E-Autos: hohe Rabatte der Hersteller
Diese Hersteller bieten aktuell einen Elektroauto-Rabatt
Neue E-Autos bis 2029 im Überblick
Die Kaufförderung für neue Elektroautos kann man mit Hersteller-Rabatten kombinieren. So haben viele Marken ihre Ermäßigungen bis Ende September verlängert – zwei verdoppeln die staatliche Prämie sogar. Alle Rabattprogramme der Autohersteller im Überblick!
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD
Inhaltsverzeichnis
- Berechnen Sie Ihre individuelle Kaufprämie vom Bund
- BYD gewährt eigenen "E-Bonus"
- Citroën gibt bis zu 6000 Euro Rabatt
- Cupra ohne generellen Rabatt
- Dacia verlängert Elektrobonus für den Spring
- Fiat lobt bis zu 4500 Euro Händlerbonus aus
- Ford legt zum Bonus noch was drauf
- Great Wall: junge gebrauchte Ora 03 ab 15.990 Euro
- Hyundai schnürt Leasing-Pakete für E-Autos
- Kia mit Leasing-Schnäppchen für EV3 und EV6
- Bis zu 8500 Euro "Nissan Bonus" extra
- Opel bietet Wallbox und Ladekarte
- Peugeot erhöht Rabatt
- Den Polestar 4 gibt es mit Vorteilsprämie
- Skoda hat Extra-Bonus gestrichen
- Smart gewährt bis zu 6000 Euro Rabatt
- Tesla lässt 2000 Euro Bonus aufleben – für ein Modell
- Toyota bietet zinslose Darlehen für E-Auto-Kauf
- Volkswagen sortiert die ID-Kaufprämie neu
- XPeng steuert 5000 Euro "Tech Prämie" bei
- Fazit
Die Autoindustrie bieten viele neue Elektroautos offiziell billiger an: Die üppigen Rabatte einiger Hersteller gelten aktuell bis Ende September 2026. Viele Ermäßigungen belaufen sich auf weit mehr als tausend Euro.
Zusätzlich befeuert werden diese teils beachtlichen Preisnachlässe durch die staatliche Kaufförderung für Elektroautos. Sie senkt den Kaufpreis um bis zu 6000 Euro – rückwirkend für Käufe seit Jahresanfang. Das heißt: In Kombination mit dem Hersteller-Rabatt werden einige Modelle um mehr als 10.000 Euro günstiger.
Berechnet die voraussichtliche Förderung anhand bekannter Regeln
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Kinder im Haushalt
Rechner basiert auf Informationen aus dem Bundesumweltministerium (BMUKN)
Natürlich ist bei den Aktionen immer das Kleingedruckte zu beachten. Mal betrifft die Ermäßigung nur vorkonfigurierte Modelle (Bestandsfahrzeuge), mal sind die Angebote auf teilnehmende Markenhändler beschränkt. Achtung: Mitunter verschwinden Angebote auch ansatzlos. Es gibt somit keinen Grund, zu zögern.
Hier eine Liste der Hersteller, die Rabatte, zinslose Kredite und attraktive Leasing-Angebote für neue Elektroautos anbieten – in alphabetischer Reihenfolge.
Der chinesische Hersteller BYD, größter Elektroauto-Produzent der Welt, flankiert die staatliche Kaufförderung mit stattlichen Sonderangeboten – verlängert bis zum 30. September 2026. Der "E-Bonus" gilt für Barkauf und Leasing. Aufhorchen lässt die Preisermäßigung für den Kleinstwagen Dolphin Surf: Das 3,78 Meter lange Elektroauto gibt es in der Ausstattungslinie "Active" mit 88 PS und 30-kWh-Akku ab 19.490 Euro – bei einem Listenpreis von 22.990 Euro entspricht das 3500 Euro Rabatt.
Wenn man beim Dolphin Surf zusätzlich die maximale Kaufförderung vom Bund abzieht, kostet der kleine BYD 13.490 Euro. Wer weniger Förderung erhält, zahlt mehr. Wichtig: Den E-Bonus können auch Käufer geltend machen, die von staatlichen Förderung ausgenommen sind.
Auch andere Elektroautos von BYD sind stark rabattiert. So verkauft der Autobauer sein elektrisches Kompakt-SUV Atto 3 – Listenpreis 41.990 Euro – derzeit für 31.990 Euro. Der E-Bonus beträgt also sage und schreibe 10.000 Euro. Wer die volle Förderung beanspruchen kann, zahlt nur 25.990 Euro.
Im Falle der Mittelklasse-Limousine Seal beträgt der E-Bonus 9650 Euro – bei voller Förderung sinkt der Basispreis auf 32.340 Euro.
