Ladesäulen für E-Autos: Kaufen, Kosten, Anbieter

Top 5: Das sind die günstigsten E-Autos

Ladestation für E-Autos: Kosten, Tarife, Preise, Stecker, Elektro

So laden Sie Ihr Elektroauto am besten an einer Ladestation

Zu Hause, am Arbeitsplatz, öffentlich – es gibt viele Möglichkeiten, das E-Auto an einer Ladestation mit Strom zu versorgen. Das müssen Sie übers Stromtanken mit dem Elektroauto und die Kosten wissen!
In Deutschland werden immer mehr Elektroautos verkauft, nicht zuletzt dank der Corona-bedingt erhöhten Kaufprämie für E-Autos. Durch die Innovationsprämie im Rahmen des Milliardenpakets der GroKo sanken die Preise für neue E-Autos um bis zu 45 Prozent, die Lieferzeiten für günstige Elektroautos sind teils sehr lang. Und die Auswahl wird immer größer, immer mehr E-Autos namhafter und kleinerer Hersteller drängen auf den Markt.

E-Autos: Gebrauchtwagen mit Garantie

5.388 €

Renault Twizy 9.0 Urban (Batteriemiete 40€ monatlich, Elektro

2.750 km
8 kW (11 PS)
11/2012
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
5.788 €

Renault ZOE Zen R210 TakeCare abg Scheib, Elektro

64.964 km
65 kW (88 PS)
10/2013
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
5.900 €

Renault ZOE Life, Elektro

64.650 km
43 kW (58 PS)
03/2013
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
6.188 €

Renault ZOE Intens Rw210 abg Scheiben, Elektro

74.877 km
65 kW (88 PS)
03/2014
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
6.390 €

Renault ZOE Intens zzgl Batteriemiete, Elektro

88.360 km
43 kW (58 PS)
06/2013
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
6.490 €

Renault Twizy Urban, Elektro

22.000 km
8 kW (11 PS)
03/2013
Zum Inserat
Elektro, CO2 0 g/km*
6.687 €

Renault ZOE Zen Q210 22kwh Batteriemiete Kauf möglich, Elektro

40.250 km
65 kW (88 PS)
06/2015
Zum Inserat
Elektro, 16.8 kWh/100km CO2 0 g/km*
Renault Twizy 9.0 Urban (Batteriemiete 40€ monatlich, Elektro +

44809 Bochum, BOB Automobile Nord GmbH

Renault ZOE Zen R210 TakeCare abg Scheib, Elektro +

77694 Kehl, Autohaus Tabor GmbH - Kehl

Renault ZOE Life, Elektro +

66115 Saarbrücken, Scherer GmbH & Co.KG - Volkswagenzentrum Saarbrücken West

Renault ZOE Intens Rw210 abg Scheiben, Elektro +

77694 Kehl, Autohaus Tabor GmbH - Kehl

Renault ZOE Intens zzgl Batteriemiete, Elektro +

57076 Siegen, Alfred Wahl GmbH & Co. KG I BMW/Renault Siegen

Renault Twizy Urban, Elektro +

01257 Dresden, Dresdener Auto AG

Renault ZOE Zen Q210 22kwh Batteriemiete Kauf möglich, Elektro +

85354 Freising, Autohaus Müller GmbH

Doch nicht nur der Kauf eines rein elektrisch betriebenen Fahrzeugs oder eines Plug-in-Hybridmodells will gut überlegt sein, auch beim Laden gibt es viel zu beachten. Wo finde ich eine Ladesäule? Wie komme ich an die eigene Wallbox? Was kostet das Stromtanken, wie wird abgerechnet – pauschal, nach Standzeit oder kilowattstundenbasiert? Welche Stromtarife gibt es für E-Autos? Und wie funktioniert überhaupt so ein Ladevorgang? Hier gibt es die wichtigsten Antworten auf die Fragen zum Laden von E-Autos an einer Ladestation!

Ladesäulen für E-Autos: Alle Infos

Wie funktioniert das Laden an einer Ladesäule?

