Mercedes A-Klasse W177 (2018): Alle Infos

Mercedes A-Klasse W177 (2018): Erlkönig

— 08.06.2016

Neue A-Klasse gesichtet

Die neue A-Klasse kommt Anfang 2018, ist aber  jetzt schon stark getarnt unterwegs. Das ändert sich mit der nächsten Generation!

So stellt sich der AUTO BILD-Zeichner die neue A-Klasse vor, die für 2018 geplant ist.

Die nächste Mercedes A-Klasse kommt Anfang 2018, wird aber bereits jetzt erprobt. AUTO BILD-Erlkönigjäger konnten jetzt die ersten Fotos vom stark getanrten neuen Kompakten machen. Besonders Front und Heck werden sich erheblich vom aktuellen Modell unterscheiden. Der Grill soll wachsen, die C-Säule wird größer. Der Einstieg in den Fond wird durch breitere Türen und eine später abgesenkte Dachlinie erleichtert, neue Sitze sollen mehr Kopf- und Beinfreiheit bringen. Die Ladeluke im Kofferraum wird breiter, schlankere Dachpfosten verbessern die Rundumsicht. Die LED-Leuchten sind markanter gezeichnet, die AMG-Variante wirkt weniger exzentrisch.

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Einen großen Schritt nach vorn macht das Interieur, das ähnlich funktional und hochwertig wird wie in der C-Klasse. Aus den größeren Limousinen ziehen neue Infotainment-Funktionen und ein günstiges Head-up-Display ein. Und auch neue Assistenzsysteme kommen so sicher wie der nächste Winter – nur den Termin der Einführung bestimmen nicht die Stuttgarter, sondern immer noch die Zulieferer. Bedeutet im Klartext: Erst das schnelle G5-Datennetz verspricht den nächsten Schritt.

Zahlreiche Ableger

Wie schon jetzt, liefert das fünftürige Grundmodell den Grundstock für zahlreiche Ableger. Den nächsten CLA, das viertürige Coupé, will Mercedes noch extremer anlegen, um Platz zu schaffen für die A-Klasse-Limousine (W 177). Dieses klassische Stufenheck soll vor allem in China und den USA ankommen. Der Nachfolger des Shooting Brake (X 257) wird kein kleiner Kombi, sondern ein pfiffiges Kurzheck mit etwas mehr Platz in Fond und Kofferraum. Völlig neu ist der GLB (X 247), der ganz anders aussehen wird als der bisherige GLA. Das Design des auf Wunsch siebensitzigen GLB nimmt Anleihen bei der kantig-rustikalen G-Klasse. Gestrichen haben die Modellplaner dagegen das angedachte GLA Coupé wie auch das A-Klasse Coupé (C 177).

Plug-in-Hybride mit 100 Kilometer Reichweite

Mercedes entschärft das Design der A-Klasse ein wenig, verbessert so die Funktionalität.

Wie bisher wird Mercedes wieder eine B-Klasse, also ein Raumauto, elektrifizieren. Natürlich mit mehr Leistung und kürzeren Ladezeiten. Bei den Hybriden für die A-Klasse setzen die Stuttgarter auf Plug-in-Technik, das heißt: mit stärkeren Elektromotoren und höherer Batteriekapazität soll die elektrische Reichweite Zug um Zug auf 100 Kilometer ausgebaut werden. Die E-Maschine wird wie gehabt an der Vorderachse zwischen Motor und Getriebe liegen, was Platz und Kosten spart. Nachteil: Das hohe Gewicht vorn drückt die Fahrdynamik, der Allradantrieb Richtung Hinterachse wird mechanisch aufwendig. Schließlich werden auch die Verbrenner überarbeitet. Die neuen Vierzylinder kommen sogar in der AMG-Ausführung mit Hybrid-Zusatzschub, die mit ihren 400 PS ganz klar auf den kommenden Audi RS 3 zielt. Die Präsentation der neuen A-Klasse könnte noch Ende 2017 stattfinden.

Gebrauchte Mercedes A-Klasse im Test

Ab 15.000 Euro: Die aktuelle Mercedes A-Klasse als Gebrauchter

Das aktuelle Modell der A-Klasse ist seit 2012 auf dem Markt.

Auch als Gebrauchter ist die A-Klasse kein Schnäppchen. Seit 2012 ist das aktuelle Modell (Typ W 169) auf dem Markt, Exemplare mit rund 100.000 Kilometern auf dem Tacho starten bei 15.000 Euro. Der Generationswechsel war ein Paukenschlag, der Sandwichboden und die hohe Sitzposition des Vorgängers W 168 verschwanden, dafür aber wurde auch dessen typischstes Problem beseitigt: der Türkantenrost. Die Langzeitqualität des W 169 stimmt, Fahrwerk und Lenkung sind auf Agilität getrimmt – mit dem Facelift 2015 kamen ein neues Infotainment sowie ein etwas komfortableres (und optional verstellbares) Fahrwerk hinzu. Nur mit der Übersichtlichkeit hapert es in der A-Klasse. Ansonsten nerven nur Kleinigkeiten wie die billige Kofferraumabdeckung, undichte Xenon-Scheinwerfer oder klappernde Glasdächer – gut so, denn Ersatzteile sind teilweise atemberaubend teuer (Generator für 1320 Euro). Bei den Motoren kommen Benziner und Diesel mit einer Leistung zwischen 90 und 360 PS beim sportlichen AMG A 45 zum Einsatz. Für Traditionalisten sind die 160er und 180er Diesel mit Renault-Technik und Zahnriemen (Wartungsintervall: alle 200.000 Kilometer oder alle zehn Jahre) ein Stilbruch, doch das umgearbeitete Aggregat leistet gute Arbeit in der A-Klasse.

Mercedes A-Klasse W177 (2018): Alle Infos

Autoren: Georg Kacher,

Stichworte:

Kompaktklasse

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