Neue Motorräder 2024
Diese Motorrad-Neuheiten für 2024 sollten Sie kennen
Hier stellt AUTO BILD die interessantesten Motorrad-Neuheiten für 2024 vor. Die neue BMW R 1300 GS ist dabei, klar. Aber auch die spanische Rieju E-MR. Dazu gibt es jeweils die wichtigsten Infos.
Bild: AUTO BILD
Inhaltsverzeichnis
Die Motorradsaison 2023 endet für viele Biker mit dem Oktober. Und die nächste beginnt gleich Anfang November. Ein schlechter Witz? Nein, denn Anfang November steigt in Mailand traditionell die EICMA, Europas wichtigste Motorradmesse, wo die heißen Neuheiten für das kommende Jahr vorgestellt werden.
| # | Getestete Produkte | Testnote | |
|---|---|---|---|
1. Testsieger | 1,4 (sehr gut) | ||
2. | 3,1 (befriedigend) | ||
3. | 3,4 (befriedigend) | ||
3. | 3,4 (befriedigend) | ||
3. | 3,4 (befriedigend) | ||
6. | 3,5 (ausreichend) | ||
7. | 3,9 (ausreichend) | ||
8. | 4,0 (ausreichend) | ||
9. | 4,5 (mangelhaft) | ||
10. | 4,5 (mangelhaft) |
AUTO BILD greift der Messe in Norditalien vor und zeigt die wichtigsten neuen Motorräder schon jetzt – in alphabetischer Reihenfolge.
Die BMW CE02 ist eine spannende neue Idee – irgendwo zwischen Roller und Leichtkraftrad angesiedelt. Die Zielgruppe ist explizit jugendlich. Die kleine Version mit 5,5 PS darf man mit dem passenden Führerschein ab 15 Jahren fahren, die große mit 15 PS ab 16. Die Reichweiten der beiden E-Schwestern werden mit 45 bzw. "über 90 Kilometern" angegeben. Die Sitzhöhe von 75 Zentimetern lockt kleinere Piloten.
Die GS-Mittelklasse von BMW startet frisch überarbeitet ins kommende Modelljahr. Der Zweizylinder-Reihenmotor hat ab sofort 895 Kubikzentimeter Hubraum und leistet 105 PS. Die F 750 GS wird zur F 800 GS und bringt es auf 87 PS.

BMW hat die mittelgroße GS rundum aufgefrischt.
Bild: BMW Group
Die BMW M 1000 XR soll nicht nur am Kurvenscheitelpunkt Spaß machen, sondern genauso gut Langstrecke können. Heißt: Die Anreise zum Nürburgring wird genauso gut wie die Runde über die Nordschleife. Dafür haben die Bayern quasi ein höhergelegtes Sportbike geschaffen. Die technischen Daten beeindrucken: 201 PS treffen auf 223 Kilogramm Gewicht.
Die brandneue BMW R 1300 GS führt eine Baureihe mit Legendenstatus und einer riesigen weltweiten Fangemeinde fort. Keine leichte Aufgabe für die Ingenieure also, das Produkt fortzuentwickeln, das von manchen Fans bereits liebevoll "Schweizer Messer auf Rädern" genannt wird. Sie haben es trotzdem getan und versprechen sich von der gesteigerten Leistung (145,5 PS) ebenso viel wie vom reduzierten Gewicht.
Als wäre die Ducati Multistrada noch nicht krass genug, kommt jetzt die Multistrada V4 RS. Ihr Motor ist vom Desmosedici-Aggregat der Panigale V4 abgeleitet.

180 PS in einer Reiseenduro? Kann man machen, denken sich offenbar die Produktverantwortlichen bei Ducati.
Bild: Ducati
Das bedeutet, dass diese Reiseenduro praktisch von einem Superbike-Motor mit mächtigen 180 PS befeuert wird. Dessen Drehzahlbegrenzer setzt erst bei 13.500 Umdrehungen pro Minute ein. Dazu gibt es unter anderem eine Trockenkupplung.
Die erste Einzylinder-Supermoto von Ducati wird vom brandneuen Superquadro-Mono-Motor der Italiener mit 77,5 PS angetrieben. Die maximale Drehzahl dieses "Eintopfs" gibt Ducati mit 10.250 Umdrehungen pro Minute an. Mit ihrem speziellen Elektronik-Paket soll die wilde Kiste es auch weniger geübten Fahrern ermöglichen, zum Beispiel sicheres Driften zu lernen. Speziell dazu wurde u. a. das Kurven-ABS abgestimmt.
Kawasaki will vor allem Anfänger und Wiedereinsteiger für die Eliminator 500 gewinnen. Dafür setzt man auf einfaches Handling und eine entspannte Sitzposition.

