E-Autos: hohe Rabatte der Hersteller
Diese Hersteller bieten aktuell Elektroauto-Rabatt

Als Kaufanreiz für neue Elektroautos gibt es Hersteller-Rabatte: Viele Marken verlängerten ihre Ermäßigungen bis Jahresende – einige verdoppeln die staatliche Prämie sogar. Die Rabattprogramme im Überblick!
Bild: Thomas Starck / AUTO BILD
Inhaltsverzeichnis
- Berechnen Sie Ihre individuelle Kaufprämie vom Bund
- BYD gewährt eigenen "E-Bonus"
- Citroën gibt bis zu 3000 Euro Rabatt
- Cupra ohne generellen Rabatt
- Dacia-Elektrobonus nur für das alte Modell
- Es geht weiter mit dem Fiat- und Händlerbonus
- Ford lässt den Bonus pausieren
- Great Wall: junge gebrauchte Ora 03 ab 15.990 Euro
- Hyundai schnürt Leasing-Pakete für E-Autos
- Kia mit Leasing-Schnäppchen für EV3 und EV6
- MG EV Bonus verdoppelt Kaufförderung
- Bis zu 8500 Euro "Nissan Bonus" extra
- Opel bietet Wallbox und Ladekarte
- Peugeot erhöht Rabatt auf maximal 5000 Euro
- Polestar 4 streicht die Vorteilsprämie
- Skodas Extra-Bonus ist wieder da
- Smart gewährt bis zu 6000 Euro Rabatt
- Tesla verlängert 2000-Euro-Bonus nicht
- Toyota kehrt zurück zum E-Auto-Bonus
- Volkswagen setzt erweiterte ID-Kaufprämie fort
- XPeng steuert 5000 Euro "Tech Prämie" bei
- Fazit
Die Autoindustrie verbilligt viele neue Elektroautos mit eigenen Förderprogrammen: Die kräftigen Rabatte einiger Hersteller sind bis Ende 2026 gültig. Viele Ermäßigungen belaufen sich auf weit mehr als tausend Euro.
Achtung: Zu diesen teils beachtlichen Preisnachlässen kommt obendrauf noch die staatliche Kaufförderung für Elektroautos. Sie senkt den Kaufpreis um bis zu 6000 Euro – rückwirkend für Käufe seit Jahresanfang. Das heißt: In Kombination mit dem Hersteller-Rabatt sinken einige Modelle um weit über 10.000 Euro im Preis.
Berechnet die voraussichtliche Förderung anhand bekannter Regeln
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Kinder im Haushalt
Rechner basiert auf Informationen aus dem Bundesumweltministerium (BMUKN)
Natürlich ist bei den Aktionen immer das Kleingedruckte zu beachten. Mal betrifft die Ermäßigung nur vorkonfigurierte Modelle (Bestandsfahrzeuge), mal sind die Angebote auf teilnehmende Markenhändler beschränkt. Achtung: Mitunter verschwinden Angebote auch ansatzlos. Wer ein neues Auto braucht, hat somit kaum einen Grund, zu zögern.
Hier eine Liste der Hersteller, die Rabatte, zinslose Kredite und attraktive Leasing-Angebote für neue Elektroautos anbieten – in alphabetischer Reihenfolge.
Der chinesische Hersteller BYD, weltgrößter Hersteller von Elektrofahrzeugen, flankiert die staatliche Kaufförderung mit kräftigen Sonderangeboten – aktuell bis Ende 2026, also einschließlich 31. Dezember. Derweil wurde der Rabatt geringfügig gesenkt. Der E-Bonus gilt je nach Modell bei Barkauf sowie im Rahmen von Leasing- und Finanzierungsangeboten.
Aufhorchen lässt insbesondere die Preisermäßigung für den Dolphin Surf : Das 3,99 Meter lange Elektroauto gibt es in der Basis-Ausstattungslinie "Active" mit 88 PS und 30-kWh-Akku für 20.190 Euro. Bei 23.490 Euro Listenpreis entspricht das 3300 Euro BYD-Rabatt.
