Bildergalerie Mercedes E-Klasse W213 (2018)

Mercedes E-Klasse W213 (2018): Test und alle Infos

Mercedes frischt die E-Klasse auf

Die Mercedes E-Klasse bekommt ein Update mit neuen Motoren. Mit dabei: der Dieselhybrid E 300 de. AUTO BILD ist ihn schon gefahren!
➀ Vorstellung
➀ Fahren (Update!)
➀ Ausstattung
➀ Motoren und Preise

Vorstellung: Sanftes Facelift fĂŒr die E-Klasse

Mercedes hat die E-Klasse auf den neusten Stand gebracht. Neben einigen neuen Motorisierungen finden auch einige Assistenzsysteme aus der S-Klasse ihren Weg in die E-Klasse. Alle AusfĂŒhrungen des Modells haben jetzt serienmĂ€ĂŸig den aktiven Abstandsassistent Distronic und einen Lenkassistent an Bord. Die Systeme regeln jetzt vor Gefahrenstellen wie Kurven oder Kreisverkehren automatisch durch die Auswertung von Kartendaten die Geschwindigkeit runter. Um die Bedienung noch einfacher zu gestalten und den Fahrer weiter zu entlasten, bekommt die E-Klasse die neue Lenkrad-Generation von Mercedes-Benz, mit der man Distronic und Tempomat direkt am Volant bedienen kann. Die Mercedes E-Klasse ist bereits bestellbar.

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Fahren: SchlagkrÀftiges Motoren-Duo

Diesel- und Elektromotor haben eine Systemleistung von 306 PS.

AUTO BILD ist die E-Klasse als Dieselhybrid 300 de bereits gefahren!
Erster Unterschied zur konventionellen E-Klasse: Die Technik setzt voll aufs Spritsparen. Im Hintergrund wacht zum Beispiel der Eco-Assistent ĂŒber die Fahrt. Aus dem Streckenprofil und dem Abstand zum Vorausfahrenden leitet das System Tipps fĂŒr den Fahrer ab, um Strom bzw. Sprit zu sparen. Dabei ist das Gaspedal ein wichtiges Medium: Ein Druckpunkt signalisiert, wenn der Verbrenner dazugeschaltet wird. SpĂŒrt der Gasfuß einen Gegendruck, möchte der Elektromotor das Kommando ĂŒbernehmen. Die Kombination aus 122-PS-Elektromotor und 194-PS-Verbrenner erweist sich als durchaus schlagkrĂ€ftig. Die Systemleistung belĂ€uft sich auf 306 PS, das maximale Drehmoment betrĂ€gt immerhin 700 Newtonmeter. Nach 5,9 Sekunden ist Landstraßentempo erreicht, weiter geht's bis maximal 250 km/h. Den Durchschnittsverbrauch gibt Mercedes mit 1,6 Litern an. Bei den ersten Testfahrten, die durch die Stadt und ĂŒber Land fĂŒhrten (ohne Hochgeschwindigkeits-Etappen auf der Autobahn), kamen wir auf 2,1 Liter. Rein elektrisch sind mehr als 130 km/h drin – hier hilft vorausschauendes Fahren. Beim Komfort machen sich die 200 Kilogramm Mehrgewicht aufgrund des Hybridantriebsstrangs lediglich in einem etwas strafferen Abfedern bemerkbar, da das adaptive Fahrwerk viel ausgleicht.
Beim beherzten Beschleunigen meldet sich der Diesel durchaus hörbar zu Wort. Beim Verzögern gelingt der Übergang von der Rekuperationsbremse zur hydraulischen Bremse nicht immer geschmeidig. Vor allem, wenn man langsam an eine Ampel heranrollt, kann es zu einem abrupten Ankerwurf kommen. Der Elektromotor hilft auch bei der Abgasnachbehandlung. Die Tatsache, dass der Diesel so oft wie möglich abgeschaltet wird, ist der Reinigung der Abgase durch den Katalysator nicht gerade förderlich. Der Kat braucht ein gewisses Temperaturniveau, um effektiv arbeiten zu können. Solange der Katalysator noch nicht seine Betriebstemperatur erreicht hat, springt der Elektromotor ein, um Drehzahlspitzen des Diesels – und damit ĂŒbermĂ€ĂŸig hohe Emissionen – so gut es geht zu vermeiden. Zum Ausgleich kann der Verbrenner im Teillastbereich stĂ€rker belastet werden, um die Abgasanlage in einem relativ emissionsarmen Betriebspunkt schneller auf Betriebstemperatur zu bringen. Positiver Nebeneffekt: Dabei wird die Batterie geladen.
Apropos laden: Die Batterie ist genauso groß wie bisher, hat aber dank einer besseren Zellchemie eine höhere KapazitĂ€t von 13,5 Kilowattstunden (beim VorgĂ€nger sind es 6,4 kWh). Das bedeutet: An einer Haushaltssteckdose sind die Akkus nach etwa fĂŒnf Stunden wieder voll. Platz ist im Innenraum der E-Klasse genug vorhanden, allerdings fordert die Batterie beim Kofferraum ihren Tribut, denn das GepĂ€ckabteil schrumpft um 170 Liter auf 370 Liter.

