Leasing: Elektroauto

Leasing: Elektroauto

E-Auto privat leasen – jetzt günstiger dank erhöhter Umweltprämie

Dank erhöhter Umweltprämie kann man ein E-Auto jetzt zu günstigeren Raten leasen. Die wichtigsten Fakten dazu und weitere Infos zu Kosten sowie Vor- und Nachteilen beim E-Auto-Leasing.
Durch die Erhöhung des Umweltbonus ("Innovationsprämie") werden E-Autos und Plug-in-Hybride jetzt deutlich günstiger. Bis zu 9000 Euro sind drin, denn der staatliche Anteil des Umweltbonus (auch Umweltprämie genannt) hat sich verdoppelt – von bislang maximal 3000 Euro auf nun maximal 6000 Euro. Das gilt seit 1. Juli 2020 und ist zeitlich befristet bis zum 31. Dezember 2021. 
Mobile E-Auto-Ladegeräte

Juice Booster 2 (bis 22 KW)

Preis*: 999 Euro

NRGkick 32 A Light (bis 22 KW)

Preis: 950,90 Euro

NRGkick 16 A Light (bis 11 KW)

Preis: 925,90 Euro

*Preise: Stand 20.04.2020
 Für Fahrzeuge mit Zulassung ab 4. Juni 2020 kann der erhöhte Umweltbonus auch noch rückwirkend beantragt werden. Der Herstelleranteil des Umweltbonus bleibt unverändert bei bis zu 3000 Euro. Was viele nicht wissen: Auch private und gewerbliche Leasingnehmer profitieren von der staatlichen Förderung. Dadurch werden E-Autos und Plug-in-Hybride als Leasingfahrzeug jetzt zu deutlich günstigeren Monatsraten als bisher angeboten.

So funktioniert die Umweltprämie beim E-Auto-Leasing

Der Leasing-Kunde muss zunächst in Vorleistung treten, bevor er den staatlichen Teil des Umweltbonus beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) beantragen kann. Denn dazu muss das Fahrzeug erst auf seinen Namen zugelassen sein. Um beim Leasingunternehmen ein Angebot mit Umweltbonus in Anspruch nehmen zu können, zahlt der Kunde zunächst eine Sonderzuzahlung, die der Höhe der staatlichen Förderung entspricht (z. B. 6000 Euro für ein Elektroauto). Der Herstelleranteil des Bonus wird beim Leasing sofort verrechnet – zusammen mit der Sonderzuzahlung wirkt er sich auf die monatliche Leasingrate aus, die entsprechend niedrig ausfällt. Sobald das Auto auf ihn zugelassen ist, beantragt der Kunde den BAFA-Umweltbonus und erhält nach erfolgter Prüfung die Kosten für die Sonderzuzahlung in Form des Bonus zurück.
Damit der Umweltbonus ausgezahlt wird, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
• Es muss sich um ein förderfähiges Modell handeln (BAFA-Liste der förderfähigen Modelle).
• Der Netto-Listenpreis des Fahrzeugs darf 65.000 Euro nicht überschreiten.
• Der Hersteller muss seinen Anteil am Umweltbonus erbracht haben. Das muss aus dem Leasingvertrag hervorgehen (Vergleichskalkulation der monatlichen Leasingrate ohne den Eigenanteil des Herstellers).

Welche Dokumente benötige ich für den Antrag?

Der Antrag auf den Umweltbonus wird auf der Internetseite des BAFA gestellt. Folgende Unterlagen müssen über das Online-Portal eingereicht werden:
• Leasingvertrag
• Verbindliche Bestellung des Fahrzeugs (Basispreis, Sonderausstattung, eingeräumte Nachlässe müssen gesondert in den Antragsunterlagen ausgewiesen sein).
• Kalkulation der Leasingrate sowie Vergleichskalkulation der monatlichen Leasingrate ohne den Eigenanteil des Herstellers am Umweltbonus.
• Zulassungsbescheinigung Teil II.
Nachweispaket bei Gebrauchtwagen.

Was bedeutet bei Angeboten die Leasingrate in Klammern?