Das Laden eines Elektroautos funktioniert wie ein normaler Tankvorgang, nur dass das Laden in der Regel länger dauert. Das Fahrzeug wird neben der Ladesäule geparkt und (meist) mit einem Kabel und einem Stecker angeschlossen. Das Equipment muss meist mitgebracht werden, an einigen öffentlichen Ladestationen ist es vorhanden. Geladen wird entweder: a) Wechselstrom (AC = Alternating Current) mit einem Typ-2-Stecker (Mennekes) oder einem Schuko-Stecker an einer Haushaltssteckdose; oder b) Gleichstrom (DC = Direct Current) mit einem CCS-Stecker (CCS = Combined Charging System). Der in Japan entwickelte CHAdeMO-Stecker ist vor allem in Asien und den USA verbreitet, gelegentlich auch hierzulande. Ein Normalladepunkt gibt Wechselstrom im Bereich von 3,7 bis 22 Kilowatt ab, der für das Aufladen der Elektroauto-Batterie vom On-Board-Ladegerät des Fahrzeugs in Gleichstrom umgewandelt wird.
Ein normaler Ladevorgang mit einem Elektroauto läuft so ab: Ladekabel holen – Ladebuchse am E-Auto (entweder an der Front oder dort, wo bei Verbrennern die Tanköffnung ist) öffnen und Stecker anschließen. Dann die Ladesäule freischaltenStecker an die Ladesäule anschließen. Nach dem Ladevorgang in der gleichen Reihenfolge das Kabel wieder abnehmen. Wie schnell der Akku aufgeladen ist, hängt ab von der Ladesäule, der Ladeleistung des E-Autos und vom Ladekabel.

Wie bezahlt man an einer Ladestation?

Die gängisten Methoden beim Bezahlen an einer öffentlichen Ladestation sind das Lastschriftverfahren, die Ladekarte (mit Rechnung meist am Monatsende) oder eine Smartphone-App (mit Direktabbuchung). Selten ist auch die Zahlung per Giro/Kreditkarte (mit vorheriger Anmeldung) oder SMS (über Prepaid oder die Stromrechnung ihres Hausanbieters) möglich. Das sogenannte E-Roaming ermöglicht das Bezahlen mit einer Ladekarte bei mehreren Stromanbietern.
Allerdings gibt nach wie vor einen Tarifdschungel in Deutschland mit Pauschalen (Session Fees), Start- und Grundgebühren, Vorzugstarifen oder zeitlichen Abrechnungen, der inzwischen sogar das Bundeskartellamt auf den Plan gerufen hat. Seit dem 1. April 2019 müssen Anbieter eigentlich an öffentlichen Ladestationen eine Abrechnung nach tatsächlich geladenen Kilo­wattstunden ermöglichen. Doch gibt es noch zu wenige Genehmigungen von den 16 lokalen Eichämtern in Deutschland). Weil Großkonzerne wie EnBW und Telekom Pläne für die Umrüstung zu eichrechts­konformen Säulen vorlegten, dulden die Behörden die kilowattstundenbasierten Tarife schon jetzt.

Was kostet das Laden an einer Ladestation?

Das lässt sich pauschal nicht sagen, denn bei den Kosten fürs Stromtanken gibt es teils gravierende Preisunterschiede. Neben den diversen Bezahlsystemen sind sie eines der größten Probleme für die Akzeptanz von Elektroautos in Deutschland. Das Analysebüro EuPD Research stellte 2020 bei einer detaillierten Untersuchung fest, dass bei einem VW e-Golf die Differenz zwischen mittlerem und teuerstem Ladetarif 90 Cent pro Kilowattstunde (0,35 bis 1,25 Euro/kWh) beträgt, was im Jahr 1781 Euro Mehrkosten (2485 statt 704 Euro) bedeutet.
Strom kann mancherorts sogar teurer sein als Benzin, wie der Ökostromanbieter Lichtblick in seinem Ladesäulencheck 2019 nachwies. Demnach ist der Ladestrom für Elektroautos auch deutlich teurer als der durchschnittliche Haushaltsstrom (2018: 30,3 Cent/kWh). Hilfe beim Finden des besten Vertrages, je nach individuellem Fahrverhalten, gibt das Fachportal Mobilityhouse. Bei clever-tanken.de, einem Beteiligungsunternehmen der Axel Springer Auto Verlag GmbH, gibt es eine App zum Sparen beim Stromtanken.

