Der Ioniq 5 ist das erste Auto von Hyundais Elektromarke mit 800-Volt-Technik. Allein dadurch hebt sich der Koreaner deutlich vom wichtigsten Konkurrenten VW ID.4 ab, der bei den Abmessungen mit dem Ioniq 5 praktisch gleichauf liegt. Der ID.4 kommt nämlich nur mit einem 400-Volt-Netz und lädt dadurch langsamer.
Facelift bekommt mehr Reichweite
Nach drei Jahren gab es Mitte 2024 ein Facelift für den Ioniq 5. Neben einigen optischen Änderungen und Anpassungen im Innenraum, gibt es jetzt auch mehr Reichweite. Dank einer größeren Batterie soll das Elektroauto bis zu 570 Kilometer ohne Ladestopp schaffen, über 60 Kilometer mehr als bislang. Hyundai hat allerdings nur den größeren Akku überarbeitet, das Einstiegsmodell behält seine 63 kWh.
Die Preise des Ioniq 5 starten bei 44.900 Euro. Die neue Ausstattung "Centriq" gibt es ab 49.900 Euro. Wer Allrad möchte, muss mindestens 60.400 Euro investieren. Das Topmodell ist nach wie vor der Ioniq 5 N. Er startet bei 74.900 Euro. (Hier gibt's alle Infos zum Hyundai Ioniq 5 N.)
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Garantie: fünf Jahre für den Ioniq 5
Hyundai ist für seine großzügigen Garantielaufzeiten bekannt. Der Ioniq 5 wird mit fünf Jahren Garantie ohne Kilometerbegrenzung ausgeliefert. Der Akku des Elektroautos ist durch eine achtjährige Garantie geschützt, hier gilt aber eine Kilometer-Obergrenze von 160.000 Kilometern.
Aktuelle Listenpreise
Auf einen Blick: Hier finden Sie die Preise für alle neu verfügbaren Fahrzeuge.
Um das 2024 präsentierte Facelift vom aktuellen Modell zu unterscheiden, muss man schon sehr genau wissen, wie der Ioniq 5 aussieht. Der überarbeitete Stoßfänger an der Front lässt das Auto selbstbewusster aussehen. Die Pflegemaßnahmen am Heck sorgen für einen etwas eleganteren Look.
Die neuen optionalen Matrix-LED-Scheinwerfer passen ihr Licht abhängig von der Verkehrssituation auf die Straßenverhältnisse an. Mehr Änderungen gibt es im Innenraum und bei den Antrieben.
Der um 50 Millimeter verlängerte Heckspoiler und das neue Raddesign sollen die Aerodynamik verbessern.
Bild: Hyundai Motor Company
Ioniq 5 im Retro-Chic
Für das Design des Ioniq 5 stand bereits 2019 das Hyundai 45 EV-Concept Pate. Die eckige Studie gab einen sehr konkreten Ausblick auf das Serienmodell. Allerdings ist die kantige Optik wegen Regularien und des Fertigungsprozesses etwas abgemildert, in einigen Bereichen runder geworden. Dennoch ist das Erscheinungsbild deutlich technischer als bei seinen Mitbewerbern.
Die Front bekommt bereits in der Basis die Pixeloptik mit dem Vieraugen-Gesicht. Die Schürze erhält kantige Elemente und Luftklappen, die sich je nach Kühlluftbedarf der Akkus öffnen oder schließen.
Optional mit Kameras statt Spiegeln
Optional gibt's für den Ioniq 5 auch Kameras statt Seitenspiegel. Und statt eines normalen Rückspiegels im Innenraum findet sich dort ein Bildschirm, der die Bilder einer unter dem Heckspoiler versteckten Kamera anzeigt.
Seitlich fallen neben den 20-Zoll-Felgen vor allem die Fugen im Blech und die versenkbaren Türgriffe auf. Am Heck zieht sich das Pixeldesign der Scheinwerfer auch bei den Rückleuchten fort. Leuchtende Blöcke ergeben eine Lichtsignatur und mischen Retro-Charme der 80er mit dem modernen Erscheinungsbild des Koreaners. Der Crossover mit Elektroantrieb soll den Insassen viel Platz bieten, und mit Blick auf die Abmessungen kann dieser Vorsatz auch gelingen.
Mit dem Facelift hat der Ioniq 5 im Laufe des Jahres 2024 einen größeren Akku bekommen: Der größere der beiden aktuellen Stromspeicher wächst von 77,4 kWh auf 84 kWh (der kleine Akku bietet 63 kWh). Das soll die Reichweite um über 60 Kilometer auf bis zu 570 km erhöhen. Dank 800-Volt-Technik ist Schnellladen ein Klacks. Beide Akkus können in 18 Minuten auf 80 Prozent aufgeladen werden.