Aus Transparenzgründen geben einige Leasingunternehmen bei ihren Angeboten neben der Leasingrate, die sich bei geleisteter Sonderzuzahlung ergibt, noch eine "normalisierte Leasingrate" in Klammern an. Denn das Leasingunternehmen übernimmt keine Gewähr dafür, dass der BAFA-Bonus auch tatsächlich ausgezahlt wird. Bei der normalisierten Leasingrate wird die Sonderzuzahlung auf die monatliche Rate bei jeweiliger Laufzeit umgerechnet. Hier ein Berechnungsbeispiel für den BMW i3 (Beispiel von Sparneuwagen.de):
Preis inklusive Sonderausstattung: 42.780 Euro
Leasingsonderzahlung: 6000 Euro (wird nach Zulassung und Antrag bei der BAFA in Form der Umweltprämie an den Kunden ausgezahlt)
Händlerüberführungskosten (einmalig): 840 Euro
Laufzeit:
18 Monate
Jährliche Fahrleistung: 10.000 Kilometer
Monatliche Leasingrate: 165 Euro (498,33 Euro*)
*Bei Umrechnung der Sonderzuzahlung auf die Leasingrate

Wann lohnt sich Elektroauto-Leasing?

An immer mehr öffentlichen Plätzen werden Ladesäulen für Elektroautos aufgestellt.

Zum einen wären da die Vorteile, die Leasing für Privatpersonen allgemein bietet: Das Auto ist stets auf dem neuesten Stand, und man kann das Modell am Ende der Vertragslaufzeit wechseln. Zudem ist kaum mit Verschleißreparaturen zu rechnen, da es sich oft um Neuwagen oder junge Gebrauchte handelt. Auch wird das Eigenkapital geschont, und es sind meist keine oder nur geringe Vorauszahlungen fällig. Über Verkauf oder Wertverlust muss man sich ebenfalls keine Gedanken machen.
Nun aber zu den Besonderheiten eines E-Autos: Die Anschaffungskosten eines Elektroautos sind höher als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Dies erhöht dann auch die Leasingraten. Da man jedoch bei E-Autos staatliche Prämien erhält die nicht nur beim Kauf, sondern auch beim Leasing greifen, kann man diese Prämie auf die Leasingraten umlegen lassen. Auch profitiert der Leasingnehmer von den günstigen Kosten im Betrieb und Unterhalt und in einigen Städten beispielsweise auch von reduzierten oder gänzlich erlassenen Parkplatzgebühren. Auch die Lebensdauer des teuren Batteriesystems spielt keine Rolle, da das E-Mobil samt Batterie geleast werden kann. Bis wann die Batterie die volle Leistung bringt und ob künftig bessere Akkuspeicher auf den Markt kommen, interessiert den Leasingnehmer demnach nicht, da er diese lediglich für seine Mietdauer nutzt. Ein weiterer Vorteil: Elektroautos sind zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Die Erstzulassung muss dafür zwischen Mai 2011 und Dezember 2020 liegen.
 
Wie bei jedem geleasten Fahrzeug verpflichtet sich der Leasingnehmer zu einer regelmäßigen Wartung. Und bei Service und Reparaturen kann es mit einem Elektrofahrzeug günstiger werden, denn elektrisch angetriebene Fahrzeuge sind wesentlich einfacher aufgebaut als Autos mit einem Verbrennungsmotor und haben weniger Verschleißteile. Probleme an Kupplung, Getriebe oder an Auspuff wird es nicht geben. Auch benötigen die lautlosen Stromer keine Zahnriemen-, Ölfilter- oder Zündkerzenwechsel.

Gebrauchtwagen mit Garantie

5.794 €

Renault ZOE Intens 22kw Batteriekauf mögli ch, Elektro

43.750 km
65 kW (88 PS)
12/2014
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
5.812 €

Renault ZOE Intens 22kw Batteriekauf mögli ch, Elektro

34.600 km
65 kW (88 PS)
12/2014
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
5.916 €

Renault Kangoo Rapid Z E (Batteriemiete monatl 88€), Elektro

18.473 km
44 kW (60 PS)
06/2016
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
5.960 €

Renault ZOE Zen (zzgl Batteriemiete) h, Elektro

126.616 km
43 kW (58 PS)
10/2013
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
5.986 €

Renault ZOE Zen 22kwh Batteriekauf möglich, Elektro

27.650 km
65 kW (88 PS)
06/2015
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
5.988 €

Renault Twizy 9.0 Urban (Batteriemiete 50€ monatlich), Elektro

2.750 km
8 kW (11 PS)
11/2012
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
5.991 €

Renault ZOE Intens 22kw Batteriekauf mögli ch, Elektro

39.800 km
65 kW (88 PS)
12/2014
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
Renault ZOE Intens 22kw Batteriekauf mögli ch, Elektro +
Renault ZOE Intens 22kw Batteriekauf mögli ch, Elektro +
Renault Kangoo Rapid Z E (Batteriemiete monatl 88€), Elektro +
Renault ZOE Zen (zzgl Batteriemiete) h, Elektro +
Renault ZOE Zen 22kwh Batteriekauf möglich, Elektro +
Renault Twizy 9.0 Urban (Batteriemiete 50€ monatlich), Elektro +
Renault ZOE Intens 22kw Batteriekauf mögli ch, Elektro +

Welche Nachteile hat das E-Auto-Leasing?

