E-Autos für Familien: Diese Elektroautos gibt es, das kosten sie
Die fast perfekten Elektroautos für Familien
E-Autos für Familien
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Elektroautos sind nicht nur etwas für Großstadt-Singles. Auch immer mehr Familien suchen nach einem rein elektrischen Pkw, der groß und variabel genug ist. Vom Kombi bis zum SUV: Diese E-Autos für Familien gibt es!
Bild: Stellantis
Was macht ein gutes Familienauto aus? Klar, es muss genug Platz für Kind und Kegel bieten. Es darf keine Schwächen bei der Sicherheit haben, damit den Kleinen bei einem möglichen Unfall nichts passiert. Es sollte geeignet sein für eine Reise in den Urlaub (so klappt die Urlaubsreise mit dem E-Auto), denn Flugtickets für vier bis fünf Personen können teuer sein. Und es muss einigermaßen erschwinglich sein, denn das Leben als Familie ist schon teuer genug.
Für Mütter und Väter dürfte zudem der Umweltaspekt eine Rolle spielen. Schließlich wollen sie ihren Kindern die Welt in einem halbwegs guten Zustand hinterlassen. Und da der Klimawandel bekanntermaßen immer weiter fortschreitet, bietet sich als Fahrzeug mit Blick auf die CO2-Bilanz nun mal ein neues E-Auto an.
Aber gibt es überhaupt familientaugliche Elektroautos? Eindeutige Antwort: mittlerweile ja! Die Zahl der E-Kombis wächst langsam, aber sicher. Hochdachkombis mit Platz auch für etwas mehr Gepäck sind schon seit Längerem elektrifiziert. Und auch unter den SUV gibt es Elektro-Modelle, die eine Familie beim Kauf nicht in den Ruin treiben.
Elektro-Kombis: praktisch, aber selten
Den Anfang machte ein Chinese: Der MG5 war der erste echte Elektro-Kombi auf dem deutschen Markt, ist aufgrund seines Platzangebotes also grundsätzlich auch was für Familien. Ganz so einfach ist es allerdings nicht, denn reale Reichweite und das Platzangebot im Fond lassen beim MG5 doch etwas zu wünschen übrig.

Hoffnungsträger: Der Opel Astra Sports Tourer Electric ist der erste Elektro-Kombi einer deutschen Marke.
Bild: Stellantis
Noch sind elektrische Familien-Kombis rar. Hoffnungen machen der Opel Astra Sports Tourer Electric und dessen technischer Vorreiter Peugeot e-308 SW. Überholt wurden sie inzwischen von einem zweiten Chinesen: dem Nio ET5 Touring.
Der sportliche E-Kombi mit der eleganten Panoramadachlinie ist seit August 2023 bestellbar, mit mindestens 59.000 Euro (bei Kauf der Batterie) allerdings für die meisten Familien fast schon unerschwinglich. Astra und e-308 liegen mit einem Einstiegspreis von gut 45.000 Euro deutlich darunter.
Elektro-Hochdachkombis: hoch, aber nicht weit
Der Vorteil von elektrischen Hochdachkombis ist auf den ersten Blick ersichtlich: Platz. Sehr viel Platz. Die baugleichen Stellantis-Vertreter Peugeot e-Rifter, Citroën ë-Berlingo und Opel Combo-e Life bieten bis zu 2160 Liter Stauraum für Gepäck – da passt ordentlich was rein.
Die Schwäche der E-Hochdachkombis sitzt unterm Blech, oder besser: im Unterboden. Denn die Antriebsbatterie ist oft schnell leer, die Reichweite mäßig. Eine Urlaubsreise an ein weit entferntes Ziel erfordert da schon sehr viel Planung und noch mehr Geduld. Oder ein alternatives Verkehrsmittel.
Elektro-SUV: gute Mischung, aber teuer
Auch so manches Sports Utility Vehicle (SUV) taugt elektrisiert für Familien – wenn diese nicht gerade zu groß ist. E-SUV wie zum Beispiel der VW ID.5, der Skoda Enyaq oder der Hyundai Ioniq 5 bieten viel Komfort, ordentlich Reichweite und durchaus auch genügend Stauraum.

Auch der Skoda Enyaq und der Hyundai Ioniq 5 taugen durchaus als elektrisches Familienmobil.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Allerdings sind sie vergleichsweise teuer. Der Audi Q4 e-tron beispielsweise hat einen Basispreis von 51.900 Euro. Nur mit der Förderung durch den Umweltbonus kommt er unter 50.000 Euro, die wir uns grob als Grenze für unsere Angebotsübersicht gesetzt haben. Auch der Enyaq ist mit einem Einstiegspreis von 40.000 Euro von einer Familie nicht mal so eben aus der Portokasse bezahlbar.
Schrägheck und Vans: gut, aber mit Fehlern
Nicht mit aufgenommen haben wir elektrische Schräghecklimousinen wie beispielsweise den Cupra Born, obwohl so manche sich als "100 % elektrisches Familienauto" (Nissan Leaf) selbst bewerben. Der Grund: Im Fond wird dann doch der Platz knapp. Den haben Vans wie zum Beispiel der Opel Zafira-e Life oder auch der VW ID.Buzz zur Genüge, allerdings sind sie für eine normale Familie als Neuwagen nahezu unbezahlbar.

Elektro-Vans wie der VW ID.Buzz haben zwar enorm viel Platz, aber auch hohe Ansprüche an das Familienbudget.
Bild: Volkswagen AG
Wer übrigens für die Urlaubsreise etwas mehr Gepäck mitnehmen möchte, dem sei gesagt: Auch eine Dachbox ist möglich, kostet aber natürlich Reichweite. Inzwischen sind zudem die meisten modernen E-Autos mit einer Anhängervorrichtung ausgestattet, auch wenn ohne Allrad die Zuglast nicht immer üppig ist.
Sehen Sie in der Galerie alle E-Autos für Familien mit Akkugröße, Reichweite, maximaler Ladeleistung, Ladedauer, Kofferraumvolumen, Systemleistung und Basispreis.
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