(rtr/sb/lhp) Aston Martin will mit chinesischer Hilfe seinen ersten Elektro-Sportwagen bauen. Das Auto könnte 2018 auf den Markt kommen, sagte Vorstandschef Andy Palmer am 17. Februar 2016. Der nicht nur durch die James-Bond-Filme bekannte Hersteller gründete dafür ein Gemeinschaftsunternehmen mit der chinesischen Technologiefirma LeEco. Basis für das E-Auto soll der viertürige Sportwagen Rapide S sein. Damit konkurriert das traditionsreiche Unternehmen mit dem amerikanischen Elektroauto-Pionier Tesla, der mit dem Model S ebenfalls eine viertürige, sportliche E-Limousine im Programm hat.

China weltgrößter Markt für Elektroautos

Andere Konkurrenten sind im weiteren Sinn der BMW i8 und – in die Zukunft geblickt – Borgward BX7, BMW i5, VW Phaeton und Porsche Vision E, um nur ein paar geplante Luxus-Stromer zu nennen. Finanzielle Details des Deals zwischen Aston Martin und LeEco wurden nicht bekannt. Die chinesische Regierung setzt im Kampf gegen die hohe Luftverschmutzung in den Großstädten auf Autos, die mit Strom betrieben werden und daher bei der Fahrt keine Abgase ausstoßen.2015 vervierfachte sich der Absatz solcher Fahrzeuge, inzwischen ist China der weltweit größte Markt für Elektroautos.

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