(dpa/cj) Shell will noch im Jahr 2019 bundesweit 50 Ladesäulen mit 100 Ladepunkten an seinen Tankstellen errichten. Das Mineralöl- und Erdgasunternehmen arbeitet mit dem Stromkonzern EnBW zusammen, der den Kunden 100 Prozent Ökostrom garantiert. Geplant seien Schnellladesäulen mit einer Leistung von 150 Kilowatt und mehr, heißt es in einer Mitteilung vom 13. Mai 2019. Je nach Fahrzeug können dort zwei E-Mobile gleichzeitig Strom für 100 Kilometer in sechs bis acht Minuten laden – oder ein Fahrzeug in drei bis vier Minuten. Weltweit hat Shell bereits in Großbritannien, den Niederlanden und China Erfahrungen mit E-Ladesäulen gesammelt.

50 Ladesäulen sollen erst der Anfang sein

In Deutschland ist Shell der erste Tankstellenkonzern, der in etwas größeren Umfang Ladesäulen anbietet, wenngleich nur ein kleiner Teil der rund 2000 Stationen aufgerüstet wird. Doch das solle nur der Anfang sein, heißt es in der Shell-Mitteilung. Bislang halten sich die Tankstellen beim Bau von E-Ladesäulen zurück, weil lange Ladezeiten von 30 Minuten oder mehr nicht zum Konzept der Stationen passen. Der Ausbau des Ladesäulennetzes wird eher von Energieversorgern und auf kommunaler Ebene vorangetrieben. Auch Discounter, Heimwerkermärkte oder Möbelhäuser bieten inzwischen Lademöglichkeiten beim Einkaufen an.

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