Großbritannien hat für den Brexit gestimmt. Während die Folgen für die deutsche Autoindustrie noch unabsehbar sind, ändert sich für Autoreisende im Fall eines Unfalls erst mal gar nichts.
Der EU-Unfallbericht ist in Großbritannien weiterhin die beste Möglichkeit zur Schadenserfassung.
Bild: GDV Dienstleistungs GmbH
Deutsche Autofahrer, die in Großbritannien unterwegs sind oder kurz vor dem Start in den Insel-Urlaub stehen, sollten trotz der Brexit-Entscheidung im Vereinigten Königreich ruhig Blut bewahren und weiterhin den EU-Unfallbericht mit sich führen (hier kann man ihn beziehen). Darauf hat der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hingewiesen. Er sei weiterhin die beste, präziseste und gleichzeitig einfachste Möglichkeit ist, den Schaden zu erfassen. Gleiches gelte auch für Unfälle mit in Großbritannien zugelassenen Fahrzeugen auf deutschen Straßen. "Zusätzlich", so eine Sprecherin des GDV, "ist die Mitnahme der Grünen Karte gerade wegen möglicher Verunsicherungen der Autofahrer in diesen Wochen sinnvoll. Jeder Autofahrer erhält die Grüne Karte von seiner Versicherung."
Wissmann ruft zur Besonnenheit auf
Die möglichen Folgen für die deutsche Automobilindustrie sind nach wie vor unabsehbar. Der Dachverband VDA hatte nach dem positiven Votum der Briten für einen Austritt aus der EU vollen Einsatz gefordert, um die negativen Folgen zu minimieren. "Nach einem EU-Austritt sollte niemand Interesse daran haben,
VDA-Chef Wissmann sagte nach Brexit: "Jetzt muss Europa erst recht zusammenstehen."
Bild: dpa
mit Zollschranken zwischen Großbritannien und dem Festland den internationalen Warenverkehr zu verteuern", sagte Präsident Matthias Wissmann. Jetzt sei Besonnenheit gefordert. Nach VDA-Angaben ist Großbritannien für die deutsche Automobilindustrie das weltweit größte Exportland. 2015 wurden 810.000 Pkw, die in Deutschland vom Band liefen, nach Großbritannien ausgeführt. Der britische Pkw-Markt erreichte vergangenes Jahr ein Rekordniveau mit 2,6 Millionen Neuwagen – jeder zweite davon zählte zu einer deutschen Konzernmarke.
Ifa-Chef: Handelsschranken unwahrscheinlich
"Die enge Anbindung der Briten an Europa wird erhalten bleiben", vermutet Ifa-Chef Willi Diez.
Bild: Institut für Automobilwirtschaft
Nach Einschätzung des Chefs des Instituts für Automobilwirtschaft (Ifa), Willi Diez, hat der Brexit auf lange Sicht keine negativen Folgen für die deutschen Autobauer. Nach einem kurzfristige Kurseinbruch werde das britische Pfund wohl stärker werden und dadurch den Absatz deutscher Autos in Großbritannien ankurbeln, erklärte er: "Für die deutsche Automobilindustrie wird es nur kurzfristig schwieriger. Die Sorgen vor Handelsschranken zwischen Kontinentaleuropa und dem Vereinigten Königreich hält Diez für unbegründet. Weder der EU noch Großbritannien sei an solchen Hemmnissen gelegen.
BMW: "Phase der Unsicherheit beginnt"
Der deutsche Automobilbauer BMW verkaufte 2015 jedes zehnte seiner Autos in Großbritannien.
Bild: Christoph Busse / BMW AG
BMW reagierte betont zurückhaltend auf das Votum. "Die Konsequenzen dieser Entscheidung sind heute noch nicht absehbar. Klar ist, dass nun eine Phase der Unsicherheit beginnt", teilte der Autokonzern am Freitag in München mit. "Wir erwarten jedoch zunächst keine unmittelbaren Auswirkungen auf unsere Aktivitäten in Großbritannien.“ Die Insel ist für BMW nach China und den USA der drittgrößte Auslandsmarkt. Der Konzern verkauft bislang mehr als zehn Prozent seiner Autos in Großbritannien, im vergangenen Jahr 236.000 Fahrzeuge. Außerdem baut BMW in England jährlich mehr als 200.000 Minis und Rolls-Royce-Limousinen und beschäftigt dort 24.000 Mitarbeiter.
