Honda e (2020): Test, Preis, Interieur, Auto, IAA
Alle Infos zum Honda e
Honda e (2020)
Der voll elektrische Honda e im Retro-Design kommt 2020 mit einem futuristischen Innenraum. AUTO BILD hat alle Infos und ist einen Prototyp gefahren!
- Wolfgang Gomoll
- Andreas May
- Andreas Huber
Hier kommt Hondas kleines Elektroauto: der Honda e. Auf der IAA in Frankfurt (12. bis 22. September 2019) zeigen die Japaner endlich das Serienmodell der bereits 2017 gezeigten Studie. Im Vergleich zum Concept-Car Urban EV ist das Serienmodell etwas rundlicher geraten. Trotzdem übernimmt der Honda e größtenteils die Formensprache des Urban EV. Runde Scheinwerfer, glatte Karosserie und anstelle konventioneller Außenspiegel kleine Kameras. Um ein Verschmutzen und Trüben des Objektivs – etwa durch Wasser – zu verhindern, haben die Japaner an den Kameras Rinnen und Kanten installiert. Bei der Anzahl der Türen legt der Honda e gegenüber der Studie zu: Statt der zwei hinten angeschlagenen Türen hat die Serienversion vier konventionelle Türen. Verheißungsvoll: Der Honda e steht auf einer neuen Plattform, die eigens für das Elektroauto entwickelt wurde und die Basis für weitere Stromer sein wird. Möglich ist alles im Rahmen des unteren A-Segments bis hin zum oberen B-Segment. Bis der Kleine im Retrodesign (angelehnt an den ersten Honda Civic) beim Händler steht, wird noch etwas Zeit vergehen. Denn der Marktstart ist für 2020 angepeilt, Bestellstart soll noch Ende September sein. Gegen eine Gebühr von 800 Euro kann man den Honda e aber bereits reservieren.

Das Cockpit des Honda: Alle Informationen landen auf dem breiten Panorama-Bildschirm.

Honda hat einen straffen, agilen Kleinen auf die Straße gestellt, der fahrtechnisch an den Mini erinnert.
Die Gewichtsverteilung ist genau 50:50, das lässt den Honda e kurvengierig sein. Die Lenkung haben sie direkt ausgelegt, so fühlt er sich eher an wie ein Kart. Mit der 35,5 kWh großen Batterie soll das Auto laut WLTP-Norm über 200 Kilometer Reichweite haben. Klappt natürlich nicht, wenn man so fährt wie AUTO BILD auf dem Rundkurs. Mit Tempo 70 durch die Pylonengasse zu rasen, kann aber auch mit einem E-Auto Spaß machen. Erst recht, weil der Fahrzeugschwerpunkt ganz weit unten liegt, 50 Zentimeter über dem Asphalt, um genau zu sein. Und dazu dieser Wendekreis: 8,60 Meter, das sind 50 Zentimeter weniger als beim Twingo mit Heckmotor und nur 1,30 Meter mehr als beim Smart fortwo, aber der hat ja auch zwei Sitze weniger.

Vier Türen statt zwei: Als Urban EV Studie hatte der Honda e noch hinten angeschlagene Türen.

In der Serienversion des kompakten E-Autos stecken bis zu 154 PS und 315 Nm Drehmoment.
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