Doppelter Rabatt vom Doppelwinkel: Dieses Wortspiel in Bezug auf sein Firmenlogo verwendet Citroën, um eine attraktive Preisermäßigung für Neuwagen griffiger zu machen. Auch die Franzosen haben das Angebot bis 30. September verlängert. Für den ë-C3 mit 113 PS gibt es bis zu 12.000 Euro Ermäßigung – inklusive der staatlichen Kaufförderung. Wer keine staatliche Prämie bekommt, kann immerhin auf 3000 Euro Citroën-Rabatt zählen. Ohne staatliche Förderung kostet das Auto 17.140 Euro. Den ë-C3 Aircross gibt es ab 23.614 Euro.
AUTO BILD hat das Ganze noch mal mit der höchsten Förderung durchgerechnet: Der ë-C3 hat einen Listenpreis von 20.140 Euro, nach Abzug von Citroën-Nachlass und Bonus vom Bund sind es dann nur noch 8140 Euro. Der ë-C3 Aircross kostet mit maximaler Förderung 14.614 Euro.
Bei der Rabatthöhe orientiert sich der Importeur an der staatlichen Kaufförderung. Wer zu 3000 Euro staatlichem Zuschuss berechtigt ist, dem gewährt Citroën ebenfalls 3000 Euro Rabatt. Wer Anspruch auf 6000 Euro staatliche Prämie hat, für den verdoppelt Citroën den Betrag. Alle Typen mit vollelektrischem Antrieb oder Plug-in-Hybridtechnik sind eingeschlossen. Der Rabatt ist auch aufs Leasing anwendbar.
Auf der Cupra-Seite sind Rabatte aktuell Fehlanzeige: Der durchgestrichene Kaufpreis bei Aktionsmodellen ist regulär der aktuelle Kaufpreis, ob für den Cupra Born oder den neuen Tavascan. Der günstigste Tavascan ist noch etwas günstiger geworden, Cupra bietet ihn zum Listenpreis von 48.340 Euro an (Lieferzeit: ab zehn Wochen). Vom Cupra Born, Schwestermodell vom VW ID.3, gibt es kurzfristig verfügbare Lagerfahrzeuge (weiter unten auf der Website) mit 60-kWh-Akku ab 36.450 Euro.
Übrigens hat Cupra seine Ankündigung wahr gemacht, den neuen E-Kleinwagen Raval für ab 25.950 Euro anzubieten. Damit unterschreitet der Startpreis bei voller Förderung die 20.000 Euro. Die Auslieferung soll im September starten.

Bild: SEAT
Auch Dacia hat die Prämie ins dritte Quartal verlängert, allerdings vorerst bis 31. August. Den Elektro-Kleinwagen Spring bei Leasing oder Finanzierung mit 3000 Euro Nachlass – unabhängig von der staatlichen Förderung. Beim Barkauf gibt es 2500 Euro Rabatt. Die Aktion gibt für Kaufverträge bis Ende August und Zulassung bis Ende Dezember – und auch nur für Bestandsfahrzeuge Mit maximaler Förderung ist der Spring der günstigste Neuwagen Deutschlands.
Das Mini-E-Auto erhielt kürzlich ein Facelift mit stärkeren Motoren – das Einstiegsmodell heißt jetzt "Expression" (statt "Essential") und hat nun 71 PS. Die Topversion "Extreme" kommt dem Anspruch im Namen ebenfalls etwas näher, denn ihre Motorleistung stieg von 65 auf 102 PS. Außerdem ist statt Nickel-Mangan-Cobalt-Akku stets nun ein soliderer Energiespeicher mit Eisenphosphat-Chemie an Bord. Die Ladeleistung steigt beim CCS-Gleichstromladen auf immerhin 40 (statt bisher 30) kW.
Fiat fördert den Kauf vollelektrischer Neuwagen mit einer Barprämie – hier geht es um Fiat 500, Fiat 600 und Grande Panda. Die Offerte wird "Händlerbonus" genannt. Beim Kleinwagen Fiat 500 werden 4500 Euro vom Preis abgezogen, unterm Strich sind es dann 21.490 Euro. Inklusive der maximalen staatlichen Kaufförderung erhält man die surrende Knutschkugel bereits ab 15.990 Euro – also 10.500 Euro unter Listenpreis.
