Neue E-Autos günstig: bis zu fünfstellige Rabatte vom Hersteller!
Diese Hersteller verlängern den Elektroauto-Rabatt bis Ende Juni
Alle neuen E-Autos im Überblick
Die Bundesprämie für neue Elektroautos rückt näher – und die Hersteller-Rabatte bleiben! Tatsächlich haben die meisten Marken ihre üppigen Ermäßigungen bis Ende Juni verlängert. Eine verdoppelt die staatliche Förderung sogar. Alle Rabattprogramme der Autohersteller im Überblick!
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD
Inhaltsverzeichnis
- Berechnen Sie Ihre individuelle Kaufprämie vom Bund
- BYD verlängert das Programm "E-Bonus"
- Citroën gibt bis zu 6000 Euro Rabatt
- Cupra ohne generellen Rabatt
- Dacia verlängert Elektrobonus für den Spring
- Fiat bietet den 500 Elektro im Leasing an
- Ford lobt 5000 Euro Bonus aus
- Great Wall preist gebrauchte Ora 03 an
- Hyundai schnürt Leasing-Pakete für E-Autos
- Kia mit Leasing-Schnäppchen für EV3 und EV6
- Bis zu 8500 Euro "Nissan Bonus" extra
- Opel bietet Wallbox und Ladekarte
- Peugeot gibt bis zu 6500 Euro Rabatt
- Den Polestar 4 gibt es mit Vorteilsprämie
- Renault gibt Gratis-Strom zum E-Auto dazu
- Skoda gewährt einen variablen Extra-Bonus
- Smart gewährt bis zu 6000 Euro Rabatt
- Tesla zieht 3000 Euro Bonus vom Preis ab
- Toyota bietet zinslose Darlehen für E-Auto-Kauf
- Volkswagen verlängert Frist für ID-Kaufprämie
- XPeng steuert 5000 Euro "Tech Prämie" bei
- Fazit
Die Autoindustrie versucht seit geraumer Zeit, Kunden den Kauf eines Elektroautos durch Preisnachlässe schmackhaft zu machen. Jetzt haben einige Hersteller ihre üppigen Rabatte um drei Monate verlängert. Wer also bis 30. Juni 2026 den Kauf eines neuen E-Autos plant, kann sich über bis zu fünfstellige Ermäßigungen vom Listenpreis freuen.
E-Auto-Prämienrechner 2026
Berechnet die voraussichtliche Förderung anhand bekannter Regeln
€
Kinder im Haushalt
Rechner basiert auf Informationen aus dem Bundesumweltministerium (BMUKN)
Natürlich ist bei den Aktionen immer das Kleingedruckte zu beachten. Mal betrifft die Ermäßigung nur vorkonfigurierte Modelle (Bestandsfahrzeuge), mal sind die Angebote auf teilnehmende Markenhändler beschränkt. Hier eine Liste der Hersteller, die Rabatte, zinslose Kredite und attraktive Leasing-Angebote für neue Elektroautos anbieten – in alphabetischer Reihenfolge.
Der chinesische Hersteller BYD, größter Elektroauto-Produzent der Welt, flankiert die staatliche Kaufförderung mit stattlichen Sonderangeboten. Sie wurden bis 30. Juni 2026 verlängert.
Der "E-Bonus" betrifft Barkauf und Leasing. Aufhorchen lässt die Preisermäßigung für den Kleinstwagen Dolphin Surf: Laut Listenpreis kostet das 3,78 Meter lange Elektroauto ab 19.990 Euro in der Ausstattungslinie "Active" mit 88 PS und 30-kWh-Akku. Aktuell jedoch bietet BYD den Dolphin Surf für 12.990 Euro an. Hier ist die maximale Kaufförderung vom Bund schon abgezogen. Listenpreis dieser Modellvariante: 22.990 Euro. Der Nachlass beträgt also 4000 Euro BYD-E-Bonus plus 6000 Euro staatlicher Bonus – für diejenigen, für die er infrage kommt. Wer weniger Förderung erhält, zahlt folglich mehr. Wichtig: Den E-Bonus können auch Käufer geltend machen, die von staatlicher Förderung ausgenommen sind.
Auch andere Elektroautos von BYD sind stark rabattiert. So offeriert der Autobauer sein elektrisches Kompakt-SUV Atto3 – Listenpreis 31.990 Euro – für nur noch 18.990 Euro. Der E-Bonus beträgt also 7000 Euro. Bei der Mittelklasse-Limousine Seal beträgt der E-Bonus sage und schreibe 11.500 Euro, damit sinkt der Basispreis bei voller Förderung auf 29.490 Euro.
