Honda e (2020)

Honda e Prototype (2020): Reichweite, Innenraum, Preis

Erste Infos zum Honda e

Der voll elektrische Honda e im Retro-Design kommt 2020 mit einem futuristischen Innenraum. AUTO BILD hat alle Infos und die Sitzprobe!

Die Serienversion des Honda e kommt 2020

Hier kommt Hondas kleines Elektroauto: der Honda e. Zwar trägt der kleine E-Honda noch den Beinamen "Prototype" – der kleine Fünftürer ist aber schon sehr seriennah. Doch bis der Kleine im Retrodesign (angelehnt an den ersten Honda Civic) beim Händler steht, wird noch etwas Zeit vergehen. Denn der Marktstart ist für 2020 angepeilt. Vorbestellt werden kann der Honda e aber schon ab Frühjahr 2019. Der Prototyp debütiert auf dem Genfer Autosalon 2019 (7. bis 17. März).

Der Honda e ist rundlicher als die Studie Urban EV

Video: Honda Urban EV Concept (IAA 2017)

E-Kleinwagen made in Japan

Im Vergleich zur IAA-Studie Urban EV von 2017 ist der Prototyp des Honda e etwas rundlicher geraten. Trotzdem übernimmt die Serienversion größtenteils die Formensprache des Urban EV. Runde Scheinwerfer, glatte Karosserie und anstelle konventioneller Außenspiegel kleine Kameras. Um ein Verschmutzen und Trüben des Objektivs – etwa durch Wasser – zu verhindern, haben die Japaner an den Kameras Rinnen und Kanten installiert. Bei der Anzahl der Türen legt der Honda e gegenüber der ersten Studie zu: Statt der hinten angeschlagenen Türen wird die Produktionsversion vier Türen haben. Verheißungsvoll: Der Honda e steht auf einer neuen Plattform, die eigens für den Stromer entwickelt wurde und die Basis für weitere BEVs sein wird. Möglich ist alles im Rahmen des unteren A-Segments bis hin zum oberen B-Segment: angefangen vom kleinen SUV bis hin zu einem Roadster.

Bildergalerie: Autosalon Genf 2019

Drei Displays und überzeugende Raumökonomie

Das Cockpit der seriennahen Studie: Alle Informationen landen auf dem breiten Panorama-Bildschirm.

Auch der Innenraum des Elektro-Honda mit den drei großen Displays, dem geradlinigen Design und den Applikationen in Holzoptik wird ebenfalls größtenteils so in Serie gehen. Das Bedienkonzept setzt –wie bei einem Tablet – hauptsächlich auf Touchscreens und kachelförmige Apps. Einen Mitteltunnel sucht man vergeblich. Der Boden ist eben. Vorne kann man es sich durchaus bequem machen. Und auch im Fond haben Erwachsene Platz. Lange Distanzen werden für großgewachsene Personen allerdings mühsam. Der Radstand mit 2,53 Metern entspricht dem des Honda Jazz, aber das Auto wird etwa zehn Zentimeter kürzer sein (also unter vier Metern), die Raumökonomie überzeugt.

Kleinere Reichweite zugunsten des Gewichts

Vier Türen statt zwei: Die Studie Urban EV hatte noch hinten angeschlagene Türen.

Um dem Trend zu immer höheren Gewicht als Folge maximierter Reichweite entgegenzuwirken, haben die Entwickler zugunsten des Fahrzeuggewichts die Reichweite auf rund 200 Kilometer angesetzt. Umso wichtiger wird eine schnelle Ladezeit: Die Akkus werden innerhalb von 30 Minuten zu 80 Prozent gefüllt sein. Das Laden geschieht per CCS2-Stecker, die Buchse versteckt sich hinter einer schwarzen Klappe auf der Fronthaube. Ungewöhnlich, aber der unkomplizierte Zugang zur Buchse stand oben im Lastenheft. Das Laden wird auch an einer haushaltsüblichen Schukosteckdose möglich sein.

Neue E-Autos und Plug-ins (2019 bis 2024)

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Hinterradantrieb und über 100 PS

Typisch E-Auto: Die Platzverhältnisse sind im Honda e trotz kompakter Außenmaße gut.

Über die genauen Leistungsdaten schweigen sich die Japaner noch aus, lassen sich aber dann doch entlocken, dass die Serienversion mehr als 100 PS und über 300 Newtonmeter Drehmoment haben wird. Bei einem Gewicht von etwa 1,5 Tonnen verspricht das vernünftige Fahrleistungen. Zumal der E-Honda Heckantrieb hat und damit genug Traktion. Das Fahrverhalten soll laut Honda sportlich und agil sein und der Wendekreis sehr klein. Allerdings wird der kleine Honda kein Schnäppchen sein. Die Japaner vergleichen das Auto und das zugehörige Preiskonzept mit Apples iPhone und iPad. Ob dieser Winkelzug aufgeht, wird sich zeigen. Mehr als 30.000 Euro sollte der Preis nicht betragen. Voraussichtlich wird es nur zwei Ausstattungslinien geben. Helfer wie der Totwinkel-Assistent und LED-Scheinwerfer sind serienmäßig.

Autor: Wolfgang Gomoll

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