Bildergalerie
Neue Cabrios (2019 bis 2023)
VW sieht sich gerüstet
VW sieht sich angesichts seiner internationalen Präsenz gut aufgestellt, um sich "an sich verändernde wirtschaftliche und politische Umstände anzupassen", so ein Sprecher. Der Wolfsburger Konzern werde eng mit seinen britischen Gesellschaften zusammenarbeiten, an denen er unverändert festhalte. Im vergangenen Jahr gingen sechs Prozent des weltweiten VW-Absatzes nach Großbritannien. Die Insel ist zudem Heimat der britischen Konzernmarke Bentley Motors. Ford-Deutschlandchef Bernhard Mattes setzt auf Kontinuität: "Wir haben unsere bestehenden Investitionspläne nicht geändert und werden dies auch nicht tun, solange keine klarer Handlungsbedarf besteht."
Für Audi ist Großbritannien nach Deutschland der zweitgrößte Markt in Europa: "Wir respektieren das Ergebnis des EU-Referendums und werden uns eng mit unseren britischen Partnern abstimmen, zu denen wir fest stehen", betonte ein Audi-Sprecher in der Automobilwoche. Es sei noch zu früh, die vollständigen Auswirkungen auf das Unternehmen zu bewerten. Ähnlich äußerte sich ein Opel-Sprecher: "Für Opel/Vauxhall ist es wichtig, dass Verhandlungen über die künftige Beziehung des Vereinigten Königreichs zur EU zeitnah abgeschlossen werden. Genauso wichtig ist es, dass der Handel während dieses Zeitraums weiter vom freien Verkehr für Waren- und Personen profitiert." Auch laut Porsche ist es noch zu früh, um über mögliche Auswirkungen zu sprechen. Grundsätzlich richte man sich immer nach den aktuellen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen des jeweiligen Landes, sagte ein Unternehmenssprecher. Mit 12.238 verkauften Fahrzeugen in Großbritannien war 2015 ein Rekordjahr für Porsche auf diesem Markt.
Bildergalerie
Neue Coupés (2019, 2020, 2021, 2022 und 2023)
Conti: Kaum Konsequenzen, aber schlechtes Signal
Reifenhersteller und Autozulieferer Continental erwartet nach dem Brexit nur geringe Konsequenzen für sein Geschäft. Nach Angaben von Unternehmenschef Elmar Degenhart mache Conti derzeit weniger als drei Prozent des Umsatzes in Großbritannien. Auch als Produktionsstandort ist Großbritannien mit 1400 Mitarbeitern für Conti eher unbedeutend. Mit Blick auf den Zusammenhalt in Europa sei das Ergebnis aber beunruhigend. Bosch-Chef Volkmar Denner sagte der Automobilwoche: "Wir bedauern die Entscheidung für einen Ausstieg Großbritanniens aus dem größten Binnenmarkt der Welt sehr." Die langfristigen Folgen für die Wirtschaft würden erst nach und nach erkennbar. "Wir haben bereits Vorsorgemaßnahmen getroffen. Beispielsweise haben wir unsere Sicherungsquoten deutlich erhöht, um der Abwertung des britischen Pfundes entgegen zu wirken."
Bildergalerie
Neue Ober- und Luxusklasse-Modelle (2019 bis 2023)
Neue Cabrios (2019 bis 2023)
1/29
AUTO BILD zeigt die Cabrio-Neuheiten bis 2023. Los geht es mit dem McLaren 600LT Spider; Preis: ab 250.000 Euro; Marktstart: Frühjahr 2019. McLaren bringt das fünfte Modell mit dem Longtail-Kürzel. Die offene Version des McLaren 600LT hat ein Trockengewicht von ...
Bild: McLaren Automotive
2/29
... 1297 Kilo und wiegt somit gerade mal 50 Kilo mehr als das Coupé. Genau wie der 600LT kommt auch der Spider mit dem 3,8-Liter-V8 mit 600 PS und 620 Nm. 100 km/h sollen nach 2,9 Sekunden anliegen, 200 km/h nach nur 8,4 Sekunden. Den Topspeed gibt McLaren mit 324 km/h an. Der Basispreis liegt bei 250.000 Euro.
Bild: McLaren Automotive
3/29
BMW Z4; Preis: ca. 35.000 Euro; Marktstart: Frühjahr 2019. Die Neuauflage des Roadsters bekommt eine entschärfte Version der Designsprache des Concept Z4. Allerdings wird bei der Serienversion der Radstand gekürzt und die Überhänge länger. Der Z4 wird gemeinsam mit dem Toyota Supra entwickelt. Den Antrieb ...