Doppelter Rabatt vom Doppelwinkel: Dieses Wortspiel in Bezug auf sein Firmenlogo verwendet Citroën, um eine attraktive Preisermäßigung für Neuwagen (noch) griffiger zu machen. Und auch die Franzosen haben das Angebot bis 30. Juni verlängert. Für das elektrische Kleinwagen-Crossover ë-C3 mit 113 PS beträgt die Ermäßigung bis zu 12.000 Euro Preisvorteil – inklusive der staatlichen Kaufförderung.
Das heißt konkret: Der ë-C3 hat einen Listenpreis von 19.990 Euro, nach Abzug von Citroën-Nachlass und Bonus vom Bund sind es nur noch 7990 Euro. Bei der Rabatthöhe orientiert sich der Importeur an der staatlichen Kaufförderung. Wer zu 3000 Euro staatlichem Zuschuss berechtigt ist, dem gewährt Citroën ebenfalls 3.000 Euro Nachlass. Alle Typen mit vollelektrischem oder Plug-in-Hybridantrieb sind eingeschlossen. Der Rabatt ist auch aufs Leasing anwendbar.
Auf der Cupra-Seite sind generelle Rabatte aktuell Fehlanzeige: Der durchgestrichene Kaufpreis bei Aktionsmodellen ist regulär der aktuelle Kaufpreis, ob für den Cupra Born oder den neuen Tavascan. Der günstigste Tavascan ist etwas günstiger geworden, Cupra bietet ihn zum Listenpreis von 48.340 Euro an (Lieferzeit: ab zehn Wochen). Vom Cupra Born, Schwestermodell vom VW ID.3, gibt es kurzfristig verfügbare Lagerfahrzeuge (weiter unten auf der Website) mit 60-kWh-Akku ab 36.450 Euro.
Aufmerken lässt die Ankündigung von Cupra, den neuen E-Kleinwagen Raval "voraussichtlich" für ab 25.950 Euro anzubieten – das entspräche einem Startpreis von unter 20.000 Euro nach Förderung. Allerdings ist noch ungewiss, wann genau das Schwestermodell vom VW ID.Polo auf den Markt kommt.

Bild: SEAT
Dacia hat eine neue (alte) Prämie parat: Den Elektro-Kleinwagen Spring gibt es bei Barkauf für 2500 Euro weniger, bei Leasing oder Finanzierung gewährt Dacia sogar 3000 Euro Nachlass – unabhängig von der staatlichen Förderung.
Das Mini-E-Auto erhielt kürzlich ein Facelift mit stärkeren Motoren – das Einstiegsmodell heißt jetzt "Expression" (statt "Essential") und hat nun 71 PS. Die Topversion "Extreme" kommt dem Anspruch im Namen ebenfalls etwas näher, denn ihre Motorleistung stieg von 65 auf 102 PS. Außerdem ist statt Nickel-Mangan-Cobalt-Akku stets nun ein soliderer Energiespeicher mit Eisenphosphat-Chemie an Bord. Die Ladeleistung steigt beim CCS-Gleichstromladen auf immerhin 40 (statt bisher 30) kW.
Der Rekord-Rabatt von Anfang 2026 – der Spring kostete ab 5900 Euro (abzüglich Hersteller-Bonus und staatlicher Kaufförderung) – wurde nicht lange gewährt: Ende Februar reduzierte Dacia den Bonus, Ende März verschwand das Angebot ganz von der Website.
Jetzt ist die Aktion wieder da: Die 2500 Euro Ermäßigung auf Barkauf bzw. 3000 Euro für Leasing oder Finanzierung gelten allerdings derzeit nur die Topversion "Extreme". Damit reduziert sich der Brutto-Grundpreis inklusive Kaufförderung vom Bund auf 10.700 Euro. Immer noch ist der Spring der günstigste Neuwagen Deutschlands.
Fiat kündigt zwar einen "Elektro Bonus" an, meint damit aber nur die staatliche Kaufförderung. Immerhin gibt es weiterhin recht günstiges Leasing für Privatkunden: So gibt es das elektrische Mini-SUV Fiat Grande Panda direkt beim Hersteller für eine Leasingrate von ab 99 Euro im Monat. 10.000 Kilometer pro Jahr sind gratis, das Leasing läuft 48 Monate. Aber die Sonderzahlung ist mit 5000 Euro recht happig. Überführungskosten gehen jeweils extra – da sie je nach Händler unterschiedlich ausfallen, nennt Fiat keine konkrete Zahl. Zumeist kostet das um 1000 Euro.