Auf den Fiat 600 Elektro gibt es 3000 Euro Rabatt, abzuziehen von 31.490 Verkaufspreis. Auf das Mini-SUV Grande Panda gewährt Fiat 3500 Euro Hersteller-Rabatt. Kann noch die volle Kaufförderung abgezogen werden, gehen weitere 6000 Euro runter – so sinkt der Basispreis für den Fiat 600 auf 22.490 Euro, beim 113 PS starken Grande Panda sind es 16.490 Euro. Der knapp vier Meter lange Geländezwerg schafft mit seinem 44-kWh-Akku eine Reichweite von bis zu 320 Kilometern (laut Prüfnorm WLTP).
E-Auto-Leasing für Privatkunden
Weiterhin bietet die Stellantis-Marke recht günstiges Leasing für Privatkunden an: Es gibt zwei vollelektrische Modelle, nämlich den Fiat 500 und das elektrische Mini-SUV Grande Panda direkt beim Hersteller für eine Leasingrate von 99 Euro pro Monat – sofern die staatliche Förderung in voller Höhe angewendet werden kann. 5000 Kilometer pro Jahr sind inklusive, das ist nicht besonders viel. Das Leasing läuft 48 Monate. Auch die Sonderzahlung ist mit 5000 Euro recht happig. Überführungskosten gehen jeweils extra – da sie je nach Händler unterschiedlich ausfallen, nennt Fiat keine konkrete Zahl. Zumeist kostet das um die 1000 Euro.
Offenbar ist die Nachfrage nach dem Crossover Fiat 600 Elektro höher, denn hier gibt es eine etwas weniger günstige Leasingrate: Bei vier Jahren Laufzeit und voller Kaufförderung ist man im Privatleasing mit ab 159 Euro im Monat dabei. Dafür gibt es den kleinen Motor (95 PS) und die kleine 23,8-kWh-Batterie, die den Fiat 500 als Stadt- und Pendlerfahrzeug klassifiziert. Hier fällt vor dem eigentlichen Start eine Sonderzahlung in Höhe von 6000 Euro an, Überführungskosten kommen ebenfalls noch hinzu. Und: In diesem Angebot sind ebenfalls nur 5000 km jährlich enthalten, das könnte für einige Nutzer zu wenig sein.
Ford bietet weiterhin pauschal 5000 Euro Rabatt für die vier Modelle Puma Gen-E, Explorer, Capri und Kuga Plug-in-Hybrid – zumindest ist aktuell kein Laufzeitende zu sehen. Können Käufer dazu noch die maximale Förderhöhe beim staatlichen Zuschuss beanspruchen, sparen sie insgesamt 11.000 Euro im Vergleich zum Listenpreis.
Damit nicht genug: Wer einen Ford Puma Gen-E, Ford Explorer, Ford Capri oder Ford Mustang Mach-E erwirbt, bekommt überdies noch 500 Euro Ladeguthaben (in Kooperation mit dem Stromversorger Octopus) obendrauf. Legt man den Ad-hoc-Ladetarif von EnBW, Deutschlands größtem Ladenetzbetreiber zugrunde (0,56 Euro pro kWh), ergibt sich ein Stromvorrat von rund 892 kWh. Beim Basismodell des Ford Explorer, das nach WLTP 16,4 kWh auf 100 km verbraucht, bedeutet das bis zu 5444 km kostenloses Fahren!
Wer sich für einen der rabattierten Typen interessiert, muss direkt über die Ford-Website eine Anfrage abschicken. Nach Eingabe persönlicher Daten wird die Korrespondenz zu einem teilnehmenden Händler in der Nachbarschaft des Interessenten verschickt. Im Kleingedruckten beschränkt Ford den Rabatt auf "die UPE für ausgewählte elektrifizierte Ford Modelle bei teilnehmenden Ford Partnern".
Somit geht es um Bestandsfahrzeuge, die bereits vorkonfiguriert wurden und eventuell Ausstattung enthalten, die den Listenpreis – und damit auch den Endpreis nach Ermäßigung – erhöhen. Ausgeschlossen von dem Angebot sind Großkunden und "Sonderabnehmer", das sind zum Beispiel Taxiunternehmer, Fahrschulen und Behörden. Bisher ist der Bonus nicht zeitlich befristet.
Der chinesische Hersteller Great Wall Motor (GWM) bietet weiterhin den "Super Sale" bei Elektroautos an. Dabei handelt es sich um den Verkauf oder die Finanzierung von Gebrauchtwagen. Junge Ora-Leasingrückäufer werden nach technischem Check sehr günstig als Gebrauchtwagen in den Markt gedrückt.