4/29
übernehmen wahrscheinlich Vier- und Sechszylinder, die zwischen 200 und 360 PS leisten werden. Die Kraft wird über die Hinterräder auf die Straße gebracht. In Kombination mit dem Stoffverdeck, macht das den Z4 zu einem Roadster alter Schule.
5/29
Porsche 718 Boxster T; Preis:ab 65.070 Euro; Marktstart: Frühjahr 2019. Porsche bringt auch die Einstiegsmodelle 718 Boxster und 718 Cayman als puristische T-Modelle. Beide setzen auf den Basisvierzylinder mit 300 PS und 380 Nm. Im Vergleich zu den normalen 718-Modellen ändert sich nichts bei den Fahrleistungen. Den ...
Bild: Porsche AG
6/29
... Topspeed gibt Porsche weiterhin mit 275 km/h an, der Sprint auf 100 km/h soll in 5,1 Sekunden (Handschalter) beziehungsweise 4,7 Sekunden mit PDK und Sport Chrono erledigt sein. Im Innenraum geht es puristisch zu: Ab Werk fliegt das PCM genannte Infotainment raus und wird durch ein Ablagefach ersetzt.
Bild: Porsche AG
7/29
BMW 8er Cabrio; Preis: ab ca. 110.000 Euro; Marktstart: Frühjahr 2019. Ein großes sportliches Cabrio? Nichts leichter als das: BMW bringt den 8er auch als offene Variante, stilecht mit Stoffverdeck. Die Optik weicht kaum vom Coupé ab, ...
Bild: BMW Group
8/29
... im Vergleich zum geschlossenen 8er wirkt das Cabrio allerdings noch gestreckter. Das Verdeck öffnet sich bis 50 km/h in 15 Sekunden. Zusätzliche Zugstreben, eine Verstärkung im Unterboden und ein Überrollschutzsystem versteifen die Karosserie und sorgen für mehr Sicherheit.
Bild: BMW Group
9/29
Mercedes-AMG GT R Roadster; Marktstart: 2019; Preis: rund 195.000 Euro. Mercedes-AMG bietet Kunden, denen der AMG GT C Roadster zu wenig Leistung hat, eine stärkere – und noch sportlichere – Alternative: den offenen GT R. Motorisch dürfte sich ...
Bild: Automedia
10/29
... der AMG GT R Roadster beim seinem Coupé-Bruder bedienen. Heißt in Zahlen: 585 PS aus AMGs Allzweck-V8-Biturbo. Die Fahrleistungen dürften denen des GT R trotz etwas mehr Gewicht kaum nachstehen. Der rennt bis zu 318 km/h und beschleunigt in 3,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h.
Bild: Automedia
11/29
Porsche 911 (991) Speedster; Preis: ab 200.000 Euro; Marktstart: Frühjahr 2019. Die Baureihe 991 läuft aus – natürlich mit einem limitierten 911. Als krönenden Abschluss bringt Porsche den 911 Speedster, eine seriennahe Studie (Bild) hat Porsche schon auf dem Pariser Salon gezeigt. Sie ...
Bild: Porsche AG
12/29
... gibt einen Ausblick auf das kommende Serienauto. Die Auspuffanlage mit Titan-Endrohren, das manuelle Sechsgang-Getriebe und der Sechszylinder-Boxermotor mit über 500 PS stammen vom 911 GT3. Der letzte 911 der Baureihe 991 ist auf 1948 Stück limitiert. Die Stückzahl spielt auf das Gründungsjahr der Marke an.
Bild: Porsche AG
13/29
Porsche 911 (992) Cabriolet; Preis: ab 134.405 Euro; Marktstart: Frühjahr 2019. Kurz nach der Präsentation des neuen 911 bringt Porsche das 911 Cabriolet der Generation 992. Seit 1982 gab es jeden 911 auch als Cabrio. Die wichtigste Nachricht: Porsche setzt weiterhin auf ein klassisches Stoffverdeck mit ...
Bild: Porsche AG
14/29
... fester Glasheckscheibe. Zum Marktstart bietet Porsche den 911 als Coupé und Cabrio jeweils als Carrera S und als Carrera 4S an. Beide Versionen setzen auf den Dreiliter-Turbo mit 450 PS und 630 Nm und sind ab sofort bestellbar. Das heckgetriebene 911 Carrera S Cabriolet startet bei 134.405 Euro, das 911 Carrera 4S Cabriolet kostet mindestens 142.259 Euro.