Offenbar ist die Nachfrage nach dem Kleinstwagen Fiat 500 Elektro höher, denn hier gibt es eine etwas weniger günstige Leasingrate: Bei vier Jahren Laufzeit ist man mit ab 129 Euro im Monat dabei. Dafür gibt es den kleinen Motor (95 PS) und die kleine 23,8-kWh-Batterie, die den 500 als Stadt- und Pendlerfahrzeug klassifiziert. Auch hier fällt vor dem eigentlichen Start eine Sonderzahlung in Höhe von 5000 Euro an, Überführungskosten kommen ebenfalls noch hinzu. Und: In diesem Angebot sind nur 5000 km jährlich gratis, das könnte einige Nutzerprofile stark einschränken.
Ford bietet weiterhin pauschal 5000 Euro Rabatt für die fünf Modelle Puma Gen-E, Explorer, Capri, Kuga Plug-in-Hybrid und Mustang Mach-E. Wer zusätzlich die maximale Förderhöhe beim staatlichen Zuschuss beanspruchen kann, spart somit 11.000 Euro im Vergleich zum Listenpreis. Ford hat die Fortsetzung der Prämien-Aktion gegenüber AUTO BILD bestätigt.
Wer sich für einen der rabattierten Typen interessiert, muss direkt über die Ford-Website eine Anfrage abschicken. Nach Eingabe persönlicher Daten wird die Korrespondenz zu einem teilnehmenden Händler in der Nachbarschaft des Interessenten verschickt. Im Kleingedruckten beschränkt Ford den Rabatt auf "die UPE für ausgewählte elektrifizierte Ford Modelle bei teilnehmenden Ford Partnern".
Somit geht es um Bestandsfahrzeuge, die bereits vorkonfiguriert wurden und eventuell Ausstattung enthalten, die den Listenpreis – und damit auch den Endpreis nach Ermäßigung – erhöhen. Ausgeschlossen von dem Angebot sind Großkunden und "Sonderabnehmer", zum Beispiel Taxiunternehmer, Fahrschulen und Behörden. Bisher ist der Bonus nicht zeitlich befristet.
Der chinesische Hersteller Great Wall Motor (GWM) bietet weiterhin "Super Sale" an. Dabei handelt es sich um Gebrauchtwagen-Verkauf oder -Finanzierung. Ora-Leasingrückäufer werden nach technischem Check sehr günstig als Gebrauchtwagen in den Markt gedrückt.
So kauft man einen maximal zwei Jahre alten Ora 03 mit höchstens 25.000 km Laufleistung für ab 18.990 Euro. Das Basismodell Ora 03 300 mit kleinem 48-kWh-Akku und 171 PS, Neupreis ab 38.990 Euro, gibt es zum genannten Preis von 18.990 Euro. Wem Ratenzahlung lieber ist: Ab 99 Euro im Monat gibt es ein Fahrzeug dieser Kategorie. Nach 2123,76 Euro Anzahlung ist über 23 Monate die jeweilige Rate fällig, anschließend beträgt die Schlussrate 16.200 Euro. Die ähnliche Leasing-Offerte für Gebrauchte Ora 03 ist derzeit nicht vorhanden.
Auch Hyundai lässt einige Leasingpakete für Elektroauto-Interessenten weiterlaufen. So wird das elektrische Mini-SUV Inster ab einer monatlichen Leasingrate von 199 Euro angeboten, bemerkenswert ist der Verzicht auf eine Sonderzahlung. Die Anmelde- und Überführungskosten werden nicht genannt, üblicherweise betragen sie etwa 1000 Euro. Das Angebot enthält 10.000 Freikilometer im Jahr (bei 48 Monaten Laufzeit). Eine Vollkaskoversicherung muss separat abgeschlossen werden (beim Leasing allgemein üblich). Die Aktion gilt bis 30. Juni 2026.
Den Kona Elektro, seit 2023 auf dem Markt, gibt es für 239 Euro im Leasing. Es handelt sich um das neue Basismodell mit 135 PS und 48,8 kWh großem Akku (Bruttoinhalt), das 2025 auf den Markt kam. Hier fällt eine Sonderzahlung in Höhe von 3213 Euro an. Das Kilometerlimit liegt ebenfalls bei 10.000 km pro Jahr, die Laufzeit endet nach 48 Monaten.
Das elektrische Kompakt-SUV EV3 gibt es zur Leasingrate in Höhe von 289 Euro pro Monat. Wichtig: Die Sonderzahlung beträgt null Euro. Die Überführungskosten in Höhe von ca. 1000 Euro (Kia nennt keine exakte Summe) fallen zusätzlich an. Erneut sind nur 5000 km im Jahr frei, also insgesamt 20.000 km. Das ist wenig – entspricht bei einer Fünf-Tage-Woche 20 km pro Tag und qualifiziert den Leasing-Kia allenfalls für Stadt- und Gelegenheitsfahrer. Nach 48 Monaten gibt man das elektrische Kompakt-SUV zurück. Das Angebot läuft bis 30. Juni 2026.