So kauft man einen maximal zwei Jahre alten Ora 03 mit höchstens 25.000 km Laufleistung für ab 15.990 Euro. Dafür gibt es das Basismodell Ora 03 300 mit kleinem 48-kWh-Akku und 171 PS – Neupreis ab 38.990 Euro. Wem Ratenzahlung lieber ist: Ab 99 Euro im Monat gibt es ein Fahrzeug dieser Kategorie. Nach 2123,76 Euro Anzahlung ist über 23 Monate die jeweilige Rate fällig, anschließend beträgt die Schlussrate 16.200 Euro. Die ähnliche Leasing-Offerte für Gebrauchte Ora 03 ist derzeit nicht vorhanden.
Parallel dazu stützt GWM den Marktauftritt des SUV vom Typ Wey 03 mit einem üppigen "Aktionsrabatt": Den 4,66 Meter langen Viersitzer, der in Deutschland ausschließlich als PHEV angeboten wird, gibt es mit 5500 Euro Abzug. Kann auch die Kaufförderung für PHEV von maximal 4500 Euro geltend gemacht werden, sinkt der Kaufpreis der Version Premium auf 37.900 Euro.
Auch Hyundai lässt einige Leasingpakete für Elektroauto-Interessenten weiterlaufen. So wird das elektrische Mini-SUV Inster beim "Power Leasing" ab einer monatlichen Rate von 179 Euro angeboten, allerdings nun erst nach 4000 Euro Sonderzahlung. Die Anmelde- und Überführungskosten werden nicht genannt, üblicherweise betragen sie etwa 1000 Euro. Das Angebot enthält 10.000 Freikilometer im Jahr (bei 48 Monaten Laufzeit). Eine Vollkaskoversicherung muss separat abgeschlossen werden (beim Leasing allgemein üblich). Die Aktion gilt bis 30. September 2026.
Den Kona Elektro, seit 2023 auf dem Markt, gibt es für 259 Euro im Leasing. Es handelt sich um das neue Basismodell mit 135 PS und 48,8 kWh großem Akku (Bruttoinhalt), das 2025 auf den Markt kam. Hier fällt ebenfalls eine Sonderzahlung in Höhe von 4000 Euro an. Das Kilometerlimit liegt genau wie beim Inster bei 10.000 km pro Jahr, die Laufzeit endet nach 48 Monaten.
Bis 30. September offeriert Kia "Summer Deals". Darunter fällt eine Leasingrate von 199 Euro für das neue kleine Elektro-SUV EV2. Bedingung ist eine Sonderzahlung von 3305 Euro. Die Laufzeit beträgt 48 Monate bei 10.000 km im Jahr. Die Überführungskosten in nicht genannter Höhe (zumeist um 1000 Euro) kommen hinzu.
Das elektrische Kompakt-SUV EV3 gibt es zur Leasingrate in Höhe von 289 Euro pro Monat. Wichtig: Die Sonderzahlung beträgt null Euro. Die Überführungskosten in Höhe von ca. 1000 Euro (Kia nennt keine exakte Summe) fallen zusätzlich an. Erneut sind nur 5000 km im Jahr frei, also insgesamt 20.000 km. Das ist wenig – entspricht bei einer Fünf-Tage-Woche 20 km pro Tag und qualifiziert den Leasing-Kia allenfalls für Stadt- und Gelegenheitsfahrer. Nach 48 Monaten gibt man das elektrische Kompakt-SUV zurück. Das Angebot läuft bis 30. Juni 2026.
Auch für den kompakten EV4 verlangt der Hersteller eine relativ niedrige Leasingrate. Sie beträgt aktuell 249 Euro für das Grundmodell mit 58 kWh großem Akku und 204 PS. Auch hier wird keine Sonderzahlung fällig. Wie immer bei Barkauf, Finanzierung und Leasing fällt zusätzlich eine Überführungsgebühr in nicht genannter Höhe an. Diese Gebühr beläuft sich erfahrungsgemäß auf etwa 1000 Euro. Kia erlaubt auch hier in den vier Jahren der Nutzung insgesamt 20.000 km Laufleistung.
Ein ähnliches Angebot gibt es für den EV6 – hier beträgt die Rate 405 Euro bei ebenfalls null Euro Sonderzahlung – sowie für die anderen Modelle in Kias Elektroauto-Familie.
MG Bonus-Wochen verdoppeln Kaufförderung
Auch MG lobt bis 30. September eine attraktive Prämie aus, die das günstigste Elektroauto im Modellprogramm auf ein denkbar niedriges Preisniveau herabstuft: Der rund 4,40 Meter lange MG4 EV Urban kostet nach Abzug von 6000 Euro garantiertem MG-Bonus sowie der vollen Kaufförderung vom Bund nur noch 12.990 Euro.
