VW Touareg III Illustration

VW Touareg (2017): Erlkönig und Infos!

VW Touareg III (2017): Vorschau

— 01.06.2017

Neuer Touareg fast ungetarnt

VW testet die dritte Generation des Touareg mit einem fast ungetarnten Erlkönig. Das Oberklasse-SUV wird länger, gleichzeitig aber leichter.

Video: VW Touareg 3 (2017)

Touareg auf Diät

Fast ohne Tarnung ist der neue Touareg auf Testfahrt in Norddeutschland den AUTO BILD-Erlkönigfotografen vor die Kamera gefahren. Die letzten Tests am Vorserienauto laufen, eine Präsentation auf der IAA 2017 in Frankfurt wird damit immer wahrscheinlicher. Unschwer zu erkennen ist, dass die dritte Generation des Touareg äußerlich stark an den Tiguan erinnert. Die schmalen, eckigen Scheinwerfer und der Grill mit den dominanten Streben sind sich sehr ähnlich. Die Seite präsentiert sich relativ glatt – doch das leicht abfallende Dach und die recht ausgeprägten Radhäuser lassen den kommenden Touareg kräftig wirken. Er steht auf der MLB Evo-Plattform, die auch Audi Q7, Bentley Bentayga, Porsche Cayenne und das Lamborghini-SUV Urus nutzen. Was sich im Innenraum tut, hält VW noch geheim. Es sind allerdings keine großen Überraschungen im Vergleich zu den anderen Modellen zu erwarten: Ein neues Infotainment und mehr Features für halb autonomes Fahren sind so gut wie sicher.

IAA Frankfurt 2017: Highlights

Der Neue wird deutlich wachsen

Einen Ausblick auf den neuen Touareg haben die Wolfsburger Anfang 2016 in Peking gegeben. Das Oberklasse-Konzept T-Prime GTE streckte sich auf über fünf Meter Länge (5069 mm). Ähnliches ist in der Serie zu erwarten: Gegenüber der aktuell gut 4,80 Meter langen Version soll der Neue deutlich wachsen und Platz für eine dritte Sitzreihe bieten. Gleichzeitig soll aber, wie beim Audi Q7, das Gewicht um mehrere Hundert Kilogramm sinken – selbst dann wiegt der Touareg aber noch gut zwei Tonnen. Schon bei der Studie gab es ein nach hinten flach abfallendes Dach und die stattliche Breite von zwei Metern.

Ein Hybrid ist denkbar, der V6-Diesel bleibt

Der Serien-Touareg wird in erster Linie klassische Benziner und Diesel in der Preisliste führen.

Während beim T-Prime Concept GTE eine Hybrid-Antriebseinheit aus einem Zweilliter-Turbobenziner (252 PS; 370 Nm) und einem E-Motor (100 kW; 350 Nm) unter der Haube steckte, wird der Serien-Touareg in erster Linie klassische Benziner und Diesel in der Preisliste führen. Der Dreiliter-V6-Diesel wird es auch in die neue Generation schaffen und dort rund 270 PS mobilisieren. Auch ein V6-Benziner mit gut 330 PS ist wahrscheinlich, außerdem ist ein Plug-in-Hybrid fest eingeplant. Ob es wieder einen V8 oder als Einstiegsmotor sogar einen Vierzylinder geben wird, ist dagegen noch offen. Die Preise für das neue SUV werden bei etwa 53.000 Euro beginnen.

VW Touareg (2017): Erlkönig und Infos!

Die Vorgängermodelle des VW Touareg dürften nach Einführung der neuen Generation noch günstiger werden. Allerdings sollte man beim gebrauchten Touareg die Folgekosten auf dem Zettel haben. Dazu finden Sie hier alle Tipps.

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Autoren: , , Peter R. Fischer, Katharina Berndt

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