Auch für den kompakten EV4 verlangt der Hersteller eine relativ niedrige Leasingrate. Sie beträgt aktuell 269 Euro für das Grundmodell mit 58 kWh großem Akku und 204 PS. Auch hier ist keine Sonderzahlung fällig. Wie beim EV3 muss – wie immer bei Barkauf, Finanzierung und Leasing – zusätzlich eine Überführungsgebühr in nicht genannter Höhe gezahlt werden. Diese Gebühr beläuft sich erfahrungsgemäß auf etwa 1000 Euro. Kia erlaubt auch hier in den vier Jahren der Nutzung insgesamt 20.000 km Laufleistung.
Ein ähnliches Angebot gibt es für den EV6 – hier beträgt die Rate 405 Euro bei ebenfalls null Euro Sonderzahlung – sowie für die anderen Modelle in Kias Elektroauto-Familie.
Auch Nissan kann – und verlängert seinen "Nissan Bonus" bis 30. Juni. Maximal 8500 Euro Rabatt gibt es, was zusammen mit der maximalen Elektroauto-Prämie vom Bund bis zu 14.500 Euro Ermäßigung vom Listenpreis bedeutet – sowohl beim Kauf als auch beim Leasing. Der Rabatt wird allen Käufern gewährt.

Bild: Tom Salt / AUTO BILD
Nissan staffelt den hauseigenen Bonus je nach Modell. Sogar der brandneue E-Kleinwagen Micra wird bedacht. So kann man vom Basismodell mit 90 kW (122 PS) und 40-kWh-Batterie bis zu 3600 Euro abziehen. Bei voller Kaufförderung durch den Bund kostet der Basis-Micra dann unter 20.000 Euro (konkret 19.342 Euro). Im Leasing gibt es ihn ab 199 Euro Monatsrate (bei 48 Monaten Laufzeit und 40.000 Freikilometern), allerdings sind zuvor 3340 Euro Sonderzahlung zu leisten.
Die höchste Stufe der Hersteller-Förderung gewährt Nissan auf den 4,59 Meter langen SUV-Crossover Ariya – allerdings nicht aufs Basismodell. Den maximalen Rabatt in Höhe von 8500 Euro erhält laut Nissan-Pressemitteilung, wer das Elektro-SUV Ariya mit großer Batterie (87 kWh) und dem "Advance Pack" (enthält unter anderem eine beheizbare Frontscheibe und das Smartphone-Laden per Induktion) erwirbt. Dann startet der Kaufpreis inklusive voller Kaufförderung (6000 Euro) bei 38.990 Euro.
Der "Nissan Bonus" gilt nur für Privatkunden. Das Programm ist auf teilnehmende Händler beschränkt, insofern sollte man sich vor Kaufverhandlungen nach dem Rabatt erkundigen.
Opel hat weiterhin "Elektro-Wochen" (seit dem Spätherbst), doch den Ladegutschein in Höhe von 500 oder 1000 Euro – je nach Modell – gibt es leider nicht mehr. Geblieben ist jeweils als Dreingabe eine Wallbox vom Typ eProWallbox Move im Wert von 649 Euro, eine Ladekarte fürs öffentliche Laden und sechs Monate mobiler Online-Zugang "Opel Connect PLUS". Hierfür ist zuvor eine Registrierung auf der Opel-Website "All Electric In" (im Kleingedruckten der jeweiligen Leasing-Angebote) notwendig. Jeder, der einen vollelektrischen Opel kauft, erhält bis auf Weiteres das Paket. Die Batterie-Garantie von acht Jahren bzw. 160.000 km wird hier zwar als zusätzlicher Service-Benefit genannt, ist aber Standard und von der EU gefordert.
Fahrzeug-Deals
Dafür hat Opel etwas an den Preisen seiner Leasing-Angebote geschraubt. Die Rate sank, dafür ist die Sonderzahlung etwas höher: Den elektrischen Kleinwagen Corsa E gibt es aktuell für 130 Euro im Monat, dafür erhält man das 136 PS starke Basismodell mit 36,4 kWh (netto) großem Akku. Vor Beginn ist eine Sonderzahlung in Höhe von 5000 Euro zu überweisen. Die Laufzeit beträgt 36 Monate. Erfreulich ist eine erlaubte Nutzung von 10.000 km im Jahr.