Mit maximaler staatlicher Förderung sinkt der Preis auf 14.190 Euro. Wer weniger oder keine Förderung erhält, zahlt entsprechend mehr; der BYD-E-Bonus selbst ist davon unabhängig.
Auch andere Modelle werden kräftig rabattiert. Beim neuen Atto 3 EVO sinkt der Preis der Version Design von 44.990 Euro durch 8500 Euro BYD-Bonus auf 36.490 Euro. Mit maximaler staatlicher Förderung bleiben 30.490 Euro.
Fahrzeug-Deals
Beim Seal Comfort beträgt der E-Bonus weiterhin 9650 Euro. Vom Listenpreis von 47.990 Euro bleiben damit 38.440 Euro – mit voller staatlicher Förderung 32.440 Euro.
Doppelter Rabatt vom Doppelwinkel: Citroën hat seine Förderaktion bis zum 31. Dezember 2026 verlängert. Unabhängig von der staatlichen Förderung erhalten Privatkunden mindestens 3000 Euro Citroën- und Händlerprämie. Wer Anspruch auf eine höhere staatliche E-Auto-Förderung hat, für den legt Citroën einen Betrag bis zur Höhe der staatlichen Prämie obendrauf – maximal bis 6000 Euro. Zusammen mit dem Zuschuss vom Bund sind bei einem Elektroauto damit bis zu 12.000 Euro Preisvorteil möglich.
Besonders günstig wird der ë-C3 mit 113 PS: Sein Listenpreis beträgt 20.140 Euro, nach der garantierten Citroën-Prämie kostet er 17.140 Euro. Wer die maximale staatliche Förderung von 6000 Euro erhält, bekommt auch 6000 Euro Citroën-Rabatt – rechnerisch bleiben 8140 Euro. Beim ë-C3 Aircross sinkt der Preis von 26.640 Euro zunächst auf 23.640 Euro; mit maximaler Förderung sind es 14.640 Euro.
Die Aktion gilt für Kauf und Leasing von vollelektrischen Pkw und förderfähigen Plug-in-Hybriden. Bei PHEV fällt die staatliche Maximalförderung allerdings niedriger aus als bei reinen E-Autos. Wer gar keinen Anspruch auf den Staatsbonus hat, erhält trotzdem die garantierten 3000 Euro Citroën-Rabatt.
Alle Typen mit vollelektrischem Antrieb oder Plug-in-Hybridtechnik sind eingeschlossen. Der Rabatt ist auch aufs Leasing anwendbar.
Auf der Cupra-Seite sind Rabatte aktuell Fehlanzeige: Der durchgestrichene Kaufpreis bei Aktionsmodellen ist regulär der aktuelle Kaufpreis, ob für den Cupra Born oder den neuen Tavascan. Der günstigste Tavascan ist noch etwas günstiger geworden, Cupra bietet ihn zum Listenpreis von 48.340 Euro an (Lieferzeit: ab zehn Wochen). Vom Cupra Born, Schwestermodell vom VW ID.3, gibt es kurzfristig verfügbare Lagerfahrzeuge (weiter unten auf der Website) mit 60-kWh-Akku ab 36.450 Euro.
Übrigens hat Cupra seine Ankündigung wahr gemacht, den neuen E-Kleinwagen Raval für ab 25.950 Euro anzubieten. Damit unterschreitet der Startpreis bei voller Förderung die 20.000 Euro. Die Auslieferung soll im September starten. Bestellbar ist er noch nicht.

Bild: SEAT
Dacia hat den Elektro-Bonus in Höhe von bis zu 3000 Euro Nachlass auf den Elektro-Kleinstwagen Spring (2500 bei Barkauf) nun bis 31. Dezember 2026. Aber Achtung: Die Vergünstigung betrifft nur das alte Modell. Es wird parallel zum "neuen Spring" (so im Konfigurator identifizierbar) gewährt.
