Ladesäulen für E-Autos: Kaufen, Kosten, Anbieter

Top 5: Das sind die günstigsten E-Autos

E-Autos: Laden, Kosten, Preise, Stecker, Wallbox, Elektro

So laden Sie Ihr Elektroauto richtig an Ladestation oder Wallbox

Zu Hause, am Arbeitsplatz oder auch an öffentlichen Ladesäulen lässt sich ein E-Auto laden. Kosten, Ladestationen, Wallboxen – das müssen Sie wissen! Und: So fördert die Politik das Stromladen noch stärker.
In Deutschland werden immer mehr Elektroautos verkauft, nicht zuletzt dank der Corona-bedingt erhöhten Kaufprämie für E-Autos. Durch die Innovationsprämie im Rahmen des Milliardenpakets der GroKo sanken die Preise für neue E-Autos um bis zu 45 Prozent. Mittlerweile wurde die Dauer des Zuschusses bis Ende 2025 verlängert. Allerdings sind die Lieferzeiten für günstige Elektroautos teils sehr lang. Doch die Auswahl wird größer, immer mehr E-Autos namhafter und kleinerer Hersteller drängen auf den Markt.

E-Autos: Gebrauchtwagen mit Garantie

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Renault Twizy 80 technisch neu neuen Seitenscheiben, Elektro

24.300 km
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03/2013
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Elektro, CO2 0 g/km*
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Renault ZOE Life Q210 22kWh-Mietbatterie, Elektro

66.000 km
65 kW (88 PS)
05/2013
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Elektro, 16.8 kWh/100km CO2 0 g/km*
5.470 €

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95.117 km
43 kW (58 PS)
07/2016
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Elektro, CO2 0 g/km*
5.750 €

Renault ZOE Intens Q210 22kWh-Mietbatterie, Elektro

80.000 km
65 kW (88 PS)
05/2013
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Elektro, 16.8 kWh/100km CO2 0 g/km*
5.890 €

Renault ZOE Intens Q210 22kWh-Mietbatterie, Elektro

51.500 km
65 kW (88 PS)
12/2014
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Elektro, CO2 0 g/km*
5.980 €

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47.787 km
35 kW (48 PS)
10/2014
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Elektro, 15.1 kWh/100km CO2 0 g/km*
5.990 €

Renault ZOE Life (zzgl Miet-Batterie 22kW), Elektro

114.600 km
43 kW (58 PS)
04/2016
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Elektro, CO2 0 g/km*
Renault Twizy 80 technisch neu neuen Seitenscheiben, Elektro +

93049 Regensburg, Automobile Kraus GmbH

Renault ZOE Life Q210 22kWh-Mietbatterie, Elektro +

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Renault ZOE Intens, Elektro +

63322 Rödermark, Autohaus am Prinzert GmbH Rödermark

Renault ZOE Intens Q210 22kWh-Mietbatterie, Elektro +

85354 Freising, Autohaus Müller GmbH

Renault ZOE Intens Q210 22kWh-Mietbatterie, Elektro +

85354 Freising, Autohaus Müller GmbH

smart ForTwo ED, Elektro +

73265 Dettingen u. Teck, Russ Jesinger Vertriebs GmbH & Co. KG

Renault ZOE Life (zzgl Miet-Batterie 22kW), Elektro +

06110 Halle (Saale), Autohaus Huttenstrasse GmbH

Aber nach dem Kauf eines rein elektrisch betriebenen Fahrzeugs oder eines Plug-in-Hybridmodells kommt das regelmäßige Laden. Wie viele Ladestationen gibt es in Deutschland? Wo finde ich eine Ladesäule? Wie lange darf mein E-Auto dort stehen und was mache ich gegen Ladesäulen-Blockierer? Wie komme ich an die eigene Wallbox? Was kostet das Stromladen, wie wird abgerechnet? Welche Stromtarife gibt es für E-Autos? Und wie funktioniert überhaupt der Ladevorgang? Hier gibt es die wichtigsten Antworten auf die Fragen zum Laden von E-Autos an Ladestation und Wallbox!

Ladesäulen für E-Autos: Alle Infos

Wie funktioniert das Laden an einer Ladesäule?