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Ausstattung: Noch mehr Individualisierung

Hinter den vorderen RadkÀsten sind "Sportstyle"-Plaketten angebracht.

FĂŒr die E-Klasse Limousine und das T-Modell ist zukĂŒnftig das Optikpaket "SportStyle" lieferbar. Das kostet 1250 Euro und ist Ă€ußerlich unter anderem an einer Chromspange am vorderen StoßfĂ€nger und einer Plakette auf den vorderen KotflĂŒgeln zu erkennen. In dieser Ausstattung steht die E-Klasse serienmĂ€ĂŸig auf neu gestalteten 17-Zöllern. Der Innenraum wird zum Beispiel mit dunklem Eschenholz und Sportpedalen aus gebĂŒrstetem Edelstahl veredelt. "SportStyle" ist auch mit den beiden "Avantgarde"-Optikpaketen kombinierbar. Insgesamt können die Kunden sich ihre E-Klasse mit erweiterten Interieur-Optionen und einem vergrĂ¶ĂŸerten Angebot an Felgen weiter individualisieren.

Motoren und Preise: Neuer Dieselhybrid

Zwei neue Dieselmotoren und ein DieselhHybrid stehen in der Preisliste.

Die grĂ¶ĂŸte Neuerung ist der E 300 de genannte Dieselhybrid der E-Klasse – eine Verbindung aus einem Elektromotor mit 122 PS und einem Verbrenner mit 194 PS. Die Systemleistung belĂ€uft sich auf 306 PS und das maximale Drehmoment betrĂ€gt 700 Newtonmeter. Nach 5,9 Sekunden ist Landstraßentempo erreicht und es geht weiter bis maximal 250 km/h. Den Durchschnittsverbrauch gibt Mercedes mit 1,6 l/100 km, die elektische Reichweite mit bis zu 54 Kilometern an. Was der neue Hybrid kosten soll, verrĂ€t Mercedes noch nicht. Der Top-Diesel E 400 d 4Matic bekommt einen neuen Motor. Der Reihensechszylinder leistet 340 PS und beschleunigt mit seinen 700 Newtonmetern Drehmoment in nur 4,9 Sekunden auf 100 km/h. Die Limousine kostet mindestens 62.719 Euro, wĂ€hrend die Kunden fĂŒr den Kombi 65.509 Euro auf den Tisch legen mĂŒssen. Die Dieselpalette wurde außerdem um den E 300 d erweitert. Der Vierzylinder leistet 245 PS und 500 Newtonmeter Drehmoment. Auch er schafft 250 km/h Spitze und erreicht das allgemein gĂŒltige Landstraßentempo nach 6,2 Sekunden. Die Preisliste beginnt fĂŒr ihn bei 52.645 Euro. Die Kombiversion ist ab 55.436 Euro zu haben.
Neu im Motorenprogramm ist der E 53 4Matic+ mit sechs Zylindern in Reihe. Das Aggregat ist bereits aus dem neuen CLS bekannt. Er ersetzt die bisherigen E 43-Modelle mit Allradantrieb. Sein 435 PS starker Dreiliter-Turbo-Sechszylinder, der zeitweise von einem elektrischen Zusatzverdichter unterstĂŒtzt wird, entwickelt ein Drehmoment von 520 Newtonmetern. Außerdem verfĂŒgt er ĂŒber einen EQ Boost-Startergenerator, der die Leistung kurzeitig um 22 PS und 250 Newtonmeter Drehmoment steigert. Die KraftĂŒbertragung erfolgt ĂŒber eine neunstufige Automatik in Kombination mit Allradantrieb. So sprintet der E 53 in nur 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Mit dem AMG Driver's Package kann die Geschwindigkeitsbegrenzung von 250 km/h auf 270 km/h hochgesetzt werden. Optisch ist der E 53 an den beiden Powerdomes auf der Motorhaube und den runden Auspuffendrohren (Blenden) zu erkennen. Die Preise beginnen bei 79.248 Euro fĂŒr die Limousine und 82.039 Euro fĂŒrs T-Modell.

Bildergalerie Mercedes E-Klasse W213 (2018)

Autoren: , Wolfgang Gomoll

Stichworte:

Oberklasse

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