Die Kawasaki Eliminator sieht dem Geschmack der Zeit entsprechend cool aus.
Bild: Kawasaki
Der Reihenzweizylinder der Eliminator holt aus seinen 451 Kubikzentimetern Hubraum überschaubare 45 PS, bleibt damit aber A2-tauglich. Das klassische Bobber-Äußere hat seinen Reiz, Smartphone-Konnektivität gibt es trotzdem.
Die elektrischen Kawasaki Ninja E-1 und Z E-1 sehen so aus – und sollen sich laut Hersteller auch so anfühlen –, als würden sie aus der Mittelklasse stammen. Tatsächlich sind die beiden Bikes mit sieben PS Dauerleistung und kurzzeitig abrufbaren zwölf PS aber Leichtkrafträder. Die Reichweite soll bei 70 Kilometern liegen, maximal laufen sie 99 km/h schnell.
Kawasaki hat die beliebte ZX-6R 2020 in Deutschland vom Markt genommen. Jetzt kommt die scharfe Japanerin zurück, und zwar mit LED-Scheinwerfern, Digitalcockpit mit Smartphone-Konnektivität und Euro 5. Konkrete Leistungsdaten folgen noch, sagt Kawasaki.
Moto Morini will mit der Calibro Cruiser-Fans für sich gewinnen. Die optisch vermutlich von Harley-Davidson und Indian inspirierte Maschine hat einen 649 Kubikzentimeter großen Zweizylinder und soll maximal 170 km/h schnell sein.

Die Moto Morini Calibro zitiert geschickt US-Cruiser.
Bild: Moto Morini
Es wird eine 35 kW starke A2-Version geben. Dazu verspricht der Hersteller, dass es an Zubehör für dieses Custom-Bike nicht mangeln wird.
Das erste Motorrad des chinesischen Roller-Herstellers Niu ist in Deutschland bereits bestellbar. Die Niu RQi GT wird von einem Mittelmotor mit zehn PS Dauerleistung auf 110 km/h Spitze beschleunigt. Die zwei herausnehmbaren Akkus an Bord kommen zusammen auf 5,2 kWh Speicherkapazität und sollen einen Aktionsradius von 120 Kilometern ermöglichen. Konnektivität ist Ehrensache.
Die Rieju E-MR könnte mit bis zu 82 PS eine echte Elektro-Rakete werden. Schließlich fahren Elektro-Enduros bisher eher in den unteren Leistungsregionen. Die Spanierin wirkt auf den ersten Blick wie eine typische Geländemaschine und lässt erst bei näherem Hinsehen den Schluss zu, dass sie elektrisch ist. 100 Kilometer Radius sollen machbar sein. Super: Das Gewicht liegt bei nur 120 Kilogramm.
Die Ryvid Anthem aus Kalifornien sollte eigentlich schon im Spätsommer 2023 auf den Markt kommen. Das hat nicht geklappt. Schade, denn die spannende Mixtur aus Enduro und Naked Bike verspricht interessant zu werden. Als besonderes Highlight der Anthem gilt der aus Edelstahlplatten zusammengeschraubte Rahmen, der nicht nur besonders leicht, sondern zusätzlich in der Sitzhöhe verstellbar ist.
Der sperrige Namen der neuen Suzuki GSX-S1000GX deutet in eine andere Richtung als das Motorrad selbst. Die Crossover-Maschine will das Beste aus verschiedenen Welten bieten und genauso sportlich wie komfortabel können, schlechte Straßen ebenso souverän meistern wie den Alltag zwischen Büro und Sportverein. Die Aufmerksamkeit der Suzuki-Fans dürfte ihr dank ihres 152 PS starken Vierzylinders sicher sein.
Suzuki schickt die neue V-Strom 800 ins Rennen um die Gunst der Fans von Reiseenduros oder - modern gesagt - Adventure Bikes. Ihr 776 Kubikzentimeter großer Reihen-Zweizylinder entwickelt 78 Nm maximales Drehmoment und leistet 84 PS bei 8500 Umdrehungen. Dass die V-Strom mit LED-Technik und Co sowie zahlreichen Assistenten technisch auf der Höhe der Zeit ist, versteht sich.
Yamaha hat festgestellt, dass die Mittelklasse-Enduro Teneré 700 eine richtig gute Idee war. Die Maschine hat sich nämlich zum echten Verkaufsschlager entwickelt. Kein Wunder also, dass das Portfolio stetig ausgebaut wird.

Yamaha reitet die Erfolgswelle Teneré und versorgt den Markt mit immer mehr abgefahrenen Versionen.
Bild: Yamaha
In der Version "World Rally" hat die Teneré unter anderem zusätzliche Kraftstofftanks und Lenkungsdämpfer. Die Teneré "Extreme" hat unter anderem 20 Millimeter mehr Federweg.

Bild: Yamaha
Das Touring-Bike soll die Nostalgie rund um die Rennmaschinen aus den 80er Jahren ansprechen und diese mit modernster Technik kombinieren, zum Beispiel mit dem 890 Kubikzentimeter großen CP3-Motor.
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