Die Batterie-Vorkonditionierung lässt sich nun auch manuell einschalten. Bislang ging das nur automatisch, wenn im Navi eine Ladesäule angewählt war. Die Vorkonditionierung bereitet die Batterie auf das Laden vor, bringt sie beispielsweise auf die richtige Temperatur. Denn unter optimalen Bedingungen lädt sie schneller.
Technische Daten im Überblick:
Technische Daten im Überblick:
Ioniq 5 RWD 63 kWh
Ioniq 5 RWD 84 kWh
Ioniq 5 AWD 84 kWh
Ioniq 5 N
Motor
Elektromotor
Elektromotor
Dual-Elektromotor
Dual-Elektromotor
Leistung
125 kW (170 PS)
168 kW (229 PS)
239 kW (325 PS)
448 kW (609 PS)
Max. Drehmoment
350 Nm
350 Nm
605 Nm
740 Nm
Antrieb
Heck
Heck
Allrad
Allrad
0-100 km/h
8,5 s
7,5 s
5,3 s
3,4 s
Höchstgeschwindigkeit
185 km/h
185 km/h
495 km/h
260 km/h
Batteriekapazität
63 kWh
84 kWh
84 kWh
84 kWh
Reichweite (WLTP)*
440 km
570 km
507 km
448 km
max. Ladeleistung
350 kW
350 kW
350 kW
350 kW
Ladedauer mit max. Ladeleistung (10–80 %)
18 min
18 min
18 min
18 min
Verbrauch (WLTP)*
15,6 kWh/100 km
17,0 kWh/100 km
17,9 kWh/100 km
21,2 kWh/100 km
Optional mit Solarzellen
Optional gibt es für das E-Auto auch ein Dach mit eingebauten Solarzellen. Sie leisten zusammen 205 Watt. Laut Hyundai wurden Tests in Südeuropa gemacht, die eine jährliche Ladeleistung von bis zu 2000 Extra-Kilometern versprechen (rund 5,5 Kilometer pro Tag). Hierzulande dürfte die Ausbeute der Solarzellen allerdings geringer ausfallen.
Der Akku des Ioniq 5 kann übrigens auch als riesige Powerbank genutzt werden. Dank "Vehikel to Load"-Technik (V2L) kann der Stromspeicher nicht nur Energie aufnehmen, sondern auch an andere Verbraucher abgeben.
Im Herbst 2025 gibt es eine kleine Überarbeitung für den Ioniq 5. Größte Neuerung: Die Linien "Dynamiq" und "Techniq" entfallen, stattdessen sortiert sich jetzt eine neue Ausstattung zwischen der Basis und der sportlicheren "N Line" ein.
Die heißt "Centriq" und bietet etwas mehr Komfort als der Einstieg. Elektrische Sitze, kabellose Ladeschale fürs Smartphone, elektrische Heckklappe und Wärmepumpe sind dann ebenso an Bord wie ein autonomer Notbremsassistent und ein Autobahnassistent.
Mit dem Update gibt es eine neue matte Lackfarbe ("Celadon Grey"), bei der "N Line" sind die Logos nun schwarz.
Bild: Hyundai Motors
Für diese Ausstattung und die "N Line" gibt es außerdem eine neue Option. Die soll mehr Komfort und Sicherheit für die Rückbank bieten und den Ioniq 5 so familientauglicher machen – es handelt sich um das "Sitz-Paket". Damit verfügen auch die äußeren Plätze hinten über eine Sitzheizung, die Türen können per elektrische Kindersicherung verschlossen werden. Und es gibt einen Ausstiegsassistenten – der warnt, wenn sich beim Öffnen der Tür ein Fahrzeug von hinten nähert.
Längeres Ladekabel
Neu für alle Ausstattungslinien: Das Elektroauto kommt ab sofort mit längerem Ladekabel. Das ist nun sieben Meter lang, vorher waren es fünf. Die Positionierung an der Ladesäule soll so flexibler sein.
Facelift mit neu sortiertem Innenraum
Das Facelift soll vor allem benutzerfreundlicher sein. Das Schnellwahlfeld unter dem Infotainmentdisplay ist jetzt übersichtlicher strukturiert, und in der Mittelkonsole gibt es ein neues Tastenfeld. Mit dem lassen sich häufig benutzte Funktionen wie Einparkhilfe, Sitz- oder Lenkradheizung schnell anwählen.