Der "alte" Spring wurde zum Modelljahr 2026 technisch überarbeitet. Das Einstiegsmodell Expression leistet jetzt 70 PS, der Extreme 100 PS. Die optionale CCS-Schnellladung schafft nun bis zu 40 kW (statt zuvor 30 kW); von 20 auf 80 Prozent dauert es laut Dacia rund 29 Minuten. Der aktuelle Listenpreis für den Facelift-Spring liegt bei 17.900 Euro zzgl. Überführungskosten für das Basismodell. Wer die volle Förderung geltend machen darf, spart noch einmal 6000 Euro und erhält den Spring für 11.900 Euro.
Etwas verwirrend: Parallel dazu gibt es jetzt auch den neuen Spring. Er kostet (u. a. aufgrund des neuen LFP-Akkus mit der günstigeren Lithium-Eisen-Phosphat-Chemie) deutlich weniger, nämlich ab 17.900 Euro. Wohl auch deswegen bleibt ihm der Elektro-Bonus verwehrt.
Fiat fördert den Kauf vollelektrischer Neuwagen (also Fiat 500, Fiat 600 und Grande Panda) mit einem "Fiat- und Händlerbonus" von bis zu 6000 Euro. So beträgt der Nachlass beim Fiat 500 Elektro Pop 5000 Euro. Das drückt den Preis von 25.990 auf 20.990 Euro. Beim Mini-SUV Fiat Grande Panda Elektro Pop sinkt der Preis dank 6000 Euro Bonus von 25.990 auf 19.990 Euro. Für den Fiat 600 Elektro Pop gewährt Fiat ebenfalls 6000 Euro Nachlass, damit kostet der Kleinwagen statt 31.990 noch 25.990 Euro.
Das Angebot gilt für noch nicht zugelassene Neufahrzeuge und nur bei teilnehmenden Fiat-Händlern, weshalb man gleich zu Beginn eines Verkaufsgesprächs die Frage nach der Teilnahme am Programm stellen sollte. Der Rabatt gilt vorläufig bis zum 31. Dezember 2026. Überführungskosten kommen jeweils hinzu.
Bis Ende September bot Ford pauschal 5000 Euro Rabatt für die vier Modelle Puma Gen-E, Explorer, Capri und Kuga Plug-in-Hybrid. Die Offerte ist derzeit von der Website verschwunden.
Fahrzeug-Deals
Da es sich ausschließlich um Bestandsfahrzeuge, liegt die Ursache wahrscheinlichg in der allgemein hohen Nachfrage: Derzeit befinden sich keine neuen E-Autos von Ford auf Halde. Vielleicht ändert sich das zum Jahresende wieder.
Der chinesische Hersteller Great Wall Motor (GWM) bietet weiterhin den "Super Sale" bei Elektroautos an. Dabei handelt es sich um den Verkauf oder die Finanzierung von Gebrauchtwagen. Junge Ora-Leasingrückäufer werden nach technischem Check sehr günstig als Gebrauchtwagen in den Markt gedrückt.
So kauft man einen maximal zwei Jahre alten Ora 03 mit höchstens 25.000 km Laufleistung für ab 15.990 Euro. Dafür gibt es das Basismodell Ora 03 300 mit kleinem 48-kWh-Akku und 171 PS – Neupreis ab 38.990 Euro. Wem Ratenzahlung lieber ist: Ab 99 Euro im Monat gibt es ein Fahrzeug dieser Kategorie. Nach 2123,76 Euro Anzahlung ist über 23 Monate die jeweilige Rate fällig, anschließend beträgt die Schlussrate 16.200 Euro. Die ähnliche Leasing-Offerte für Gebrauchte Ora 03 ist derzeit nicht vorhanden.
Parallel dazu stützt GWM den Marktauftritt des SUV vom Typ Wey 03 mit einem üppigen "Aktionsrabatt": Den 4,66 Meter langen Viersitzer, der in Deutschland ausschließlich als PHEV angeboten wird, gibt es mit 5500 Euro Abzug. Kann auch die Kaufförderung für PHEV von maximal 4500 Euro geltend gemacht werden, sinkt der Kaufpreis der Version Premium auf 37.990 Euro.