Bild: Porsche AG
15/29
Porsche 718 Boxster Spyder; Preis: ca. 90.000 Euro; Marktstart: Mitte 2019. Glaubt man den neuesten Gerüchten, spendiert Porsche dem Boxster Spyder nun einen Saugmotor und zwar den Vierliter-Sechszylinder aus dem GT3! Der stärkste Boxster dürfte zwar nicht die vollen 500 PS des GT3 leisten, rund 420 PS bis 430 PS scheinen ...
Bild: Automedia
16/29
... aber realistisch. Die Spyder-Version war in der Geschichte von Porsche immer das leichteste Modell der Baureihe. Erreicht wird das geringe Gewicht durch eine spartanische Ausstattung. Dafür bekommt der Boxster Spyder traditionell ein knapp geschnittenes Stoffverdeck, das von Hand geschlossen werden muss.
Bild: Automedia
17/29
Audi RS 5 Cabrio; Preis: ca. 89.000 Euro; Marktstart: Ende 2019. Nach dem RS 5 Coupé bringt Audi die Topversion auch als Cabrio. Der Motor bleibt derselbe: ein 2,9-Liter-Sechszylinder mit 450 PS und 600 Nm sowie einer Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h. Das RS 5 Cabrio dürfte es nur mit Achtgang-Tiptronic und quattro-Antrieb geben.
Bild: Bernhard Reichel
18/29
Maserati Alfieri Spyder; Preis: ca. 80.000 Euro; Marktstart: 2020. Zuerst bringt Maserati das Alfieri Coupé, später folgt der Spyder. Der Italiener tritt als Jaguar F-Type-Konkurrent an. Sein 3,0-Liter-Sechszylinder leistet je nach Turbo-Aufladung zwischen 400 und gut 500 PS. Der Spyder bekommt ...
Bild: Andrei Avarvarii
19/29
... ein Stoffdach und feste Überrollbügel, wie auf der Computerzeichnung zu sehen ist. Die Proportionen des Sportlers bleiben voll erhalten, eine Allradversion ist noch nicht endgültig beschlossen.
Bild: Andrei Avarvarii
20/29
Honda NSX Roadster; Preis: ca. 200.000 Euro; Marktstart: 2020. Honda wird seinen Supersportwagen NSX zukünftig auch als Roadster anbieten. Technisch ist die offene Version identisch mit dem Coupé, es kommt also der gleiche Hybridantrieb mit V6-Turbobenziner und drei E-Motoren zum Einsatz (Systemleistung: 580 PS). Der NSX Roadster wird wie das Coupé in Ohio/USA gebaut.
Bild: Reichel
21/29
Tesla Roadster; Preis: 210.000 Euro; Marktstart: 2020. Die Kalifornier behaupten, dass schon der Prototyp den Sprint von auf 100 km/h in weniger als zwei Sekunden schaffen soll. Damit wäre der Tesla Roadster bei Produktionsstart voraussichtlich ein Kandidat für das Serienfahrzeug mit der weltweit schnellsten Beschleunigung. Der Vortrieb soll erst bei etwa 400 km/h enden, ...
Bild: Tesla
22/29
... für die Viertelmeile gibt Tesla 8,8 Sekunden an. Die eigentliche Sensation ist aber die Reichweite von 1000 Kilometern. Die dafür nötige Energie wird in einer Batterie mit einer Kapazität von 250 Kilowattstunden gespeichert. Angetrieben wird der Allrad-Sportwagen von einem vorderen Elektromotor und zwei weiteren Aggregaten im Heckbereich. Insgesamt verfügen die Motoren über ein kombiniertes Drehmoment von monströsen 10.000 Newtonmetern!
Bild: Tesla
23/29
Mercedes SLC; Marktstart: 2020. Die vierte Generation des SLK soll wieder sportlicher werden und so zu den Konkurrenten Audi TT, BMW Z4 und Porsche Boxster aufschließen. Als technische Basis dient ein neuer Sportbaukasten, der eine flachere Einbaulage von Motor und Getriebe, einen entsprechend abgesenkten Schwerpunkt und eine optimale Achslastverteilung ermöglicht. Erstmals soll es gegen Aufpreis auch Allradantrieb geben. 2020 startet der neue SLC.
Bild: Larson
24/29
BMW 4er Cabrio; Marktstart: 2020. Das nächste 4er Cabrio verabschiedet sich vom versenkbaren Hardtop. Die Gründe: zu schwer, zu voluminös, nicht hübsch genug. Wie das Coupé gibt es auch den offenen 4er wieder als rund 450 PS starkes M-Modell.
