren wollte oder konnte, wurde selbst kreativ. Die Technik für dieses schnittige Coupé stellte - Sie ahnen es - ein VW Käfer, der Rest der Teile stammt von Dacia, Lada und Skoda.
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Und damit ist es Zeit, die Medaille von der anderen Seite zu betrachten. Die folgenden Autos sehen auf den ersten Blick zwar nach Käfer aus. Beim zweiten Hinsehen tun sich im Vergleich zum Standard-Käfer aber einige Unterschiede auf.
Bild: Werk
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Sowohl Beutler aus der Schweiz als auch Ledl aus Österreich baute den Käfer zum Pritschenwagen um, im Fall der Schweizer vor allem, um ihn selbst als Dienstwagen zu nutzen. Das Exemplar hier gehört zur Volkswagen-Sammlung.
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Was die Italiener können, das können wir schon lange. Dachte sich Ende der 50er offenbar jemand bei VW. Und gab den Auftrag für diesen am Fiat 500 Jolly angelehnten Strandkäfer mit Flatterdach und Korbstühlen. 1960 entstand das Einzelstück bei Karmann in Osnabrück.
Bild: Werk
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Ein Käfer zwar, aber doch irgendwie mehr. Das ist das auf dem Brezelkäfer basierende, wunderschöne Hebmüller Cabriolet. Die Rückbank fehlt, ein hoch bauendes Verdeck ebenfalls. Die Motorhaube vollendet gekonnt die Form, ...
Bild: Roman Raetzke
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... die am Bug des Käfer beginnt. Dazu kommen die schicke Zweifarb-Lackierung und zarter Luxus im Innenraum. Alles in allem ein Fahrzeug, das enorme Sehnsüchte weckt. Da insgesamt nur 696 Exemplare gebaut wurden, ist so ein Hebmüller auch noch wertvoll. Sammler bezahlen bis zu 200.000 Euro.
Bild: Margret Hucko/ AUTOBILD
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Wie viele Behörden fuhr in den 60er und 70er Jahren auch die Deutsche Post Käfer. Allerdings nicht so gemütlich und kommunikativ wie der Rest der Bevölkerung. Den Post-Käfern fehlten Beifahrersitz und Rückbank, um Platz für Briefe und Päckchen zu schaffen.
Bild: Verein zur Erhaltung historischen Postgutes
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Einige Exemplare bekam die Post sogar mit Rechtslenkung, was der Sicherheit der Briefträger dienen sollte. Denn so mussten diese nicht an jeder dritten Kreuzung auf der Straßenseite aus dem Auto aussteigen, um die Kästen zu leeren. Weil der Platz im Käfer dennoch endlich ist, entstand der Fridolin (s. Bild Nr. 36).
Bild: Wolfgang R. Reimann (Volkhard Stern / Museum für Kommunikation-Ffm)
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Und alle so: Ooooooooooh. Niedlich! Ja, aber nicht nur.
Bild: Sven Krieger
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Filmheld Herbie hatte nämlich nicht nur auf der Leinwand geradezu magische Fähigkeiten, wenn es darum ging, mit seinem 1200er Motor ausgewachsene Sportwagen abzuledern.
Bild: dpa
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Das Produktionsteam hat einige Filmautos tatsächlich modifiziert, u.a. mit einem 200 PS starken Porsche-Aggregat, einer geänderten Hinterachse, neuen Bremsen und besseren Reifen. Im 2005er Film "Herbie - Fully Loaded" soll sogar ein V8 zum Einsatz gekommen sein.
Bild: dpa
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Auf die Debatte, ob man sowas darf, wollen wir uns nicht einlassen. Sondern einfach festhalten, dass es geschah. Unternehmer Sirri Karabag aus Hamburg hat den 1600er-Motor eines 97er Käfer gegen eine Elektro-Antriebseinheit getauscht und ...
Bild: Roman Rätzke
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... den Reevolt e-Käfer geschaffen. Der hat 35 PS, läuft 105 km/h Spitze und hält dank der 80 Kilo schweren Batterie auf der Vorderachse sogar besser die Spur als seine benzingetriebenen Brüder. Die Reichweite liegt bei ca. 120 Kilometern.
Bild: Roman Rätzke
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Die fetten Schlappen, die Spoilerlippe und der Lufteinlass hinter der Fahrertür lassen darauf schließen, dass das hier nicht einfach nur ein Käfer ist. Und tatsächlich, der Carmaxx Bugster aus Österreich ist eigentlich ein 270 PS starker Porsche Boxster S, ...