Auch Hyundai lässt einige Leasingpakete für Elektroauto-Interessenten weiterlaufen. So wird das elektrische Mini-SUV Inster beim "Power Leasing" ab einer monatlichen Rate von 179 Euro angeboten, allerdings nun erst nach 4000 Euro Sonderzahlung. Die Anmelde- und Überführungskosten werden nicht genannt, üblicherweise betragen sie etwa 1000 Euro. Das Angebot enthält 10.000 Freikilometer im Jahr (bei 48 Monaten Laufzeit). Eine Vollkaskoversicherung muss separat abgeschlossen werden (beim Leasing allgemein üblich). Die Aktion gilt bis 31. Dezember 2026.
Den Kona Elektro, seit 2023 auf dem Markt, gibt es für 259 Euro im Leasing. Es handelt sich um das neue Basismodell mit 135 PS und 48,8 kWh großem Akku (Bruttoinhalt), das 2025 auf den Markt kam. Hier fällt ebenfalls eine Sonderzahlung in Höhe von 4000 Euro an. Das Kilometerlimit liegt genau wie beim Inster bei 10.000 km pro Jahr, die Laufzeit endet nach 48 Monaten.
Bis 31. Dezember 2026 bietet Kia seine "Electric Deals“ zum Leasing für mehrere Elektroautos an. Den günstigsten Einstieg bietet der neue EV2 Air: Für das kleine Elektro-SUV verlangt Kia 199 Euro im Monat. Dafür werden allerdings 4030 Euro Sonderzahlung fällig. Der Vertrag läuft 48 Monate und umfasst insgesamt 40.000 Kilometer, Überführungskosten kommen noch obendrauf.
Ebenfalls Teil der Sommer-Aktion ist der EV3 Air. Das kompakte Elektro-SUV kostet monatlich 279 Euro bei 3000 Euro Sonderzahlung, 48 Monaten Laufzeit und ebenfalls 40.000 Kilometern Gesamtfahrleistung.
Noch günstiger bei der Monatsrate ist der Kia EV4 Air: Für das kompakte E-SUV ruft Kia 249 Euro monatlich auf, verlangt dafür aber eine Sonderzahlung von 3409 Euro. Wer die schnittigere Fastback-Version bevorzugt, zahlt 269 Euro pro Monat und einmalig 4292,68 Euro. Auch diese Verträge laufen über vier Jahre und beinhalten insgesamt 40.000 Kilometer. Die jeweiligen Überführungskosten sind in den Leasingbeispielen nicht enthalten.
Größtes Modell der Aktion ist der Kia EV5 Air. Das Elektro-SUV wird für 359 Euro im Monat angeboten, hinzu kommen 3917 Euro Sonderzahlung und die Überführungskosten. Laufzeit und Fahrleistung entsprechen mit 48 Monaten und 40.000 Kilometern den übrigen Angeboten.
MG hat den "MG EV-Bonus" bis 31. Dezember 2026 verlängert. Der Hersteller bewirbt dabei einen Preisvorteil unabhängig von der staatlichen Förderung; die genaue Höhe und die Konditionen können je nach Modell und Angebot variieren.
Besonders günstig positioniert MG den rund 4,40 Meter langen MG4 EV Urban, der laut Hersteller ab 24.990 Euro erhältlich ist. Sofern für dieses Modell der genannte MG-EV-Bonus von 6000 Euro gilt und zusätzlich die maximale staatliche Förderung von 6000 Euro in Anspruch genommen werden kann, ergäbe sich rechnerisch ein Preis von 12.990 Euro.
Neben dem MG4 EV Urban umfasst das Elektroauto-Programm von MG den MG4 EV, MGS5 EV, MGS6 EV, MG IM5, MG IM6 sowie den elektrischen Roadster Cyberster. Für sämtliche genannten Modelle gewährt MG beim Barkauf aktuell den pauschalen "MG-EV-Bonus“ von 6000 Euro. Die Aktion läuft bis zum 30. September 2026 und gilt bei teilnehmenden MG-Händlern. Das Angebot ist beschränkt auf Privatkunden, die wahlweise kaufen oder leasen können. Es gilt ausschließlich für Neuwagen und nur, "solange der Vorrat reicht".