Bild: Avarvarii
25/29
Mercedes SL; Marktstart: 2020. Der kommende SL bekommt wieder ein Stoffverdeck. Dank einer neuen Plattform, die sich der SL mit dem Nachfolger des AMG GT teilt, könnte es erstmals auch Allradantrieb. Um sich von dem Sportwagen abzuheben, wird der SL künftig zum geräumigen 2+2-Sitzer.
Bild: B.Reichel
26/29
VW T-Roc Breeze; Marktstart: 2020. Den ersten Ausblick auf sein Kompakt-SUV T-Roc hatte VW 2016 mit der Studie T-Breeze gegeben – als Cabrio. 2020 könnte das SUV tatsächlich als Oben-Ohne-Variante mit Stoffdach auf den Markt kommen: Anders als für den ausschließlich für China geplanten Coupé-Ableger sieht der Vertrieb auch bei uns Spielraum für ein Cabrio.
Bild: B. Reichel
27/29
Smart Cabrio Electric Drive Facelift; Marktstart: 2020. Ab 2020 will Daimler die Verbrenner komplett aus dem Smart verbannen, zukünftig ist der E-Antrieb die einzige Option. Gleichzeitig bekommt das Cabriolet ein Facelift, das ihm neben dem etwas futurisitischeren Design auch mehr Reichweite spendiert: auf 200 Kilometer soll der Frischluft-Zwerg dann kommen.
Bild: Larson
28/29
Mercedes A-Klasse Roadster; Marktstart: 2021. Noch ist nichts entschieden: Der A-Klasse Roadster könnte auch ein Spyder oder ein Speedster sein. Der Aufwand wäre in allen Fällen mit Verstärkungen der Karosseriestruktur, Verdeck und Überrollschutz gleich. Auch hier dürften der TT – in seiner offenen Variante – sowie der BMW Z4 Gegner sein.
Bild: Varicak
29/29
Audi A4 Cabrio; Marktstart: 2023. Der Audi TT verkauft sich schleppend, das A3 Cabrio kommt gerade einmal auf 10.000 Einheiten pro Jahr, das A5 Cabrio auf nicht einmal 15.000. Das ist zu wenig, deswegen stellt Audi seine Strategie auf den Kopf. „Zweitürer sind out", heißt es aus Ingolstadt, und Audi kann sich mittelfristig keine zwei Cabrios leisten. Die Lösung soll ein Cabrio im Kompaktsegment sein – der offene Ableger des ebenfalls neue A4 Coupés.
Neue Coupés (2019, 2020, 2021, 2022 und 2023)
1/16
AUTO BILD zeigt die Coupé-Neuheiten der kommenden Jahre. Los geht es mit dem Toyota Supra; Preis: ab 62.900 Euro; Marktstart: Sommer 2019. Der Toyota Supra ist wieder da! Die fünfte Generation des japanischen Sportwagens hört auf den internen Baucode "A90". Der neue Supra wurde in Zusammenarbeit mit BMW entwickelt und teilt sich die Plattform ...
Bild: Toyota
2/16
... mit dem Z4. Auch der Reihensechszylinder-Motor des 4,38 Meter langen Supra stammt aus München. Wie in seinem BMW-Bruder leistet der Sechszylinder im Supra 340 PS und 500 Nm maximales Drehmoment. Das reicht für eine Zeit von 4,3 Sekunden für den 0-100 km/h-Sprint und einen Topspeed von 250 km/h.
Bild: Toyota
3/16
Alpina B4 S Bi-Turbo EDITION 99; Preis: ab 88.900 Euro; Marktstart: Sommer 2019. Das Sondermodell des B4 S Bi-Turbo ist auf 99 Stück limitiert und als Coupé und Cabrio erhältlich. Unter der Haube des veredelten 4er-BMW arbeitet ein doppelt aufgeladener Reihensechszylinder mit 452 PS. Damit sprintet die Version mit Heckantrieb in ...
Bild: ALPINA
4/16
... 4,3 Sekunden von 0 auf 100. Mit Allrad benötigt die Edition 99 sogar nur 3,9 Sekunden. Der Vortrieb endet erst bei 306 km/h. Für das Sondermodell gibt es fünf neue Lackfarben. Außerdem rollt es auf grau lackierten 20-Zöllern. Der Innenraum wurde nochmals verfeinert und mit einem Produktionsnummernschild aus Edelstahl aufgewertet.