Das erheblich größere SUV Frontera Electric gibt es für monatlich 135 Euro und ebenfalls 5000 Euro Sonderzahlung. Bei Vertragsunterzeichnung besitzt man das frontgetriebene 113-PS-Elektroauto für 36 Monate. Erlaubt sind in diesem Zeitraum 30.000 km Laufleistung (10.000 p. a.). Die Überführungskosten nennt Opel nicht, wie üblich bei Kauf und Leasing betragen sie erwartungsgemäß branchenüblich um die 1000 Euro. Ein 44 kWh großer Akku mit der robusten Eisenphosphat-Batteriechemie ermöglicht dem Auto eine Reichweite von bis zu 406 Kilometer (gemäß Prüfnorm WLTP).
Für die anderen Elektro-Modelle gibt es ähnliche Preise. So zahlt man für den kompakten Astra 220 Euro monatliche Leasingrate und 5000 Euro Sonderzahlung. Bei 48 Monaten Laufzeit gewährt Opel auch hier 40.000 Freikilometer.
Etwas verwirrend: Im Konfigurator sind teils höhere, teils niedrigere Raten angegeben. Interessenten sollten bei Kontakt mit dem Händler auf die Internet-Angebote aufmerksam machen. Nur bei teilnehmenden Opel-Händlern, daher vor endgültigem Vertragsabschluss unbedingt nachfragen.
Wer kann mit welcher E-Auto-Förderung rechnen?
Welche Förderstufen gibt es für batterielektrische Fahrzeuge?
- Die Basisförderung für reine Elektroautos liegt bei 3000 Euro, sie gilt für Haushalte mit maximal 80.000 Euro Bruttoeinkommen.
- Weiter aufgestockt wird die Förderung für Haushalte mit einem Bruttoeinkommen von maximal 60.000 Euro. Dann steigt die Förderung auf 4000 Euro.
- Nochmals aufgestockt wird die Förderung für Haushalte mit einem Bruttoeinkommen von maximal 45.000 Euro. Dann steigt die Förderung auf 5000 Euro.
- Alle Haushalte können mit zwei Kindern (je Kind gibt es 500 Euro extra) maximal weitere 1000 Euro Zuschuss bekommen. Also steigen die Förderstufen auf 4000, 5000 oder maximal 6000 Euro.
Welche Förderstufen gibt es für Plug-in-Hybride und E-Autos mit Range Extender?
- Die Basisförderung für PHEV und E-Autos mit Range Extender liegt bei 1500 Euro, sie gilt für Haushalte mit maximal 80.000 Euro Bruttoeinkommen.
- Weiter aufgestockt wird die Förderung für Haushalte mit einem Bruttoeinkommen von maximal 60.000 Euro. Dann steigt die Förderung auf 2500 Euro.
- Nochmals aufgestockt wird die Förderung für Haushalte mit einem Bruttoeinkommen von maximal 45.000 Euro. Dann steigt die Förderung auf 3500 Euro.
- Innerhalb dieser Einkommensgrenzen bekommen Haushalte mit zwei Kindern (je Kind gibt es 500 Euro extra) maximal weitere 1000 Euro Zuschuss bekommen. Also steigen die Förderstufen auf 2500, 3500 oder maximal 4500 Euro.
- Förderfähige Plug-in-Hybride und Autos mit Range Extender dürfen maximal 60 g CO2/km ausstoßen und müssen mindestens 80 km rein elektrisch fahren können.
Peugeot ist jetzt ebenfalls auf die Schnäppchen-Allee abgebogen – und bleibt dort auch bis 30. Juni: Bis zu 6500 Euro Rabatt gibt es auf neue E-Autos. Das Angebot betrifft sowohl vorkonfigurierte Lagerfahrzeuge als auch Wunschmodelle. So sind in Kombination mit der Kaufförderung der Bundesregierung bis zu 12.500 Euro Nachlass möglich. Allerdings ist der Peugeot-Rabatt je nach Modell gestaffelt. Eine Frist, zu der das Angebot endet, nennt der Importeur bislang nicht.
Die volle Ermäßigung gibt es für das elektrische Kompakt-SUV E-2008. Inklusive 6500 Euro Rabatt und vollem Bonus vom Bund (6000 Euro) sinkt der Preis für das 156 PS starke Basismodell E-2008 Style mit 54-kWh-Batterie und 406 km WLTP-Reichweite von 40.550 auf 28.050 Euro.
Für den Kleinwagen E-208 mit ebenfalls bis zu 156 PS und derselben Batteriegröße gibt es 5500 Euro Nachlass. Dann erwirbt man den 4,05 Meter langen Viertürer für ab 25.025 Euro. 5000 Euro Rabatt gewährt Peugeot auch auf die nächstgrößeren SUV E-3008 und E-5008. Dann zahlt man für das Einstiegsmodell E-3008 Allure (213 PS, 73-kWh-Akku) statt 48.750 nur noch 37.750 Euro (inklusive höchster Staatsförderung), die Grundversion des E-5008 Allure (ebenfalls 213 PS und 73 kWh) sinkt im Preis von 51.000 auf 40.000 Euro.
