BMW Z4 (2017): Bilder und Infos

BMW Z4 (2017): Bilder und Infos

BMW Z4 (2018): Concept Z4

— 18.08.2017

Das wird der neue BMW Z4

BMW will wieder einen echten Roadster bauen. Mit dem Concept Z4 gibt es einen ersten konkreten Ausblick. Bilder aus Pebble Beach!

Vorstellung: 2018 kommt die Serienversion des Z4
Interieur: Zweifarbiger Innenraum für die Studie
Motoren: Bis zu 360 PS im Z4 M40i
Gebrauchtwagen: Topmodell ist der Z4 sDrive35is mit 340 PS

Vorstellung: 2018 kommt die Serienversion des Z4

Der neue Z4 wird wieder ein echter Roadster! Das verspricht BMW und gibt mit dem Concept Z4 auch gleich einen konkreten Ausblick darauf. Nach Z1, Z3 und dem ersten Z4 wollen die Münchner mit dem neuen Z4 (G29) ab 2018 wieder eine echte Fahrmaschine an den Start bringen. Noch ist das Concept Z4 zwar eine Studie, doch sie soll schon sehr nah an der Serienversion sein. Gezeigt wird das Concept Z4 auf dem Concours d'Elegance in Pebble Beach.

Die Motorhaube des Concept Z4 ist extrem tief heruntergezogen. BMW nennt dieses Designfeature Sharknose.

Das BMW Concept Z4 hat die typischen Roadster-Proportionen: langer Radstand, kurze Überhänge, gestreckte Motorhaube und ein knackiges Heck. Dass die Studie schon sehr nah am Serienmodell ist, würde AUTO BILD zwar gerne glauben, die gesichteten Erlkönige fahren allerdings mit einem deutlicher kürzeren Radstand und längeren Überhängen durch die Gegend. Das Showcar wirkt dagegen richtig sportlich. Für einen modernen Touch sorgt die sogenannte Sharknose, bei der die Motorhaube extra weit heruntergezogen ist. Diese aggressive Front ist bereits vom Concept 8 Series bekannt. Die Nieren des Concept Z4 sind sehr breit. Statt normaler Nierenstäbe setzt BMW bei der Studie ein Gitter ein, das an den 328 Mille Miglia von 1939 erinnern soll. Die Scheinwerfer sind besonders scharf gezeichnet. Erstmals bei einem aktuellen BMW-Modell liegen die Tagfahrlichter nicht neben-, sondern übereinander. Bei der Front spricht BMW von einer Neuinterpretation der der hauseigenen Ikonen. Tatsächlich ist eine Verwandtschaft zum Z8 deutlich zu erkennen. Gleichzeitig erinnert das Concept Z4 von vorne aber auch an den Mercedes-AMG GT.

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Neue Lackierung in "Frozen Energetic Orange"

Das Heck des Roadsters ist schlicht designt und wird von den breiten L-förmigen Heckleuchten, die bis ins Seitenteil ragen, dominiert. Der Bürzel ist in den breiten Koffertaumdeckel integriert und die Auspuffendrohre sind in den Carbon-Diffusor eingelassen. Die großen Luftschlitze rechts und links in der Schürze kennen wir schon – auch hier stand das Concept 8 Series Pate. Ganz neu sind die 20-Zoll-Bicolor-Felgen und die Mattlackierung in "Frozen Energetic Orange". Die Höcker mit integrierten Überrollbügeln sind formschön und lassen das Concept Z4 wie einen Speedster daherkommen. Voraussichtlich werden sie es aber genauso wenig in die Serie schaffen wie die filigranen Außenspiegel. Das Gewicht des neuen Z4 dürfte durch den Einsatz von Carbon bei rund 1400 Kilo liegen. Das wären rund 150 Kilo weniger als beim 2016 ausgelaufenen Z4 E89. Die Preisliste des ab 2018 erhältlichen Z4 wird bei rund 35.000 Euro starten.

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BMW Z4 Illustration

Interieur: Zweifarbiger Innenraum für die Studie

Voll Konzentration auf den Fahrer. Das Cockpit ist extrem fahrerorientiert. Die zweifarbige Gestaltung soll das verdeutlichen.