Bild: Ronald Sassen
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... dem die Karosserie eines 1303 übergezogen wurde. Die Maße beider Fahrzeuge stimmen in der Länge bis auf wenige Millimeter überein, was die Hochzeit zwar möglich, aber ziemlich kompliziert machte. Bei der OP kam ein Über-Käfer mit der Fahrdynamik eines waschechten Porsche heraus.
Bild: Ronald Sassen
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Immer noch nicht sattgesehen am Wolfsburger Krabbeltier und seiner Familie? Dann bitte hier entlang. Dort warten die wildesten Tuning-Käfer aller Zeiten auf Sie.
Bild: Lena Barthelmeß
Zehn traumhafte US-Cars
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Diese zehn US-Klassiker bieten für jeden Geschmack etwas. Egal, ob Daddy, Dragracer, Cruiser oder Camper. Sogar Sparer werden in dieser Galerie fündig. Kommen Sie mit auf eine Tour quer durch die amerikanische Autogeschichte. Es geht los mit dem Chevrolet Bel Air von 1957.
Bild: Marcus Gloger / AUTO BILD
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Der Farbton heißt Matador Red, die Alutafeln an den Flanken hatte nur der Bel Air, das Topmodell der Baureihe. Am wohlsten fühlt sich das Coupé, wenn sich die Tachonadel zwischen 45 und 60 Meilen (72 und 96 km/h) bewegt.
Bild: Marcus Gloger
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100 Meilen pro Stunde (160 km/h) sind zwar möglich, aber kein Genuss – anders als der kantige Sound des 4,3-Liter-Small-Block-V8.
Bild: Marcus Gloger
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Der Bel Air war in seiner Jugend ein besseres Mittelklasse-Auto. Heute bietet die Weite seines Innenraums all denen viel Platz, die keine Angst vor Kitsch und Klischees haben.
Bild: Marcus Gloger
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Chevrolets 57er Jahrgang ist ein Denkmal seiner Zeit. Das Hardtop-Coupe gehört zu den begehrtesten Klassikern der 50er, auf beiden Seiten des Atlantiks.
... Maße: L/B/H 5080/1877/1499 mm; Leergewicht: 1457 kg; Fahrleistungen: 0–100 km/h in 12,1 s, Spitze: 159 km/h; Tank: 60 Liter; Verbrauch: ca. 25 l Super pro 100 km; Neupreis: 2571 Dollar (1957). Exemplar finden: Chevrolet Bel Air
Bild: Marcus Gloger
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Die Dragstrips der Spät-60er dominierte der Dodge Charger. Bis auf die gefakten Luftschlitze im Türblech kommt das ikonische Muscle Car ohne viel Design-Gedöns aus.
Bild: Alexandra Lier
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Der 383-cui-Motor mit 330 PS galt als goldene Mitte zwischen Basismotoren und brachialen Hemis beziehungsweise 440ern (Big Blocks mit 7,2 Litern Hubraum). Der Konsens-V8 hakte die null auf 100 in sieben Sekunden ab.
Bild: Alexandra Lier
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Die eingezogene Heckscheibe sieht apart aus, schadet aber der Aerodynamik. Dodge korrigierte das später beim Charger 500. Üppige Vinylleder-Couchsessel waren genauso serienmäßig wie das Hupring-Lenkrad.
Bild: Alexandra Lier
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Insgesamt lässt sich sagen: Der Dodge Charger galt als König der Ampelrenner. Sozusagen nebenbei ist er ein Designerstück, dem nur wenige US-Klassiker der 60er Jahre das Wasser reichen können.
Bild: Alexandra Lier
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Technische Daten: V8, vorn längs, zentrale Nockenwelle, ein Carter-Vierfach-Fallstromvergaser; Hubraum: 6286 ccm; Bohrung/Hub: 108 x 85,9 mm; Leistung; 330 PS bei 5000/min; maximales Drehmoment (SAE): 576 Nm bei 3200/min; Antrieb/Fahrwerk: Torque-Flite-Dreistufenautomatik, Hinterradantrieb; ...
Bild: Alexandra Lier
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... Maße: L/B/H 5250/1950/1410 mm; Leergewicht: 1625 kg; Fahrleistungen/Verbrauch: 0–100 km/h in 7,3 s, Spitze circa 198 km/h, Verbrauch circa 25 l Super/100 km; Neupreis: 2800 Dollar (1969). Exemplar finden: Dodge Charger
Bild: Alexandra Lier
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Zu seiner Zeit war der Ford Mustang das Auto der Jugend, die anders leben wollte als ihre Eltern. Heute lieben ihn auch Unternehmensberater. Das ist paradox.