Für alle weiteren vollelektrischen Modelle senkt Peugeot den Listenpreis um 2000 Euro.
Auch aufs Leasing anwendbar
Das Peugeot-Rabattangebot gilt auch fürs Leasing. Wer sein Wunschauto leasen möchte, kann den Peugeot E-208 ab 97 Euro monatlicher Leasingrate fahren. Man sollte sich aber nicht zu früh freuen: Die obligatorische Sonderzahlung zum Leasingstart beträgt 5000 Euro. Dafür gibt es eine Laufzeit von 48 Monaten bei 40.000 Freikilometern. Außerdem kommen 1195 Euro Überführungskosten hinzu. Wer ein vorkonfiguriertes Auto leasen möchte, kann das ebenfalls – die Preise sind je nach Region unterschiedlich.

Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Den Peugeot E-2008 gibt's zu vergleichbaren Konditionen ab 122 Euro im Monat – hier kommen ebenfalls 5000 Euro Sonderzahlung sowie 1195 Euro Überführungskosten hinzu.
Polestar hat seine Förderung ebenfalls verlängert, die allerdings auf das SUV-Coupé Polestar 4 beschränkt ist. Die "Vorteilsprämie" ermäßigt das 4,83 Meter lange E-Auto um pauschal 2000 Euro. Inklusive der vollen einkommensabhängigen Förderung könnten Käufer also 8000 Euro sparen und den Polestar 4 ab 53.900 Euro erwerben. Das Angebot ist vorläufig befristet auf den 31. März 2026. Es gilt sowohl für Barkauf als auch Finanzierung.
Außerdem gibt es noch eine Offerte: Wer das SUV Polestar 3 oder den schon erwähnten Polestar 4 kaufen möchte, kann die Finanzierung über einen zinslosen Kredit beantragen. Wie beim Leasing ist auch hier die Bonität des Käufers Bedingung.
Ein schöner Elektro-Kalauer: Renault bewirbt seine Offerten aktuell mit dem Slogan "Liberté, Egalité, Elektroprämié" in Anspielung auf das Motto der französischen Revolutionäre anno 1789. Und damit ist nicht nur die staatliche Kaufförderung gemeint – Renault legt tatsächlich noch etwas drauf. Je nach Fahrzeugtyp gibt es Ladeguthaben gratis dazu.
Der kostenlose Strom wird in Form eines Charge Pass überreicht, der an Ionity-Ladesäulen gültig ist. Wer den Twingo kauft, erhält 400 Euro dazu. Für R4, R5 und Megane gibt es 450 Euro auf das Lade-Konto, Käufer des Scenic erhalten 500 Euro, und der Kangoo wird sogar mit 600 Euro Energie-Behilfe unterfüttert. Bedingung ist ein Vertrag mit Charge Pass, der für die ersten sechs Monate nichts kostet – danach kostet er 4,99 Euro monatlich und verlängert sich automatisch, sofern er nicht zuvor gekündigt wurde.
Für den Elektro-Kleinwagen Twingo erstreckt sich das Angebot auf Neuwagenbestellungen zwischen 1. Februar (also rückwirkend) und 10. Mai. Alle anderen Modelle erhalten den Gratis-Strom bis 30. April.
Jetzt ist auch Skoda auf die Bonus-Piste eingeschert. Allerdings ist das Angebot etwas undurchsichtig: Der "E-xtra-Bonus" bedeutet einen "individuellen Händlerrabatt". Wie viel es gibt und nach welchen Kriterien? Vollkommen offen. Jedenfalls sind sowohl Barkauf, Finanzierung als auch Leasing möglich.
Weiterhin gibt es zusätzlich einen kleinen Rabatt für Freunde des Elroq: Anfang Januar hatte Skoda die beiden Einstiegsversionen 50 und 60 des elektrischen Kompakt-SUV Elroq aus dem Konfigurator genommen. Die günstigen Elroq 50 (170 PS) und 60 (204 PS) waren plötzlich nicht mehr bestellbar! Dahinter steckt allerdings kein böser Wille, sondern schlichte Not: Die Nachfrage ist so gewaltig, dass Skoda mit der Produktion nicht mehr nachkommt, die Wartezeit lag am Ende bei einem halben Jahr.
Deswegen hat die tschechische VW-Tochter eine Pause eingelegt. Um Käufern der beiden kleinen Motorisierungen die Wartezeit zu versüßen, wird über die Website ein "Vorteilscode" mit 500-Euro-Gutschein angeboten. Der wird bei Bestellung (die bald wieder möglich sein soll) vom Endpreis abgezogen. Für den Elroq 50 heißt das: Sein Listenpreis reduziert sich auf dann ab 33.400 Euro. Der 60 kostet inklusive Rabattgutschein ab 38.180 Euro. Wichtig: Der Gutschein ist weiterhin abrufbar – und gilt für Bestellungen bis 30. Juni 2026.
