Mercedes A-Klasse W177 (2018): Alle Infos

Mercedes A-Klasse W177 (2018): Alle Infos

Mercedes A-Klasse W177 (2018): Motoren, A50, Preis, Limousine

— 02.11.2017

Neue A-Klasse mit mehr als 470 PS

2018 startet die vierte Generation der Mercedes A-Klasse. Sie wird größer und vor allem stärker. AUTO BILD hat neue Erlkönigfotos!

Vorstellung: Neue Erlkönigbilder der kommenden A-Klasse
Interieur: Anleihen bei der E-Klasse
Motoren und Preise:
Mercedes setzt vor allem auf Diesel und Benziner
Gebrauchtwagen: Die aktuelle A-Klasse ab 15.000 Euro

Vorstellung: Neue Erlkönigbilder der kommenden A-Klasse

Bei der neuen A-Klasse setzt Mercedes weiterhin auf Diesel und Benziner.

Bis April 2018 muss die neue A-Klasse fertig sein, die letzten Testfahrten laufen. Jetzt sind neue Erlkönigbilder aufgetaucht, die den Kompakten mit Stern ohne typisches Tarnkleid zeigen. Der in Orange lackierte Wagen lässt jede Menge Einzelheiten erkennen. An der Front findet sich ein sechseckiger, abgerundeter Diamant-Kühlergrill. Daneben sitzen die im Vergleich zum Vorgänger deutlich kleineren Scheinwerfer. Die Lufteinlässe in der vorderen Stoßstange sind ebenfalls dezenter ausgeführt. An der Seite ist die Kante des Vorgängers im Blech etwas weniger hart modelliert. Der Dachkantenspoiler lässt die Dachlinie zum Heck hin steiler abfallen, ansonsten bleibt die Grundform des Ausgangsmodells bestehen. Das Heck wirkt bis auf die Rückleuchten weitestgehend unangetastet. Die neuen Leuchteinheiten sind schmaler und etwas kantiger. Sie reichen weiter in die Mitte des Kofferraumdeckels und sind zweigeteilt. Die Platzverhältnisse sind auf den Erlkönigbildern schwer abzuschätzen, AUTO BILD vermutet aber, dass die neue A-Klasse merklich breiter als der Vorgänger ausfallen wird. Zusätzlich sorgt die neue MFA-Plattform für mehr Raum, ohne dass der Kompakte an Länge zulegt. Tiefer eingebaute Sitze und die viel später nach hinten abfallende Dachlinie lassen mehr Kopffreiheit zu und auch das Kofferraumvolumen wächst. Kameras optimieren die Rundumsicht.

Die A-Klasse wird es weiterhin nicht als Dreitürer geben. Der angedachte Einsteiger ist damit ebenso vom Tisch wie Coupé und Roadster. So sehen die Palette und der Zeitplan aus:
• A-Klasse Fünftürer: April 2018
• A-Klasse Limousine (inklusive einer Langversion für China und USA): Oktober 2018
B-Klasse: Februar 2019
CLA: April 2019
• CLA Shooting Brake: Juli 2019
GLB (Crossover): September 2019
GLA: April 2019


Größere Luke zum besseren Beladen: Die Rückleuchten der nächsten A-Klasse sind zweigeteilt.

Wie gehabt liefert das fünftürige Grundmodell den Grundstock für zahlreiche Ableger, wie den nächsten CLA. Das Coupé will Mercedes noch extremer anlegen, um Platz zu schaffen für die A-Klasse-Limousine, die soll vor allem in China und den USA ankommen. Der Nachfolger des Shooting Brake (X 257) wird kein kleiner Kombi, sondern ein Kurzheck mit etwas mehr Platz in Fond und Kofferraum. Völlig neu ist der GLB (X 247), der ganz anders aussehen wird als der bisherige GLA. Das Design des auf Wunsch siebensitzigen GLB nimmt Anleihen bei der kantig-rustikalen G-Klasse. Obwohl die Langversion der ersten A-Klasse ein Flop war, sind in Zukunft wieder zwei verschiedene Radstände angesagt – im GLB in Kombination mit drei Sitzreihen.

Interieur: Anleihen bei der E-Klasse

Revolutionär ist der Innenraum: Zu den Highlights gehören das Lenkrad mit den zwei Multifunktionstasten, das große Touchpad in der Mittelkonsole als Ersatz für den Command-Controller und der breite Bildschirm. Das Bedienkonzept kennen wir aus der E-Klasse. Weil der Sechsgang-Handschalter bleibt, behält auch der Automatikwählhebel seinen angestammten Platz.