Nissan verlängert seinen "Nissan Bonus" bis 31. Dezember 2026. Maximal 8500 Euro Rabatt gibt es, was zusammen mit der maximalen Elektroauto-Prämie vom Bund bis zu 14.500 Euro Ermäßigung vom Listenpreis bedeutet – sowohl beim Kauf als auch beim Leasing. Der Rabatt wird allen Käufern gewährt.

Bild: Tom Salt / AUTO BILD
Nissan staffelt den hauseigenen Bonus nach Modellgröße. Doch sogar der brandneue E-Kleinwagen Micra wird bedacht. So kann man vom Basismodell mit 90 kW (122 PS) und 40-kWh-Batterie bis zu 3900 Euro abziehen. Bei voller Kaufförderung durch den Bund kostet der Basis-Micra dann ab 20.381 Euro. Im Leasing gibt es ihn ab 199 Euro Monatsrate (bei 48 Monaten Laufzeit und 40.000 Freikilometern), allerdings sind zuvor 3340 Euro Sonderzahlung zu leisten.
Die höchste Stufe der Hersteller-Förderung gewährt Nissan auf den 4,59 Meter langen SUV-Crossover Ariya – allerdings nicht aufs Basismodell. Den maximalen Rabatt in Höhe von 8500 Euro erhält laut Nissan-Pressemitteilung, wer das Elektro-SUV Ariya mit großer Batterie (87 kWh) und dem "Advance Pack" (enthält unter anderem eine beheizbare Frontscheibe und das Smartphone-Laden per Induktion) erwirbt. Dann startet der Kaufpreis inklusive voller Kaufförderung (6000 Euro) bei 38.990 Euro.
Der "Nissan Bonus" gilt nur für Privatkunden. Das Programm ist auf teilnehmende Händler beschränkt, insofern sollte man sich vor Kaufverhandlungen nach dem Rabatt erkundigen.
Opel hat derzeit keine regulären Vergünstigungen für Elektroautos im Programm.
Fahrzeug-Deals
Peugeot vergünstigt vor allem drei Modelle. So gibt es den Kleinwagen Peugeot E-208 in der niedrigsten Ausstattungsstufe "Style" inklusive 5000 Euro Elektrobonus und der maximalen Kaufförderung vom Bund ab 20.675 Euro. Für welches Modell es den maximalen Rabatt gibt, ist auf der Website nicht ersichtlich.
Wer kann mit welcher E-Auto-Förderung rechnen?
Welche Förderstufen gibt es für batterielektrische Fahrzeuge?
- Die Basisförderung für reine Elektroautos liegt bei 3000 Euro, sie gilt für Haushalte mit maximal 80.000 Euro Bruttoeinkommen.
- Weiter aufgestockt wird die Förderung für Haushalte mit einem Bruttoeinkommen von maximal 60.000 Euro. Dann steigt die Förderung auf 4000 Euro.
- Nochmals aufgestockt wird die Förderung für Haushalte mit einem Bruttoeinkommen von maximal 45.000 Euro. Dann steigt die Förderung auf 5000 Euro.
- Alle Haushalte können mit zwei Kindern (je Kind gibt es 500 Euro extra) maximal weitere 1000 Euro Zuschuss bekommen. Also steigen die Förderstufen auf 4000, 5000 oder maximal 6000 Euro.
Welche Förderstufen gibt es für Plug-in-Hybride und E-Autos mit Range Extender?
- Die Basisförderung für PHEV und E-Autos mit Range Extender liegt bei 1500 Euro, sie gilt für Haushalte mit maximal 80.000 Euro Bruttoeinkommen.