Auch die anderen drei E-Autos von MG, vom kompakten MG4 bis zum SUV MGS6 EV, werden um pauschal 6000 Euro im Preis gesenkt. Ausgeschlossen ist der elektrische Roadster MG Cyberster.
Der "Bonus-Wochen"-Nachlass wird auch dann gewährt, wenn der Käufer im Sinne der staatlichen Kaufförderung nicht förderfähig ist. Das Angebot ist beschränkt auf Privatkunden, die wahlweise kaufen oder leasen können. Es gilt ausschließlich für Neuwagen und nur, "solange der Vorrat reicht".
Auch Nissan kann – und verlängert seinen "Nissan Bonus" bis 30. September. Maximal 8500 Euro Rabatt gibt es, was zusammen mit der maximalen Elektroauto-Prämie vom Bund bis zu 14.500 Euro Ermäßigung vom Listenpreis bedeutet – sowohl beim Kauf als auch beim Leasing. Der Rabatt wird allen Käufern gewährt.

Bild: Tom Salt / AUTO BILD
Nissan staffelt den hauseigenen Bonus je nach Modell. Sogar der brandneue E-Kleinwagen Micra wird bedacht. So kann man vom Basismodell mit 90 kW (122 PS) und 40-kWh-Batterie bis zu 3900 Euro abziehen. Bei voller Kaufförderung durch den Bund kostet der Basis-Micra dann ab 25.262 Euro. Im Leasing gibt es ihn ab 199 Euro Monatsrate (bei 48 Monaten Laufzeit und 40.000 Freikilometern), allerdings sind zuvor 3340 Euro Sonderzahlung zu leisten.
Die höchste Stufe der Hersteller-Förderung gewährt Nissan auf den 4,59 Meter langen SUV-Crossover Ariya – allerdings nicht aufs Basismodell. Den maximalen Rabatt in Höhe von 8500 Euro erhält laut Nissan-Pressemitteilung, wer das Elektro-SUV Ariya mit großer Batterie (87 kWh) und dem "Advance Pack" (enthält unter anderem eine beheizbare Frontscheibe und das Smartphone-Laden per Induktion) erwirbt. Dann startet der Kaufpreis inklusive voller Kaufförderung (6000 Euro) bei 38.990 Euro.
Der "Nissan Bonus" gilt nur für Privatkunden. Das Programm ist auf teilnehmende Händler beschränkt, insofern sollte man sich vor Kaufverhandlungen nach dem Rabatt erkundigen.
Opel feiert weiterhin die "Elektro-Wochen". Als Dreingabe für den Kauf eines neuen Elektro-Opels gibt es eine Wallbox vom Typ eProWallbox Move im Wert von 649 Euro, eine Ladekarte fürs öffentliche Laden und sechs Monate mobiler Online-Zugang "Opel Connect PLUS". Hierfür ist zuvor eine Registrierung auf der Opel-Website "All Electric In" (im Kleingedruckten der jeweiligen Leasing-Angebote) notwendig. Die Batterie-Garantie von acht Jahren bzw. 160.000 km wird hier zwar als zusätzlicher Service-Benefit genannt, ist aber Standard und von der EU gefordert.
Fahrzeug-Deals
Dafür hat Opel etwas an den Preisen seiner Leasing-Angebote geschraubt. Die Rate sank, dafür ist die Sonderzahlung etwas höher: Den elektrischen Kleinwagen Corsa E gibt es aktuell für 159 Euro im Monat, dafür erhält man das 136 PS starke Basismodell mit 36,4 kWh (netto) großem Akku. Vor Beginn ist eine Sonderzahlung in Höhe von 5500 Euro zu überweisen. Die Laufzeit beträgt 36 Monate. Erfreulich ist eine erlaubte Nutzung von 10.000 km im Jahr.
Das erheblich größere SUV Frontera Electric gibt es für monatlich 165 Euro und ebenfalls 5500 Euro Sonderzahlung. Bei Vertragsunterzeichnung besitzt man das frontgetriebene 113-PS-Elektroauto für 36 Monate. Erlaubt sind in diesem Zeitraum 30.000 km Laufleistung (10.000 p. a.). Die Überführungskosten nennt Opel nicht, wie üblich bei Kauf und Leasing betragen sie erwartungsgemäß branchenüblich um die 1000 Euro. Ein 44 kWh großer Akku mit der robusten Eisenphosphat-Batteriechemie ermöglicht dem Auto eine Reichweite von bis zu 406 Kilometer (gemäß Prüfnorm WLTP).
Für die anderen Elektro-Modelle gibt es ähnliche Preise. So zahlt man für das große Kompakt-SUV Grandland 249 Euro monatliche Leasingrate und 5000 Euro Sonderzahlung. Bei 48 Monaten Laufzeit gewährt Opel auch hier 40.000 Freikilometer.