Bild: Roman Raetzke
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Damit größere Motoren unter die Haube passten, ging der Mustang zum Modelljahr 1967 um sechs Zentimeter in die Breite. Der 6,4-Liter-Motor in diesem 390 GT Fastback stammt ursprünglich aus dem T-Bird und liefert sein maximales Drehmoment von 579 Newtonmetern bei lässigen 3200 Touren.
Bild: Roman Raetzke
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Im Innenraum finden sich schlanke Sportsessel, ein riesiges Lenkrad und jede Menge billiger Kunststoff. Das gehört zum Auto, der Effekt war wichtiger als die Anfassqualität. Details wie der Seitenspiegel auf dem stämmigen Chromfuß reißen es raus.
Bild: Roman Raetzke
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Damals, in den 60ern, war der Mustang Rebell und Teenie-Schwarm. Und heute? Ist der alte Revoluzzer immer noch so cool wie damals, als Steve McQueen mit ihm durch San Francisco jagte.
... Maße: L/B/H 4665/1900/1315 mm; Leergewicht: 1540 kg; Fahrleistungen/Verbrauch: 0–100 km/h in 7,5 s, Spitze ca. 200 km/h, Verbrauch 20 l S/100 km; Neupreis: 3089 Dollar (2+2 Fastback GT 390 mit Viergang, Modelljahr 1967). Exemplar finden: Ford Mustang
Bild: Roman Raetzke
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Chevrolet feierte Anfang der 80er Jahre mit 6360 Repliken für den freien Verkauf den Pace-Car-Einsatz des Camaro beim Indy 500. Die Designer verpassten der drittem Generation des Camaro eine klare, spannende Form.
Bild: Harald Almonat
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Der rappelige, unzuverlässige "Iron Duke"-Vierzylinder im 82er Modell gehört zu den grausamsten Verbrechen an einer amerikanischen Autolegende. Der Fünfliter-V8 des Z28 mit "Cross-Fire Injection" ...
Bild: Harald Almonat
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... und 167 PS macht es wieder gut, den heißen IROC-Z gab es ab 1985.
Bild: Harald Almonat
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Zugeschnürte Sparmotoren, ödes Design: Amerikas Autokultur war in den Achtzigern am Boden. Die dritte Generation des Camaro machte damals Hoffnung und macht heute Spaß.
... Maße: L/B/H 4770/1850/1270 mm; Leergewicht: 1415 kg; Fahrleistungen: 0–96 km/h in 9,4 s; Viertelmeile (402 Meter): aus dem Stand in 17,1 s; Spitze: 195 km/h; Verbrauch: ca. 12-19 l Super/100 km; Neupreis: 10.150 Dollar (Camaro Z28, 1982). Exemplar finden: Chevrolet Camaro
Bild: Harald Almonat
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Nichts spricht dagegen, einem Ford F-250 seine Schrammen zu lassen. Die Klappe der Ladefläche lässt sich mit einer Hand öffnen, das war schon in den 60er-Jahren ein wichtiges Werbeargument.
Bild: Markus Heimbach
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Bis der F-250 auf dem Recyclinghof im Hamburger Hafen endet, wird es noch ein gefühltes Jahrtausend dauern. Der ...
Bild: Markus Heimbach
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... unzerstörbare 360-cui-V8 (5,8 Liter Hubraum) mit Holley-Vergaser hat entscheidenden Anteil daran.
Bild: Markus Heimbach
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Die F-Serie von Ford spricht zum Beispiel die an, die am liebsten ungewöhnlich campen. Und es gibt Typen, die Amerikas beliebtesten Truck immer noch schuften lassen, obwohl er längst ein Klassiker mit H-Kennzeichen ist. Warum? Weil er es kann.
... Maße: L/B/H 5367/2017/1814 mm; Leergewicht: 1730 kg, zulässiges Gesamtgewicht 3130 kg; Fahrleistungen/Verbrauch: Spitze 165 km/h, Verbrauch ca. 21,5 l N pro 100 km; Neupreis: 2579 Dollar (Ford F-250 ¾ Ton Styleside Pick-up, 1968). Exemplar finden: Ford F-250
Bild: Markus Heimbach
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Nein, der hat noch kein H-Kennzeichen: Der Cadillac Brougham rettete das Prunkdesign der 70er-Jahre bis in die 90er hinüber. So klang Cadillacs Heckflossen-Design dezent aus
Bild: Roman Raetzke
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Im roten Salon gibt es echtes Leder, falsches Holz, dicken Teppich und ein Mäusekino mit Riesen-Digitalziffern. Sogar die Sicherheitsgurte sind dunkelrot und es sieht nicht so aus, als habe sie jemals einer benutzt. Zumindest nicht auf der Rückbank des Fotoautos.
