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VW e-Bulli (2019): Vorschau

— 07.06.2016

Aus Budd-e wird der e-Bulli

Auf der CES 2016 hat VW mit dem Budd-e für Aufsehen gesorgt. In Serie geht er als Elektroauto namens "e-Bulli" – und er wird noch mehr retro!

Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas Anfang 2016 hat VW mit der Studie Budd-e für Aufsehen gesorgt. Doch das war nur der Anfang: Die Wolfsburger wollen mit dem e-Bulli die Brücke von der Hippie-Vergangenheit zur digitalen Zukunft schlagen. Und: Der Plug-in-Microbus wird deutlich mehr retro als der Budd-e.

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Erster Ausblick auf der CES

Mit der Studie Budd-e sorgte VW in Las Vegas für Aufsehen.

Schon das CES-Konzeptfahrzeug Budd-e basierte auf dem neuen Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB). Ab 2019 soll er Großserienmodellen elektrische Reichweiten ermöglichen, wie wir sie heute von Benzinern kennen. Außerdem soll die Ladezeit der Batterie verkürzt werden. Die Batterie im Budd-e hat einen Energiegehalt von 92,4 kWh, womit laut VW eine Reichweite von 533 Kilometern nach NEFZ möglich wäre. Der Energiespeicher ist im Fahrzeugboden untergebracht. Geladen wird die Batterie entweder per Stecker oder induktiver Schnittstelle. Bei einer Ladeleistung von 150 kW ist die Batterie angeblich nach 30 Minuten wieder zu 80 Prozent geladen. Die Batterie versorgt zwei Elektromotoren, über die beide Achsen angetriebene werden. Dadurch hat Budd-e einen Allrad-Elektroantrieb. Die vordere E-Maschine entwickelt 100 kW (200 Nm), die hintere 125 kW (290 Nm). Für die Systemleistung stehen 225 kW auf dem Datenblatt. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 180 km/h beziffert, der Sprint auf 100 km/h soll in 6,9 Sekunden möglich sein.

VW Budd-e: CES Las Vegas 2016

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Zwischen Touran und T6

Video: VW Budd-e (CES 2016)

Minivan als Hoffnungsträger

Die neue Fahrzeugarchitektur schafft laut VW mehr Platz. Dazu wurden zum Beispiel Heiz- und Klimageräte komplett in den Vorderwagen integriert. Mit einer 4,60 Meter Länge und 1,84 Meter Höhe fährt Budd-e zwischen Touran und T6, allerdings ist er mit 1,94 Metern breiter. Zudem bietet die Studie nur Platz für vier Personen. Der Radstand von 3,15 Metern fällt großzügig aus, die Überhänge (vorn 694 mm, hinten 752 mm) sind dagegen kurz. Eine neu entwickelte Hinterachslenkung soll Budd-e einen Wendekreis von 11,5 Metern verschaffen. Einen ersten Ausblick auf den Budd-e lieferte vermutlich die Studie e-Co-Motion, die 2013 in Genf gezeigt wurde.

Das neue VW-Cockpit: Human-Machine-Interface

Die nochmals intuitivere Ergonomie mit modellübergreifend standardisierten Bedienebenen, das eigenständige Lichtdesign und das varialble Raumkonzept ohne störende Mittelkonsolen setzten neue Akzente. Als das "Anzeige- und Bedienkonzept von morgen" bezeichnet VW das sogenannte Human-Machine-Interface, das Schalter und Knöpfe ersetzen soll. Das Interface soll intuitiv wie ein Smartphone zu nutzen sein. Ähnlich wie Mercedes in der neuen Mercedes E-Klasse verschmilzt auch VW Kombiinstrument und Mittelkonsole zu einer Einheit. Bedient wird das alles per Gestensteuerung, Touchfunktion (Displays und Touchslider) sowie Sprachsteuerung. Das 13,3 große Display in der Mitte des Cockpits zeigt Infotainment-Inhalte und Infos von Grundfunktionen wie der Klimasteuerung und die Sitzheizung an.

VW Budd-e (2016): Fahrbericht

Frei programmierbares Kombiinstrument

Das frei programmierbare Kombiinstrument des Budd-e ist eine Weiterentwicklung des Active Info Displays. Zentral vor dem Fahrer können im 12,3 Zoll großen und gewölbten Display auf einer Oberfläche drei Bereiche individuell konfiguriert werden: 1. Drive: Im Zentrum des Active Info Displays sind als Teil einer 3D-Karte die aktuelle Strecke inklusive Gebäude, Points of Interest sowie die Navigationshinweise eingeblendet. 2. Control: Links im Active Info Display befinden sich die Anzeigen zum Fahrzeugstatus und zu den Assistenzsystemen sowie die aktuellen Fahrdaten des Bordrechners. 3. Consume: Die Infotainmentinhalte wie Audio, Messages, Kalender oder Wetter sind rechts im Display angeordnet. Stets konstant untergebracht sind auf einer Ebene am unteren Rand des Displays die Verbrauchsanzeige (links), die Geschwindigkeitsanzeige (Mitte) sowie die Infos zur Energiereserve und Reichweite (rechts).
Cockpit von morgen: BMW-Neuheiten auf der CES 2016

Gestensteuerung 2.0

Die auf der CES 2015 im Golf R Touch vorgestellte Gestensteuerung hat Volkswagen weiterentwickelt. Im Budd-e nehmen Sensoren Personen bereits wahr, wenn sie sich dem Fahrzeug nähern. So lässt sich angeblich die Schiebetür per Geste öffnen. Per Fußbewegung wird die elektrisch angetriebene Heckklappe geöffnet, es ist eine Weiterentwicklung der "Easy Open"-Funktion. Im Innenraum sollen Gesten erkannt werden, ohne – wie noch beim Golf R Touch – die Gestensteuerung vorher zu aktivieren.

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Allzweckwagen im Tiguan-Format: VW Micro-Bus

Neue Bedienkonzepte gehen in Serie

Darüber hinaus zeigt VW auf der CES neue Anzeige- und Bedienkonzepte, die kurz vor der Markteinführung stehen. Eine Weiterentwicklung des Infotainments also. Damit finden Innovationen aus dem Konzeptauto Golf R Touch den Weg in die Serie.

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Autoren: , , Georg Kacher

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