Die allgemeinen Nachteile beim Autoleasing sind, dass das Fahrzeug stets Eigentum der Leasinggesellschaft bleibt, der Versicherungsumfang meist nicht bestimmt werden kann, alle vorgegebenen Serviceintervalle eingehalten werden müssen und man einen Leasingvertrag nur schwer vorzeitig kündigen kann. Hinzu kommen die Einschränkung bei der Nutzung (beim Kilometerleasing) sowie eventuelle Nachzahlungen z. B. aufgrund übermäßiger Gebrauchsspuren bei der Rückgabe (beim Restwertleasing).
 

Kälte setzt E-Autos zu und sorgt für weniger Reichweite.

Speziell beim Elektroautoleasing kommt hinzu, dass die Reichweite von E-Autos zwar immer höher wird, man mit einer Akkuladung jedoch oftmals nicht so weit kommt wie mit einer Tankfüllung. Zwar können die meisten Modelle deutlich mehr als 250 Kilometer mit einer Akkuladung zurücklegen, was für den Alltag meist auch genügt. Für den Einsatz längeren Strecken oder Urlaubsfahrten taugen jedoch die wenigsten E-Autos. Ein weiterer Punkt ist, dass die Reichweite von einer Reihe von Faktoren wie der Geschwindigkeit oder der Außentemperatur abhängt. Nicht zu vergessen, dass beim E-Auto-Leasing mitunter Mehrkosten für die Batteriemiete anfallen können. Auch die längere Aufladezeit sowie das teilweise grobmaschige Netz an öffentlichen Ladestationen muss bei einem E-Auto stets berücksichtigt werden.

Welche E-Modelle stehen zur Wahl?

Eines der weltweit meistverkauften E-Autos ist der Nissan Leaf.

Die Auswahl an E-Autos ist verglichen mit der von Fahrzeugen mit konventionellem Antrieb deutlich geringer. Zu den Bestsellern zählt seit vielen Jahren der Renault Zoe, der Nissan Leaf, der BMW i3 sowie das Tesla Model 3. Und trotz der verhältnismäßig kleinen Auswahl, ist eigentlich für jeden etwas dabei. Vom kleinen Mini Cooper SE (270 km Reichweite), dem praktischem Kia e-Soul (276 km Reichweite) über den Pragmatiker Nissan e-NV 200 Evalia (200 km Reichweite) zu SUVs wie DS Crossback E-Tense (332 km Reichweite), Jaguar I-Pace (336 km Reichweite), Mercedes EQC (411 km Reichweite) oder Tesla Model X (507 km Reichweite). Auch Sportler wie der Porsche Taycan (407 km Reichweite) stehen zur Wahl.

Worauf sollte man beim E-Auto-Leasing achten?

Wer sich als Privatperson für ein geleastes Elektroauto entscheidet, sollte einige Punkte mit seinem Händler durchgehen. Ein wichtiger Aspekt ist die Reparatur und Wartung des Stromers. Zwar verfügt ein Elektroauto über weniger Verschleißteile und ist wartungsärmer, eine regelmäßige Inspektion ist dennoch wichtig. Und da für ein E-Auto nicht jede Werkstatt infrage kommt, gilt zu klären, welche Werkstatt mit E-Antrieb-Kompetenz sich um das geleaste Auto kümmern soll. Zudem sollte es explizit um die Batterie gehen. Altersbedingt verliert diese im Laufe der Zeit an Leistung. Wie wird dies im Vertag oder bei der separaten Akku-Miete festgehalten? Um teure Überraschungen am Ende der Vertragslaufzeit zu vermeiden, sollten diese Punkte unbedingt angesprochen werden. Gute E-Auto-Leasing-Angebote finden sich im Internet immer wieder. Wichtig ist, die Angebote zu vergleichen und besonders auf das Kleingedruckte zu achten. Wie hoch sind die Überführungskosten? Ist die Batteriemiete inklusive?
 
Bevor man sich für ein geleastes Elektroauto entscheidet, ist natürlich ebenfalls zu klären, ob man beispielsweise am eigenen Stellplatz Zugang zu einer Steckdose hat, die sich für entsprechend hohe Ladeleistungen eignet oder ob die Installation einer Wallbox nötig ist. Auch wenn kein Stellplatz vorhanden ist: Der zukünftige Leasingnehmer muss auf die aktuelle Situation der Ladestationen achten. Denn nur wenn das E-Auto in der Nähe des Wohnortes oder der Arbeit aufgeladen werden kann, ist es praktikabel.

*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist (www.dat.de).

Autor:

Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.