Etwas verwirrend: Im Konfigurator sind teils höhere, teils niedrigere Raten angegeben. Das ist darauf zurückzuführen, dass offenbar auch einzelne Händler günstigere Offerten machen. Interessenten sollten bei Kontakt mit dem Händler auf die Internet-Angebote aufmerksam machen. Nur bei teilnehmenden Opel-Händlern, daher vor endgültigem Vertragsabschluss unbedingt nachfragen.
Wer kann mit welcher E-Auto-Förderung rechnen?
Welche Förderstufen gibt es für batterielektrische Fahrzeuge?
- Die Basisförderung für reine Elektroautos liegt bei 3000 Euro, sie gilt für Haushalte mit maximal 80.000 Euro Bruttoeinkommen.
- Weiter aufgestockt wird die Förderung für Haushalte mit einem Bruttoeinkommen von maximal 60.000 Euro. Dann steigt die Förderung auf 4000 Euro.
- Nochmals aufgestockt wird die Förderung für Haushalte mit einem Bruttoeinkommen von maximal 45.000 Euro. Dann steigt die Förderung auf 5000 Euro.
- Alle Haushalte können mit zwei Kindern (je Kind gibt es 500 Euro extra) maximal weitere 1000 Euro Zuschuss bekommen. Also steigen die Förderstufen auf 4000, 5000 oder maximal 6000 Euro.
Welche Förderstufen gibt es für Plug-in-Hybride und E-Autos mit Range Extender?
- Die Basisförderung für PHEV und E-Autos mit Range Extender liegt bei 1500 Euro, sie gilt für Haushalte mit maximal 80.000 Euro Bruttoeinkommen.
- Weiter aufgestockt wird die Förderung für Haushalte mit einem Bruttoeinkommen von maximal 60.000 Euro. Dann steigt die Förderung auf 2500 Euro.
- Nochmals aufgestockt wird die Förderung für Haushalte mit einem Bruttoeinkommen von maximal 45.000 Euro. Dann steigt die Förderung auf 3500 Euro.
- Innerhalb dieser Einkommensgrenzen bekommen Haushalte mit zwei Kindern (je Kind gibt es 500 Euro extra) maximal weitere 1000 Euro Zuschuss bekommen. Also steigen die Förderstufen auf 2500, 3500 oder maximal 4500 Euro.
- Förderfähige Plug-in-Hybride und Autos mit Range Extender dürfen maximal 60 g CO2/km ausstoßen und müssen mindestens 80 km rein elektrisch fahren können.
Peugeot vergünstigt vor allem drei Modelle. So gibt es den Kleinwagen Peugeot E-208 in der niedrigsten Ausstattungsstufe "Style" inklusive 5000 Euro Elektrobonus und der maximalen Kaufförderung vom Bund ab 20.675 Euro. Für welches Modell es den maximalen Rabatt gibt, ist auf der Website nicht ersichtlich.
Den E-2008 gibt es als "156 Style" (156 PS) mit einem Rabatt von 5000 Euro, was den Kaufpreis auf 40.700 Euro drückt (abzüglich maximaler Kaufförderung: 34.700 Euro). Der etwas größere E-3008 wird mit bis zu 5000 Euro rabattiert. Das drückt den Preis für das 213-PS-SUV auf 48.900 Euro, abzüglich der maximalen Kaufförderung sind es 42.900 Euro.

Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Und letztlich lockt Peugeot Käufer des E-5008 mit der gleichen Motorisierung und bis zu 502 km Reichweite nach WLTP mit einem Rabatt von bis zu 5000 Euro – in Summe sinkt der Kaufpreis auf 51.150 Euro (abzüglich maximaler Kaufförderung: 45.150 Euro).
Auch beim Leasing gibt es Angebote: Der Peugeot E-2008 kostet ab 159 Euro im Monat – hier kommen noch 5000 Euro Sonderzahlung sowie Überführungskosten hinzu.
Polestar fördert den Verkauf des SUV-Coupé Polestar 4: Die "Vorteilsprämie" ermäßigt das 4,83 Meter lange E-Auto um pauschal 2000 Euro. Inklusive der vollen einkommensabhängigen Förderung könnten Käufer also 8000 Euro sparen und den Polestar 4 ab 53.900 Euro erwerben. Das Angebot gilt sowohl für Barkauf als auch Finanzierung – und ist aktuell bis 30. September befristet
Außerdem gibt es noch eine Offerte: Wer das SUV Polestar 3 oder den schon erwähnten Polestar 4 kaufen möchte, kann die Finanzierung über einen zinslosen Kredit beantragen. Wie beim Leasing ist auch hier die Bonität des Käufers Bedingung.