- Weiter aufgestockt wird die Förderung für Haushalte mit einem Bruttoeinkommen von maximal 60.000 Euro. Dann steigt die Förderung auf 2500 Euro.
- Nochmals aufgestockt wird die Förderung für Haushalte mit einem Bruttoeinkommen von maximal 45.000 Euro. Dann steigt die Förderung auf 3500 Euro.
- Innerhalb dieser Einkommensgrenzen bekommen Haushalte mit zwei Kindern (je Kind gibt es 500 Euro extra) maximal weitere 1000 Euro Zuschuss bekommen. Also steigen die Förderstufen auf 2500, 3500 oder maximal 4500 Euro.
- Förderfähige Plug-in-Hybride und Autos mit Range Extender dürfen maximal 60 g CO2/km ausstoßen und müssen mindestens 80 km rein elektrisch fahren können.
Der E-2008 "Business" mit 156 PS erhält einen Rabatt von 5000 Euro, was den Kaufpreis auf 40.700 Euro drückt (abzüglich maximaler Kaufförderung: 34.700 Euro). Der etwas größere E-3008 wird mit bis zu 5000 Euro rabattiert. Das drückt den Preis für das 213-PS-SUV auf 48.900 Euro, abzüglich der maximalen Kaufförderung sind es 42.900 Euro.

Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Und letztlich lockt Peugeot Käufer des E-5008 mit der gleichen Motorisierung und bis zu 502 km Reichweite nach WLTP mit einem Rabatt von bis zu 5000 Euro – in Summe sinkt der Kaufpreis auf 51.150 Euro (abzüglich maximaler Kaufförderung: 45.150 Euro).
Auch beim Leasing gibt es Angebote: Der Peugeot E-2008 kostet ab 159 Euro im Monat – hier kommen noch 5000 Euro Sonderzahlung sowie Überführungskosten hinzu.
Polestar förderte den Verkauf des SUV-Coupé Polestar 4 mit der "Vorteilsprämie" in Höhe von pauschal 2000 Euro. Inklusive der vollen einkommensabhängigen Förderung konnten Käufer also 8000 Euro sparen und den Polestar 4 ab 53.900 Euro erwerben. Das Angebot ist nun nicht mehr auf der Website auffindbar.
Geblieben ist eine Offerte: Wer das SUV Polestar 3 oder den schon erwähnten Polestar 4 kaufen möchte, kann die Finanzierung über einen zinslosen Kredit beantragen. Wie beim Leasing ist auch hier die Bonität des Käufers Bedingung.
Die bundesweit einheitliche Skoda-Herstellerprämie "E-XTRA-Bonus" für Elektroautos ist überraschend wieder auf der Website. Sie bleibt mysteriös: Bei den Modellen Elroq, Enyaq und Enyaq Coupé kann ein individueller Händlernachlass erwirkt werden, dessen Höhe je nach Autohaus und Angebot unterschiedlich ausfallen kann. Er ist immerhin "unabhängig von der staatlichen Förderung". Wie viel drin ist, bleibt offen.
Smart gewährt weiterhin – unabhängig vom staatlichen Bonus – bis zu 6000 Euro Rabatt auf drei Modelle in unterschiedlichen Ausführungen:
Auf den Smart #1 in den Versionen "Pure", "Pro", "Pure+", "Pro+", "Premium" und "Pulse" sowie das Sportmodell #1 Brabus gibt der chinesische Hersteller 6000 Euro Rabatt: Es sind 5042,02 Euro auf den Nettolistenpreis für Privatkunden und 6000 Euro auf den Nettolistenpreis für gewerbliche Kunden.
Der Rabatt beim Smart #3 gilt für die Versionen "Pro", "Pro+", "Premium", "Keith Haring Edition" und auch das Sportmodell #3 Brabus. Auch hier beträgt der Rabatt für Privatkunden 5042,02 Euro auf den Nettolistenpreis und 6000 Euro auf den Nettolistenpreis für gewerbliche Kunden.