Der Innenraum des Concept Z4 ist zweigeteilt und BMW-typisch fahrerorientiert. Um diese Fokussierung zu verdeutlichen arbeitet BMW bei der Studie mit einem zweifarbigen Interieur. Beifahrersitz, Armaturenbrett und Teile der Mittelkonsole sind orange. Fahrersitz, Instrumententafel und Lenkrad sind schlicht schwarz und sollen eine Art Kanzel darstellen. Die Sitze hat BMW mit einem asymmetrischen Muster versehen. Die Instrumente sind voll digital und das große Display auf der Mittelkonsole ist leicht angeschrägt designt. Dafür sind beide Bildschirme auf einer Höhe und sollen wie eine zusammenhängende Einheit wirken. Das Lenkrad mit roten Schaltwippen ist extrem geschüsselt, hat einen Laptimer in die untere Spange eingearbeitet und wird in dieser Form wohl nicht in Serie kommen. Die Carbon-Einstiegsleisten könnten für die Topversion reserviert sein. Auffällig: Der Gangwahlhebel des Automatikgetriebes schaut auf Fotos so gar nicht nach BMW aus. Ein erster Hinweis auf die Toyota-Kooperation?

Motoren: Bis zu 360 PS im Z4 M40i

Zum Motor des Concept Z4 sagt BMW gar nichts. Sicher ist: Das intern G29 genannte Serienmodell soll mit Vier- und Sechszylinder-Motoren auf den Markt kommen. Die Leistung dürfte zwischen 200 PS und rund 360 PS aus dem Dreiliter-Sechszylinder im Z4 M40i liegen. Eine echter Z4 M mit dem Motor aus dem M3/M4 gilt nach aktuellem Stand als eher unwahrscheinlich. Dafür ist der Hinterradantrieb beim neuen Z4 genauso gesetzt wie das Stoffverdeck. Nach bester Roadster-Manier dürfte eine Handschaltung angeboten werden.

BMW Z4 (2018): Concept Z4

Gebrauchtwagen: Topmodell ist der Z4 sDrive35is mit 340 PS

Anders als die Vorgänger Z3 und Z4 bekam der E89 ein Metallklappdach. Gebraucht starten die Preis für den Z4 bei knapp 15.000 Euro.

Im Gegensatz zu Z3 und Z4 hatte der seit 2009 gebaute Z4 der zweiten Generation erstmals ein Metallklappdach. Der intern E89 genannte Roadster wurde von 2009 bis 2016 gebaut. Nach über 115.000 Stück wurde die Produktion eingestellt. Mit etwas Glück starten gebrauchte BMW Z4 E89 bei knapp 15.000 Euro. 100.000 Kilometer und mehr Laufleistungen sind dabei die Regel. In diesen unteren Preisregionen ist der Z4 sDrive23i die am häufigsten angebotene Motorisierung. Der 2,5-Liter-Sechszylinder leistet im Z4 204 PS, wurde aber 2012 durch den Z4 sDrive20i mit 184 PS starkem Vierzylinder ersetzt. Gleichzeitig wurde der Z4 sDrive30i (258 PS) gestrichen und dafür der Z4 sDrive28i (245 PS) angeboten.

2013 bekam der Roadster nach gut vier Jahren ein Facelift. Dabei wurden die Scheinwerfer um LED-Technik erweitert und die Rückleuchten ummodelliert. Mit der Überarbeitung hat BMW zudem den neuen Einstiegsmotor Z4 sDrive18i mit 156 PS eingeführt. Facelift-Modelle ab Baujahr 2013 oder jünger vom Privatverkäufer starten gebraucht bei gut 20.000 Euro.

Im Jahr 2013 bekam der Z4 ein Facelift. Modelle mit M-Paket sind auf dem Gebrauchtwagenmarkt gesucht und teurer.

Wer einen Z4 mit über 300 PS haben möchte, muss zum sDrive35i mit 306 PS greifen – gebrauchte Exemplare aus den Baujahren 2011 oder 2012 gibt es ab rund 27.000 Euro. Anders als beim ersten Z4 gab es beim E89 keinen Z4 M. Das Topmodell Z4 sDrive35is hat einen Dreiliter-Sechszylinder mit 340 PS. Damit sprintet der Roadster in 4,8 Sekunden auf 100 km/h. Aus zweiter oder dritter Hand ist der Z4 sDrive35is selten. Unter 33.000 Euro geht auch gebraucht gar nichts. Dafür schneidet die zweite Generation des Z4 beim Gebrauchtwagentest überdurchschnittlich gut ab. Allerdings gab es zwei Rückrufaktionen für das Cabrio: Bei den Modelljahren von 2009 bis 2012 konnte im Einzelfall die Servounterstützung ausfallen. Der Grund: ein Fehler in der Steuerelektronik. Z4 mit Vierzylindermotoren der Baujahre 2012 und 2013 hatten vereinzelt Probleme an der Nockenwelle.
Überblick: Gebrauchte BMW Z4

Gebrauchter BMW Z4 im Test

Autor: Jan Götze

Stichworte:

Roadster Sportwagen

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