Die Bonus-Phase bei Skoda war kurz, der "E-xtra-Bonus" mit dem "individuellen Händlerrabatt" ist von der Website verschwunden.
Smart gewährt weiterhin – unabhängig vom staatlichen Bonus – bis zu 6000 Euro Rabatt auf drei Modelle in unterschiedlichen Ausführungen:
- Auf den Smart #1 in den Versionen "Pure", "Pro", "Pure+", "Pro+", "Premium" und "Pulse" sowie das Sportmodell #1 Brabus gibt der chinesische Hersteller 6000 Euro Rabatt: Es sind 5042,02 Euro auf den Nettolistenpreis für Privatkunden und 6000 Euro auf den Nettolistenpreis für gewerbliche Kunden.
- Der Rabatt beim Smart #3 gilt für die Versionen "Pro", "Pro+", "Premium", "Keith Haring Edition" und auch das Sportmodell #3 Brabus. Auch hier beträgt der Rabatt für Privatkunden 5042,02 Euro auf den Nettolistenpreis und 6000 Euro auf den Nettolistenpreis für gewerbliche Kunden.
- Für das Modell #5 gibt es bis zu 4000 Euro in den Versionen "Pro", "Pro+", "Premium", "Pulse", "Brabus" oder "Summit Edition". Der Rabatt beträgt für Privatkunden 3361,34 Euro auf den Nettolistenpreis und 4000 Euro auf den Nettolistenpreis für gewerbliche Kunden.
Tesla legt seinen Bonus neu auf: Für das Model Y mit Hinterradantrieb gibt es wieder 2000 Euro Preisnachlass – unabhängig davon, ob Käufer zusätzlich Anspruch auf staatliche Förderung haben. Der Preis des Basismodells sinkt damit von 39.990 Euro auf 37.990 Euro. Wer berechtigt ist auf auf den vollen staatlichen Zuschuss, kann sogar mit nur 31.990 Euro rechnen.
Fahrzeug-Deals
Tesla
Model Y Juniper Maximale Reichweite Hinterradantrieb

1000 Gratis-Kilometer bei Freundschaftswerbung
Zusätzlich gibt es bei Tesla weiterhin das Empfehlungsprogramm "Empfehlen und Verdienen": Wer sein erstes qualifizierendes Tesla-Fahrzeug über den Link eines Tesla-Besitzers bestellt, kann Käufergutschriften erhalten. Aktuell nennt Tesla für Model 3 und Model Y jeweils 1000 kostenlose Supercharging-Kilometer. Ausgehend vom Normverbrauch entspricht das z.B. beim Model Y Standard Range zwischen 44 und 67 Euro (je nach Supercharger-Tarif, der lokal schwankt). Wichtig: Der Empfehlungslink muss vor der Bestellung genutzt werden, nachträglich lässt er sich laut Tesla nicht anwenden.
Toyota bewirbt seine "Deutschland-Prämie" von bis zu 12.300 Euro nicht mehr. Es gibt aber immerhin noch einen zinslosen Kredit, der beim Kauf eines vollelektrischen Toyota – also aller vier Modelle – von der Toyota Kreditbank bewilligt wird. Bonität ist natürlich Bedingung. Wer will, kann für 39,90 Euro monatliche Mietgebühr eine Wallbox vom Typ Toyota HomeCharging Base installieren lassen, die regelmäßig kostenlos gewartet wird.
Volkswagen hat seine "Kaufprämie" von bis zu 5000 Euro Ermäßigung für die ID-Modellfamilie bis zum 30. September verlängert. Die Prämien-Staffelung wurde neu sortiert. Die Prämie gilt weiterhin für Neuwagen und auch Lagerfahrzeuge. Da der neue ID.Polo bereits bestellbar ist, wird die Kaufprämie auch auf ihn gewährt: Bis zu 2000 Euro Abzug gibt es aktuell beim Elektro-Kleinwagen in der Ausführung "Life".
