Mercedes-AMG GT Facelift (2018): Preis, Marktstart, Innenraum

Mercedes-AMG GT Facelift (2018): Preis, Marktstart, Innenraum

Mercedes-AMG GT Facelift (2018): Preis, Marktstart, Innenraum

Modellpflege für den zweitürigen AMG GT

Mercedes-AMG spendiert den zweitürigen GT-Modellen erneut ein sanftes Facelift. Sie bekommen unter anderem ein Digital-Cockpit. Alle Infos!
Mercedes-AMG zeigt auf der LA Auto Show (30. November bis 9. Dezember 2018) erstmals das Facelift der GT-Familie. Da der Sportwagen bereits 2017 überarbeitet wurde, fallen die Veränderungen eher dezent aus. Die größten Veränderungen finden sich im Innenraum des Sportlers.

Vorstellung: Die optischen Unterschiede liegen im Detail

Der Basis-GT atmet zükünftig durch runde Endrohre aus.

An der Front ist das Facelift an den neu gestalteten LED-Scheinwerfern erkennbar. Die Leuchtgrafik des Tagfahrlichts zieht sich zukünftig bogenförmig durch den kompletten Scheinwerfer und dient gleichzeitig auch als Positionslicht und Blinker. Die Scheinwerfer verfügen jetzt über drei einzelne Reflektoren für das Abblend- und Fernlicht. Der Basis-GT und der GT S erhalten überarbeitete Schwellerverkleidungen. Am Heck sind die Unterschiede zwischen den Modellen am größten. Der Basis-GT ist zukünftig an seiner Auspuffanlage mit vier kreisförmigen Endrohrblenden erkennbar. Beim GT C und GT S setzt AMG weiterhin auf trapezförmige Endrohre. Nach dem Facelift besitzen sie jedoch vier statt zwei Blenden. Bis auf den 585 PS starken GT R erhalten alle GT-Modelle einen neu gestalteten Heckdiffusor. An der Rückseite des Topmodells, mit der modelltypischen großen und mittig angeordneten Auspuffblende, haben die Designer nichts verändert. Die Rückleuchten des Sportwagens erhalten ebenfalls eine neue Leuchtsignatur und sind jetzt dunkel hinterlegt. Komplett neu im Modellprogramm ist der auf 750 Stück limitierte GT R Pro, bei dem es sich um eine noch schärfere Trackversion des GT R handelt.

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Mercedes-AMG GT4 Illustration

Innenraum: Digital-Cockpit mit Elementen aus dem 4-Türer    

Der Fahrer schaut zukünftig auch beim GT auf ein Digitaldisplay.

Die analogen Anzeigen des bisherigen GT werden mit dem Facelift durch ein vielseitig konfigurierbares und 12,3 Zoll großes Digitaldisplay ersetzt. Der Fahrer kann bei dem Bildschirm zwischen drei Grunddesigns, die von "Klassisch" bis "Supersport" reichen, wählen. Der schon länger verbaute und 10,25 Zoll große Bildschirm des Infotainmentsystems bleibt dem GT erhalten. Außerdem kann der Fahrer über die neuen Touchknöpfe am Lenkrad einstellen, welche Fahrzeuginformationen und Instrumentenanordnungen er sich auf dem Bildschirm anzeigen lassen möchte. Eigentlich können so ziemlich alle Funktionen des Fahrzeugs über die Bedienfelder auf und am Lenkrad angewählt werden. Insgesamt ist das Interieur des Sportwagens eindeutig von seinem familientauglichen Bruder GT 4-Türer Coupé inspiriert worden. Dazu passt auch das neue Lenkrad, dass erstmals in der Coupé-Limousine zum Einsatz kam. Es ist unten abgeflacht und soll noch besser in der Hand liegen. Den Effekt unterstützen beim GT S und GT C die Bezüge in schwarzem Nappaleder oder dem Mikrofasertextil Dinamica. Beim GT R ist das Volant, falls es der Kunde nicht anders wünscht, immer mit Dinamica bezogen. Ebenfalls aus dem GT 4-Türer stammen die neuen Display-Tasten auf der Mittelkonsole. Die auf ihnen abgebildeten Symbole sind selbsterklärend und über sie können zum Beispiel Feinabstimmungen am Fahrwerk vorgenommen, oder das ESP ausgeschaltet werden. Die Fahrprogramme und die Lautstärke werden klassisch über Wippschalter verstellt.

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Ausstattung: AMG Dynamics unterstützt den Fahrer

AMG hat das Felgenangebot für den GT erweitert.

Die Affalterbacher statten zukünftig auch den zweitürigen GT mit der Fahrdynamikregelung "AMG Dynamics" aus. Die Fahrhilfe unterstützt das ESP, dosiert die Kraftabgabe an die Hinterräder exakt und stimmt die Charakteristik der Lenkung sportlicher ab. Das System berechnet mit Hilfe von Sensordaten schon Im Voraus, wie das Auto reagieren wird und greift dann selbstständig ein. AMG betont aber, dass das Fahrgefühl dadurch nicht verfälscht wird. Der Fahrer kann zwischen vier Ausprägungen der Fahrhilfe wählen.  Der neue Park-Assistent "Parktronic" beinhaltet jeweils eine Kamera für vorne und hinten und soll den GT so fit für den Alltag machen. Außerdem bieten die Schwaben für den GT, GT S und GT C auf Wunsch Felgen in komplett neuem Design an. Die vom GT 4-Türer bekannte Lackierung "Brillantblau Magno" und Exklusiv-Polsterungen mit Nappaleder sind ebenfalls neu im Angebot.

Motoren und Preis: Unter der Haube bleib alles beim Alten

Das Herzstück der GT-baureihe bleibt weiterhin der bekannte 4,0 Liter-V8.

Unter der Motorhaube des Mercedes-AMG GT bleibt alles beim Alten. Der Biturbo-V8 mit vier Litern Hubraum ist weiterhin in vier Leistungsstufen erhältlich. Im Basismodell leistet er 476 PS und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 304 km/h. Darüber rangiert der 522 PS starke GT S, der bei 310 km/h die Segel streicht. Beim GT C reichen die 557 PS für eine Höchstgeschwindigkeit von 317 km/h und ein Sprint von 0 auf 100 in nur 3,7 Sekunden. Das übertrifft aber der rennstreckentaugliche GT R mit seinen 585 Pferdestärken knapp. Seine Spitzengeschwindigkeit liegt um ein km/h höher und für den Sprint von 0 auf 100 braucht er eine Zehntel-Sekunde weniger. Derzeit kostet der Basis-GT mindestens 117.935 Euro. Bei Marktstart des Facelifts werden die Preise ungefähr auf dem gleichen Niveau blieben. Der aufgefrischte Sportler wird wahrscheinlich Anfang 2019 zu den Händlern rollen.

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Mercedes Roadmap 2018/2019

Autor: Elias Holdenried

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