Das Laden eines Elektroautos funktioniert wie ein normaler Tankvorgang, nur dass das Laden in der Regel länger dauert. Das Fahrzeug wird neben der Ladesäule geparkt und (meist) mit einem Kabel und je einem Stecker an Anto und Ladestation angeschlossen. Das Equipment muss meist mitgebracht werden, an einigen öffentlichen Ladestationen ist es vorhanden, dort muss man das fest installierte Kabel nur ins Auto stöpseln. Geladen wird entweder: a) Wechselstrom (AC = Alternating Current) mit einem Typ-2-Stecker (Mennekes) oder einem Schuko-Stecker an einer Haushaltssteckdose; oder b) Gleichstrom (DC = Direct Current) mit einem CCS-Stecker (CCS = Combined Charging System). Der in Japan entwickelte CHAdeMO-Stecker ist vor allem in Asien und den USA verbreitet, aber auch hierzulande. Ein Normalladepunkt gibt Wechselstrom im Bereich von 3,7 bis 22 Kilowatt ab, der für das Aufladen der Elektroauto-Batterie vom On-Board-Ladegerät des Fahrzeugs in Gleichstrom umgewandelt wird.
Ein normaler Ladevorgang mit einem Elektroauto läuft so ab: Ladekabel holen – Ladebuchse am E-Auto (entweder an der Front oder dort, wo bei Verbrennern die Tanköffnung ist) öffnen und Stecker anschließen. Dann die Ladesäule freischaltenStecker an die Ladesäule anschließen. Nach dem Ladevorgang in der gleichen Reihenfolge das Kabel wieder abnehmen. Wie schnell der Akku aufgeladen ist, hängt ab von der Ladesäule, der Ladeleistung des E-Autos und vom Ladekabel.

Wie bezahlt man an einer Ladestation?

Die gängigsten Methoden beim Bezahlen an einer öffentlichen Ladestation sind das Lastschriftverfahren, die Ladekarte (mit Rechnung meist am Monatsende) oder eine Smartphone-App (mit Direktabbuchung). Selten ist auch die Zahlung per Giro/Kreditkarte (mit vorheriger Anmeldung) oder SMS (über Prepaid oder die Stromrechnung ihres Hausanbieters) möglich. Das sogenannte E-Roaming ermöglicht das Bezahlen mit einer Ladekarte bei mehreren Stromanbietern.
Der Tarifdschungel in Deutschland ist leider noch dicht mit Pauschalen (Session Fees), Start- und Grundgebühren, Vorzugstarifen oder zeitlichen Abrechnungen, der inzwischen sogar das Bundeskartellamt auf den Plan gerufen hat. Seit dem 1. April 2019 müssen Anbieter eigentlich an öffentlichen Ladestationen eine Abrechnung nach tatsächlich geladenen Kilo­wattstunden ermöglichen. Doch gibt es noch zu wenige Genehmigungen von den 16 lokalen Eichämtern in Deutschland). Weil Großkonzerne wie EnBW und Telekom Pläne für die Umrüstung zu eichrechts­konformen Säulen vorlegten, dulden die Behörden die kilowattstundenbasierten Tarife schon jetzt.
Die Bundesregierung kündigte nach dem "Autogipfel" am 18. November an, 2020 eine gesetzliche Regelung für ein einheitliches Bezahlsystem an Ladesäulen werde zeitnah abgestimmt und beschlossen.

Was kostet das Laden an einer Ladestation?

Das lässt sich pauschal nicht sagen, denn bei den Kosten fürs Stromtanken gibt es teils gravierende Preisunterschiede. Neben den diversen Bezahlsystemen sind sie eines der größten Probleme für die Akzeptanz von Elektroautos in Deutschland. Das Analysebüro EuPD Research stellte 2020 bei einer detaillierten Untersuchung fest, dass bei einem VW e-Golf die Differenz zwischen mittlerem und teuerstem Ladetarif 90 Cent pro Kilowattstunde (0,35 bis 1,25 Euro/kWh) beträgt, was im Jahr 1781 Euro Mehrkosten (2485 statt 704 Euro) bedeutet.
Strom kann mancherorts sogar teurer sein als Benzin, wie der Ökostromanbieter Lichtblick in seinem Ladesäulencheck 2019 nachwies. Demnach ist der Ladestrom für Elektroautos auch deutlich teurer als der durchschnittliche Haushaltsstrom (2018: 30,3 Cent/kWh). Hilfe beim Finden des besten Vertrages, je nach individuellem Fahrverhalten, gibt das Fachportal Mobilityhouse. Bei clever-tanken.de, einem Beteiligungsunternehmen der Axel Springer Auto Verlag GmbH, gibt es eine App zum Sparen beim Stromtanken.

Welche Anbieter von Ladestrom für E-Autos gibt es?

Anbieter sind vor allem lokale und überregionale Stromunternehmen. Roaming-Lösungen verknüpfen diese, hier erhalten E-Auto-Fahrer Zugang zu den Ladesäulen mehrerer Partner. Beispiele sind Plugsurfing und NewMotion, die das Laden an nahezu allen Ladestationen in Europa anbieten, wie auch ladenetz.de. Sie übernehmen gegen eine Gebühr die komplette Abrechnung – bezahlt wird allerdings nach dem Tarif der Ladesäulenbetreiber. Auch einige Autohersteller wie VW und BMW oder Dienstleister wie der ADAC bieten Ladestromtarife an, wie auch der Kraftstoffanbieter Shell mit Recharge.

Wo kann man sein E-Auto kostenlos laden?

Manche Supermärkte, Möbelhäuser, Baumärkte oder auch Hotels und Gaststätten bieten hier und da kostenlose Ladestationen auf ihren Parkplätzen an, um Kunden und Gäste anzulocken. Hier sind Infos, wo Sie beim Einkaufen aufladen können.