Bild: ALPINA
5/16
Polestar 1; Preis: ab ca. 155.000 Euro; Marktstart: 2019. Volvos Haustuner soll zur eigenständigen Elektromarke werden. Den Anfang macht der "Polestar 1": Noch handelt es sich bei dem weißen Coupé um eine Studie, 2019 soll das Erstlingswerk allerdings sehr ähnlich bei den Händlern stehen. Der Polestar 1 wirkt modern und sportlich, ohne viel Schnickschnack. Im Profil wirkt das Coupé klassisch, die hinteren Radhäuser sind stark ausgestellt. Das Heck wirkt ...
Bild: Volvo Cars
6/16
... sehr modern und extrem bullig. Die vier Endrohre, die entfernt an Mercedes erinnern, sorgen nicht nur für einen sportlichen Look, sondern auch für Verwirrung – denn als vollelektrisches Coupé bräuchte der Polestar 1 natürlich gar keinen Auspuff. Die Auflösung: Der Polestar 1 ist tatsächlich ein Hybridfahrzeug. Das Antriebsprinzip gleicht dem des BMW i8 – zwei E-Motoren (zusammen 218 PS) unterstützen einen 382 PS starken Zweiliter-Benzinmotor.
Bild: Volvo Cars
7/16
Alfa Romeo GTV/Giulia Coupé; Marktstart: 2020. Alfa möchte mit einem neuen Coupé durchstarten. Dazu soll das legendäre GTV-Kürzel zurückkehren. In einer offiziellen Präsentation hat Alfa bereits einige vielversprechende Details verraten: So soll der GTV über 600 PS leisten und einen E-Boost haben. Dabei soll ...
Bild: Fiat Chrysler Automobiles
8/16
... die Gewichtsverteilung bei einem optimalen 50/50-Verhältnis liegen. Für maximalen Grip gibt es ein Allradsystem mit Torque Vectoring, gleichzeitig soll der GTV Platz für vier Personen bieten.
Bild: Bernhard Reichel
9/16
BMW M8; Preis: ab ca. 180.000 Euro; Marktstart: 2019. Das Topmodell des 8er wird der M8 sein. Die Sportversion kommt wahrscheinlich 2019 auf den Markt. Beim Motor setzt BMW auf den 4,4-Liter-V8, da der monströse 6,6-Liter-V12 aus dem M760Li für das sportliche Topmodell einfach zu schwer ist. Der M8 soll schließlich ein echter Sportwagen werden. Leistungstechnisch dürfte ...
Bild: Automedia
10/16
... der V8-Biturbo mindestens 600 PS, eher sogar 650 PS leisten. Als wahrscheinlich gilt, dass die Antriebstechnik aus dem neuen M5 übernommen wird. Das würde bedeuten, dass auch der M8 per Knopfdruck von Allrad- auf Hinterradantrieb wechseln kann. (Bild: Illustration)
Bild: Bernhard Reichel
11/16
Mazda RX-9; Marktstart: 2020. Mazdas neues Auto mit Wankelmotor, der RX-9, soll 2020 kommen, das berichtet Motoring. Angeblich sind Design und Entwicklung bereits von Mazda genehmigt. Grundlage für den neuen Wankelmotor ...
Bild: Milos Dvorak
12/16
... könnte der 1,6-Liter-Skyactiv-R mit über 400 PS und Turboaufladung sein. Bestätigt ist noch nichts, doch haben die Japaner mit der Studie RX-Vision (Bild) Ende 2015 schon mal einen Ausblick gegeben, wie der Sportler aussehen könnte.
Bild: Werk
13/16
BMW 4er; Marktstart: 2020. Der neue 4er kommt 2020 auf den Markt. Wie alle anderen Hecktriebler bedienen sich Coupé und Cabrio im Fundus der sogenannten Cluster-Architektur (CLAR), die modular aufgebaut und entsprechend flexibel ist. Dieser Baukasten spart Gewicht, schafft mehr Innenraum, verwindet sich weniger und kann in fast allen Werken vom Band laufen. Alternative Antriebe sind zunächst nicht vorgesehen.
Bild: B.Reichel
14/16
Nissan Z-Nachfolger; Marktstart: 2020. Nissan arbeitet an einem Nachfolger für den 370Z. Obwohl ein hochrangiger Manager noch Anfang 2017 verlauten ließ, dass ein neues Z-Modell für Nissan keine Priorität hätte. Gerüchten zufolge führt Nissan die Z-Baureihe fort.