Smart gewährt weiterhin – unabhängig vom staatlichen Bonus – bis zu 6000 Euro Rabatt auf drei Modelle in unterschiedlichen Ausführungen:
- Auf den Smart #1 in den Versionen "Pure", "Pro", "Pure+", "Pro+", "Premium" und "Pulse" sowie das Sportmodell #1 Brabus gibt der chinesische Hersteller 6000 Euro Rabatt: Es sind 5042,02 Euro auf den Nettolistenpreis für Privatkunden und 6000 Euro auf den Nettolistenpreis für gewerbliche Kunden.
- Der Rabatt beim Smart #3 gilt für die Versionen "Pro", "Pro+", "Premium", "Keith Haring Edition" und auch das Sportmodell #3 Brabus. Auch hier beträgt der Rabatt für Privatkunden 5042,02 Euro auf den Nettolistenpreis und 6000 Euro auf den Nettolistenpreis für gewerbliche Kunden.
- Für das Modell #5 gibt es bis zu 4000 Euro in den Versionen "Pro", "Pro+", "Premium", "Pulse", "Brabus" oder "Summit Edition". Der Rabatt beträgt für Privatkunden 3361,34 Euro auf den Nettolistenpreis und 4000 Euro auf den Nettolistenpreis für gewerbliche Kunden.
Tesla sitzt auf hohen Lagerbeständen vorproduzierter Fahrzeuge, die vom Hof sollen. Speziell vom Model Y gibt es viele vorproduzierte Exemplare, da schlägt der "Tesla Bonus" gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Wer das Model Y in der Ausführung "Hinterradantrieb" (ab 39.990 Euro) oder "Hinterradantrieb Maximale Reichweite" (46.990 Euro) kaufen möchte, kann vom Kaufpreis jeweils pauschal 3000 Euro abziehen. Das Angebot wurde vom Hersteller bis 30. April verlängert.
Inklusive voller Kaufförderung vom Bund ergibt das einen Abzug von 9000 Euro. Damit sinkt der Preis des Model Y auf 30.990 Euro. Die Tesla Förderung kann jeder in Anspruch nehmen – also auch Käufer, die im Prämienrechner der Bundesförderung leer ausgehen. Die Sonderraten beim Leasing sind entfallen.
Überdies wird das Model Y in der Facelift-Fassung (seit Frühling 2025) als Vorführwagen mit einer Handvoll Kilometer auf dem Tacho angeboten, allerdings sind die Nachlässe nicht riesig.
1000 Euro Rabatt bei Freundschaftswerbung
Zusätzlich gibt es für alle mit großem, Tesla fahrenden Freundeskreis einen Rabatt für jedes der vier Tesla-Modelle. Es ist das Programm zur Kundenwerbung: Tesla-Besitzer können bis zu zehn Freunde im Jahr werben, die sich einen neuen Tesla kaufen wollen. Die Werbenden erhalten 500 Euro Provision, die Käufer 1000 Euro Rabatt. Die Registrierung erfolgt über die Tesla-App; Käufer erhalten einen Link zugesandt, der die Rabattberechtigung enthält.
Toyota bewirbt seine "Deutschland-Prämie" von bis zu 12.300 Euro nicht mehr. Es gibt aber immerhin noch einen zinslosen Kredit, der beim Kauf eines vollelektrischen Toyota – also aller vier Modelle – von der Toyota Kreditbank bewilligt wird. Bonität ist natürlich Bedingung.
Volkswagen hat seine "Kaufprämie" für die ID-Modellfamilie verlängert bis zum 30. Juni. Weiterhin erhalten der kompakte ID.3, das SUV ID.4 und die Coupé-Variante ID.5 jeweils 4000 Euro Förderung pauschal – unabhängig von Motorisierung und Konfiguration. Auch auf günstige Bestandsfahrzeuge ist die Prämie anwendbar. Somit spart man inklusive der Kaufförderung vom Bund bis zu 10.000 Euro für die gesamte ID-Pkw-Familie.
Allein mit dem VW-Rabatt wird der günstigste Elektro-VW, der ID.3 Pure, exakt 65 Euro günstiger als der VW Golf mit Basis-Benziner. Der 170 PS starke elektrische Kompakte mit 52 kWh großem Akku kostet dann ab 29.330 Euro. Der günstigste Golf mit Verbrennungsmotor ist der 1.5 TSI OPF (ab 29.395 Euro). Abzüglich staatlicher Prämie landet der ID.3 sogar bei 23.395 Euro.