Wie kann man eine Wallbox für zu Hause kaufen?

Dank eines neuen Gesetzes von 2020 haben inzwischen auch Mieter grundsätzlich einen Anspruch, eine Ladestation am Wohnort zu bekommen (hier erfahren Sie, wie Sie beim Stromtarif zu Hause sparen können). Ladesäulen für die heimische Garage oder den eigenen Stellplatz – sogenannte Wallboxen – kann man bei Stromanbietern, Elektrofachmärkten und Versandhäusern, aber auch bei vielen Autoherstellern wie BMW, DS, Opel, Tesla, VW und neuerdings auch Hyundai kaufen (alle Infos gibt es hier). Ab dem 24. November 2020 werden Anschaffung und Montage privater Ladestationen mit je 900 Euro vom Bund bezuschusst. Die Installation einer Wallbox sollte auf jeden Fall durch einen Fachbetrieb erfolgen.

Wie viele öffentlichen Ladestationen gibt es?

Die Zahl der öffentlichen Ladestationen in Deutschland ist bis November 2020 nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) auf rund 33.000 angewachsen. Bis Ende 2021 sollen es nach den Vorstellungen der Bundesregierung 72.000 sein, bis 2030 sogar eine Million Ladepunkte, für dann – so das Ziel – sieben bis zehn Millionen Elektroautos. Dafür müssten nach VDA-Angaben künftig pro Woche 2000 neue Ladepunkte in Betrieb gehen – zehn Mal so viele wie zuletzt. Außerdem erwartet die Bundesregierung von der Automobilindustrie bis Ende 2021 einen signifikanten Beitrag der zugesagten 15.000 öffentlich zugänglichen Ladepunkte.
Besonders im Fokus ist die Schnellladeinfrastruktur. Die Mineralölwirtschaft soll bis Ende 2026 drei Viertel aller Tankstellen mit Schnellladestationen ausrüsten. Zunächst per Selbstverpflichtung, belohnt mit Fördergeldern aus einem neuen drei Milliarden Euro schweren Hilfspaket. Ist bis Ende 2022 nicht ein Viertel der Tankstellen ausgerüstet, soll es eine gesetzliche Regelung geben. Damit könnte der Staat Tankstellen in die Pflicht nehmen, Ladestationen aufzustellen.

Wer darf wie lange an einer Ladesäule stehen?

Parken dürfen dort nur Autos mit E-Kennzeichen (rein batteriebetriebene Fahrzeuge oder Plug-in-Hybride mit mehr als 40 Kilometer Reichweite oder unter 50 g/km CO2-Ausstoß). So steht es im Elektromobilitätsgesetz (EmoG) von 2015. Genaueres regeln die jeweiligen Städte und Kommunen. Die Aufenthaltsdauer ist im Allgemeinen auf die Ladezeit beschränkt, teilweise gibt es auch ein Stundenlimit. Aufschluss darüber gibt meist die Beschilderung. Ladesäulen-Blockierern drohen 55 Euro Verwarnungsgeld oder sogar der Abschleppwagen.

Was sind Schnellladestationen?

Schnellladestationen sind Ladepunkte mit einer Mindestleistung von 50 Kilowatt (statt 22 kW). In die auch als DC-Lader bezeichneten Geräte ist ein Gleichrichter integriert, der den Strom umwandelt und direkt in die Batterie des Fahrzeugs lädt. Der bekannteste Anbieter von Superchargern ist der Elektroauto-Pionier Tesla, der anfangs seinen Kunden Strom sogar kostenlos zur Verfügung stellte. Außerdem gibt es noch High Power Charger, sie bieten sogar eine Ladeleistung von 150 bis 350 Kilowattstunden. Da das Stromladen dort deutlich teurer ist, sind nur etwa zehn Prozent des Netzes in Deutschland (mehr als 20.000 Stationen) Schnellladesäulen. Zudem vertragen längst nicht alle Autos einen solchen Ladeschub.

Gibt es eine Karte mit allen Ladestationen in Deutschland?

Die Bundesnetzagentur bietet eine interaktive Ladesäulenkarte, die ständig aktualisiert wird. Allerdings stellt sie nur die Ladeeinrichtungen aller Betreiber dar, die das Anzeigeverfahren der Bundesnetzagentur vollständig abgeschlossen und einer Veröffentlichung im Internet zugestimmt haben. Alternativen sind der E-Tankstellenfinder oder das Stromtankstellenverzeichnis von Goingelectric. Apps finden Sie im Google Playstore und im App Store.

Wie findet man die nächste freie Ladestation?

Fahrzeughersteller, Ladesäulenbetreiber und diverse Internetportale informieren auf ihren Websites oder in Apps darüber, wo sich die nächste Ladesäule befindet – oft auch, ob sie gerade frei oder besetzt ist. Viele moderne Elektroautos haben eine solche Funktion auch im Multimediasystem eingebaut.

*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist (www.dat.de).

Fotos: dpa

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