Bild: Roman Raetzke
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Der Fünf-Liter-V8 lässt es bei sanfter Fahrweise mit zwölf Litern gut sein. Späte Fullsize-Caddys in diesem makellosen Zustand sind selbst in Amerika selten geworden.
Bild: Roman Raetzke
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In den 90ern hat sich das Autoland Amerika neu erfunden. Nur Cadillac hing noch an alten Zöpfen. Das Ergebnis sind große Klassiker wie dieser im zarten Youngtimer-Alter.
... Maße: L/B/H 5615/1939/1462 mm; Leergewicht 1995 kg; Tank: 95 Liter; Fahrleistungen/Verbrauch: 0–100 km/h in 12,1 s, Spitze 190 km/h, Verbrauch 12,4 l S pro 100 km; Neupreis: 30.225 US-Dollar (1991). Exemplar finden: Cadillac Brougham
Bild: Christian Bittmann
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Wer keine Muscle Cars mag, weil zu viele Angeber damit fahren, könnte mit einem 72er Oldsmobile Cutlass Cruiser glücklich werden. Der riesige Ami-Kombi macht seine Passagiere cool, weil er meilenweit unter dem Neidradar fliegt.
Bild: Harald Almonat
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Der V8 mit 350 Cubic Inches (entspricht 5,7 Liter Hubraum) und Rochester-Doppelvergaser war der Standardmotor im 72er Custom Cruiser. Den modischeren Vista Cruiser (bekannt aus der TV-Serie "Die wilden Siebziger") gab es für 648 Dollar mehr auch mit dem 300 PS starken 7,5-Liter-W-30-V8.
Bild: Harald Almonat
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Innen gibt es nnautschiges Vinyl im Überfluss. Servolenkung (115 Dollar), Klima (407 Dollar) und 8-Track-Kassettendeck (133 Dollar) kosteten extra. Ein Fass Bier würde im Stauraum des Cutlass vermutlich verschwinden. Theoretisch gehen bis zu 2367 Liter rein.
Bild: Harald Almonat
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In den 70ern gehörten Amerikas Vorstädte den Station Wagons. Der Oldsmobile Cutlass Cruiser katapultiert den Betrachter zurück ins Amerika vor der Erfindung von Minivan und SUV.
Bild: Harald Almonat
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Technische Daten: V8, vorn längs, zentrale Nockenwelle (Kette), ein Rochester-Fallstrom-Doppelvergaser; Hubraum: 5736 ccm; Bohrung/Hub: 103,05 x 85.98 mm; Leistung: 119 kW (162 PS) bei 4000/min; maximales Drehmoment: 372 Nm bei 2400/min; Antrieb/Fahrwerk: Dreistufenautomatik "Turbo-Hydramatic", Hinterradantrieb; ...
Eine besonders wilde Spielart amerikanischen Autobaus beziehungsweise -tunings sind Hot Rods. Sie entstanden, indem man Vorkriegs-Gebrauchtwagen heiße V8 einpflanzte. Überflüssiges Blech wurde abgeflext. Basis für dieses Auto war ein Ford Model A.
Bild: Dirk Behlau
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Der Motor ist einem 1967er Cadillac de Ville und schafft mittels scharfer Nockenwellen und Vierfachvergaser 360 PS. Das genretypische Pinstriping und Lettering wie auf dem Motor über dem Auspuff ("louder than your mum last night") sind Handarbeiten des Schöpfers.
Bild: Dirk Behlau
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Im Innenraum gibt es Instrumente aus dem Bootsbau und typische Szene-Accessoires zu sehen: Totenkopf-Chromschaltknauf, Schrumpfkopf, ergonomiefreie Sitze aus Aluminium und blankes Blech.
Bild: Dirk Behlau
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Hot Rods sind seit den 30er-Jahren ein fester Bestandteil der amerikanischen Autokultur. Sie sind kompromisslos schnell, laut und garantiert nicht langweilig.