Fahrzeug-Deals
Für die elektrische Mittelklasse ID.7 und ihre Kombiversion ID.7 Tourer gibt es 5000 Euro ID.Kaufprämie. Damit sinkt der Preis für den Einstiegs-ID.7 "Pro" mit 77 kWh Speichervolumen im Akku und 286 PS an der Hinterachse auf unter 50.000 Euro, nämlich ab 49.105 Euro.
Vorkonfigurierte Fahrzeuge werden entsprechend günstiger. So kostet das vorkonfigurierte Basismodell des ID.4 inklusive Infotainment-Paket ebenfalls um 4000 Euro weniger, der Preis beginnt hier – laut Konfigurator – bei 38.635 Euro. Die Hochleistungsversion GTX wird abzüglich 4000 Euro nun mit 51.555 Euro eingepreist. Beim ID.5 gehen vom Basismodell "Pure" (vorkonfiguriert) ebenfalls 4000 Euro weg, das ergibt 40.270 Euro Grundpreis.
Sowohl private als auch gewerbliche Käufer können das Angebot in Anspruch nehmen. Vorteil für Kunden: Es gilt nicht nur für Bestandsfahrzeuge, sondern auch für neu konfigurierte. Der Rabatt wird in der jeweiligen Produktdarstellung hervorgehoben, aber nicht automatisch abgezogen. Bei Bestellung zieht der betreffende Volkswagen-Händler die 4000 bzw. 5000 Euro automatisch von der Rechnung ab.
Auch Selbstständige und Gewerbetreibende können von der Volkswagen-Förderprämie profitieren – allerdings immer nur bei teilnehmenden Händlern.
Eine Premiere im Rabatt-Reigen: Seit Mitte April mindert der chinesische Hersteller XPeng ebenfalls den Listenpreis seines vollelektrischen Neuwagen-Portfolios. XPeng startete im Mai 2024 in Deutschland mit dem 4,89 Meter langen Kompakt-SUV G9. Später kam der G6 hinzu – der SUV-Crossover ist 4,75 Meter lang und ähnelt äußerlich dem Tesla Model Y. Ganz neu ist die Fließheck-Mittelklasselimousine P7+, die gewisse Parallelen zur Silhouette des Tesla Model 3 aufweist, aber mit 5,07 Metern deutlich länger ist.
Fahrzeug-Deals
Wer eines der drei chinesischen E-Autos kauft bzw. bestellt, erhält bis zu 5000 Euro Ermäßigung. Inklusive der vollen Kaufförderung in Höhe von 6000 Euro sind das bis zu 11.000 Euro unter Listenpreis. Das Angebot ist zunächst befristet bis zum 30. Juni 2026.
Für G6 und P7+ gibt es 2500 Euro Rabatt, damit sinkt der Basispreis für das neueste Modell auf 44.100 Euro. Beim G9 reduziert XPeng den Listenpreis sogar um 5000 Euro. Das entspricht in der Grundausführung einem Preis von ab 54.600 Euro.
Alle drei Modelle von XPeng haben eine beeindruckend hohe Ladeleistung von jeweils mehr als 450 kW. Der neuartige Akku ist dank Lithium-Eisenphosphat-Batteriechemie besonders sicher und robust. Er lädt laut Hersteller mit maximal 5C, das entspricht rund zwölf Minuten für eine Akkuladung von 10 auf 80 Prozent (wobei es in Europa noch keine Ladestationen gibt, die eine derartige Ladeleistung bereitstellen).
Fahrzeug-Deals
Die Vergünstigung ist jeweils für Barkauf, Ratenzahlung oder Leasing anwendbar. Im Fall des Kaufs bietet XPeng darüber hinaus sogar einen zinslosen Kredit (über die Santander Consumer Bank) an.
In einer früheren Version des Artikels schrieben wir, dass Renault weiterhin ein Angebot von vier geschenkten Raten anbietet. Richtig ist, dass dieses Angebot bereits zum 31. Januar 2026 ausgelaufen ist. Wir haben den Fehler korrigiert.
Fazit
Auf neue E-Autos gewähren einige Autohersteller großzügigen Rabatt. Wer genau hinschaut und bei der Marke flexibel ist, spart massiv beim Neuwagenkauf. Die Kaufförderung des Bundes macht neue Autos noch erreichbarer, sollte man sich dafür qualifizieren. Vorm Unterschreiben des Kaufvertrags ist zu klären, ob der Händler bei der Rabattaktion des Herstellers mitmacht.
Service-Links








































