Bild: Theo Chin
15/16
Maserati Alfieri; Marktstart: 2022. Der Nachfolger des GranTurismo heißt Alfieri und wird sich zumindest optisch an der 2014 gezeigten Studie orientieren. Erstmals will Maserati ein voll elektrisches Luxuscoupé anbieten, dass über 300 km/h schnell sein und in unter zwei Sekunden auf 100 km/h beschleunigen soll. Auch eine Hybrid-Variante mit V6-Biturbo und E-Unterstützung sowie eine Cabrio-Version des Alfieri sind geplant.
Bild: Bernhard Reichel
16/16
Audi A4 Coupé; Marktstart: 2022. Zweitürer verkaufen sich schleppend, und zwei davon kann sich Audi zukünftig nicht mehr leisten. Also werden TT und A5 in die ewigen Jagdgründe geschickt! Der Nachfolger basiert auf dem A3, soll A4 Coupé heißen und nahe an die Zweitürer von Mercedes C-Klasse und BMW 4er heranreichen – allerdings für gut 10.000 Euro weniger. Geplant sind auch Vollstrom- und Plug-in-Hybrid-Versionen.
Neue Ober- und Luxusklasse-Modelle (2019 bis 2023)
1/21
AUTO BILD zeigt, welche Ober- und Luxusklasse-Neuheiten bis 2024 auf den Markt kommen. Los geht's mit dem Audi S8; Preis: ab ca. 120.000 Euro; Marktstart: Ende 2019. Der neue S8 wird von einem 571 PS starken Vierliter-V8-Biturbo angetrieben. Optisch basiert er auf dem Sportpaket des A8. Dazu ...
Bild: Audi AG
2/21
... gibt es in Alu-Optik lackierte Spiegelkappen und exklusive 21-Zoll-Felgen. Das Heck hebt sich durch einen Diffusor und die zweiflutige Abgasanlage mit vier Endrohren vom Flaggschiff ohne Sportanstrich ab. Der S8 erhält außerdem einen Klappenauspuff.
Bild: Audi AG
3/21
BMW 8er Gran Coupé; Preis: ab 91.500 Euro; Marktstart: November 2019. Das Gran Coupé ist ein echter 8er – mit breiten Nieren, schmalen Scheinwerfern, einer geduckten Silhouette und einem breitschultrigen Heck ...
Bild: BMW Group
4/21
... samt filigranen Rückleuchten und ehrfurchtgebietenden Endrohrblenden. Das Angebot der Antriebe reicht von 320 PS des Dreiliter-Diesel bis zu 530 PS im M850i mit Allrad, immer mit Achtstufenautomatik und mindestens 18-Zoll-Rädern.
Bild: BMW Group
5/21
DS 8; Preis: ca. 35.000 Euro; Marktstart: 2019. DS plant den Angriff auf Mercedes E-Klasse, Audi A6 und BMW 5er. Beim Design orientiert sich die Limousine am 2017 erschienenen SUV DS 7 Crossback. Reichlich Chrom und technische Finessen ...
Bild: Demarets
6/21
... wie die versenkbaren Türgriffe sollen den Premium-Anspruch untermauern. Für den Antrieb sollen Benzinmotoren mit bis zu 225 PS und Diesel mit bis zu 180 PS sorgen. Auch einen Plug-in-Hybrid mit 220 PS plant PSA.
Bild: Demarets
7/21
Citroën C5; Preis: ab ca. 32.000 Euro; Marktstart: 2020. Citroën hat mit der Studie CXperience Concept einen Ausblick auf den kommenden C5 gezeigt. Der sieht aus wie ein SUV, wird aber flach wie ein Kombi – und erinnert von hinten ein wenig an Porsche. Allem Anschein nach will Citroën den C5 in der Oberklasse positionieren.
Bild: Rene Demarets
8/21
Bis Citroën den C5 Ende 2018 auf dem Pariser Autosalon vorstellt, soll auch ein neuer Plug-in-Hybridantrieb verfügbar sein, dessen elektrische Reichweite 60 Kilometer beträgt – bei einer Systemleistung von 250 PS. Die Studie gibt außerdem die Strategie in Richtung Vollvernetzung vor. Beim Concept Car dient unter anderem das Smartphone als Schlüssel.
Bild: Rene Demarets
9/21
Mercedes S-Klasse; Marktstart: 2020. Mit der Neuauflage der S-Klasse dürfte bei Mercedes ein neues Designzeitalter anbrechen. Im Innenraum fällt vor allem das gewaltige Zentraldisplay auf, dass praktisch vollständig ...