Bild: Dirk Behlau
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Technische Daten: Cadillac-V8, vorn längs, zentrale Nockenwelle, 2 Ventile/Zylinder, 429 cui (7030 ccm), 268 kW (360 PS) bei 4600/min, Vierfachvergaser; Antrieb/Fahrwerk: Dreistufenautomatik, Hinterradantrieb, Starrachsen, vorn gekröpft an Querblattfeder, Längslenker, Teleskopdämpfer, hinten Starrachse; Reifen: vorne 6.00 x 16", hinten 7.00 x 16"; ...
Bild: Dirk Behlau
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... Maße: L/B/H 3150/1670/1380 mm; Leergewicht: 1100 kg; Fahrleistungen/Verbauch: k. A., Spitze: k. A.; Verbrauch: ca. 20 l S pro 100 km. Basisfahrzeug finden: Ford-Klassiker
Bild: Dirk Behlau
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Entspannung verspricht der Winnebago Brave durch seine schiere Größe. Dass sein GFK-Aufbau früher schon nicht schön war, macht ihn heute so cool.
Bild: Götz von Sternenfels
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Plastik dominiert das Cockpit. Das Lenkrad ist im Verhältnis zum Armaturenbrett winzig, arbeitet aber natürlich servounterstützt. Nach US-Maßstab klein ist auch das Bad.
Bild: Götz von Sternenfels
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Einfachheit macht der Brave trotz seines schrulligen Äußeren zur Tugend. Der Wohnraum gibt sich luftig-hölzern.
Bild: Götz von Sternenfels
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Der 5,8-Liter-Chrysler-V8 funktioniert einfach leise vor sich hin. Beruhigend.
Bild: Götz von Sternenfels
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Technische Daten: V8, vorn längs, eine zentrale Nockenwelle, über Kette angetrieben, zwei Ventile pro Zylinder; Hubraum: 5817 ccm; Leistung: 125 kW (167 PS) bei 4000/min; max. Drehmoment: k. A.; Antrieb/Fahrwerk: Dreistufenautomatik, Hinterradantrieb; Reifen: 8-17,5 LT Load Range; ...
Bild: Götz von Sternenfels
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... Maße: L/B/H 7800/2500/3130 mm; Leergewicht: 4500 kg; Frischwassertank: 150 l; Fäkalien- und Grauwassertank: 80 l; Fahrleistungen/Verbrauch: 0–100 km/h k. A., Höchstgeschwindigkeit 115 km/h, Verbrauch ca. 15–18 l S pro 100 km; Neupreis: 18 136 Dollar (1979). Exemplar finden: Winnebago
Bild: Götz von Sternenfels
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Die ausladenden Kotflügel und die steile Front des PT Cruiser sollten an Vorkriegsformen erinnern. So weit zurück in die Styling-Geschichte wagte sich nur Chrysler.
Bild: Holger Schaper
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Angestrengt und eher lustlos arbeiten die Chrysler-eigenen Vierzylinder-Benziner. Für einen V6 hätte der Platz ausgereicht, aber den gab Daimler nicht her.
Bild: Holger Schaper
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Ansehnliche Details wie der klassisch anmutende Schaltknüppel mit Kugelknauf trafen im PT auf billiges Plastik in öden Grautönen und etwas Wagenfarbe. Das organisch-runde Bio-Design war ebenso retro wie die weißen Zifferblätter.
Bild: Holger Schaper
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Der Chrysler PT Cruiser ist für viele nur ein Gesicht in der Menge. Dabei gilt gerade heute: Der Retro-Chic steht ihm gut, praktisch ist er auch. Und sooo günstig!
Bild: Holger Schaper
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Technische Daten: Reihenvierzylinder vorn quer, zwei oben liegende Nockenwellen, vier Ventile pro Zylinder, Hubraum: 1996 ccm; Leistung: 104 kW (141 PS) bei 5700/min; max. Drehmoment: 188 Nm bei 4150/min; Antrieb/Fahrwerk: Fünfgang-Schaltgetriebe/Vierstufenautomatik, Vorderradantrieb, Einzelradaufhängung vorn, Starrachse hinten; ...
Bild: Holger Schaper
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... Maße: L/B/H 4288/1704/1601 mm; Leergewicht: 1425 kg; Fahrleistungen/Verbrauch: 0–100 km/h in 9,7 s, Spitze 190 km/h, Verbrauch: 8,7 l S pro 100 km; Neupreis: 20.200 Euro (Basismodell, 2002). Exemplar finden: Chrysler PT Cruiser. Hier kommen weitere coole US-Cars.