Fahrzeug-Deals
Die Bestellung erfolgt über den Konfigurator. Die ID Kaufprämie wird aber über die Preisdarstellung dort nicht angezeigt – sie wird laut Hersteller erst im Kaufvertrag ausgewiesen. Die Staffelung laut Tabelle:
VW-Kaufprämie für ID-Modelle
Modell | Listenpreis | Prämienhöhe | Endpreis |
|---|---|---|---|
ID.Polo Life | 33.795 Euro | 2000 Euro | 31.795 Euro |
ID.Polo Style | 36.995 Euro | 3000 Euro | 33.995 Euro |
ID.Neo Trend | 33.995 Euro | 3000 Euro | 30.995 Euro |
ID.Neo Life | 36.225 Euro | 3000 Euro | 33.225 Euro |
ID.Neo Style | 38.895 Euro | 4000 Euro | 34.895 Euro |
ID.4 Pure | 42.915 Euro | 3000 Euro | 39.915 Euro |
ID.4 Pro | 49.160 Euro | 4000 Euro | 45.160 Euro |
ID.4 GTX | 56.160 Euro | 5000 Euro | 51.160 Euro |
ID.5 Pure | 45.695 Euro | 3000 Euro | 42.695 Euro |
ID.5 Pro | 51.790 Euro | 4000 Euro | 47.790 Euro |
ID.5 GTX | 59.355 Euro | 5000 Euro | 54.355 Euro |
ID.7 Pro | 54.505 Euro | 5000 Euro | 49.505 Euro |
ID.7 Pro S | 59.495 Euro | 6000 Euro | 53.495 Euro |
ID.7 GTX | 63.835 Euro | 6000 Euro | 57.835 Euro |
ID.7 Tourer Pro | 55.305 Euro | 5000 Euro | 50.305 Euro |
ID.7 Tourer Pro S | 60.295 Euro | 6000 Euro | 54.295 Euro |
ID.7 GTX Tourer | 64.635 Euro | 6000 Euro | 58.635 Euro |
Sowohl private als auch gewerbliche Käufer können das Angebot in Anspruch nehmen. Vorteil für Kunden: Es gilt nicht nur für Bestandsfahrzeuge, sondern auch für individuell konfigurierte Modelle.
Auch Selbstständige und Gewerbetreibende können von der Volkswagen-Förderprämie profitieren – allerdings immer nur bei teilnehmenden Händlern.
Eine Premiere im Rabatt-Reigen: Seit Mitte April mindert der chinesische Hersteller XPeng ebenfalls den Listenpreis seines vollelektrischen Neuwagen-Portfolios. XPeng startete im Mai 2024 in Deutschland mit dem 4,89 Meter langen Kompakt-SUV G9. Später kam der G6 hinzu – der SUV-Crossover ist 4,75 Meter lang und ähnelt äußerlich dem Tesla Model Y. Ganz neu ist die Fließheck-Mittelklasselimousine P7+, die gewisse Parallelen zur Silhouette des Tesla Model 3 aufweist, aber mit 5,07 Metern deutlich länger ist.
Fahrzeug-Deals
Wer eines der drei chinesischen E-Autos kauft bzw. bestellt, erhält bis zu 5000 Euro Ermäßigung. Inklusive der vollen Kaufförderung in Höhe von 6000 Euro sind das bis zu 11.000 Euro unter Listenpreis. Das Angebot wurde verlängert und läuft jetzt bis zum 30. September 2026.
Für G6 und P7+ gibt es 2500 Euro Rabatt, damit sinkt der Basispreis für das neueste Modell auf 44.100 Euro. Beim G9 reduziert XPeng den Listenpreis sogar um 5000 Euro. Das entspricht in der Grundausführung einem Preis von ab 54.600 Euro.
Alle drei Modelle von XPeng haben eine beeindruckend hohe Ladeleistung von jeweils mehr als 450 kW. Der neuartige Akku ist dank Lithium-Eisenphosphat-Batteriechemie besonders sicher und robust. Er lädt laut Hersteller mit maximal 5C, das entspricht rund zwölf Minuten für eine Akkuladung von 10 auf 80 Prozent (wobei es in Europa noch keine Ladestationen gibt, die eine derartige Ladeleistung bereitstellen).
Fahrzeug-Deals
Die Vergünstigung ist jeweils für Barkauf, Ratenzahlung oder Leasing anwendbar. Im Fall des Kaufs bietet XPeng darüber hinaus sogar einen zinslosen Kredit (über die Santander Consumer Bank) an.
Fazit
Auf neue E-Autos gibt's teils großzügigen Rabatt. Wer genau hinschaut und bei der Marke flexibel ist, spart massiv beim Neuwagenkauf. Die Kaufförderung des Bundes macht neue Autos noch erreichbarer, sollte man sich dafür qualifizieren. Wichtig: Vorm Unterschreiben des Kaufvertrags sollte man klären, ob der Händler bei der Rabattaktion mitmacht.
Service-Links




































































