Mercedes Generation EQ: Vorstellung

Mercedes EQ/EQC (2019): Vorstellung

— 01.11.2016

EQC mit 500 Kilometern Reichweite

Das vollelektrische SUV-Coupé Mercedes EQC soll 2019 auf den Markt kommen – mit einer Reichweite von 500 Kilometern. Produktionsstandort ist Bremen.

Video: Mercedes Generation EQ (2016)

Elektro-Familie mit Stern

Daimler wird den neuen Mercedes EQC am Standort Bremen bauen. Das Elektroauto basiert auf dem EQ-Showcar, einem kompakten SUV-Coupé, das auf dem Autosalon Paris 2016 vorgestellt wurde. Mit bis zu 500 Kilometern Reichweite ist der für 2019 erwartetete EQC das erste Modell aus Daimlers neuer EQ-Familie. Das kompakte SUV soll mit Tesla, Audi e-tron (dem elektrifizierten Q5-Nachfolger) und dem 2020 erwarteten BMW i5 konkurrieren. Insgesamt soll es vier Varianten geben, vom kleinen EQA bis zum noblen EQS.
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Mercedes zielt vor allem auf Tesla

Der Name "EQ" steht bei Daimler für "Electric Intelligence": Die Markenwerte Emotion und Intelligenz sollen damit zusammenfließen, heißt es. Bis 2025 sollen mehr als zehn elektrische Mercedes auf dem Markt sein. Um die Markteinführung des EQC vorzuziehen, hat Mercedes ihn mit den Genen des GLC verschmolzen. Der Aufbau des E-Crossovers entspricht also im Wesentlichen der Großserie. Bodengruppe und Antrieb sind dagegen komplett neu, denn im Bauch des Autos müssen die Batterien untergebracht werden – und die beiden E-Motoren beanspruchen viel weniger Platz als der Verbrenner samt Neunstufenautomatik. Die Plattform ist skalierbar, entsprechend können unterschiedlichste Karosserieformen vom SUV bis zum Cabrio aufgesetzt werden.

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Alles Touch: Bis auf die Sitzverstellung gibt es keine klassischen Schalter mehr.

Die angepasste, nach wie vor aber konventionell ausgelegte Radaufhängung verspricht einen kleinen Wendekreis, das höhere Fahrzeuggewicht einen besseren Federungskomfort. Besonders markant ist das EQ-Gesicht mit viel Chrom, weiß leuchtendem Stern und variabler Luftführung zur Kühlung der Akkus. Zudem hat das Concept eine glänzend schwarze Motorhaube – der dunkle Farbton zieht sich weit ins getönte Glasdach. Auf Türgriffe und Außenspiegel verzichtet Mercedes beim Generation EQ, ihren Job übernehmen Sensoren und Kameras.

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Den Innenraum samt Cockpit hat Mercedes komplett neu gestaltet. Dabei geht es neben intuitiver Funktionalität und hochwertiger Anmutung vor allem um die markentypische Inszenierung der neuen Elektrowelt. Die fängt beim Beleuchtungskonzept an und endet beim Zusammenspiel der weitgehend frei konfigurierbaren Bildschirme, die ein visuell spektakuläres Ensemble bilden. Normale Knöpfe gibt es kaum, den Informationsgehalt auf den Displays können sich die Fahrer selbst zusammenstellen. Dazu gibt's eine Navigation mit detaillierten 3D-Ansichten sowie die bekannten Fahrassistenten inklusive Car-to-X-Technologie, über die das Konzept mit anderen Autos kommuniziert. Die Botschaft hinter dem Ganzen ist klar: Moderne Elektroautos stehen nicht für Verzicht und Einschränkung, sondern für Emotion, Intelligenz und Fahrspaß.

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Bis zu 500 Kilometer Reichweite

Der Generation EQ ist die Vorstufe einer komplett maßgeschneiderten E-Auto-Matrix, wobei die Querverbindung zur GLC-Großserie noch gewisse Einschränkungen mit sich bringt. Statt bis zu vier Motoren sind hier nur zwei E-Aggregate installiert, eines vorne und eines hinten. Die für das Showcar fixierte Systemleistung liegt bei rund 300 kW, das sind rund 407 PS. Maximales Drehmoment: 700 Newtonmeter. Das Serienmodell soll etwa 350 PS leisten. Mit etwa 70 kWh sind die Lithium-Ionen-Akkus genauso kräftig wie in der Basisausführung des Tesla Model S. Mercedes spricht von unter fünf Sekunden für den Sprint auf Tempo 100, Spitze 225 km/h. Die Reichweite soll bei 500 Kilometern liegen. Der Preis für die Serienvariante hängt von der endgültigen Spezifikation ab, dürfte je nach Batterieleistung zwischen 60.000 und 80.000 Euro rangieren.

Mercedes Generation EQ: Vorstellung

Autoren: , Georg Kacher

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