McLaren Speedtail (2018)

McLaren Speedtail (2018)

McLaren Speedtail (2018): F1-Nachfolger

Der ultimative McLaren

McLaren bringt das schnellste Modell der Firmengeschichte! Alle 106 Exemplare zum Stückpreis von über zwei Millionen Euro sind bereits verkauft. Der Name: Speedtail!

Vorstellung: Alle Speedtail sind schon verkauft

Drei Sitze und 1050 PS: Nach dem für die Rennstrecke gebauten Senna präsentiert McLaren mit dem Speedtail das ultimative Straßenauto! Das neue Modell der Ultimate Series soll ein Hyper-GT sein und folgt auf den P1 und den legendären McLaren F1.
Von 0-300 km/h soll er in nur 12,8 Sekunden beschleunigen. Mit einem Topspeed von 403 km/h macht der Speedtail seinem Namen zudem alle Ehre und ist sogar noch schneller als der F1, der mit 391 km/h lange Zeit das schnellste Straßenauto der Welt war. Nur 106 Speedtail werden gebaut, genauso viele wie einst vom F1. Natürlich sind alle Exemplare des Hyper-GT zum Preis von knapp zwei Millionen Euro plus Steuern schon ausverkauft. Die ersten Kundenfahrzeuge sollen Anfang 2020 ausgeliefert werden.

Design: Einzigartige Heckansicht

McLaren beschreibt den Speedtail als das ultimative Straßenauto. Tatsächlich wirkt der neue Hypersportwagen sportlich und elegant zugleich. Während die Front des Speedtail noch entfernt an einen McLaren 570S mit extra flachen LED-Scheinwerfern erinnert, sind Profil- und Heckansicht einzigartig.

Sehr cleane Front und extra flache Scheinwerfer. Die Lackierung heißt Speedtail Silber und wurde speziell für den Hyper-GT entwickelt.

Der Speedtail ist 5,14 Meter lang und damit deutlich länger als die meisten Super- und Hypersportwagen. Einzige Ausnahme: Der Maserati MC12, der ebenfalls genau 5,14 Meter misst. Der Speedtail kommt komplett ohne Spoiler aus. Das Heck läuft lang und flüssig aus und verfügt über kleine sogenannte Querleitwerke. Weitere clevere Designlösungen sind die serienmäßigen Aeroblades für die vorderen 20-Zoll-Räder (die hinteren Felgen messen 21-Zoll) und die gläserne Kuppel. Elektrochromes Glas verdunkelt die Oberseite der Windschutzscheibe und soll Sonnenblenden überflüssig machen.

McLaren Senna (2018): Test, Bilder, PS, MSO

Innenraum: Mittige Sitzposition wie im F1

Der Innenraum des Hypersportwagen wirkt wie der eines Raumschiffs. Besonders auffällig: Die zentrale Sitzposition wie im McLaren F1. Rechts und links sitzen die Beifahrer leicht nach hinten versetzt. Dabei sind die Beifahrersitze fest in das Carbon-Monocoque integriert. Das Einsteigen dürfte trotz der Flügeltüren ein wenig Übung erfordern. 

Innenraum wie in einem Jet. Die beiden Beifahrer bekommen Fußstützen aus Aluminium.

Das zentrale Cockpit des Speedtail kommt fast ohne Knöpfe aus. Stattdessen gibt es insgesamt fünf Bildschirme – drei für Fahr- und Infotainmentinformationen und zwei äußere nach oben versetzte, über die der Fahrer das seitliche und hintere Verkehrsgeschehen beobachtet: Denn der McLaren verzichtet auf Außenspiegel und setzt auf Kameras. Die einzigen Knöpfe und Schalter sitzen wie im McLaren Senna im Dachhimmel. Hier werden die Fahrstufen gewählt, die Launch Control aktiviert und auch Fenster und Türen geöffnet oder geschlossen.

Aerodynamik: Keine Spiegel und Aeroblades für die Felgen

Der gesamte Wagen ist auf maximale Geschwindigkeit ausgelegt. Die Karosserie ist einem Tropfen nachempfunden, also so windschlüpfrig wie möglich designt. Um Topspeed zu fahren, werden die Kameras, die die Außenspiegel ersetzen, elektrisch eingefahren. Auch die Aeroblades auf den vorderen 20-Zoll-Felgen sollen für weniger Luftverwirbelungen sorgen. Die Querleitwerke am Heck sind beweglich.

Neue Hypercars (2018, 2019 und 2020)

All diese Maßnahmen scheinen erfolgreich: Im sogenannten Velocity-Modus senkt sich der Speedtail nicht nur um 35 Millimeter ab, sondern soll auch die 400-km/h-Marke knacken. Mit einer angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 403 km/h übertrifft er die Legende McLaren F1 um zwölf km/h. Dafür wurden spezielle Pirelli P-Zero-Reifen entwickelt, die diesen Geschwindigkeiten standhalten sollen.

Ausstattung: Weißgold oder Platin?

Jeder der 106 gebauten Speedtail wird aufwendig und bis uns kleinste Detail in McLarens Spezialabteilung MSO individualisiert. Dazu setzt der Hypersportwagen natürlich auf Hightech-Materialien. So werden Frontsplitter, Diffusor und Seitenschweller aus 1K Titan Deposition Carbon Fibre gefertigt. Dieses Material hat 1000 Fasern pro Faden und ist leichter als normales Carbon. Außerdem kann dieses Titan in verschiedenen Farben und Formen verwendet werden.

Extravagant: Das McLaren-Logo am Speedtail gibt es wahlweise in Weißgold oder Platin.

Beim Einschalten der Zündung fahren serienmäßig Kameras aus den Türen, die die Rückspiegel ersetzen. Auch das elektrochrome Glas der Windschutzscheibe, das die Sonnenblenden überflüssig machen soll, bietet kein anderer McLaren. Im Preis von deutlich über zwei Millionen Euro ist außerdem ein maßgeschneidertes Gepäckset inklusive. Zudem können die Kunden wählen, ob das Markenlogo in Weißgold oder Platin ausgeführt sein soll.

Motor und Fahrleistungen: 403 km/h Topspeed

1050 PS soll der Speedtail leisten – 134 PS mehr als der P1. Und wie das erste Modell der Ultimate Series, setzt auch der neue Hyper-GT auf einen Hybrid-Antrieb. Genaue Details verraten die Briten noch nicht, aber AUTO BILD geht davon aus, dass auch der Speedtail auf den Vierliter-V8-Biturbo aus dem McLaren Senna (800 PS) und 720S (720 PS) setzt. Durch das niedrige Trockengewicht von nur 1430 Kilo soll der Speedtail in nur 12,8 Sekunden von 0-300 km/h beschleunigen. Damit liegt der neue McLaren auf Koenigsegg-Niveau und ist gleichzeitig fast vier Sekunden schneller als der P1, der für diese Disziplin immerhin 16,5 Sekunden braucht. Der Speedtail soll eine Top-Geschwindigkeit von 403 km/h schaffen. Zum Vergleich: 1998 schaffte der legendäre McLaren F1 eine Höchstgeschwindigkeit von 391 km/h (386,4 km/h im Mittelwert) und den Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde als schnellstes Serienauto der Welt. Dieser 20 Jahre alte Rekord ist umso beeindruckender bedenkt man, dass der F1 einen V12-Sauger von BMW mit über 400 PS weniger als der Speedtail, ein manuelles Getriebe, keinen Hybridantrieb, keine aktive Aerodynamik und keine hochentwickelten Reifen hatte!

Autor: Jan Götze

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