Die Smartphone-Ablage (mit induktiver Ladefunktion) ist davor angeordnet und lässt sich leichter erreichen. Apropos Smartphone: Das verbindet sich kabellos via Apple CarPlay oder Android Auto. Over-the-air-Updates halten das Auto auf dem neuesten Stand. Praktisch: Die zweite Sitzreihe lässt sich jetzt vom Kofferraum aus umklappen, was spätestens nach einem ungeplanten Großeinkauf eine Erleichterung sein dürfte.
Bekannt aus dem Ioniq 6: das Lenkrad mit beleuchteten LED-Pixeln.
Bild: Hyundai Motor Company
Sportliche N Line für den Ioniq 5
Die bekannten Ausstattungen bekommen mit dem Facelift Zuwachs, denn Hyundai wird auch eine sportliche N Line-Ausstattung für das Elektroauto anbieten. Die kommt wie gewohnt mit dynamischerer Optik innen wie außen. Bislang gibt es nur ein Foto, das zeigt uns die eigenständige Frontschürze mit großen seitlichen Lufteinlässen. Selbstverständlich erhält der Ioniq 5 N Line auch eine speziell designte Heckschürze mit Sport-Anstrich.
Für den Innenraum verspricht Hyundai ein Sportlenkrad, N-Pedale, einen schwarzen Dachhimmel und sportlichere Sitze mit roten Kontrastnähten. Die gibt es mit Stoff-Leder- oder Alcantara-Leder-Bezug.
Auch beim Ioniq 5 dürfen die typischen N Line-Schriftzüge nicht fehlen.
Bild: Hyundai Motor Company
Ausstattung: optional mit Kameraspiegeln
Ab Werk ist der Ioniq 5 mit LED-Licht, zwei 12,3 Zoll großen Bildschirmen für Instrumente und Infotainment und weiteren Annehmlichkeiten ausgerüstet. Apple CarPlay und Android Auto funktionieren ohne Kabel, an Bord ist eine Zweizonen-Klimaautomatik, die Vordersitze und das Lenkrad sind beheizbar. Dazu kommen Parkpiepser vorn und hinten, eine Rückfahrkamera, ein autonomer Notbremsassistent und ein Autobahnassistent.
In den höchsten Ausstattungen bietet Hyundai Matrix-LED-Scheinwerfer, elektrisch ausklappbare Türgriffe, Teil-Lederausstattungen und 20-Zöller an. Belüftete Sitze oder einen digitalen Spiegel gibt es dann ebenfalls.
Bildergalerie
Hyundai Ioniq 5
Assistenten: teilautonomes Fahren im Ioniq 5
Neben den typischen Helfern wie Einparkhilfe, 360-Grad-Kamera oder Tempomat, bietet Hyundai den Ioniq 5 auch mit der nächsten Generation des Highway Driving Assist an. Das teilautonome Fahrprogramm kann nicht nur die Spur selbst halten und den Abstand zum Vordermann regulieren, in der neuen Ausbaustufe soll es sogar den Spurwechsel vereinfachen.
Ioniq 5 Robotaxi beherrscht autonomes Fahren
In Sachen autonomes Fahren geht aber noch mehr – das zeigt ein Projekt, das Hyundai in seinem Joint Venture "Motional" mit dem Zulieferer Aptiv auf der IAA 2021 in München vorgestellt hatte. Das sogenannte "Ioniq 5 Robotaxi" wurde mit mehr als 30 Sensoren ausgestattet, darunter Kameras, Radar- und Lidarsensoren; das Auto soll damit selbstständig nach Level 4 fahren.
Die Sensoren sind gut sichtbar am Fahrzeug angebracht, damit sich das Robotaxi von manuell gesteuerten Autos optisch unterscheidet. Und das nicht ohne Grund: Das Fahrzeug soll vom Fahrdienst-Vermittler Lyft in den USA genutzt werden und dort auf öffentlichen Straßen Fahrgäste befördern. Ob und wann die Technik – oder Elemente davon – auch im regulären Ioniq 5 zum Einsatz kommen, steht laut Hyundai noch nicht fest.
AUTO BILD ist das Ioniq 5 Facelift gefahren. Testen konnten wir die Allradversion mit 325 PS. Diese erledigt einen hervorragenden Job: Die Lenkung ist präzise und straff, das neu gestaltete Lenkrad liegt gut in der Hand. Die gleichmäßige Beschleunigung und das kraftvolle Ansprechverhalten bereiten Freude. Auf der Autobahn lässt die Beschleunigung ab Tempo 145 km/h jedoch spürbar nach. Dank der guten Dämmung und der leisen Abrollgeräusche herrscht angenehme Ruhe an Bord.