Für das Modell #5 gibt es bis zu 4000 Euro in den Versionen "Pro", "Pro+", "Premium", "Pulse", "Brabus" oder "Summit Edition". Der Rabatt beträgt für Privatkunden 3361,34 Euro auf den Nettolistenpreis und 4000 Euro auf den Nettolistenpreis für gewerbliche Kunden.
Die Smart-Prämie gilt nicht für Leasing und ist nicht mit anderen Smart-Aktionen kombinierbar. Dagegen kann die staatliche Förderung zusätzlich in Anspruch genommen werden – und würde den Rabatt erhöhen.
Tesla bot bis 30. September einen Rabatt in Höhe von 2000 Euro – für das Model Y mit Hinterradantrieb. Der Preis des Basismodells sank damit laut Tesla-Angaben auf 38.970 Euro. Auch die 0-Prozent-Finanzierung ist momentan nicht verfügbar.
Fahrzeug-Deals
Tesla
Model Y Juniper Maximale Reichweite Hinterradantrieb

Freundschaftswerbung bringt weitere Vorteile
Geblieben ist bei Tesla das Empfehlungsprogramm "Empfehlen und Verdienen" für Model 3 und Y: Wer sein erstes qualifizierendes Tesla-Fahrzeug über den Link eines Tesla-Besitzers bestellt, kann Käufergutschriften erhalten. Je nach Programm erlangt man Tesla-Gutschriften für Supercharger-Ladungen oder für den Tesla-Kauf erlangen. Wichtig: Der Empfehlungslink muss vor der Bestellung genutzt werden, nachträglich lässt er sich laut Tesla nicht anwenden.
Der japanische Hersteller hat im vorigen Quartal einen neuen Bonus kreiert: Für die batterieelektrischen Fahrzeuge gibt es diesen Rabatt: aktuell bis zu 7600 Euro für das Kombi-SUV bZ4X Touring, 7000 Euro für die SUV-Version bZ4X und C-HR+. Noch 6500 Euro Rabatt reicht Toyota aus für Urban Cruiser, 5100 Euro für den Proace Verso Electric und 4700 Euro für den Proace City Verso Electric. Die Aktion gilt für die genannten sechs vollelektrischen Modelle.
Der Rabatt wird auch bei Leasing, Finanzierung und Barkauf angewandt. Das Null-Prozent-Leasing-Angebot ist ausgelaufen. Aber es gibt für Urban Cruiser, C-HR+ und bZ4X Touring das optionale Paket "Wartung+ mit Wallbox" für 39,90 Euro monatlich.
Volkswagen hat seine "Kaufprämie" von nun bis zu 6000 Euro Ermäßigung für die ID-Modellfamilie bis zum 31. Dezember verlängert. Die Prämien-Staffelung wurde neu sortiert. Die Prämie gilt weiterhin für Neuwagen und auch Lagerfahrzeuge. Auch enthalten in der Prämienaktion: der ID. Polo Life mit 2000 Euro Rabatt. Für den ID. Polo Style gibt es 3000 Euro, den ID. Cross bis 3500 Euro, VW ID.3 Neo bis 4000 Euro, ID.4/ID.5 bis 5000 Euro und ID.7/ID.7 Tourer bis 6000 Euro. Das Programm schließt Bestell- und Lagerfahrzeuge ein; die Aktion gilt für private und gewerbliche Einzelkunden bei Barkauf oder Finanzierung über teilnehmende Händler.