Welche Anbieter von Ladestrom gibt es?

Anbieter sind vor allem lokale und überregionale Stromunternehmen. Roaming-Lösungen verknüpfen diese, hier erhalten E-Auto-Fahrer Zugang zu den Ladesäulen mehrerer Partner. Beispiele sind Plugsurfing und NewMotion, die das Laden an nahezu allen Ladestationen in Europa anbieten, aber auch ladenetz.de. Sie übernehmen gegen eine Gebühr die komplette Abrechnung – bezahlt wird allerdings nach dem Tarif der Ladesäulenbetreiber. Auch einige Autohersteller wie VW und BMW oder Dienstleister wie der ADAC bieten Ladestromtarife an, wie auch der Kraftstoffanbieter Shell mit Recharge.

Wo kann man sein E-Auto kostenlos laden?

Manche Supermärkte, Möbelhäuser, Baumärkte oder auch Hotels und Gaststätten bieten kostenlose Ladestationen auf ihren Parkplätzen an, um Kunden und Gäste anzulocken. Hier sind Infos, wo Sie beim Einkaufen aufladen können.

Wo kann man eine Wallbox für zu Hause kaufen?

Dank eines neuen Gesetzes von 2020 haben inzwischen auch Mieter grundsätzlich einen Anspruch, eine Ladestation am Wohnort zu bekommen (hier erfahren Sie, wie Sie beim Stromtarif zu Hause sparen können). Ladesäulen für die heimische Garage oder den eigenen Stellplatz – sogenannte Wallboxen – kann man bei Stromanbietern, Elektrofachmärkten und Versandhäusern, aber auch bei vielen Autoherstellern kaufen (alle Infos gibt es hier). Oftmals gibt es dabei Zuschüsse der öffentlichen Hand. Die Installation sollte auf jeden Fall durch einen Fachbetrieb erfolgen.

Was sind Schnellladestationen?

Schnellladestationen sind Ladepunkte mit einer Mindestleistung von 50 Kilowatt (statt 22 kW). In die auch als DC-Lader bezeichneten Geräte ist ein Gleichrichter integriert, der den Strom umwandelt und direkt in die Batterie des Fahrzeugs lädt. Der bekannteste Anbieter von Superchargern ist der Elektroauto-Pionier Tesla, der zu Beginn seinen Kunden sogar kostenlosen Strom zur Verfügung stellte. Außerdem gibt es noch Ultra Fast Charger, sie bieten sogar eine Ladeleistung von 50 bis 150 Kilowattstunden. Da das Stromtanken dort deutlich teurer ist, sind nur etwa zehn Prozent des Netzes in Deutschland (mehr als 20.000 Stationen) Schnellladesäulen.

Gibt es eine Karte mit allen Ladestationen in Deutschland?

Die Bundesnetzagentur bietet eine interaktive Ladesäulenkarte, die ständig aktualisiert wird. Allerdings stellt sie nur die Ladeeinrichtungen aller Betreiber dar, die das Anzeigeverfahren der Bundesnetzagentur vollständig abgeschlossen und einer Veröffentlichung im Internet zugestimmt haben. Alternativen sind der E-Tankstellenfinder oder das Stromtankstellenverzeichnis von Goingelectric. Apps finden Sie im Google Playstore und im App Store.

Wie findet man die nächste freie Ladestation?

Fahrzeughersteller, Ladesäulenbetreiber und diverse Internetportale informieren auf ihren Websites oder in Apps darüber, wo sich die nächste Ladesäule befindet – oft auch, ob sie gerade frei oder besetzt ist. Viele moderne Elektroautos haben eine solche Funktion auch im Multimediasystem eingebaut.


*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist (www.dat.de).
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