Hinterm Steuer des Ioniq 5 lässt es sich aushalten: Guten Seitenhalt und viel Komfort bieten die sportlichen Sitze in der N-Line X Ausstattung.
Bild: AUTO BILD / Jan Götze
Das Fahrwerk ist angenehm komfortabel
Das Fahrwerk ist eher komfortabel ausgelegt. An der Dynamik ändert auch der Fahrmodus "Sport" nicht viel, Fahrwerk und Federung werden dann nur minimal straffer und härter. Der Ioniq 5 kommt aber keineswegs als träge Ente daher. Er bietet einfach ein tolles Fahrgefühl, was für den Alltag ausreichend sportlich ist und für Fahrspaß sorgt.
Fazit von Nele Klein: Viel Platz, sportliche Sitze und ein komfortables Fahrwerk sind eine perfekte Kombination für den Alltag – und längere Reisen. Wie die 325 PS den Ioniq kraftvoll anschieben, macht Laune.
Test: Ioniq 5 RWD 58
Im Einzeltest überzeugt der Ioniq 5 mit seiner intelligenten Machart, die für ein luxuriöses Raumgefühl sorgt und seine sehr guten Fahrleistungen. Kleine Schrullen haben wir dennoch gefunden: Die elektrisch ausfahrenden Türöffner fassen sich nicht besonders elegant an, der Touchscreen in der Mittelkonsole lässt sich nur mit arg ausgestrecktem Arm bedienen, und die unfassbar dicke Bedienungsanleitung ist unübersichtlich.
AUTO BILD hat den Ioniq 5 gegen zwei Modelle aus dem VW-Konzern antreten lassen. Gegen den VW ID.4 konnte der Hyundai gewinnen, beim Skoda Enyaq Coupé musste er sich jedoch knapp geschlagen geben.
Gegen das Topmodell des Ioniq 5 mit Allradantrieb haben wir den ID.4 GTX antreten lassen. Das Ergebnis: Der elektrische Hyundai ist geräumiger, fahrerisch tadellos, bietet eine lange Garantie und ist dazu besser ausgestattet als der Wolfsburger und somit klarer Sieger in diesem Vergleich. Den ausführlichen Vergleich finden Sie hier.
Auch den Mercedes EQB steckt der Ioniq 5 in die Tasche. Beide gehören mit vernünftiger Leistung, angenehmer Größe, Platz und Variabilität zu den praktischeren E-Autos. Der Hyundai bietet jedoch von allem etwas mehr und verfügt über die aufwendigere Elektrotechnik – Sieg für den Ioniq 5. Den ausführlichen Vergleich finden Sie hier.
Nur der Skoda Enyaq bietet dem Ioniq 5 Paroli
Das Skoda Enyaq Coupé hingegen ist ein Gegner auf Augenhöhe und kann hauchdünn den Sieg einstreichen. Der Ioniq 5 brilliert mit seinem Platzangebot, dem bärigen Antritt und der Schnellladetechnik. Am Ende fährt der Skoda jedoch etwas geschliffener und leiser. Den ausführlichen Vergleich finden Sie hier.
Das Facelift des Ioniq 5 fährt sich komfortabel und bringt gleichzeitig Spaß durch das kraftvolle Ansprechverhalten. In Kombination mit der N-Line X Ausstattung ein rundes Gesamtpaket!
800-Volt-Technik, gefällige Optik und ein großzügiger Innenraum: Der Ioniq 5 scheint bis hier hin alles richtigzumachen. Als erster E-GMP-Ableger zeigt er deutlich, wo Hyundai in den kommenden Jahren in Sachen E-Mobilität hinwill. Was von den Kunden mit Sicherheit Wertschätzung erfahren wird, wird in der Chefetage von Volkswagen für Schweißperlen sorgen. Hyundai bringt nämlich genau die Innovationen in Sachen Alltagstauglichkeit auf den Markt, die VW mit dem MEB eigentlich versprochen hatte.
Hyundai hat das Facelift des Ioniq 5 vorgestellt. Das bringt neben einigen optischen Änderungen und Anpassungen im Innenraum auch mehr Reichweite.
Bild: Hyundai Motor Company
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Dank einer größeren Batterie soll das Elektroauto jetzt bis zu 570 Kilometer ohne Ladestopp schaffen, über 60 Kilometer mehr als bislang.
Bild: Hyundai Motor Company
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Bilder lügen nicht, heißt es. Beim Hyundai Ioniq 5 tun sie das irgendwie schon: Mit seinem langen Radstand von exakt drei Metern, den kurzen Überhängen und dem Retrodesign erinnert er proportional an Kompaktklässler der 80er-Jahre.