Fahrzeug-Deals
Die Bestellung erfolgt über den Konfigurator. Die ID Kaufprämie wird aber über die Preisdarstellung dort nicht angezeigt – sie wird laut Hersteller erst im Kaufvertrag ausgewiesen. Die Staffelung laut Tabelle:
VW-Kaufprämie für ID-Modelle
Modell | Listenpreis | Prämienhöhe | Endpreis |
|---|---|---|---|
ID.Polo Life | 29.195 Euro | 2000 Euro | 27.195 Euro |
ID.Polo Style | 32.395 Euro | 3000 Euro | 29.395 Euro |
ID.Cross Life | 36.525 Euro | 2500 Euro | 34.025 Euro |
ID.Cross Style | 39.110 Euro | 3500 Euro | 35.610 Euro |
ID.3 Neo Trend | 33.995 Euro | 3000 Euro | 30.995 Euro |
ID.3 Neo Life | 36.225 Euro | 3000 Euro | 33.225 Euro |
ID.3 Neo Style | 38.895 Euro | 4000 Euro | 34.895 Euro |
ID.4 Pure | 42.915 Euro | 3000 Euro | 39.915 Euro |
ID.4 Pro | 49.160 Euro | 4000 Euro | 45.160 Euro |
ID.4 GTX | 56.160 Euro | 5000 Euro | 51.160 Euro |
ID.5 Pure | 45.695 Euro | 3000 Euro | 42.695 Euro |
ID.5 Pro | 51.790 Euro | 4000 Euro | 47.790 Euro |
ID.5 GTX | 59.355 Euro | 5000 Euro | 54.355 Euro |
ID.7 Pro | 54.505 Euro | 5000 Euro | 49.505 Euro |
ID.7 Pro S | 59.495 Euro | 6000 Euro | 53.495 Euro |
ID.7 GTX | 63.835 Euro | 6000 Euro | 57.835 Euro |
ID.7 Tourer Pro | 55.305 Euro | 5000 Euro | 50.305 Euro |
ID.7 Tourer Pro S | 60.295 Euro | 6000 Euro | 54.295 Euro |
ID.7 GTX Tourer | 64.635 Euro | 6000 Euro | 58.635 Euro |
Sowohl private als auch gewerbliche Käufer können das Angebot in Anspruch nehmen. Vorteil für Kunden: Es gilt nicht nur für Bestandsfahrzeuge, sondern auch für individuell konfigurierte Modelle.
Auch Selbstständige und Gewerbetreibende können von der Volkswagen-Förderprämie profitieren – allerdings immer nur bei teilnehmenden Händlern.
Eine Premiere im Rabatt-Reigen: Die seit April geltende Tech-Prämie gilt weiterhin bis 31. Dezember 2026, inzwischen aber für vier Modelle: Käufer des SUV-Crossover von G6, einem 4,75 Meter langen Karosseriebruder des Tesla Model Y bekommen 2500 Euro Nachlass. Den gleichen Rabatt gibt's für die Fließheck-Mittelklasselimousine P7+, die eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Model 3 aufweist, aber mit 5,07 Metern deutlich länger ist. Für das 4,89 Meter lange Kompakt-SUV G9 und den neuen X9 gibt es jeweils 5000 Euro. Somit gibt es den G9 Standard Range für 59.600 Euro (inklusive der Tech-Prämie).
Zusätzlich bietet XPeng für alle vier Modelle eine 0-Prozent-Finanzierung an. Beim G9 Long Range und Performance gibt es zudem das Premium-Paket im Wert von 3960 Euro ohne Aufpreis. Dank 800-Volt-Technik und 5C-Batterien gehören die neuen XPeng-Modelle zu den schnellsten Ladern am Markt; je nach Modell sind bis zu 542 kW möglich.
Fahrzeug-Deals
Die Vergünstigung ist jeweils für Barkauf, Ratenzahlung oder Leasing anwendbar. Im Fall des Kaufs bietet XPeng darüber hinaus einen zinslosen Kredit (über die Santander Consumer Bank) an.
Fazit
Auf neue E-Autos gibt's teils großzügigen Rabatt. Wer genau hinschaut und bei der Marke flexibel ist, spart massiv beim Neuwagenkauf. Die Kaufförderung des Bundes macht neue Autos noch erreichbarer, sollte man sich dafür qualifizieren. Wichtig: Vorm Unterschreiben des Kaufvertrags sollte man klären, ob der Händler bei der Rabattaktion mitmacht.
Service-Links











































