10/21
... den Übergang von Mittelkonsole zum Armaturenbrett bildet. Abgesehen davon sind die wichtigsten Punkte für die neue S-Klasse autonomes Fahren und neue Assistenzsysteme. Bei den Motorren gilt 48-Volt-Technik genauso als gesetzt wie Hybrid-Versionen.
Bild: Automedia
11/21
Mercedes EQS; Marktstart: 2020. Der EQS ist der erste Mercedes, der auf dem neu konzipierten großen Elektro-Baukasten basiert. Interessanterweise kommen der S-Klasse-Nachfolger (W 223) und die große Elektro-Limousine ...
Bild: B.Reichel
12/21
... nahezu zeitgleich auf den Markt. Doch von den Abmessungen her fährt der EQS trotz langen Radstands zwischen S- und E-Klasse. Innen bietet er dennoch mehr Platz als die auf Diesel und Benziner getrimmte S-Klasse.
Bild: Stefan Baldauf
13/21
Mercedes-Maybach S-Klasse; Preis: ab ca. 150.000 Euro; Markstart: 2021. Mit der Umstellung auf die nächste S-Klasse-Generation wird auch der Maybach neu entwickelt. Besonders auffällig ist der um einen guten Meter ...
Bild: Automedia
14/21
... gestreckte Radstand. Die Auspuffblenden haben im Gegensatz zum aktuellen Maybach horizontale statt vertikale Stege. Fraglich ist, ob der S 650 weiterhin den standesgemäßen Zwölfzylinder unter der Haube hat oder auf einen V8 in Kombination mit Hybridtechnik gesetzt wird.
Bild: Automedia
15/21
Mercedes EQE, Marktstart: 2021. Der EQE ist kürzer als die E-Klasse mit Verbrenner, entspricht von den Innenmaßen aber sogar der E-Langversion. Die Außenspiegel werden durch Kameras ersetzt. Die Airmatic-Luftfederung ist Serie die Hinterachslenkung kostet Aufpreis. Mutig sind die Lenkwinkel: bis zu zwölf Grad (gleichsinnig) bzw. zehn Grad (gegenläufig).
Bild: Larson
16/21
Aston Martin Lagonda; Marktstart 2021. Die vollautonome Elektro-Studie Lagonda Vision Concept soll einen konkreten Ausblick auf die Zukunft geben. Die Briten wollen Lagonda zu einer eigenständigen Marke machen. Deshalb gibt es neben der Studie auch noch Design-Modelle eines SUVs und eines Coupés. Alle Fahrzeuge sollen Elektroantrieb haben und ab 2021 die Luxusklasse neu definieren. Übrigens: Mit einer Akkuladung soll der Aston Martin Lagonda rund 640 Kilometer weit kommen.
Bild: Aston Martin
17/21
Audi e-tron GT ; Preis: unter 100.000 Euro; Marktstart: 2021. Die Grundform erinnert an die coupéhaften Sportbacks der Marke, aggressive Linien in der Karosserie lassen das Auto weniger bieder und angepasst wirken.
Bild: Audi AG
18/21
Mit 590 PS und dem – typisch für Elektroautos – sofort verfügbaren Drehmoment soll der e-tron GT Fahrleistungen wie ein Sportwagen vorweisen. Quattro-Antrieb und Torque Vectoring sind gesetzt.
Bild: Audi AG
19/21
VW I.D. Vizzion; Marktstart: 2022. Nach dem I.D. Buzz bringt VW die Oberklasselimousine I.D. Vizzion. Das das Auto autonomes Fahren der Stufe 5 beherrscht, verzichtet der potenzielle Phaeton-Nachfolger auf ein Lenkrad. Der ...
Bild: Volkswagen AG
20/21
... I.D. soll seinen Insassen per Gesten- und Sprachsteuerung gehorchen und sich deren individuellen Vorlieben anpassen. Für den Antrieb der 5,11 Meter langen Limousine sorgen zwei Elektromotoren mit insgesamt 225 kW Leistung. Die Reichweite des rein elektrischen I.D. Vizzion gibt VW mit 665 Kilometern an.
Bild: Volkswagen AG
21/21
BMW i7; Markstart: 2023. Das fast geräuschlose Traumschiff i7 soll die Speerspitze der i-Reihe werden. Im Gegensatz zum i5x werden die Akkus im i7 nicht en bloc untergebracht, sondern sie sitzen im Kardantunnel, unter den Sitzen und über der Hinterachse. Die Elektro-Motoren sind in fünf Leistungsstufen von 160 bis 320 kW denkbar.