Bild: Hyundai Motor Deutschland GmbH
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Live ist er dann aber enorm viel größer, als er auf Fotos wirkt. An der Front stechen die LED-Leuchten ins Auge – ihre U-Form ist überall am Auto wiederzufinden.
Bild: Hyundai Motor
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Darunter erstrecken sich zahllose feine, längs angeordnete LED-Streifen quer übers Fahrzeug, die bei ausgeschaltetem Licht unsichtbar werden. Der mittige, schwarze Längsbalken zeigt beim Aufladen den Akkustand an.
Bild: Hyundai Motor
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Im unteren Teil der Frontschürze sitzen zwei aktive Aero-Klappen. Je nach Kühlluftbedarf des Antriebs können sie sich öffnen oder schließen, wodurch auch der cw-Wert verbessert wird.
Bild: Hyundai Motor Deutschland GmbH
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Denselben Zweck haben die versenkbaren Türgriffe und die markanten Einkerbungen in den Radhäusern. Letztere sollen von den Rädern erzeugte Luftverwirbelungen bestmöglich ableiten.
Bild: Hyundai Motor Deutschland GmbH
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Am Heck fallen zwei Dinge besonders auf. Erstens das durchgehende Leuchtenband mit Pixel-LEDs. Zweitens gibt es hier keinen Scheibenwischer. Stattdessen befinden sich im Dachspoiler zwei Öffnungen, die den Fahrtwind gezielt auf die Scheibe leiten sollen.
Bild: Hyundai Motor Deutschland GmbH
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Wir steigen ein und nehmen auf dem Fahrersitz Platz. Hyundai hat nicht übertrieben, das Cockpit ist tatsächlich ausgesprochen luftig. Der Fahrzeugboden ist topfeben, ein Mitteltunnel fehlt.
Bild: Hyundai Motor
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An seine Stelle rückt eine Art Insel mit riesigem Staufach, die sich nach Belieben vor- und zurückschieben lässt. Zusammen mit der hellen Ausstattung soll das eine Atmosphäre wie in den eigenen vier Wänden hervorrufen.
Bild: Hyundai Motor Deutschland GmbH
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So wurde auch das Handschuhfach durch eine herausziehbare Schublade ersetzt. Und an der magnetischen Fläche links vom Digital-Cockpit lassen sich Einkaufszettel oder Kühlschrankmagnete anpinnen.
Bild: Hyundai Motor Deutschland GmbH
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Genial sind die elektrisch verstellbaren Vordersitze. Sie werden auf Knopfdruck zum Liegesessel samt ausfahrbarer Beinauflage, um während der Ladepausen entspannen zu können.
Bild: Hyundai Motor Deutschland GmbH
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Das Armaturenbrett ist besonders flach und reduziert gestaltet. Bedienung und Anzeigen reduzieren sich auf einige Touchflächen und Knöpfe sowie zwei Bildschirme für Digital-Cockpit und Infotainment.
Bild: Hyundai Motor
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Die beiden 12,25-Zoll-Displays sind gestochen scharf und reagieren verzögerungsfrei. Das 44 Zoll große Head-up-Display funktionierte im Vorserienfahrzeug leider noch nicht. Doch es gibt auch ein paar Kritikpunkte.
Bild: Hyundai Motor Deutschland GmbH
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Altbackene USB-2.0-Buchsen haben in einem so modernen Auto nichts zu suchen, hier müssten USB-C-Anschlüsse rein. Außerdem muss für Apple CarPlay und Android Auto wegen Lizenzproblemen noch ein Kabel zur Verbindung bemüht werden.
Bild: Hyundai Motor Deutschland GmbH
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Drittens ist das Interieur zwar generell äußerst hochwertig. Ein paar Winkel mit billig wirkendem Kunststoff findet man nach einiger Suche dann aber doch. Umstieg in den Fond.
Bild: Hyundai Motor
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Hier sind die Platzverhältnisse noch fürstlicher. Beine und Kopf haben massig Luft, die Bank lässt sich elektrisch verstellen. Unterhalb gibt es einen 230-Volt-Anschluss, um Smartphones, Laptops oder andere Geräte zu laden.
Bild: Hyundai Motor
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Im Kofferraum finden bis zu 531 Liter Gepäck Platz. Bei umgeklappter Rücksitzbank wächst das Stauvolumen sogar auf fast 1600 Liter. Unter der Fronthaube gibt es ein zusätzliches kleines Fach mit 57 Liter Volumen.