Motoren und Preise: Mercedes setzt auf Diesel und Benziner

Eine elektrifizierte B-Klasse wird es wohl nicht geben. Stattdessen soll die E-Technik zunächst im teureren ELC auf Basis des GLC eingeführt werden. Im nächsten Schritt will Mercedes nur GLB und GLA als Elektroversionen (als EQA und EQB) anbieten, denn die SUVs bieten deutlich mehr Platz für die Akkus. 400 Kilometer Reichweite und rund 150 kW Leistung sind so kein Problem.

Neue Kompaktklasse-Modelle (bis 2020)

Mercedes CLA II Illustration Hyundai i30 Fastback Illustration Kia Ceed Illustration
Trotz Fortschritten in Sachen E-Mobilität fahren Benziner und Diesel auch in der nächsten A-Klasse vorweg. Die von Renault zugelieferten Einstiegsmotoren verteilen ihr Hubvolumen von 1,2 und 1,3 Liter über vier Zylinder, die Leistung liegt mit 109 bis 163 PS leicht über BMW-Niveau. Der 2,0-Liter-Benziner, der im A 250 der laufenden Serie für 218 PS gut ist, soll dem Nachfolger mit 231 PS Beine machen. Zwischen A 250 und dem A 50 AMG will Mercedes den A 35 positionieren, der mit 340 PS dem BMW M140i - natürlich rein zufällig – ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefert. AMG entwickelt für das A-Klasse-Topmodell derweil einen neuen Vierzylinder, der in seiner extremsten Ausprägung mit 476 PS und 500 Nm in den Ring steigen soll – Mildhybrid und E-Boost-Effekt nicht mitgerechnet.

Die Dieselmodelle erhalten eine Leistungssteigerung: Der A 200 d kommt mit 150 statt 136 PS und der A 250 d mit 194 statt 177 PS. Serienmäßig bei allen Benziner- und Dieselantrieben ist der Mildhybrid. Mit 15 kW und 70 Nm kann das System nicht nur Booten und Verbraucher wie Klimaanlage und Sitzheizung mit Strom versorgen, sondern auch elektrisch ein- und ausparken. Der Preis für die Basis-Version liegt zum Marktstart 2018 bei 25.000 Euro.

Neue Mercedes (2017, 2018, 2019, 2020 und 2021)

Gebrauchtwagen: Die aktuelle A-Klasse ab 15.000 Euro

Die erste A-Klasse-Generation (W176) im neuem Design wird günstiger.

Auch als Gebrauchtwagen ist die A-Klasse kein Schnäppchen. Seit 2012 ist das aktuelle Modell (Typ W 176) auf dem Markt, Exemplare mit rund 100.000 Kilometern auf dem Tacho starten bei 15.000 Euro. Der Generationswechsel war ein Paukenschlag, der Sandwichboden und die hohe Sitzposition des Vorgängers W169 verschwanden, dafür aber wurde auch dessen typischstes Problem beseitigt: der Türkantenrost. Die Langzeitqualität des W176 stimmt, Fahrwerk und Lenkung sind auf Agilität getrimmt – mit dem Facelift 2015 kamen ein neues Infotainment sowie ein etwas komfortableres (und optional verstellbares) Fahrwerk hinzu. Nur mit der Übersichtlichkeit hapert es in der A-Klasse. Ansonsten nerven nur Kleinigkeiten wie die billige Kofferraumabdeckung, undichte Xenon-Scheinwerfer oder klappernde Glasdächer – gut so, denn Ersatzteile sind teilweise atemberaubend teuer (Generator für 1320 Euro). Bei den Motoren kommen Benziner und Diesel mit einer Leistung zwischen 90 und 360 PS beim sportlichen AMG A 45 zum Einsatz. Für Traditionalisten sind die 160er und 180er Diesel mit Renault-Technik und Zahnriemen (Wartungsintervall: alle 200.000 Kilometer oder alle zehn Jahre) ein Stilbruch, doch das umgearbeitete Aggregat leistet gute Arbeit in der A-Klasse.

A-Klasse (W 176): Gebrauchtwagen-Test

Autoren: Georg Kacher, , Michael Gebhardt, Andreas Huber

Stichworte:

Kompaktklasse

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung